SehGefühl

SehGefühl Besser und entspannt Sehen mit Visualtraining.

Der volle Koffer – Teil 2Viele Eltern erzählen mir vom Nachmittag.Von Hausaufgaben, die sich plötzlich ziehen.Von Kinder...
26/02/2026

Der volle Koffer – Teil 2
Viele Eltern erzählen mir vom Nachmittag.
Von Hausaufgaben, die sich plötzlich ziehen.
Von Kindern, die schneller frustriert sind als noch am Morgen.
Und von diesem Gefühl, dass die Energie einfach nicht mehr reicht.
Was dabei leicht übersehen wird:
Der Schultag fordert Kinder über viele Stunden.
Lesen aus der Nähe.
Abschreiben von der Tafel.
Den Fokus halten.
Und selbst die Pausen sind oft kurz.
Am Nachmittag ist der Koffer voll.
Aber der Akku ist leer.
Obwohl der Tag noch nicht vorbei ist.
Das hat nichts mit Faulheit zu tun.
Sondern oft mit Anstrengung, die lange unsichtbar bleibt.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie sehr sich etwas verändern kann, wenn Eltern beginnen, ihr Kind aus diesem Blickwinkel zu sehen.





Kennst du das?Hausaufgaben sollten eigentlich nur 20 Minuten dauern.Und plötzlich sitzt ihr da in Tränen, Vorwürfen und ...
20/02/2026

Kennst du das?

Hausaufgaben sollten eigentlich nur 20 Minuten dauern.
Und plötzlich sitzt ihr da in Tränen, Vorwürfen und Frust.

Dein Kind wollte doch anfangen.
Und trotzdem kippt es.

Und irgendwann beginnt der Zweifel:

Bin ich zu streng?
Bin ich zu weich?
Strengt sich mein Kind einfach nicht genug an?

Was ich in meiner Praxis immer wieder sehe:

Oft geht es nicht um Disziplin.

Und auch nicht um fehlenden Willen.

Sondern um eine Belastung,
die niemand auf dem Schirm hat,
weil man sie nicht sofort sieht.

Wenn ein Kind dauerhaft angespannt ist,
kann es Leistung nicht stabil halten.

Und statt zu sagen
„Ich kann gerade nicht mehr“,
zeigt es:

Widerstand.
Rückzug.
Streit.

Genau deshalb plane ich eine kurze Audio-Session.

Kein Trainingsprogramm.
Keine Diagnostik.
Sondern ein klarer Perspektivwechsel,
der Druck rausnehmen kann.

Wenn du verstehen möchtest,
warum es bei euch immer wieder eskaliert,
schreib „Hausaufgaben“ in die Kommentare
oder schick mir eine DM.

Ich melde mich persönlich bei dir.


Ich habe meinen Koffer gepackt.Und irgendwann kam dieser Moment,an dem nichts mehr hineinpassen wollte.Also habe ich ged...
19/02/2026

Ich habe meinen Koffer gepackt.

Und irgendwann kam dieser Moment,
an dem nichts mehr hineinpassen wollte.

Also habe ich gedrückt.
Und noch mehr gedrückt.

Nicht, weil ich unordentlich gepackt habe.
Sondern weil der Koffer längst voll war.

In meiner Praxis treffe ich viele Kinder,
die sich jeden Tag genauso fühlen.

Sie versuchen, mitzuhalten.
Sie versuchen, alles richtig zu machen.

Aber ein großer Teil ihrer Kraft
geht für etwas drauf, das selbstverständlich wirken sollte:

ihr Sehen.

Denn Sehen ist eine Funktion,
die sich entwickeln darf.

Nicht die Sehschärfe.
Sondern die Fähigkeit, ihr Sehen stabil zu benutzen.

Beim Lesen.
Beim Abschreiben.
Beim Fokussieren.

Von außen sieht man nur,
dass der Koffer nicht mehr zugeht.

In meiner Praxis beginnt alles damit, genau hinzuschauen.





Vielleicht hast du es heute gesehen.Alle anderen Kinder rufen „Kamelle!“und deins sucht plötzlich deine Hand.Erst freudi...
16/02/2026

Vielleicht hast du es heute gesehen.
Alle anderen Kinder rufen „Kamelle!“
und deins sucht plötzlich deine Hand.

Erst freudig.
Dann enger.
Dann klammernd.

Du denkst: zu laut, zu voll, zu viel.
Aber manchmal passiert etwas anderes.

Das Bild bleibt nicht stabil.

Menschen kommen näher,
ziehen wieder weg,
Bewegung von allen Seiten,
Gesichter sehen anders aus,
keine klare Orientierung.

Während andere Kinder einfach schauen,
muss dein Kind sein Sehen erst sortieren.

Ein stabiles visuelles System automatisiert: Blicksprünge.
Nachführen.
Scharfstellen.
Zusammenarbeit beider Augen.
Raumlage.

Ein instabiles System rechnet aktiv.
Sekunde für Sekunde.

Das sieht man nicht an den Augen.
Man sieht es am Verhalten.

Dein Kind sucht Halt,
weil sein visuelles System gerade keinen findet.

Nicht wegen der Reize.
Sondern weil das Gehirn versucht, Ordnung ins Bild zu bringen.

Diese Kinder sehen.
Aber nicht mühelos.

Und wenn Sehen Energie kostet,
bleibt weniger für Regulation, Sprache und Verhalten.

Vielleicht war dein Kind heute nicht überfordert.
Vielleicht hat es einfach sehr hart gearbeitet.

👉 Beobachte nicht nur das Verhalten.
Beobachte, was sein Sehen leisten musste.

Wenn du dein Kind heute ein Stück anders verstehst,
war dieser Beitrag wichtig.





Heute ist mein Geburtstag und jedes Jahr wird mir klarer, warum ich Brillen nicht als Allheilmittel sehe:In der Funktion...
14/02/2026

Heute ist mein Geburtstag

und jedes Jahr wird mir klarer, warum ich Brillen nicht als Allheilmittel sehe:
In der Funktionaloptometrie geht es nicht nur darum, wie scharf Kinder sehen, sondern wie sie ihr Sehen nutzen.
Viele Kinder kämpfen nicht, weil sie faul sind oder nicht gehorchen sondern weil ihr Sehsystem noch Unterstützung braucht.

Meine Aufgabe ist es, diese unentdeckten Störungen in den Sehfunktionen sichtbar zu machen und Eltern zu zeigen, warum Verhalten oft ein Spiegel des Sehens ist. Das Verständnis allein kann schon viel verändern.

Wenn du bei deinem Kind spürst: „Da stimmt etwas nicht“, vertraue deinem Blick. Du siehst schon mehr, als du denkst.

Zeugnisse sind laut.Sie bewerten. Ordnen ein. Vergleichen.Kinder sind leise.Sie fühlen. Hoffen. Zweifeln. Strengen sich ...
06/02/2026

Zeugnisse sind laut.
Sie bewerten. Ordnen ein. Vergleichen.

Kinder sind leise.
Sie fühlen. Hoffen. Zweifeln. Strengen sich an
oft mehr, als wir sehen.

Und manchmal liegt hinter einer „schlechten“ Note
keine Faulheit.
Kein fehlender Wille.
Sondern ein visuelles System,
das jeden Schultag zur Höchstleistung macht.

💛 Wenn dein Kind traurig ist:
Sprich nicht zuerst über Noten.
Sprich über Gefühle. Über Erwartungen. Über Druck.
💛 Wenn du spürst „Irgendwas passt hier nicht“:
Vertrau diesem Gefühl.
Eltern sehen oft mehr, als ihnen gesagt wird.
Du musst dein Kind nicht reparieren.
Du darfst es sehen.

27/01/2026

In meiner Arbeit mit Kindern geht es selten nur um Verhalten.
Es geht darum zu verstehen,
was ein System im Moment überhaupt leisten kann.
Und dieses Verständnis wünsche ich mir
nicht nur für Kinder,
sondern auch für uns Erwachsene.
Manches ist kein Nicht-Wollen.
Sondern ein Noch-nicht-Können.

Lasst uns mal aufhören, uns als Mama ständig schuldig zu fühlen.Du machst nicht alles perfekt.Und weißt du was?Das musst...
24/01/2026

Lasst uns mal aufhören, uns als Mama ständig schuldig zu fühlen.

Du machst nicht alles perfekt.
Und weißt du was?
Das musst du auch gar nicht.

Viele von uns machen es schon anders als in ihren Herkunftsfamilien.
Bewusster. Reflektierter. Mit mehr Gefühl.
Allein das ist bereits Veränderung.

Perfektion macht keine sicheren Kinder.
Echte Beziehung macht sie.

Du kannst immer nur nach dem handeln,
was du JETZT weißt,
was du JETZT kannst
und mit den Ressourcen, die du JETZT hast.
Und das reicht.
Nicht weil es ideal ist.
Sondern weil es menschlich ist.
Kinder brauchen keine perfekten Mamas.
Sie brauchen echte.
Und die dürfen müde sein, zweifeln, lernen und wachsen.

Sei milder mit dir.
Dein Kind profitiert davon mehr, als von jedem Anspruch an Perfektion.

02/01/2026

Dein Kind gibt sich Mühe – und trotzdem ist alles anstrengend?

Ich sehe viele Kinder, die sich sehr anstrengen.
Und Eltern, die spüren:
Es liegt nicht an fehlender Motivation.
Und auch nicht am „falschen Verhalten“.
Manche Schwierigkeiten entstehen dort,
wo Sehfunktionen nicht stabil zusammenarbeiten.

Das ist leise.
Oft unsichtbar.
Und trotzdem jeden Tag wirksam.

Nicht alles zeigt sich im klassischen Sehtest.
Und nicht alles, was nach Verhalten aussieht,
ist auch Verhalten.

Manches kann sich erst verändern,
wenn Eltern wirklich sehen,
was ihr Kind täglich leistet.





🎄 Weihnachten. Und so vieles dazwischen.Zum Jahresende möchte ich einfach einmal Danke sagen.Danke für euer Vertrauen.Da...
24/12/2025

🎄 Weihnachten. Und so vieles dazwischen.

Zum Jahresende möchte ich einfach einmal Danke sagen.
Danke für euer Vertrauen.
Danke fürs Dranbleiben – auch wenn es anstrengend war.
Danke fürs Hinschauen, Danke fürs Verstehen-Wollen,
was hinter dem Verhalten eurer Kinder liegt –
und manchmal auch hinter eurem eigenen.

Weihnachten ist nicht für alle nur Lichter, Ruhe und Harmonie.
Manche erleben Nähe.
Andere eher Überforderung.
Manche Freude –
andere Traurigkeit, Erschöpfung oder ganz gemischte Gefühle.
Und das ist okay.
Ihr müsst nichts schönreden.
Nichts wegdrücken.
Nichts „richtig“ fühlen.
Gerade ihr, die ihr euch auf den Weg gemacht habt, genauer hinzuschauen –
beim Sehen, beim Lernen, beim Nervensystem
und oft auch bei euch selbst –
ihr seid mutig.

Ich wünsche euch für die kommenden Tage
Momente von echtem Durchatmen,
kleine Augenblicke von Verbindung
und die Erlaubnis, dass es genauso sein darf,
wie es gerade ist.

Danke, dass ich euch ein Stück begleiten darf
und dass ihr diesen Raum hier mit euren Gedanken, eurem Mitfühlen
und eurer Präsenz füllt.

Gerade in den Ferien passiert etwas ganz Wichtiges –auch wenn es von außen nach „nichts“ aussieht.Kinder verarbeiten, in...
21/12/2025

Gerade in den Ferien passiert etwas ganz Wichtiges –
auch wenn es von außen nach „nichts“ aussieht.

Kinder verarbeiten, integrieren und stabilisieren sich
in Phasen der Ruhe.
Ihr Sehen.
Ihre Wahrnehmung.
Ihr Verhalten.

Kinder regulieren sich nicht allein.
Sie leihen sich das Nervensystem der Erwachsenen –
besonders dann, wenn ihres überfordert ist.
Auch unsere Bedürfnisse als Erwachsene sind wichtig.
Wir brauchen Zeit, Ruhe und Werkzeuge,
um uns selbst zu regulieren,
erst dann können wir stabil für unsere Kinder da sein.

Die meisten Kinder mit Sehfunktionsstörungen atmen in den Ferien auf,
weil der schulische Alltag wegfällt und nicht mehr stresst.

Zum 4. Advent eine Erinnerung:
Dein Kind – und du – dürfen jetzt einfach sein.
Weniger Erwartungen können helfen.
Vielleicht liegt dein Kind gerade auf dem Sofa, lauscht der Stille und genau das ist Lernen.

✨ Ich wünsche euch ruhige, verbindende Feier- und Ferientage.

Heute zum 2. Advent möchte ich dich einladen, dein Kind einmal ganz entspannt beim Ausmalen zu beobachten.Nicht, um „per...
07/12/2025

Heute zum 2. Advent möchte ich dich einladen, dein Kind einmal ganz entspannt beim Ausmalen zu beobachten.
Nicht, um „perfekt“ zu malen – sondern um kleine Hinweise auf seine visuellen Funktionen wahrzunehmen.

Viele Kinder kompensieren lange, ohne zu sagen, dass etwas anstrengend oder verschwommen ist. Beim Malen zeigt sich oft ganz still, wo das visuelle System Unterstützung braucht.

Achte heute mal darauf, ob dein Kind …
• den Kopf oft schief hält
• sehr nah ans Papier rutscht
• das Blatt verdreht oder wegrückt
• Linien kaum trifft oder schnell die Geduld verliert
• häufig zwischen Stift und Vorlage „springt“
• stark aufdrückt oder sehr verkrampft wirkt

Das sind keine Diagnosen – aber wertvolle Hinweise darauf, dass Sehfunktionen wie Augenbewegungen, Akkommodation oder visuelle Verarbeitung herausfordernd sein können.

Wenn du das gerne ausprobieren möchtest:
👉 Hier bekommst du mein kostenloses Ausmalbild, mit dem du ganz leicht beobachten kannst.
https://forms.gle/Tmb7WAzvyYEJcTQm8

Ich wünsche dir einen ruhigen und schönen 2. Advent ✨

Adresse

Weidenpesch 11
Düren
52353

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von SehGefühl erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Praxis Kontaktieren

Nachricht an SehGefühl senden:

Teilen

Share on Facebook Share on Twitter Share on LinkedIn
Share on Pinterest Share on Reddit Share via Email
Share on WhatsApp Share on Instagram Share on Telegram

Kategorie