Praxis für Osteopathie Robert Nier

Praxis für Osteopathie Robert Nier Eine sehr effektive und sanfte Form der Körpertherapie und Manuellen Medizin ist die klassische Ost

Mit den vorgestellten Seiten möchte ich Ihnen einen ersten kurzen Einblick in meine therapeutisch - osteopathische Arbeit im Hamburger Stadtteil Ottensen aufzeigen. Ob Sie nun schon Erfahrung mit Körpertherapie/Manueller Medizin wie z.B. Chiropraktik oder Osteopathie gemacht haben, oder Sie vielleicht erst mit den Gedanken spielen sich einmal auf eine neue Art und Weise behandeln zu lassen. Es ist mir ein besonderes Anliegen ihre Neugier zu wecken sowie ihr Wissen über diese natürliche, direkte und traditionsreiche Art der Medizin zu erweitern.

What If the Tension I Feel… Is Partly Mine?In osteopathy we talk a lot about depth.About “staying in the tissue.”About q...
19/02/2026

What If the Tension I Feel… Is Partly Mine?

In osteopathy we talk a lot about depth.
About “staying in the tissue.”
About quiet holding.
About visualization.
All of that matters.
But over the years I kept sensing that something essential was missing.
I’ve experienced treatments that were deep.
Still.
Intense.
The patient let go.
Sometimes so much that words afterwards felt almost unnecessary.
And yet, something felt incomplete.
The process was strong.
Very leading.
Very therapist-driven.
The patient was regulated —
but also passive.

Visualization – Structure or Distance?

Visualization creates precision.
It organizes perception.
But if we stay too long in our internal anatomical image,
we subtly leave the relational moment.
It’s like in football.
You can visualize the corner of the goal.
But eventually, you have to shoot.
Palpation needs structure.
And the conscious ability to leave structure.

The Misunderstanding of “Projection”

Touch is not neutral measurement.
It is encounter.
Two nervous systems enter contact.
If I am unaware of my own baseline tone —
my breath, my internal pressure, my mental state —
resonance becomes blurry.
And then something delicate can happen:
I might create tension…
and then interpret it as dysfunction.
Not intentionally.
But realistically.
The therapist’s body is not a disturbance.
It is the instrument.
But every instrument needs calibration.

A Healing Tension Dialogue

What interests me today is something different:
A tension dialogue.
Not a new technique.
Not a new label.
But an emergent process.
I touch.
Something shifts.
I sense what comes from me.
I sense what reorganizes in the patient.
I adjust.
They respond.
We co-regulate.
Part of the tension is mine.
Part is theirs.
Part arises between us.
And that “between”
is the real therapeutic space.

Palpation is neither pure feeling nor pure thinking.
It is a calibrated resonance field.
If we only visualize, we lose the living moment.
If we only feel, we lose orientation.
If we ignore our own influence, we risk confusion.
When we accept that we are part of the process —
regulated, aware, calibrated —
touch becomes more than technique.
It becomes dialogical.

And sometimes,
a healing tension dialogue.

15/02/2026

In jeder guten Therapie geht es nicht nur darum, was wir tun – sondern wie viel und wann.

Die richtige Dosis entscheidet darüber, ob ein Impuls integrierbar ist oder überfordert.
Das gilt für Berührung, für Worte, für Training – und für das Leben selbst.

Gerade bei Erschöpfung, Long Covid oder Burnout zeigt sich: Nicht maximale Intensität bringt Stabilität, sondern gut dosierte, wiederholbare Reize im individuell verträglichen Rahmen.

Manchmal braucht es sogar Mut, aufzuhören – genau dann, wenn es sich gerade besonders gut anfühlt.

Heilung entsteht nicht durch „mehr“,
sondern durch Stimmigkeit.

Wie Pasta.
Al dente.

Wer mehr dazu lesen möchte🍝: https://robertnierdo.substack.com/

Wir diskutieren oft über Methoden.Seltener sprechen wir über die gemeinsamen Prinzipien, die allen Techniken zugrunde li...
30/01/2026

Wir diskutieren oft über Methoden.
Seltener sprechen wir über die gemeinsamen Prinzipien, die allen Techniken zugrunde liegen.

Hier geht es zum Artikel:

Technik ist älter als jede Schule

Reflexe, Gewebe und Beziehung – ein Gedanke aus der PraxisIn der Arbeit mit Kindern (und Erwachsenen) begegnet mir immer...
23/01/2026

Reflexe, Gewebe und Beziehung – ein Gedanke aus der Praxis

In der Arbeit mit Kindern (und Erwachsenen) begegnet mir immer wieder dieselbe Frage:
Warum wirkt eine Technik manchmal sehr gut – und manchmal kaum?

Je mehr ich mich mit Entwicklungsneurobiologie, Bindungs- und Regulationsforschung beschäftige, desto klarer wird mir:
Entwicklung ist kein reiner Trainingsprozess. Sie ist zustandsabhängig.

Primitive Reflexe, Schutzspannung im Gewebe oder eingeschränkte Bewegung sind oft keine „Fehler“, sondern sinnvolle Antworten eines Nervensystems, das noch Sicherheit sucht. Integration geschieht dann nicht durch Korrektur, sondern dort, wo Regulation möglich wird.

Beziehung, Berührung, Rhythmus und Synchronie sind dabei keine weichen Zusatzfaktoren – sie wirken biologisch. Sie verändern autonome Regulation, Motorik und damit auch das Verhalten von Gewebe.
Techniken können wichtige Impulse geben. Ihre Wirkung entfaltet sich jedoch vor allem im Kontext von Sicherheit und Co-Regulation.

Vielleicht geht es also weniger darum, was wir tun –
und mehr darum, unter welchen Bedingungen Entwicklung stattfinden kann.

👉 Reflexe integrieren sich nicht, weil wir sie bearbeiten.
👉 Gewebe verändert sich nicht, weil wir es „lösen“.
👉 Beides geschieht, wenn das System nicht mehr festhalten muss.

Ein Gedanke aus meiner aktuellen Arbeit – offen für Austausch und Perspektiven.

Willkommen im PRISMA-Raum.Ein Ort zum Lesen, Innehalten und Einordnen.PRISMA ist kein Kurs, kein Lehrplan und keine Ausb...
10/01/2026

Willkommen im PRISMA-Raum.

Ein Ort zum Lesen, Innehalten und Einordnen.

PRISMA ist kein Kurs, kein Lehrplan und keine Ausbildung.
Du musst hier nichts verstehen, nichts auswendig lernen und nichts „richtig“ machen.

Du darfst einfach lesen.

Einige Gedanken bleiben sofort hängen,
andere wirken erst später –
manchmal in ganz anderen Zusammenhängen.

Wer mag, kann eintreten.

Ein Ort zum Lesen und Einordnen

Gedanken über Gesundheit,die man nicht einfach „versteht“,sondern mitnimmt.Prisma auf Substack.🧐😊
08/01/2026

Gedanken über Gesundheit,
die man nicht einfach „versteht“,
sondern mitnimmt.

Prisma auf Substack.🧐😊

23/10/2025

Warum Osteopathie keine passive Behandlung ist

Viele glauben, Osteopathie sei etwas, das man bekommt – man legt sich hin, jemand macht etwas, und dann ist es besser.
In Wahrheit ist sie ein gemeinsamer Prozess.

Der Körper lernt, sich wieder selbst zu regulieren.
Er spürt, wo er anspannt, wo er festhält – und wie er loslassen kann.
Das ist der Moment, in dem man die Zügel wieder in die Hand bekommt.

Ich lasse meine Patient:innen zwischendurch immer wieder aufstehen und sich bewegen.
So verbindet sich Altes mit Neuem.
Der Körper merkt: Etwas hat sich verändert.
Und das überträgt sich in den Alltag – ganz von selbst.

Heilung ist kein Knopfdruck, sondern ein Lernprozess: fünf Schritte vor, drei zurück.
Mit der Zeit wird das Neue vertrauter, stabiler, natürlicher.

Ich begleite diesen Weg so aufmerksam, ehrlich und demütig, wie ich es kann –
als Mensch, der selbst immer weiter lernt.

25/09/2025

"Das maßgeschneiderte Zelt"

Das Bild des Zeltes verdeutlicht, wie der Körper Spannungen aufnimmt und verteilt. Ein freistehendes Zelt kennt seine Mitte und richtet sich selbst aus. Wird jedoch an einer Seite gezogen, verformt sich die Konstruktion: manche Bereiche fallen ein, andere werden überdehnt. Dauerhafte Züge führen zu struktureller Überlastung, Rissen oder Instabilität an den Haltepunkten.
Die zentrale Frage in der Osteopathie lautet daher nicht: Wie stütze ich die eingedrückte Stelle?, sondern:

• Wer oder was zieht am Zelt?
• Wie lange besteht dieser Zug schon?
• Ist er vielleicht noch funktional?

Das therapeutische Vorgehen entspricht einem dosierten Öffnen eines Ventils: Spannungen werden behutsam abgeleitet, sodass der Organismus Gelegenheit hat, eine neue Mitte zu finden. Diese neue Mitte ist Ausdruck von Anpassung, nicht von Rückkehr zu einem „Normalzustand“.
Die Metapher des Schneiders unterstreicht dies: Der Körper verändert sich, und wie ein Schneider passt die Therapie den „Anzug“ aus Faszien und Bindegewebe an. Ziel ist eine funktionelle Passform, die Reibung, Überlastung und Fehlspannungen reduziert.

Wissenschaftlicher Hintergrund
• Faszien und Spannungsausgleich: Faszien verteilen Kräfte, speichern Spannungsgeschichten und sind zentral für Bewegung und Stabilität (Schleip et al., 2012; Stecco, 2014).
• Tensegrity-Prinzip: Der Körper verhält sich wie ein tensegrales System – kleine Veränderungen wirken sich global aus (Levin, 2002).
• Neue Mitte: Heilung bedeutet ein neues Gleichgewicht (Allostasis), nicht Rückkehr zum Ausgangszustand (Cameron et al., 2018).
• Dosis: Dosierte, graduelle Impulse fördern Regulation, während plötzliche, zu starke Reize instabil machen können (Bialosky et al., 2009).

25/09/2025

Das Zelt und der Schneider

Das Bild des Zeltes verdeutlicht, wie der Körper Spannungen aufnimmt und verteilt. Ein freistehendes Zelt kennt seine Mitte und richtet sich selbst aus. Wird jedoch an einer Seite gezogen, verformt sich die Konstruktion: manche Bereiche fallen ein, andere werden überdehnt. Dauerhafte Züge führen zu struktureller Überlastung, Rissen oder Instabilität an den Haltepunkten.
Die zentrale Frage in der Osteopathie lautet daher nicht: Wie stütze ich die eingedrückte Stelle?, sondern:

• Wer oder was zieht am Zelt?
• Wie lange besteht dieser Zug schon?
• Ist er vielleicht noch funktional?

Das therapeutische Vorgehen entspricht einem dosierten Öffnen eines Ventils: Spannungen werden behutsam abgeleitet, sodass der Organismus Gelegenheit hat, eine neue Mitte zu finden. Diese neue Mitte ist Ausdruck von Anpassung, nicht von Rückkehr zu einem „Normalzustand“.
Die Metapher des Schneiders unterstreicht dies: Der Körper verändert sich, und wie ein Schneider passt die Therapie den „Anzug“ aus Faszien und Bindegewebe an. Ziel ist eine funktionelle Passform, die Reibung, Überlastung und Fehlspannungen reduziert.

Wissenschaftlicher Hintergrund
• Faszien und Spannungsausgleich: Faszien verteilen Kräfte, speichern Spannungsgeschichten und sind zentral für Bewegung und Stabilität (Schleip et al., 2012; Stecco, 2014).
• Tensegrity-Prinzip: Der Körper verhält sich wie ein tensegrales System – kleine Veränderungen wirken sich global aus (Levin, 2002).
• Neue Mitte: Heilung bedeutet ein neues Gleichgewicht (Allostasis), nicht Rückkehr zum Ausgangszustand (Cameron et al., 2018).
• Dosis: Dosierte, graduelle Impulse fördern Regulation, während plötzliche, zu starke Reize instabil machen können (Bialosky et al., 2009).

18/09/2025

Wie spürt ein Osteopath?

Nicht mit Magie🤠, sondern mit geschulten Händen.
Ähnlich wie Blinde feiner hören und fühlen, trainieren Osteopathen über Jahre ihren Tastsinn.

🔬 Wissenschaft erklärt, was dahinter steckt:🧐

Tastrezeptoren in den Fingern werden hochsensibel.🤏

Spiegelneuronen lassen uns miterleben, was im Gegenüber geschieht.

Interozeption macht feine Körperreaktionen spürbar.

Embodiment verbindet Denken und Fühlen über den Körper.

✨ So entsteht Resonanz zwischen Therapeut und Patient – spürbar in den Händen, erklärbar durch Wissenschaft.



Weitere kleine Infos:https://www.osteopathie-nier.de/ideen-und-tipps/🤓

14/09/2025

Adresse

Tostedenstrasse 4
Buxtehude
21614

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 19:00
Dienstag 08:00 - 19:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 20:00
Freitag 08:00 - 18:00

Telefon

+4941616008770

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Praxis für Osteopathie Robert Nier erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Praxis Kontaktieren

Nachricht an Praxis für Osteopathie Robert Nier senden:

Teilen

Share on Facebook Share on Twitter Share on LinkedIn
Share on Pinterest Share on Reddit Share via Email
Share on WhatsApp Share on Instagram Share on Telegram

Kategorie