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Kiffer häufiger arbeitslosFaul und verpeilt – das ist ein gängiges Klischee des Kiffers. Es gibt aber tatsächlich einen ...
10/04/2017

Kiffer häufiger arbeitslos

Faul und verpeilt – das ist ein gängiges Klischee des Kiffers. Es gibt aber tatsächlich einen statistischen Zusammenhang zwischen dem Cannabiskonsum und Arbeitslosigkeit. Wie sehen aber Ursache und Wirkung aus?

Studien zeigen einen Zusammenhang

In einer älteren schwedischen Studie wurde bereits ein Zusammenhang erkannt: ein früher Einstieg in den Cannabiskonsum erhöhte das Risiko, später zeitweilig arbeitslos zu sein. Arbeitslosigkeit gilt aber auch als großer Risikofaktor für eine Entwicklung in die Abhängigkeit.

Ist Cannabiskonsum also die Ursache für Arbeitslosigkeit? Oder führt die Arbeitslosigkeit zu einem verstärkten Kiffen?

Über 1.000 Personen aus Christchurch wurden ab dem 18. Lebensjahr 15 Jahre lang begleitet. Das Forschungsteam befragte etwa alle 5 Jahre die Probanden zu ihrem Cannabiskonsum und zu den Phasen von Arbeitslosigkeit in den zurückliegenden Jahren. Die Probanden wurden außerdem zu Depressionen und Angststörungen befragt, um auch den Einfluss anderer Faktoren in die Studie einfließen zu lassen. Ebenso wurden alle relevanten Lebensereignisse, wie Probleme in der Partnerschaft oder Todesfälle erfasst.

Zusammenhang ist gegenseitig ursächlich

Die Probanden hatten der Auswertung zufolge ein 2,9-fach erhöhtes Risiko für eine Cannabisabhängigkeit, wenn sie mindestens einmal länger als 3 Monate arbeitslos waren. Es gibt aber auch einen umgekehrten Zusammenhang. Cannabisabhängige haben ein 2,8-fach erhöhtes Risiko für Arbeitslosigkeit. Bei problematischem Alkoholkonsum gibt es etwa gleiche Effekte, diese sind allerdings weniger stark ausgeprägt.

Der Wissenschaftler Joseph Boden und sein Team gehen von einem gegenseitigen Zusammenhang aus. Cannabisabhängigkeit kann sowohl Ursache als auch Folge einer Arbeitslosigkeit sein. Da in Neuseeland Cannabis illegal ist, geht das Forscherteam von einem größeren Zusammenhang von Cannabis und Arbeitslosigkeit aus, als bei Alkohol. Eventuell spielen noch weitere Faktoren, wie z.B. die Verwicklung in kriminelle Aktivitäten eine Rolle.

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass auch belastende Lebensereignisse einen Einfluss aufs Kiffen, aber auch auf die Arbeitslosigkeit haben. Nach Meinung des Forschungsteams sollte dieser Zusammenhang in zukünftigen Studien genauer untersucht werden.

Mehr Infos zum Thema finden Sie auf drugcom.de: http://www.drugcom.de/aktuelles-aus-drogenforschung-und-drogenpolitik/macht-kiffen-arbeitslos/

Höheres Verletzungsrisiko unter AlkoholeinflussUnser Alltag steckt voller Gefahren. Ob mit dem Fahrrad, beim Hausputz, d...
05/04/2017

Höheres Verletzungsrisiko unter Alkoholeinfluss

Unser Alltag steckt voller Gefahren. Ob mit dem Fahrrad, beim Hausputz, der Gartenarbeit – überall können uns immer wieder kleine oder größere Unfälle passieren. Zum Glück passiert meistens nichts!

Sobald aber Alkohol im Spiel ist, steigt das Risiko für Verletzungen massiv an, wie zwei aktuelle Studien belegen. Zum Glück wissen die meisten Menschen, dass man sich unter Alkoholeinfluss nicht hinters Steuer setzen sollte. Vielen ist jedoch nicht bewusst, dass vor allem das Rauschtrinken mit einem generell erhöhten Unfallrisiko im Alltag verbunden ist, wie z.B. beim Fahrradfahren.

Studie aus den USA

Eine Studie aus den USA belegt, dass sich dabei viel häufiger schwere Verletzungen oder gar Todesfälle ereignen. Spiros Frangos, der Studienleiter, und sein Team werteten die Patentiendaten aus, welche von 2012 – 2014 im Bellevue Hospital Center in New York wegen eines Fahrradunfalls eingeliefert wurden.

In der Studie wurden die Häufigkeit und die Art der Verletzungen verglichen. Dabei wurde festgestellt, dass das Risiko für schwere Verletzungen doppelt so hoch ist, wenn die Patienten unter Alkoholeinfluss gefahren sind. Es wurden im Studienzeitraum 689 Fälle im Krankenhaus registiert, welche wegen einem Fahrradunfall behandelt wurden. 15% aller Patienten waren zum Zeitpunkt des Unfalls alkoholisiert.

Gerade schwere Schädel-Hirn-Traumata, Verletzungen der Wirbelsäule, Verletzungen des Gesichts und des Bauches ereigneten sich wenn Alkohol im Spiel war. Ein erhöhtes Risiko für Kopfverletzungen treten bei alkoholisierten Personen auf, da diese seltener einen Fahrradhelm tragen.

Studie aus Spanien

Die zweite Studie aus Spanien macht ganz klar deutlich, dass nicht nur im Straßenverkehr, sondern generell das Verletzungsrisiko unter Alkoholeinfluss steigt. Die Studienleiterin Lucia Moure-Rodriguez und ihr Team haben 1.300 Studierende in der Zeit von 2005 – 2015 mehrfach zu ihrem Alkoholkonsum und die alkoholbedingten Verletzungen befragt.

Sowohl Männer und Frauen verletzen sich weitaus häufiger, je öfter sie sechs oder mehr Gläser Alkohol trinken. Bei Männern ist das Verletzungsrisiko im Alter zwischen 22 und 24 am höchsten, bei Frauen zwischen 20 und 22 Jahren. Je älter die Personen waren, umso mehr nahm das Verletzungsrisiko unter Alkoholeinfluss ab.

Bekiffte BMW-Mitarbeiter legen Produktion lahmAnfang März haben zwei BMW Mitarbeiter bekifft und betrunken die Produktio...
29/03/2017

Bekiffte BMW-Mitarbeiter legen Produktion lahm

Anfang März haben zwei BMW Mitarbeiter bekifft und betrunken die Produktion des BMW-Werkes in München stillgelegt. Der daraus entstandene Schaden beläuft sich laut Angaben von BMW auf einen mittleren fünfstelligen Betrag. Die beiden Männer hatten Alkohol getrunken und zusätzlich einen Joint mit einer synthetischen Kräutermischung geraucht. Bevor ihre Spätschicht beendet war, kollabierten beide und die Kollegen riefen den Notarzt.


Pünktliche Auslieferung nicht gefährdet

Da durch die Aktion der beiden das Fließband gestoppt werden musste, stand die Montage ca. 35 Minuten zwischen 22:00 und 23:00 Uhr still. Der Pressesprecher des BMW-Werks sagte, „dass kein einziges Auto durch den Stopp des Bandes nicht ausgeliefert oder nicht verkauft würde“. Technisch bedingte Bandstillstände kommen immer mal wieder vor, aber einen persönlich verschuldeten Bandstillstand durch Alkohol und Drogen gab es noch nie.


Alkoholverbot in den meisten Teilen des Werkes

Auch bei BMW gibt es ganz klare Richtlinien zu Alkohol und Drogen am Arbeitsplatz für die verschiedenen Betriebsbereiche. Der Pressesprecher von BMW gab an, dass es im Werk verteilt mehrere Getränkeautomaten gibt, bei denen nicht nur alkoholfreies Bier verkauft wird. Nach diesem Vorfall will BMW nun die internen Richtlinien überprüfen. Die beiden Mitarbeiter müssen mit Strafen rechnen. BMW möchte sich aber zu den Disziplinarmaßnahmen nicht äußern.

Mehr Infos zum Thema finden Sie auch hier: http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/bmw-muenchen-bekifft-100.html

Urteil im Berliner RaserprozessIllegales Autorennen mit TodesfolgeDas Berliner Landgericht verurteilte zwei Raser aus Be...
15/03/2017

Urteil im Berliner Raserprozess
Illegales Autorennen mit Todesfolge

Das Berliner Landgericht verurteilte zwei Raser aus Berlin wegen Mordes und schaffte somit einen Präzedenzfall.

Die beiden Männer im Alter von 25 und 27 Jahren rasten in der Nacht zum 01. Februar 2016 mit ihren Sportwagen den Kurfürstendamm mit bis zu 160 km/h entlang. 11 rote Ampeln wurden dabei ignoriert. Ein Sportwagen rammte dabei einige Straßenbegrenzungen. In der Tauentzienstraße (einer Verlängerung des K’damms) kam es hinter einer Kreuzung kurz vor dem KaDeWe zu einem tödlichen Unfall.

Ein 69-jähriger Jeepfahrer fuhr über die grüne Ampel und wurde dabei von dem 27-jährigem Raser gerammt. Dabei wurde der Geländewagen mehr als 70 Meter über die Straße geschleudert. Der Jeepfahrer starb noch am Unfallort. Die beiden Raser wurden kaum verletzt.

Lebenslange Haft

In dem bisher einzigartigen Prozess um ein illegales Autorennen sind die beiden Angeklagten wegen Mordes verurteilt und müssen nun lebenslang ins Gefängnis. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig, vor dem Bundesgerichtshof kann die Verteidigung noch in Berufung gehen.

Die Angeklagten äußersten sich im Laufe des Prozesses nicht zu den Vorwürfen. Der 27-jährige Raser war bereits mehrfach wegen Verkehrsdelikten aufgefallen, aber nicht mit der erforderlichen Härte bestraft worden. Eine Verkehrspsychologin habe bei ihm „kein echtes Erkennen der eigenen Schuld“ gefunden. Sie beschrieb einen der Männer als „massiv selbstüberschätzend“. Er habe seinen Sportwagen „geliebt“ und damit sein Selbstwertgefühl gesteigert. Der Berliner Staatsanwalt sah den Vorsatz als erfüllt an.

Wenn bei einer Revision vor dem Bundesgerichtshof das Urteil wegen Mordes Bestand hat, werden die Berliner Richter Rechtsgeschichte schreiben. Dieses Urteil ist bisher einmalig. Die Schuldfrage stand zwar während des gesamten Prozesses fest, aber die rechtliche Bewertung der Tat und somit die Höhe der Strafe war sehr umstritten.

Strafen für Raser bislang zu niedrig

Bisher wurden noch keine Raser bei illegalen Autorennen wegen Mordes angeklagt. Vor Gericht mussten sich diese Raser wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten und bekamen somit deutlich geringere Strafen. Die Berliner Staatsanwaltschaft argumentiere in dem aktuellen Fall aber, dass die beiden Raser zwar niemanden vorsätzlich töten wollten, aber die möglichen – tödlichen – Folgen in Kauf genommen haben. Die Aussage der Staatsanwaltschaft beruft sich auf den Einsatz gemeingefährlicher Mittel. So haben die beiden Raser aus niedrigen Beweggründen gehandelt, um so ein illegales Autorennen zu gewinnen.

Die Anwälte der beiden Raser plädierten auf fahrlässige Tötung für den einen Fahrer und für den zweiten Fahrer auf Gefährdung des Straßenverkehrs. Die Anwälte betonten „das die Gesetzeslage unzulässig ausgeweitet und verschärft würde“. Eine Reihe von Bundesländern sprechen sich aber genau für eine Verschärfung aus. So wurde im September letzten Jahres eine entsprechende Initiative auf den Weg gebracht. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass illegale Autorennen zukünftig als Straftatbestand und nicht mehr nur als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. 400 Euro Bußgeld und 1 Monat Fahrverbot – das droht den Fahrern von illegalen Autorennen bisher.

Nach dem Entwurf müssen Raser mit bis zu zwei Jahren Gefängnis und Führerscheinentzug rechnen. Bis zu fünf Jahren Haft muss gerechnet werden, wenn Unbeteiligte in Gefahr gebracht werden. Hierzu auch unser Beitrag zu illegalen Autorennen.
https://www.diempuberater.de/illegale-autorennen/

In immer mehr deutschen Städten macht sich das Phänomen der illegalen Autorennen breit. Allein in Köln starben im ersten Halbjahr diesen Jahres bereits drei Menschen deswegen. Die häufigste Ursache: die Hobby-Piloten verlieren die Kontrolle über ihr Auto. Derartige Rennen waren bereits in den 1990er...

2016 weniger Verkehrstote3.214 Verkehrstote im Jahr 2016 – das ist das vorläufige Ergebnis des Statistischen Bundesamtes...
09/03/2017

2016 weniger Verkehrstote

3.214 Verkehrstote im Jahr 2016 – das ist das vorläufige Ergebnis des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Das sind 7,1% oder 245 Getötete weniger als noch im Jahr 2015. Seit mehr als 60 Jahren ist das der niedrigste Stand der Verkehrstoten. Dennoch ist diese Zahl natürlich noch weit entfernt von dem ausgerufenen Ziel, keine Verkehrstoten mehr beklagen zu müssen („Vision Zero„).

Die Zahl der Verletzten bei einem Verkehrsunfall stieg im Jahr 2016 um 0,8% auf rund 396.700 Menschen. Die Anzahl der Toten bei einem Verkehrsunfall mit PKWs, Motorrädern und –rollern sank. Die Zahl der Verkehrstoten mit Kleinkrafträdern, Mofas oder Fahrrädern stieg an.

2016 unfallreichstes Jahr

Dabei war das Jahr 2016 das unfallreichste Jahr seit der Wiedervereinigung. Rund 2,6 Millionen Unfälle wurden letztes Jahr von der Polizei aufgenommen. Das sind 2,8% mehr als noch ein Jahr zuvor. Zum Glück blieb es bei 2,3 Millionen der Unfälle nur bei Sachschäden.

Wie die Statistik zeigt, gab es im letzten Jahr in Bayern, Berlin, Hamburg, im Saarland und in Schleswig-Holstein mehr Verkehrstote als noch im Jahr 2015. In Nordrhein-Westfalen blieb die Zahl der Getöteten gleich. In allen anderen Bundesländern sank die Zahl der Verkehrstoten. Den stärksten Rückgang gab es in Baden-Württemberg.

Bei Straßenverkehrsunfällen 2016 Verunglückte und Getötete nach Ländern - die Statistik findet man hier:
https://www.diempuberater.de/2016-weniger-verkehrstote/

3.214 Verkehrstote im Jahr 2016 – das ist das vorläufige Ergebnis des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Das sind 7,1% oder 245 Getötete weniger als noch im Jahr 2015. Seit mehr als 60 Jahren ist das der niedrigste Stand der Verkehrstoten. Dennoch ist diese Zahl natürlich noch weit entfernt von d...

Senioren im StraßenverkehrWir werden immer älter und somit steigt auch die Zahl der älteren Verkehrsteilnehmer. Immer me...
08/03/2017

Senioren im Straßenverkehr

Wir werden immer älter und somit steigt auch die Zahl der älteren Verkehrsteilnehmer. Immer mehr Menschen leben länger und bleiben bis ins hohe Alter mobil.

Bei Verkehrsunfällen tragen aber ältere Menschen weit schwerere Verletzungen davon, als jüngere Autofahrer. Wie kann man die Risiken reduzieren? Freiwillige oder obligatorische Untersuchungen? Seh-, Reaktions- und Hörtests?

Arbeitskreis beim Deutschen Verkehrsgerichtstag 2017

Beim 55. Deutschen Verkehrsgerichtstag Ende Januar dieses Jahres in Goslar beschäftigte sich ein Arbeitskreis mit diesen Themen.

Sind Senioren ein Risiko für sich und andere Verkehrsteilnehmer?

Bei älteren Menschen steigt die Zahl der Erkrankungen und Medikamenteneinnahmen. Im Gegenzug dazu sinken die Regelüberschreitungen und die Risikobereitschaft nimmt ab. Einige Untersuchungen deuten darauf hin, dass Senioren im Straßenverkehr eher „Opfer“ von Verkehrsunfällen sind und weniger Verursacher der selbigen. Erst ab einem bestimmten Alter nimmt das Risiko für Unfälle wieder deutlich zu. Dennoch sind es immer noch eher die jüngeren Fahranfänger, die häufig und schlimme Unfälle verursachen.

Empfehlungen des Arbeitskreises

Der neu geschaffene Arbeitskreis sollte Vorschläge diskutieren, wie mit dieser Thematik umgegangen werden kann. Führt man Pflichtuntersuchungen in Bezug auf das Lebensalter ein? Wie kann die Selbstbestimmung der Senioren beim Erhalt der Mobilität gewährleistet werden?

Die Arbeit der Arbeitsgruppe zielt auf die Informations- und Wissensvermittlung ab und somit vielleicht auf eine Veränderung der Einstellungen und Verhaltensweisen.

Die Empfehlungen des Arbeitskreises aus Goslar finden Sie hier.
http://www.deutscher-verkehrsgerichtstag.de/images/empfehlungen_pdf/empfehlungen_55_vgt.pdf

Unfallursache SmartphoneSmartphone-Nutzung ist ein gesellschaftliches „Problem“Wir werden immer mobiler. Gerade die jüng...
27/02/2017

Unfallursache Smartphone

Smartphone-Nutzung ist ein gesellschaftliches „Problem“

Wir werden immer mobiler. Gerade die jüngere Generation ist dank Smartphone jederzeit und überall am Twittern, Posten, Texten und Googeln. Es wird mittlerweile erwartet, permanent erreichbar zu sein und die permanente Handynutzung ist gesellschaftlich weitestgehend akzeptiert. Leider auch im Straßenverkehr!

Dass die Nutzung des Smartphones beim Autofahren ein erhöhtes Unfallrisiko darstellt, ist bekannt (siehe z.B. hier). Die Statistik der Verkehrsunfälle zeigt aber deutlich, dass immer noch viele das Risiko unterschätzen. Nicht nur seit den spektakulären Unfällen durch Pokémon Go ist bekannt, dass sich die Vorteile des Smartphones nachteilig auf die Verkehrssicherheit auswirken.

Mythos Multitasking

Wir Menschen sind nicht in der Lage, eine Vielzahl von Reizen nebeneinander zu verarbeiten. Der Mythos, dass der Mensch „Multitasking-fähig“ sei, ist wissenschaftlich so nicht haltbar. Die Aufnahme- und Verarbeitungskapazität des Menschen ist begrenzt. Das Gehirn kann zwar schnell zwischen verschiedenen Aufgaben hin- und herwechseln, dennoch werden nie viele Aufgaben parallel verarbeitet, wie es beispielsweise Computer können. Das bedeutet, dass die Durchführung anderer Tätigkeiten während der Fahrt zu einer Verschlechterung der Fahrleistung führt, weil die kognitiven Ressourcen eben begrenzt sind.

Die Nutzung des Handys führt dazu, dass Aufmerksamkeit von der eigentlichen Tätigkeit des Fahrens „abgezogen“ wird und beispielsweise in das Lesen oder Schreiben einer Nachricht investiert wird. Die emotionalen Inhalte von Nachrichten oder Telefonaten können zusätzlich beim Fahren ablenkend wirken. Da für die meisten Autofahrer sowohl das Autofahren wie auch die Smartphone-Nutzung zur absoluten Routine geworden sind, wird die Ablenkung subjektiv gar nicht mehr wahrgenommen. Wir haben das Gefühl, wir könnten beides gleichzeitig, da es fast „automatisch“ abläuft.

Deutscher Verkehrsgerichtstag 2017

Beim 55. Deutschen Verkehrsgerichtstag im Januar 2017 in Goslar beschäftigte sich ein Arbeitskreis mit dem Thema „Unfallursache Smartphone“. Aktuelle Studien und Erkenntnisse zum Thema wurden vorgestellt und Empfehlungen für Maßnahmen der Politik ausgesprochen. Die aktuellen Verkehrsvorschriften passen nach Auffassung des Arbeitskreises nicht mehr zu der rasanten technischen Entwicklung, gerade bei der mobilen Kommunikation.

Der Arbeitskreis schlug unterschiedliche Maßnahmen vor, um dem Problem der Ablenkung im Straßenverkehr, explizit der Handynutzung, in Zukunft zu begegnen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Dabei steht natürlich eine Anpassung des Handyverbots am Steuer im Hinblick auf den sich ständig weiter entwickelnden Stand der Technik im Blickpunkt.

Hier finden Sie die Empfehlungen, die der Deutsche Verkehrsgerichtstag 2017 beschlossen hat:http://www.deutscher-verkehrsgerichtstag.de/images/empfehlungen_pdf/empfehlungen_55_vgt.pdf

Reduzierte Hirndurchblutung bei KiffernCyrus Raji und sein Forschungsteam haben 982 Cannabisabhängige und 92 abstinente ...
09/02/2017

Reduzierte Hirndurchblutung bei Kiffern

Cyrus Raji und sein Forschungsteam haben 982 Cannabisabhängige und 92 abstinente Personen untersucht. Dabei wurde ein spezielles Verfahren eingesetzt, um die Durchblutung im Gehirn zu messen. Der Blutfluss wurde in insgesamt 256 Hirnregionen gemessen. Gemessen wurde sowohl in Ruhe als auch während erhöhter Konzentration.

In der Studie wurde bei den Cannabisabhängigen eine schlechtere Hirndurchblutung nachgewiesen. Gerade bei Aufgaben mit hoher Konzentration war dies der Fall. Eine gute Durchblutung des Gehirns ist wichtig, da eine schlechte Durchblutung Konzentrationsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit zur Folge haben kann. Bei einer schlechten Durchblutung ist gerade der Hippocampus betroffen. Dieser ist relevant beim Lernen und Abspeichern von Informationen im Gedächtnis. Dies könnte erklären, wieso viele Cannabis-Konsumenten Konzentrations- und Gedächtnisprobleme haben.


Hochpotenter Cannabis besonders schädlich

Kiffen hat nicht immer die gleiche Wirkung. Die aktuelle Stimmung, die Dosis, aber auch die konsumierte Sorte ist von Bedeutung. Manche Cannabissorten erhalten besonders viel THC. Der hauptsächliche Wirkstoff in der Cannabispflanze ist THC. Hochpotentes Cannabis enthält sehr wenig, bis gar kein Cannabidiol (CBD). CBD schützt das Hirngewebe, welches von THC geschädigt werden kann. Ein australisches Forschungsteam bestätigte das in ihrer Studie. Regelmäßiger Konsum von hochpotentem Cannabis wird mit Hirnveränderungen in Zusammenhang gebracht.

Der Hippocampus ist bei regelmäßigen Kiffern von hochpotentem Cannabis um 11 % kleiner. Das konnte anhand von MRT-Bildern belegt werden. Bei ehemaligen Konsumenten wurden keine Hirnveränderungen festgestellt. Das lässt Rückschlüsse zu, dass sich Hirnveränderungen auch wieder zurück bilden. Immer wieder wird vor allem bei dauerhaftem Cannabiskonsum gewarnt, dass das Risiko für Alzheimer-Demenz steigt.



Weitere Infos zum Thema finden Sie hier:

http://www.drugcom.de/aktuelles-aus-drogenforschung-und-drogenpolitik/reduzierte-hirndurchblutung-bei-kiffern/

http://www.drugcom.de/aktuelles-aus-drogenforschung-und-drogenpolitik/archiv/?sid=2016&idx=1087

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