13/11/2024
Mütter eines Kindes mit AD(H)S erleben im Alltag mehr emotionalen und organisatorischen Stress als andere Mütter (und dieser "normale" Stress ist auch schon wahnsinnig und oft kaum zu bewältigen). Da ihr Kind einen unreifen präfrontalen Cortex hat, müssen sie Gerüst sein, ohne es komplett aus der Verantwortung zu nehmen. Sie müssen länger und stärker häufig heftige Gefühle coregulieren, an alles mitdenken, falls das Kind es vergisst (mental load), abwägen, was zu viel ist und was zu wenig, um dem Kind Lernfortschritte und Nachreifung zu ermöglichen.
Was du da leistest, Mama, ist unfassbar viel.
Und dann kommt die eigene innere Arbeit. Vielleicht macht dein Kind Therapie oder du hast Begleitung, es kommen Fragen auf, die dich beschäftigen, eure Biografien, woher kommt was, wo ist meine Verantwortung, wo nicht... Vielleicht hast du selbst AD(H)S oder der Papa deines Kindes hat es. Vielleicht gibt es eine wenig unterstützende Umgebung, einen stressigen, wilden Alltag, eine nicht so verständnisvolle Schule oder KiTa, weitere Kinder, einen Job, den Haushalt. Du bist vielleicht alleinerziehend, das betrifft viele AD(H)S Familien, denn Beziehungen sind oft belastet durch diese Besonderheit und ihre Folgen. Du liebst dein Kind, fragst dich aber oft, wo der Pauseknopf ist, den du drücken darfst für Stille, Ausruhen, Seele baumeln lassen, Ordnung, Frieden. Du suchst nach Momenten, wo dir das gelingt, mal nur du und nichts und niemand sonst. Du verzweifelst manchmal an der Gesellschaft, in der wir leben, die für dein Kind so gar nicht richtig scheint - vor allem nicht das Schulsystem.
Du bist nicht allein. Wenn du magst, komm gern in unsere Jahresgruppe 2025 unter meiner Moderation. Ich bin Psychotherapeutin, Mutter und ehemalige Lehrerin und möchte euch helfen, gesund zu bleiben und das Allerbeste für euch persönlich zu erreichen. Und ein bisschen Ruhe und Frieden dazwischen 😉.
Mehr Informationen findest du auf meiner Kikudoo Seite: www.kikudoo.com/juliatiedge
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