04/03/2024
Hast du deine Lebensfreude verloren?
Es gibt im Leben Phasen voller Freude und dann wieder traurige Zeiten, wie die Wellen am Meeresstrand kommen sie und ziehen sich auch wieder zurück. Schicksalsschläge oder überraschende Ereignisse brechen manchmal über dich herein und dein Gefühl der Leichtigkeit schwindet.
Was sind nun mögliche Gründe:
- Der plötzliche Tod des Partners, eines nahen Angehörigen oder engen Freundes stürzt dich in eine tiefe Traurigkeit und Verzweiflung. Die Phase der Trauer sollte nun bewusst durchlebt und gefühlt werden. Tränen dürfen fließen, das befreit und hilft, die Anspannung zu lösen. Erinnere dich an glückliche gemeinsame Erlebnisse, sei dankbar dafür und nimm Abschied. Sei dir bewusst, dass die Verbindung auf der Herzebene und die Liebe zwischen euch bleibt.
- Der Tod des eigenen Kindes führt oft zu einer tiefen inneren Erschütterung, die Welt um dich scheint zusammen zu brechen. Bei dieser unfassbaren Traurigkeit braucht es einfühlsame Begleitung aus dem Familien- und Freundeskreis. Das Geschehen sollte angenommen werden, denn das Kind hatte hier wohl eine Aufgabe, die vielleicht bereits erfüllt war und der Tod hat einen tieferen Sinn.
- So kann auch eine Trennung der Partnerschaft oder Freundschaft eine tiefe Traurigkeit und Fassungslosigkeit auslösen. Hier sollten wir anerkennen, dass eine Lebensphase abgeschlossen und der gemeinsame Weg zu Ende ist. Es tröstet uns, dass sich nun neue Wege und Möglichkeiten eröffnen.
- Oft führen Überforderungen im Alltag, im Beruf oder besonders als Mutter in Mehrfachbelastung zu einer Krise. Ständige Herausforderungen und Stress sind auf die Dauer nicht zu bewältigen und führen zu Burnout und innerer Starre. Nun gilt es, die Situation wahrzunehmen und hinein zu spüren wo die Ursachen liegen. Ist mein Anspruch an mich selbst zu hoch, bin ich zu perfektionistisch, nicht gut genug oder erlaube mir nicht, Fehler zu machen? Meist sind es erlernte Programme aus der Kindheit oder Glaubenssätze, die dich blockieren. Lerne nun, dich abgrenzen zu können, öfter NEIN zu sagen und mehr für dich selbst zu sorgen!
- Einsamkeit kann ebenfalls zu lähmender Traurigkeit führen. Du fühlst dich isoliert, verlassen, unverstanden? Vielleicht sind deine Erwartungen an Andere zu hoch und die „Anderen“ sind Schuld an deiner Situation? Richte deinen Fokus vom Außen mehr in dein Inneres, spüre in dein Herz und entdecke deinen inneren Reichtum. Verbinde dich mit der Natur, nimm wahr, dass du ein Teil davon bist. So kommst du zu dem grandiosen Gefühl des All-Eins-Seins und sei dankbar dafür!
- Es kann dich auch Krankheit oder ein Unfall aus der Bahn werfen und die Freude abrupt verdunkeln. Nimm die Umstände an und forsche nach den Botschaften, die dein Körper dir signalisiert. Was hast du längere Zeit übersehen, ignoriert oder vernachlässigt? Akzeptiere, es gibt keinen „Zufall“, alles hat einen Sinn, der erkannt werden will.
Sei in solchen Lebensphasen mutig und nimm die Herausforderungen des Bewusstseinsprozesses an, der dich zu einem Entwicklungsschritt führt. Das ist das Geschenk, das hinter dem Leid verborgen liegt. Wenn du die Traurigkeit in dir bewusst durchlebst, führt es dich zu einer noch intensiveren Lebensfreude und zu mehr Selbstliebe!