12/02/2026
🌿Wenn ein Mensch zum ersten Mal mit Yoga beginnt, befindet er sich in der Regel auf der ersten Stufe – der Praxis des physischen Körpers.
Es ist wichtig, mit der Erdung des Körpers zu beginnen und nicht sofort mit Atmung oder Meditation: Zuerst muss man das Zentrum einrichten, den Körper stärken und die Achtsamkeit in der Bewegung entwickeln.
Ich, als Yogalehrerin, lege großen Wert auf die präzise Ausrichtung des Körpers und die Arbeit mit der Form in den Asanas. In diesem System ist es wichtig, die Position nicht nur zu wiederholen, sondern den Körper genau zu platzieren, damit Knochen, Gelenke, Muskeln und Atmung harmonisch zusammenarbeiten, was das Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Atmung fördert.
Dies hilft jedem, unabhängig vom Level, Achtsamkeit und ein tiefes Verständnis des eigenen Körpers zu entwickeln, allmählich vom äußeren Formen zum inneren Empfinden überzugehen.
Wenn ein Mensch mit der Praxis auf ein tieferes Level geht, hilft Yoga nicht nur dem Körper, sondern auch den Emotionen, der Energie und dem Nervensystem. Durch das Halten der Asanas, die richtige Ausrichtung und bewusste Atmung entspannen sich die Muskeln und werden verlängert, Verspannungen und Blockaden im Körper lösen sich, wodurch Energien, die zuvor im Körper gehalten wurden, sanft freigesetzt werden. Yoga schafft eine Grundlage für Stabilität und Präsenz, was es ermöglicht, emotionale Erfahrungen zu durchleben, ohne in Stress zu geraten: Wenn der Körper ausgerichtet ist und die Atmung frei, erhält das Nervensystem ein Sicherheitssignal, und der Mensch kann ruhig emotionale Schichten durchleben und loslassen, anstatt in ihnen stecken zu bleiben.
Veronika Neitz
Iyengar Yogalehrerin
www.yogastudio-tadasana.de