06/04/2026
Ich dachte immer, dunkle Schokolade ist gesund…Bis ich mir die Zahlen angeschaut habe.
Kakao ist kein Genussmittel, sondern ein hochaktives Lebensmittel. Er gehört zu den flavonoidreichsten Nahrungsmitteln überhaupt. Diese Flavanole wirken direkt im Körper – und vor allem im Gehirn. Sie verbessern die Durchblutung, auch in den Bereichen, die für Lernen und Gedächtnis zuständig sind. Mehr Blutfluss heißt: mehr Sauerstoff, mehr Leistung.
Spannend ist, dass sich diese Stoffe gezielt im Hippocampus anreichern, also genau dort, wo Erinnerungen entstehen. Dort fördern sie die Bildung neuer Nervenzellen und verbessern die Verbindungen zwischen ihnen. Genau hier kommt BDNF ins Spiel – ein zentraler Wachstumsfaktor für das Gehirn. Mehr Flavanole, mehr BDNF, mehr geistige Leistung.
Auch die Stimmung reagiert messbar auf Kakao. Das ist kein Zufall und keine Einbildung, sondern in Studien klar nachgewiesen. Gleichzeitig wirkt Kakao im Darm: Er verändert die Zusammensetzung der Darmflora, fördert nützliche Bakterien und drängt ungünstige zurück. Und weil Darm und Gehirn eng miteinander verbunden sind, wirkt das auch wieder auf Konzentration, Energie und Wohlbefinden.
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𝐔𝐧𝐝 𝐧𝐮𝐧 𝐳𝐮𝐫 𝐐𝐮𝐚𝐥𝐢𝐭ä𝐭: 𝐊𝐚𝐤𝐚𝐨 𝐢𝐬𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐠𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡 𝐊𝐚𝐤𝐚𝐨 – 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐮𝐧𝐤𝐥𝐞 𝐒𝐜𝐡𝐨𝐤𝐨𝐥𝐚𝐝𝐞 𝐬𝐜𝐡𝐨𝐧 𝐠𝐚𝐫 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭
In vielen Illustrierten wird dunkle Schokolade als gesund gefeiert. „Voller Kakao, voller Antioxidantien.“ Klingt gut. Ist aber nur die halbe Wahrheit. Entscheidend ist nicht, dass Kakao enthalten ist – sondern wie er verarbeitet wurde.
Wahr ist: Die Polyphenole im Kakao sind unfassbar gesund. Nur: In vielen Produkten ist davon kaum noch etwas übrig.
𝐖𝐚𝐬 𝐡𝐚𝐭 𝐧𝐮𝐧 𝐚𝐦 𝐦𝐞𝐢𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐅𝐥𝐚𝐯𝐚𝐧𝐨𝐥𝐞 (𝐏𝐫𝐨 𝟏𝟎𝟎 𝐠)
𝐍𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐚𝐥𝐤𝐚𝐥𝐢𝐬𝐢𝐞𝐫𝐭𝐞𝐬 𝐊𝐚𝐤𝐚𝐨𝐩𝐮𝐥𝐯𝐞𝐫 (𝐧𝐚𝐭𝐮𝐫𝐛𝐞𝐥𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧) (𝟔𝟎𝟎𝟎-𝟏𝟎𝟎𝟎𝟎 𝐦𝐠 𝐅𝐥𝐚𝐯𝐚𝐧𝐨𝐥𝐞)
Das ist die ursprüngliche Form: fermentiert, gemahlen – sonst nichts. Geschmacklich leicht bitter, säuerlicher, eher hell. Genau darin steckt der Vorteil: Die empfindlichen Flavanole bleiben erhalten. Das ist die Form mit der höchsten Wirkstoffdichte. Dafür kann man nur die besten Bohnen nehmen, da sonst der Geschmack schlechter wird. Daher ist Roh-Kakao-Pulver auch teuer.
𝐊𝐚𝐤𝐚𝐨𝐧𝐢𝐛𝐬 (𝟒𝟎𝟎𝟎-𝟕𝟎𝟎𝟎 𝐦𝐠 𝐅𝐥𝐚𝐯𝐚𝐧𝐨𝐥𝐞)
Unverarbeitete Kakaostückchen. Knackig, „ursprünglich“ wird gerne extrem überteuert vermarktet. Aber: Pro Gramm liefern sie oft weniger Flavanole als gutes Kakaopulver. Eher ein Lifestyle-Produkt als ein Superfood.
𝐀𝐥𝐤𝐚𝐥𝐢𝐬𝐢𝐞𝐫𝐭𝐞𝐬 𝐊𝐚𝐤𝐚𝐨𝐩𝐮𝐥𝐯𝐞𝐫 („𝐃𝐮𝐭𝐜𝐡 𝐩𝐫𝐨𝐜𝐞𝐬𝐬𝐞𝐝“) (𝟓𝟎𝟎–𝟐.𝟎𝟎𝟎 𝐦𝐠 𝐅𝐥𝐚𝐯𝐚𝐧𝐨𝐥𝐞)
Hier wird Kakao mit Lauge behandelt. Es ist also ein raffiniertes Produkt, bei dem leider bis zu 60–90 % der Flavanole verloren gehen. Ergebnis: dunkler, milder, besser löslich. Perfekt für Getränke und Industrieprodukte. Der Vorteil: es lassen sich dafür auch Kakaobohnen mit schlechterer Qualität nehmen, der Geschmack schwankt nicht und die Produktion ist preiswerter. Der Kakao ist dunkler, schokoladiger.
𝐃𝐮𝐧𝐤𝐥𝐞 𝐒𝐜𝐡𝐨𝐤𝐨𝐥𝐚𝐝𝐞 (𝟕𝟎–𝟗𝟎 % 𝐊𝐚𝐤𝐚𝐨) (𝟓𝟎𝟎–𝟏.𝟓𝟎𝟎 𝐦𝐠 𝐅𝐥𝐚𝐯𝐚𝐧𝐨𝐥𝐞)
Wird gerne als „gesund“ beworben. Tatsächlich enthält sie deutlich weniger Flavanole – dafür viel Fett und meist auch Zucker.
𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐓𝐢𝐩𝐩: Gönnen Sie sich einfach öfter eine Tasse echten Kakao statt den nächsten Cappuccino.
Hinterlasse in den Kommentaren gerne 𝐃𝐞𝐢𝐧 𝐋𝐢𝐞𝐛𝐥𝐢𝐧𝐠𝐬𝐫𝐞𝐳𝐞𝐩𝐭 von mit Kakao ...von Birne Helene bis Kakao mit Gewürzen....
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