Urologie-Praxis Dr. Voepel Kleve

Urologie-Praxis Dr. Voepel Kleve Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Urologie-Praxis Dr. Voepel Kleve, Medizin und Gesundheit, Tiergartenstraße 9, Cleve.

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15/05/2026

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Nina Warken sagt man könne nicht mehr Geld ausgeben als man einnehme - ergo Spargesetz. Verstanden! Diesen Grundsatz werden die Praxen umsetzen. Arztpraxen können auch nicht mehr Geld ausgeben als sie einnehmen. Die Honorarkürzungen um zB 20(!)% bei den Fachärzten durch das Spargesetz müssen al...

10 Minuten für Ihre Gesundheit: Warum die Angst vor der Vorsorge unbegründet ist! Hand aufs Herz, liebe Männer: Schieben...
14/05/2026

10 Minuten für Ihre Gesundheit: Warum die Angst vor der Vorsorge unbegründet ist!
Hand aufs Herz, liebe Männer: Schieben Sie den Termin zur urologischen Vorsorge (Früherkennungsuntersuchung) auch gerne vor sich her? Damit sind Sie nicht allein. Viele Männer haben unbegründete Sorgen vor der Untersuchung. Heute räume ich mit den größten Mythen auf und nenne drei Aspekte:
1. Es tut nicht weh! Die Tastuntersuchung der Prostata ist schmerzfrei und dauert oft nicht länger als 5 Sekunden.
2. Es ist reine Routine. Für uns als Urologen ist diese Untersuchung so normal wie für den Zahnarzt das Zahn-Screening. Es gibt keinen Grund für Scham.
3. Es rettet Leben. Frühzeitig erkannt, ist Prostatakrebs in den allermeisten Fällen sehr gut heilbar.
Mein Tipp: Ab dem 45. Geburtstag zahlt die Krankenkasse die jährliche Untersuchung. Ein extrem kleiner Zeiteinsatz für ein langes, gesundes Leben!
Wann war Ihr letzter Check-up? Bringen Sie es hinter sich – für sich und Ihre Familie. 👇📅
Jetzt Termin vereinbaren: Rufen Sie uns einfach an unter der Telefon-Nr. 02821 29330.
Zum Thema Tastuntersuchung und PSA-Wert gibt es weitere Infos z.B. im Netz oder auf meiner Homepage: www.uropraxis-voepel.de
Mein Team und ich freuen uns auf Sie und sorgen dafür, dass Sie sich bei uns absolut wohl und diskret behandelt fühlen!
Mit besten Grüßen,
Ihr Team der Urologischen Praxis Dr. med. Harald Voepel
[IhreStadt]

Urologie Praxis Dr. Voepel

02/05/2026

Machen Sie Ihren Superhelden-Move! Eine Prise Comic-Spirit darf auch mal sein:
Kommen Sie zur Vorsorge, denn die kann Leben retten!
Als Ihr „Uro-Guardian“ kann ich beweisen, daß Urologie alles andere als trocken sein muß!
Was sind meine Superkräfte? Präzision, wie ein schweizer Taschenmesser
Durchblick bei der Krebsvorsorge (mein stärkster Schild gegen „General Prostatakrebs“)
Movement-Spirit: Ein Schnurrbart für den guten Zweck
Dahinter steckt natürlich der selbe Dr. Voepel, den Sie kennen: Menschlich, direkt und immer mit einem offenen Ohr für Ihre Gesundheit.
Manche nennen es Präzision und Ehrgeiz, wir nennen es Leidenschaft.
Vorsorge ist der wahre Superhelden-Move! Kommen Sie vorbei, mein Team und ich setzen sich voll und ganz für Sie ein!
Ich wünsche Ihnen allen einen wunderbaren Mai (mein Lieblingsmonat mit überall wunderbar blühenden Rhododendren im Kreis Kleve).
Ihr Urologe des Vertrauens, Dr. Harald Voepel

10/04/2026

Fit für die OP: Warum Prähabilitation bei Prostatakrebs & Blasenkrebs den Unterschied macht
Die Diagnose Prostatakrebs oder Blasenkrebs ist ein Einschnitt, der oft schnell zu einer Entscheidung führt: eine Radikaloperation (Prostatektomie oder Zystektomie). Während viele Patienten die Zeit bis zum Termin als belastendes Warten erleben, bietet das Konzept der Prähabilitation (kurz: Präha) die Chance, selbst aktiv zu werden.
Prähabilitation bedeutet, den Körper wie für einen „medizinischen Marathon“ zu trainieren, um die anschließende Genesung (Rehabilitation) zu beschleunigen.
Die 3 Säulen der Vorbereitung
Ein effektives Präha-Programm kombiniert meist drei Bereiche, um die körperliche und psychische Belastbarkeit zu erhöhen:
• Gezieltes Training:
o Beckenbodentraining: Besonders bei der Prostatektomie ist ein Start mindestens 6 Wochen vor der OP entscheidend. Wer seinen Beckenboden bereits vor dem Eingriff „spüren“ und kräftigen kann, erlangt die Kontinenz nachweislich schneller zurück.
o Ausdauer & Kraft: Moderates Training (z. B. Walken oder leichtes Krafttraining) verbessert die Herz-Lungen-Fitness und erhält die Muskelmasse, was Komplikationen reduzieren kann.
• Ernährungsoptimierung: Eine proteinreiche Ernährung unterstützt die Wundheilung und das Immunsystem. Da große urologische Eingriffe wie die Zystektomie (Blasenentfernung) zehrend sind, hilft ein guter Ernährungszustand, den Krankenhausaufenthalt zu verkürzen.
• Mentale Stärke: Stressbewältigung und psychologische Beratung helfen dabei, Ängste vor dem Eingriff zu mindern und die Lebensqualität bereits vor der OP zu steigern.
Warum sich der Aufwand lohnt
Studien zeigen, dass Patienten, die eine Prähabilitation absolvieren, oft eine kürzere Verweildauer im Krankenhaus haben und nach dem Eingriff schneller wieder in ihren Alltag zurückfinden. Gerade bei radikalen Eingriffen zählt jeder Tag an gewonnener Fitness, um Nebenwirkungen wie Inkontinenz oder Erschöpfung (Fatigue) entgegenzuwirken.
Tipp: Sprechen Sie den Urologen Ihres Vertrauens gezielt auf Präha-Angebote oder spezialisierte Physiotherapie an. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten für vorbereitendes Beckenbodentraining.

29/03/2026

Was, Frauen gehen zum Urologen? „Das habe ich nicht gewusst“, höre ich oft.

Obwohl die Urologie oft als „Männerheilkunde“ missverstanden wird, sind etwa 25 bis 30 Prozent der Patienten in urologischen Praxen Frauen. Der Grund ist einfach: Während der Gynäkologe Spezialist für die Fortpflanzungsorgane ist, ist der Urologe der Experte für das gesamten Harntrakt. Und den besitzen Frauen genauso wie Männer.

Hier sind die wichtigsten Gründe, warum Frauen einen Urologen aufsuchen:

1. Probleme mit der Blase und den Harnwegen
Obwohl Hausärzte oder Gynäkologen oft die erste Anlaufstelle bei einer Blasenentzündung sind, ist der Urologe der Spezialist für kompliziertere Fälle:
• Chronische Infekte: Wenn Blasenentzündungen ständig wiederkehren, kann der Urologe durch spezielle Diagnostik: Sonographie und Blasenspiegelungen (Zystoskopie) und Urinkulturen ach tieferliegenden Ursachen suchen.
• Reizblase: Ständiger Harndrang ohne Infektion fällt in das urologische Fachgebiet.
• Blut im Urin: Dies muss urologisch abgeklärt werden, um Steine oder Tumore auszuschließen.
• Blasentumore: sicherlich noch immer häufiger bei Männern zu finden. Dennoch holen die Frauen in den letzten Jahren auf durch den angestiegenen Zigarettenkonsum.

2. Inkontinenz (Blasenschwäche)
Unfreiwilliger Urinverlust, etwa nach Schwangerschaften, Geburten oder im Alter, ist ein klassisches Thema: Urologie für Frauen. Der Urologe unterscheidet zwischen einer Blasenspeicher- und Blasenentleerungsstörung. Zudem muss herausgearbeitet werden, ob eine Drangharninkontinenz oder eine Belastungsharninkontinenz vorliegt, oder eine Mischung aus beidem, um die entsprechende Therapie festzulegen, z.B. medikamentöse Behandlung, Beckenbodentraining, Gewichtsreduktion, Life-Style-Änderungen, Bänder-OPs usw.

3. Nierenerkrankungen
Die Nieren gehören zum oberen Harntrakt. Urologen behandeln hier geschlechterübergreifend:
• Nierensteine: Wenn Steine die Harnwege blockieren und Koliken verursachen oder auch alleinig im Nierenbeckenkelchsystem zu finden sind.
• Nierenbeckenentzündungen: Schwere Infektionen, die über die Blase aufgestiegen sind.
• Tumore: Krebserkrankungen der Niere, des Nierenbeckens oder des Harnleiters.

4. Das Spezialgebiet: Urogynäkologie
Es gibt sogar eine fachliche Überschneidung, die Urogynäkologie. Hier arbeiten Urologen und Gynäkologen oft eng zusammen, wenn zum Beispiel eine Absenkung der Blase oder der Gebärmutter die Blasenfunktion beeinträchtigt. Bei den Untersuchung werden auch Harnröhrenkarunkel, Enterozelen oder Rektozelen entdeckt und Therapieempfehlungen ausgesprochen und bei Wunsch eingeleitet.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Gynäkologe kümmert sich um die „weiblichen Organe“ (Gebärmutter, Eierstöcke, Scheide), während der Urologe für die „Leitungen und den Urin-Speicher“ (Nieren, Harnleiter, Blase, Harnröhre) zuständig ist.

Es sind ALLE herzlich willkommen!

Schöne Ostern wünscht Euch Euer Urologe
Dr. Harad Voepel

08/03/2026

In der modernen Urologie findet derzeit ein digitaler Umbruch statt: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), oft als „Apps auf Rezept“ bezeichnet, ergänzen zunehmend die klassische Therapie in der Praxis.
Was sind DiGA in der Urologie?
DiGA sind zertifizierte Medizinprodukte, die von Ärzten verordnet werden können. Die Kosten werden bei gesetzlich Versicherten vollständig von den Krankenkassen übernommen. In der Urologie schließen diese Anwendungen oft Versorgungslücken bei chronischen oder schambesetzten Erkrankungen.
Die Urologie gilt als Vorreiter bei der Etablierung digitaler Therapien. Zu den wichtigsten Indikationen zählen:

Erektile Dysfunktion (ED): Kranus Edera: Bietet hier ganzheitliche Therapieansätze, die oft über die reine medikamentöse Behandlung hinausgehen, z.B. Verbesserung der physischen Fitness, Gewichtsreduktion, Beendigung von Rauchen, Wichtigkeit der korrekten Blutdruckeinstellung usw.

Prostatakarzinom: Seit Ende 2024 ist mit Apps wie Uroletics die erste uro-onkologische DiGA verfügbar. Sie unterstützt Patienten in der Vor- und Nachsorge, beispielsweise um nach einer Krebs-Operation schneller wieder kontinent zu werden. und bietet einen digitalen PSA-Nachsorgekalender und psychoonkologische Unterstützung

Harninkontinenz (Belastungs- und oder Drangharninkontinenz) Sie basiert auf einer multidisziplinären digitalen Therapie, die unter anderem Beckenbodentraining, Blasen-Reforming und Verhaltensänderungen kombiniert. Die Wichtigkeit der Trinkmengen- und Wasserlass-Protokollierung ist dabei hervorzuheben.

Gutartige Prostatavergrößerung (BPH) / LUTS: Anwendungen zur Behandlung von Symptomen des unteren Harntrakts (LUTS) helfen Patienten, ihre Beschwerden durch gezieltes Training und Monitoring besser zu kontrollieren.

Vorteile für Patienten und Praxen
• Selbstbestimmung: Patienten können ihre Therapie aktiv und zeitlich flexibel von zu Hause aus unterstützen.
• Entlastung der Infrastruktur: Angesichts voller Wartezimmer bieten DiGA eine wertvolle Ergänzung zur ärztlichen Betreuung.
• Evidenzbasierte Qualität: Alle im DiGA-Verzeichnis des BfArM gelisteten Apps müssen einen positiven Versorgungseffekt nachweisen.

So funktioniert die Verordnung:
Die Verschreibung erfolgt unkompliziert über die Urologischen Praxen über das Muster 16 (Arzneimittelrezept) unter Angabe der entsprechenden Pharmazentralnummer (PZN). Das Rezept ist nach der Ausstellung drei Monate gültig. Nach der Einreichung bei der Krankenkasse erhält der Patient einen Freischaltcode für die jeweilige App.

Ich wünschen ALLEN einen wunderbaren sonnigen und bunten Frühling,
Euer Urologe des Vertrauens im Kreis Kleve, Dr. Harald Voepel

25/01/2026

Das KI-Programm Eli5 formuliert so, dass Kinder den Sachverhalt verstehen. So kommt der nachfolgende Text zustande, der mein Fachgebiet Urologie erklärt. Haha, offensichtlich bin ich doch Handwerker.....!

"Stell dir vor, dein Körper hat eine eigene „Kläranlage“ und ein Leitungssystem für Abwasser. Der Urologe ist quasi der Spezial-Klempner und Ingenieur für genau diesen Bereich.
1. Was genau macht er?
Er kümmert sich um alles, was mit dem P**i-Machen zu tun hat und um die Fortpflanzungsorgane bei Männern. Das betrifft drei Hauptbereiche:
Die Nieren: Das sind die Filter, die dein Blut sauber machen und den Urin herstellen.
Die Blase & Leitungen: Das ist das Becken, in dem das P**i gesammelt wird, und die Rohre, durch die es nach draußen fließt.
Männersachen: Der Urologe ist auch der Experte für die speziellen Organe, die nur Männer haben (wie die Prostata oder die Hoden).
2. Wer geht dorthin?
Viele denken, nur Männer gehen zum Urologen, aber das stimmt nicht:
Männer: Zur Vorsorge (Check-up) oder wenn etwas wehtut.
Frauen: Zum Beispiel, wenn sie eine starke Blasenentzündung oder Nieren- bzw. Harnleitersteine haben.
Kinder: Wenn sie zum Beispiel nachts noch über das Kindergartenalter hinaus ins Bett machen oder die Organe nicht richtig gewachsen.
3. Warum geht man zur Früherkennung?
Das ist wie eine Inspektion beim Auto:
Man geht hin, bevor etwas wehtut.
Der Arzt schaut nach, ob in der „Kläranlage“ alles glatt läuft oder ob sich irgendwo kleine Fehler (wie Krankheiten oder Tumore) einschleichen.
Wichtig für Männer: Ab 45 Jahren sollte man einmal im Jahr zum Check-up gehen, um sicherzustellen, dass die Prostata gesund ist.
Kurz gesagt: Der Urologe sorgt dafür, dass die Leitungen frei sind, die Filter funktionieren und untenrum alles gesund bleibt!"

Ich wünsche ALLEN untenrum und obenrum volle Gesundheit.
Passt auf Euch auf, sonst werden wir Urologen dies für Euch machen müssen!
Euer Urologe des Vertrauens,
Dr. Harald Voepel

Hier der passende Podcast:
17/01/2026

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17/01/2026

Fokus Uro-Onkologie – Die neue Ära der ARPIs

Willkommen! Heute beschäftigen wir uns mit einer Medikamentengruppe, die die Behandlung des Prostatakarzinoms grundlegend verändert hat: den Androgenrezeptor-Signalweg-Inhibitoren, kurz ARPIs.
Warum sind diese Inhibitoren so wichtig? Die Quellen verdeutlichen, dass ARPIs wie Darolutamid direkt am Motor der Krebszelle ansetzen. Sie binden mit hoher Affinität an den Androgenrezeptor und verhindern so, dass Hormone wie Testosteron das Zellwachstum fördern können. Das Besondere: Sie stoppen nicht nur die Bindung der Hormone, sondern blockieren auch den Transport des Rezeptors in den Zellkern und die dortige Gen-Abschreibung. Das Ergebnis ist eine ausgeprägte antitumorale Aktivität durch verminderte Zellvermehrung.
Welche Vorteile bieten ARPIs konkret für Patienten? Dank großer Studien wie ARAMIS, ARANOTE und ARASENS wissen wir heute, dass der Einsatz von ARPIs bei verschiedenen Krankheitsstadien – vom nicht-metastasierten kastrationsresistenten (nmCRPC) bis zum metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) – signifikante Vorteile bringt.
Hier sind die wichtigsten Fakten aus den Quellen:
• Längeres Überleben: In der ARAMIS-Studie verbesserte Darolutamid das metastasenfreie Überleben (MFS) signifikant auf durchschnittlich 40,4 Monate, verglichen mit nur 18,4 Monaten unter Placebo.
• Höhere Ansprechraten: Beeindruckende 84 % der Patienten zeigten eine Reduktion des PSA-Werts um mindestens die Hälfte.
• Lebensqualität: Die Zeit bis zum Auftreten von Schmerzen oder der Notwendigkeit einer Chemotherapie konnte deutlich hinausgezögert werden.
• Kombinationstherapie: Auch in Kombination mit Chemotherapeutika wie Docetaxel zeigt sich ein statistisch signifikanter Überlebensvorteil.
Ein entscheidender Punkt: Die Prognose Die Quellen heben hervor, dass ARPIs nicht nur therapieren, sondern auch als Kompass dienen. Die PSA-Antwort auf eine kombinierte Therapie aus Androgendeprivation (ADT) und ARPI ist ein wichtiger Prognosemarker. Besonders die Messung des PSA-Werts nach neun Monaten hat eine hohe Aussagekraft für den weiteren Krankheitsverlauf.
Gibt es Herausforderungen? Natürlich ist keine Therapie ohne Nebenwirkungen. Die häufigste Beobachtung unter Darolutamid ist Fatigue bzw. Erschöpfung bei etwa 13,7 % der Patienten. In Kombination mit Docetaxel können zudem Ausschläge oder Bluthochdruck auftreten. Dennoch ist die Verträglichkeit oft so gut, dass sogar Patienten mit einer Vorgeschichte von Krampfanfällen in Studien sicher behandelt werden konnten.
Fazit ARPIs sind heute eine tragende Säule in der Behandlung des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms. Sie verlängern nicht nur das Leben, sondern schützen aktiv die Lebensqualität der Patienten, indem sie Metastasen und Schmerzprogression effektiv hinauszögern.

Das war unser kurzer Einblick in die Welt der ARPIs. Sprechen Sie bei Fragen zur Therapie immer mit Ihrem behandelnden Facharzt. Bis zum nächsten Mal!

24/12/2025

Was ist ein biochemisches Rezidiv?
Ein biochemisches Rezidiv (BCR) bezeichnet das erneute Ansteigen des PSA-Wertes nach einer vermeintlich erfolgreichen Erstbehandlung (Operation oder Bestrahlung) des Prostatakarzinoms, ohne dass in der herkömmlichen Bildgebung (CT, MRT) bereits Tumorgewebe oder Metastasen sichtbar sind.
Was bedeutet das für Betroffene?
Etwa 30 % der Patienten entwickeln im Verlauf nach einer lokalen Therapie ein solches Rezidiv. Ein steigender PSA-Wert ist oft das erste Warnsignal, das einer tastbaren oder sichtbaren Metastasierung um Jahre vorausgehen kann.
Ab wann spricht man von einem Rezidiv?
Die Grenzwerte hängen von der ursprünglichen Therapie ab:
• Nach Prostataentfernung (RP): Ein PSA-Wert von ≥ 0,2 ng/ml, der in zwei aufeinanderfolgenden Messungen bestätigt wird.
• Nach Strahlentherapie (RT): Ein Anstieg um 2,0 ng/ml über den niedrigsten gemessenen Wert (Nadir) hinaus.
Einteilung und Risiko
Nicht jedes Rezidiv verläuft gleich aggressiv. Die Urologie unterscheidet heute primär zwischen:
• Niedrigrisiko: PSA-Verdopplungszeit > 1 Jahr.
• Hochrisiko: PSA-Verdopplungszeit ≤ 1 Jahr. Hier ist das Risiko einer schnellen Progression oder Metastasierung deutlich erhöht.
Aktuelle Diagnose- und Therapieoptionen 2025
Die Medizin hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt, um Rezidive gezielter zu behandeln:
• PSMA-PET/CT: Seit 2024 ist diese hochpräzise Bildgebung in Deutschland bei Rezidiv-Verdacht eine Kassenleistung, die meisten wehren sich jedoch gegen diese Kostenübernahme. Das PSMA-PET-CT kann kleinste Krebsherde lokalisieren, die früher und durch herkömmliche Untersuchungen wie CT und Knochenszintigraphie unsichtbar blieben. Wir finden Möglichkeiten, dass Patienten dies dennoch kostenfrei erhalten können.
• Salvage-Therapie: Ist das Rezidiv lokal begrenzt, kann eine Nachbestrahlung (nach OP) oder eine Operation bzw. Thermoablation (nach Bestrahlung) oft noch eine Heilung erzielen.
• Intensivierte Hormontherapie: Neue Studien aus dem Jahr 2025 zeigen, dass bei Hochrisiko-Patienten eine Kombination aus klassischem Hormonentzug und modernen Wirkstoffen (sogenannten Androgen Rezeptor Signalweg Inhibitoren (ARPI, wie z.B. Enzalutamid oder Darolutamid oder Apalutamid) das Überleben signifikant verbessern kann.
• Innovative Ansätze: Immuntherapien mit bispezifischen Antikörpern (z. B. CC-1) werden aktuell in klinischen Studien untersucht, um das Immunsystem gezielt gegen verbliebene Tumorzellen zu aktivieren.
Ein biochemisches Rezidiv ist kein Grund zur Panik, erfordert aber eine engmaschige Betreuung durch einen Urologen, um den optimalen Zeitpunkt für eine Folgetherapie festzulegen.

Ich wünsche ALLEN ein positives Jahr 2026,
Euer Urologe des Vertrauens, Dr. Harald Voepel

07/12/2025

Adresse

Tiergartenstraße 9
Cleve
47533

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 12:30
15:00 - 17:00
Dienstag 08:30 - 12:30
15:00 - 17:00
Mittwoch 08:30 - 12:30
Donnerstag 08:30 - 12:30
15:00 - 17:00
Freitag 08:30 - 12:30

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