22/01/2026
In einem Monat beginnt das erste Traumatraining und markiert einen neuen Abschnitt.
Aus Vielem wird Eins, aus Verbindung ein Ort. Und manches geschieht nicht durch Anstrengung, sondern wie aus sich selbst.
Nicht durch Gebete oder Affirmationen, sondern durch das Anerkennen und Zulassen dessen,
was zu tun oder zu lassen ist –
nicht dessen, was ich mir wünschen würde.
Die Verankerung im Realen hilft, den Weg und mich selbst nicht aus der Vorstellung heraus zu gestalten,
was die anderen da draußen brauchen,
sondern aus dem Raum dessen,
was ich geben kann und geben will.
Begleitet wird dies von einem stillen Gefühl der Richtigkeit, einer Ordnung, die nicht aus Ideen, Regeln oder Impulsen entsteht, sondern aus dem Zulassen der leisen Formen von Hoffnung –
einer Hoffnung, die nicht laut aus Zweifel spricht.
Es ist ein Glaube nicht an Wunder,
sondern an Wahrhaftigkeit,
eine Wahrhaftigkeit, die sich vielleicht als tragfähig erweist für das, was die Arbeit mit Trauma uns lehrt:
Ganz zu werden ist keine Leistung, keine Optimierung.
Es ist der erwachsene Blick, präsent, zugewandt und reguliert, der sich selbst begegnet und Raum lässt
für das, was lange unberührt blieb. 🩵