20/03/2026
𝐆𝐞𝐧𝐢𝐞ß𝐞 𝐝𝐞𝐢𝐧 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧...
Neulich sagte eine Frau zu mir:
𝐈𝐜𝐡 𝐟𝐮𝐧𝐤𝐭𝐢𝐨𝐧𝐢𝐞𝐫𝐞 𝐝𝐞𝐧 𝐠𝐚𝐧𝐳𝐞𝐧 𝐓𝐚𝐠.
𝐀𝐛𝐞𝐧𝐝𝐬 𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐦𝐢𝐜𝐡, 𝐰𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐢𝐜𝐡 𝐦𝐢𝐜𝐡 𝐭𝐫𝐨𝐭𝐳𝐝𝐞𝐦 𝐬𝐨 𝐥𝐞𝐞𝐫 𝐟ü𝐡𝐥𝐞.“
Nicht, weil sie zu wenig geschafft hat.
Sondern weil sie den ganzen Tag nicht wirklich da war.
Schnell etwas essen zwischen zwei Terminen.
Nebenbei Nachrichten beantworten.
Gedanklich immer schon beim nächsten Punkt.
Der Körper läuft einfach mit.
Bis er sich meldet.
Abends.
Unruhe.
Heißhunger.
Dieses Ziehen im Bauch, das man nicht richtig greifen kann.
Und langsam wird klar:
Es ist nicht der Tag, der erschöpft.
Es ist dieses ständige Weg-von-mir.
Ich kenne das selbst.
Lange dachte ich, ich brauche mehr Disziplin.
Mehr Struktur.
Noch ein besseres System.
Heute fühlt es sich anders an.
Es sind keine großen Veränderungen.
Eher diese kleinen Momente,
in denen ich wieder bei mir ankomme.
Manchmal ganz unscheinbar:
Zwei bewusste Atemzüge.
Eine Hand auf dem Brustbein.
Ein kurzer Moment, in dem ich merke:
Ich bin noch da.
Mehr nicht.
Aber genau da beginnt etwas.
Kein „besser werden“.
Kein „anders machen“.
Sondern ein leises Zurückkommen.
—
Vielleicht ist das kein großer Schritt.
Aber manchmal ist genau das der Moment,
in dem etwas wieder ruhiger wird.
Ehrlicher.
Wenn du das kennst:
❤️Du musst heute nichts verändern.
❤️Vielleicht reicht es, es einfach einmal zu bemerken.