Psychotherapeutische Praxis Pillen-Dietzel

Psychotherapeutische Praxis Pillen-Dietzel Privatpraxis für Verhaltenstherapie und EMDR Seit 2008 bin ich als Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis in Köln-Rath/Heumar niedergelassen.

Auf der Website meiner Praxis finden Sie u.a. umfassende Informationen zu verschiedenen psychischen Störungsbildern und deren Behandlungsmöglichkeiten.

Sucht hat viele Gesichter.
06/09/2024

Sucht hat viele Gesichter.

Kürzlich erschien eine Patientin mit Blumen zur Therapiestunde und strahlte mich an: „Ich möchte mich verabschieden, heu...
24/05/2023

Kürzlich erschien eine Patientin mit Blumen zur Therapiestunde und strahlte mich an: „Ich möchte mich verabschieden, heute ist meine letzte Therapiestunde“.  War das schön, sie so strahlen zu sehen. Als sie zur Therapie kam, war sie seit über zehn Jahren depressiv und mit wenig Hoffnung auf Veränderung - und nun das. Es hat sich gelohnt, einen so langen Atem zu haben und nicht aufzugeben, auch wenn ihr das Schicksal zwischendurch ganz schön in die Suppe gespuckt hat. Hinter der Patientin liegt eine ganze Menge Arbeit, und die hat sich gelohnt. Mit Freudentränen in den Augen und ein bisschen Wehmut angesichts des Abschieds gehen wir auseinander.  eine Geschichte, die Mut macht. 

Umfrage zur Psychotherapeutischen Versorgungsrealität:
12/04/2023

Umfrage zur Psychotherapeutischen Versorgungsrealität:

Studie (Follow Up) der Initiative Phoenix - Bundesnetzwerk für angemessene Psychotherapie e.V.

04/02/2023

Eine Erfahrung, die Spuren hinterlässt in den betroffenen Familien.

Mutter werden ist das größte Glück, so lautet das Ideal unserer Gesellschaft. Mutter sein ist noch viel mehr, manchmal a...
13/08/2022

Mutter werden ist das größte Glück, so lautet das Ideal unserer Gesellschaft. Mutter sein ist noch viel mehr, manchmal auch das Gegenteil von Glück. Und dann? Betroffene Mütter haben Angst, über ihre Situation offen zu sprechen, empfinden große Scham, fürchten Verachtung und Unverständnis oder verurteilen sich selbst dafür. Sie glauben, allen anderen in ihrem Umfeld seien bessere Mütter und sie seien die einzigen, die sich schwer täten mit der
Mutterliebe.
Doch das stimmt ganz und gar nicht.

„ ist das Thema meines Lebens und meiner Arbeit. Ich begleite Frauen, die mit ihrer Mutterschaft hadern oder sie sogar bereuen.“

Judith beschäftigt sich seit knapp sechs Jahren mit dem Thema Mutterglück – oder wenn das Glücksgefühl nicht da ist. Denn auch ihr fehlt das nach der Geburt ihrer Tochter: „Ich habe als Mutter einen langen Weg zurückgelegt: von unerträglich zu mütterlich, von Rabenmutter zu Phoenix. Dieser Prozess hat sechs Jahre gedauert und mich tief in meine Abgründe katapultiert.
Meine Tochter entstand aus einer Blitzbeziehung, kam überraschend und unerwartet. Als ich erfuhr, dass ich schwanger bin, überlegte ich bis zur 12. Woche, ob ich das wirklich schaffe. Ich ging zu Beratungsstellen, machte mir viele Gedanken. Als ich meine Entscheidung traf, war das vor allem gegen die Abtreibung – aber für das Kind? Das war noch ein weiter Weg. Die Schwangerschaft war kompliziert, ich lag monatelang im Krankenhaus.
Nach der Geburt hatte ich mit Neurodermitis zu kämpfen. Ich zog nach Berlin, begann Therapien und erkannte nach einer Weile, dass die Hautausschläge vor allem ein Symptom meines chaotischen Innenlebens waren. Ab da begann ich gezielt, vergangene Traumata aufzuarbeiten. Es war ein harter Weg, es kam vieles zum Vorschein, was mir nicht bewusst war. ‚Inneres Kind‘-Arbeit, Schattenarbeit – all das half mir dabei, mehr im Hier und Jetzt anzukommen. Je mehr ich meine Traumata aufarbeiten konnte, desto besser konnte ich die Beziehung zu meiner Tochter annehmen.
Heute bin ich glücklich in meiner Mutterrolle, sehe aber auch, dass das komplex ist. Ich möchte anderen Frauen helfen, ihren Weg zu finden. Unsere Gesellschaft glorifiziert das Muttersein zu sehr. Ich wünsche mir einen offenen Umgang mit Schattengefühlen, als Gegenentwurf zum Glorifizieren und den Erwartungen. Dass wir über Wut, Angst, Neid, Trauer und Reue innerhalb des Mutterseins offen reden können. Damit wir nicht glücklich sein MÜSSEN. Sondern es sein können. Dafür brauchen wir nicht nur Gespräche unter Frauen, Ehrlichkeit, Offenheit und Arbeit an den eigenen Wunden: Wir brauchen Männer im Boot, nicht als bloße Unterstützung, sondern als Mitmacher.“

01/08/2022
26/02/2022

Immer wieder erleben wir in dieser Welt Situationen, die uns überrollen und Hilflosigkeit, Verzweiflung oder Wut auslösen: sei es ein Virus, das seit zwei Jahren massiv in unser Leben eingreift, eine verheerende Flutkatastrophe, die Schneisen der Zerstörung hinterlässt ein Krieg, der sich mutwillig ganz in unserer Nähe entzündet oder ein ganz persönlicher Schicksalsschlag. In solchen Zeiten hilft es mir, wenn ich mir bewusst mache, wofür ich dankbar bin, worauf ich Einfluss nehmen kann und wo dem Grenzen gesetzt sind. Dabei tut es mir gut, mich mit anderen auszutauschen. Dann gehe ich ins Handeln über, so wie es meinen Möglichkeiten entspricht.

14/12/2021

Gibt es den „Schlüssel zum Glück“? Das kommt darauf an... Was aber jeder hat ist die Möglichkeit Einfluss zu nehmen.

Adresse

Rösrather Str. 743
Cologne
51107

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 16:00

Telefon

+4922116848176

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