05/11/2024
Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Der Herbst als Übergangszeit ist eine anstrengende, kritische Zeit für Körper, Geist und Seele des
modernen Menschen. Verschiedene Probleme, verborgene Beschwerden und vor allem auch
Erkältungskrankheiten können auftreten. Wie können wir damit umgehen?
Stärkung des Immunsystems
Es ist das “Milieu“, auf das ein Krankheitserreger trifft. Ist Ihr Immunsystem intakt, kann Ihnen so schnell
nichts geschehen.
Was die Ernährung angeht, so greifen Sie auf das zurück, was im Herbst bei uns geerntet wird.
Da gibt es beispielsweise Kartoffeln, Nüsse, verschiedene Obst- und Kohlsorten bis hin zu Honig,
Zwiebeln, Lauch…
Dabei sollten Sie auch daran denken viel zu trinken, mindestens 2 ½ l pro Tag. Hiermit können schon
im Vorfeld viele Krankheitserreger über die Nieren ausgespült werden.
Nicht zu vergessen sind die verschiedenen Kneipp´schen Wasseranwendungen, wie Wassertreten,
kalte Waschungen, Wechselduschen.
Auch Sauna und tägliche Bewegung an frischer Luft sind Abhärtungsmaßnahmen und können die
Abwehrfunktion von Haut und Schleimhaut stärken und somit Ihr gesamtes Wohlbefinden verbessern.
Abhilfe bei Erkältungen
Tees, besonders Lindenblütentee mit Zitrone und Honig, oder heiße Zitrone, evtl. noch mit Orangensaft
und Honig können von großer Hilfe sein.
Gut dosierte Vitamine und Mineralstoffe, v.a. Vitamin C, Zink und Vitamin D (bei letzteren
die Laborwerte beachten!),sind auch sehr empfehlenswert.
Denken Sie auch an Cystus (Zistrose) Lutschtabletten. Diese können bei Viren- bzw. Bakterienbefall
äußerst wirkungsvoll sein.
Das Inhalieren mit Kamille oder Thymian kann Beschwerden lindern.
Ein ansteigendes Fußbad kann ebenso gute Dienste tun.
Sehr hilfreich, besonders auch schon bei Kleinkindern, können Auflagen, Hals- und Brustwickel sein.
Vor allem bei Kleinkindern können sich Bienenwachs- und Lavendelölwickel bei hartnäckigem Husten,
sowie Auflagen mit Zwiebelsäckchen bei Ohrenschmerzen bewähren.
Zahlreiche pflanzliche und homöopathische Mittel, individuell ausgesucht, sollten hier ebenfalls
in Betracht gezogen werden.
Im Zweifelsfalle, vor allem wenn Fieber hinzukommt, sollten Sie sich fachlichen Rat holen.
Hilfe bei Novemberdepressionen
Bei leichteren Verstimmungen, Lustlosigkeit, Schlappheit kann man eventuell die Zirbeldrüse, gelegen
an der Gehirnbasis, verantwortlich machen. Diese schüttet nämlich in dieser dunkleren Jahreszeit
vermehrt Schlafhormone, das sog. Melatonin, aus.
Um diesen Melatoninüberschuss abzubauen, kann man regelmäßig Atemübungen an der frischen
Luft machen oder flott spazierengehen.
Im Übrigen sollten Sie alles in Betracht ziehen, was Ihnen persönlich Spaß macht. Das sind z.B.
Lieblingsdüfte, vor allem Citrus und Rosendüfte, vielleicht in einem warmen Bad, Tees, Blumen, Musik,
auch die Farbe „Gelb“.
Auch der Blick in ein Lichtermeer von Kerzen baut auf, es ist ja das Licht, das uns in dieser Zeit fehlt.
Sollten Ihre Verstimmungen ernsthafter sein und länger andauern, ist es sinnvoll, einen Therapeuten /
eine Therapeutin zu konsultieren. Es kann hier auch mit individuellen Vitaminmischungen und pflanzlichen
Präparaten, sowie mit Lichttherapie gearbeitet werden.
Für nähere Informationen und ein Beratungsgespräch kontaktieren Sie mich gerne!
Ursula B. Kammerer
Naturheilpraxis Ursula B. Kammerer