Seelenpraxis-Cansever

Seelenpraxis-Cansever Therapeutische-u. spirituelle Heilpraxis

Heilpraktikerin f. Psychothera. Traumaheilung Tier/Mensch

Wochenimpuls 22.02.-28.02.2026 Seelenenergie & astrologische Begleitung für das Kollektiv / Erwartungen – Kraft für die ...
21/02/2026

Wochenimpuls 22.02.-28.02.2026 Seelenenergie & astrologische Begleitung für das Kollektiv / Erwartungen – Kraft für die Seele"

Diese Woche öffnet ein sensibles, aber zugleich klärendes Feld. Die Sonne ist in das Zeichen der Fische gewechselt und verstärkt gemeinsam mit Saturn die Themen Hingabe, innere Grenzen und den bewussten Umgang mit Lebensenergie.
Gleichzeitig steht Merkur in Spannung zu Mars, was innere Unruhe, Ungeduld oder den Impuls, etwas erzwingen zu wollen, verstärken kann.

Diese Zeit fordert keine Kontrolle, sondern Unterscheidung: Was entsteht wirklich aus dir – und was folgt alten inneren Programmen, die längst ausgedient haben? Klarheit entsteht jetzt nicht durch Druck, sondern durch das bewusste Zurücknehmen von innerer Anspannung.

Die erste Karte dieser Woche trägt den Titel Erwartungen. Sie macht sichtbar, wie selbstverständlich Erwartungen geworden sind und wie oft sie unsere Energie nach außen binden. An Menschen, an Entwicklungen, an Ergebnisse. Je stärker Erwartungen wirken, desto weiter entfernen wir uns von unserer eigenen Mitte. Diese Woche lädt dich ein, ehrlich hinzuspüren, wo Erwartungen Druck erzeugen – in Beziehungen, im Beruf oder an dich selbst. Erwartungen verengen. Enttäuschung ist oft nichts anderes als das Ende einer inneren Täuschung darüber, wie etwas sein sollte.

Als zweiter Impuls tritt die Karte Kraft der Flamme hinzu. Sie lenkt den Fokus zurück auf deine eigene Energie. Die Flamme steht für Präsenz, Klarheit und bewusste Ausrichtung. Sie erinnert dich daran, dass deine Wahrnehmung sich schärft, wenn du aufhörst, Energie im Außen zu verlieren. Dort, wo du deine Aufmerksamkeit bündelst, wächst deine innere Stärke. Nicht laut, nicht kämpfend – sondern klar, wach und zentriert.

Der gemeinsame Impuls dieser Woche lautet: Erwarte weniger und lebe bewusster. Hole deine Energie zu dir zurück. Übernimm Verantwortung für dein Handeln, ohne an ein bestimmtes Ergebnis gebunden zu sein. So entsteht Raum – für innere Kraft, für Vertrauen und für eine Lebendigkeit, die nicht aus Kontrolle, sondern aus Verbundenheit entsteht.

Diese Woche unterstützt dich darin, dich selbst wieder als Ausgangspunkt deines Lebens zu spüren. Nicht wartend, sondern gegenwärtig.

Aylin




Beim autonom-vermeidenden Bindungsmuster liegt der innere Konflikt selten im Mangel an Beziehung, sondern in der Erfahru...
20/02/2026

Beim autonom-vermeidenden Bindungsmuster liegt der innere Konflikt selten im Mangel an Beziehung, sondern in der Erfahrung, dass Beziehung sich bedrohlich anfühlen kann.

Nicht, weil Nähe an sich gefährlich wäre, sondern weil sie alte Schutzräume berührt – jene inneren Grenzen, die einst notwendig waren, um sich selbst zu bewahren. Wo diese Grenzen früher nicht respektiert wurden, wurde Rückzug zur Sicherheit und Autonomie zur inneren Heimat.

Viele dieser Menschen wirken nach außen unabhängig, klar, oft sehr reflektiert. Und doch zeigt sich in Beziehungen ein feines inneres Ziehen und Drängen zugleich. Ein Teil möchte bleiben, ein anderer möchte sich lösen. Nicht aus Unwillen, sondern aus einem tief verankerten Überlebenswissen heraus.

Der innere Dialog beginnt früh: „Ich komme besser allein zurecht.“ „Ich brauche niemanden, um ganz zu sein.“ „Nähe kostet mich zu viel von mir.“

Als Kind bedeutete das oft, sich selbst zurückzunehmen, um innerlich frei zu bleiben. Vielleicht war Nähe zu kontrollierend, zu fordernd oder zu wenig offen für eigene Impulse. Das Kind lernte nicht, dass Bindung Halt gibt, sondern dass sie Anpassung verlangt. Und so entstand eine leise, aber wirkungsvolle Wahrheit: Sicherheit liegt nicht in Beziehung, sondern im eigenen Raum.

Im Erwachsenenleben zeigt sich dieses Muster oft subtil. Beziehungen werden intensiv erlebt, aber sobald Verbindlichkeit wächst, entsteht innerer Druck. Gedanken wie „Ich brauche Abstand“ oder „Ich verliere mich gerade“ tauchen auf, manchmal begleitet von einem diffusen Schuldgefühl. Der Wunsch nach Rückzug ist dann kein Beziehungsabbruch, sondern ein Versuch, das eigene innere Gleichgewicht wiederzufinden.

Aus therapeutischer Sicht geht es hier nicht darum, Mauern einzureißen, sondern sie zu verstehen. Aus philosophischer Sicht um die Frage: Wer bin ich in Beziehung, wenn ich mich nicht verliere? Und aus spiritueller Perspektive darum, zu erkennen, dass wahre Verbindung nicht aus Verschmelzung entsteht, sondern aus Präsenz – bei sich selbst und beim Anderen.

Heilung geschieht dort, wo Nähe nicht fordert, sondern einlädt. Wo Raum nicht als Distanz gedeutet wird, sondern als Teil von Beziehung. Wenn ein Mensch erfahren darf, dass er bleiben kann, ohne sich aufzugeben, und gehen darf, ohne zu verlieren, beginnt sich etwas Neues zu ordnen. Beziehung wird dann nicht mehr als Gefahr erlebt, sondern als Möglichkeit, sich selbst in Verbundenheit zu erfahren.

Und genau hier, leise und unspektakulär, beginnt Bindung sich neu zu schreiben.

Aylin




Autonom-vermeidender BindungstypNicht jeder Mensch, der Nähe meidet, ist bindungsunfähig. Für viele fühlte sich Nähe frü...
18/02/2026

Autonom-vermeidender Bindungstyp

Nicht jeder Mensch, der Nähe meidet, ist bindungsunfähig. Für viele fühlte sich Nähe früh nicht nach Geborgenheit an, sondern nach Enge, Anpassung oder dem Verlust des eigenen inneren Raums. Wo kein Platz für eigene Gefühle, Grenzen oder ein stilles Nein war, lernte das Kind nicht Sicherheit in Beziehung, sondern Selbstschutz. Autonomie wurde zur inneren Achse, Rückzug zur Regulation.
Diese Menschen sehnen sich durchaus nach Verbindung.

Ihr Nervensystem braucht jedoch Zeit, Klarheit und Raum, um zu spüren, dass Beziehung heute nicht mehr das Alte ist. Nähe ist kein Problem – sie braucht Bedingungen, unter denen sie sich sicher anfühlt. Distanz ist kein Mangel an Liebe, sondern ein Akt des Selbstschutzes.

Nicht Druck öffnet hier Beziehung, sondern Geduld, Verlässlichkeit und eine leise Präsenz. So lösen sich Mauern nicht von außen, sondern von innen – Schicht für Schicht, im eigenen Tempo.

Aylin


Wochenimpuls 15.02.-21.02.2026 Seelenenergie & astrologische Begleitung für das Kollektiv / Kronenchakra – Kraft für die...
14/02/2026

Wochenimpuls 15.02.-21.02.2026 Seelenenergie & astrologische Begleitung für das Kollektiv / Kronenchakra – Kraft für die Seele"

In dieser Woche öffnet sich ein feines, zugleich kraftvolles Feld.
Die astrologischen Konstellationen verbinden innere Sensibilität mit dem Wunsch nach Klarheit.
Deutlich wird, wo wir uns vom Wesentlichen entfernt haben – und gleichzeitig entsteht die Einladung, wieder in Verbindung zu treten.
Die Energie dieser Tage wirkt wie ein stiller Ruf nach innen, nach oben, nach Rückkehr zu etwas, das größer ist als unser Alltag.
Das Kronenchakra meldet sich besonders deutlich. Es erinnert daran, dass wir göttliches Bewusstsein in uns tragen und Teil eines Universums sind, das uns hält – auch wenn Hektik, Erschöpfung und Sorgen uns zeitweise davon trennen.

Vielleicht spürst du ein Wanken im Urvertrauen oder den Verlust des Kontakts zu einer tragenden Kraft. Genau hier setzt diese Woche an: als Einladung zur Erinnerung.

Die zweite Karte führt dich zurück zum Atem. Atemzüge zählen heißt, eine Brücke zu bauen – zwischen Körper und Bewusstsein, Erde und Himmel, Menschsein und Seele. Im bewussten Atmen erkennst du: Du versorgst dich selbst mit Leben. Du bist getragen. Du bist Teil eines größeren Rhythmus.
Eine einfache Übung kann dich unterstützen: fünf tiefe Atemzüge in einer Minute, sechs Sekunden ein, sechs aus. Spüre, wie der Atem dich beruhigt, dich in deinen Körper zurückholt und zugleich nach oben öffnet. Stell dir vor, wie violettes Licht aus deinem Kronenchakra strömt und dich verbindet – nicht als Flucht, sondern als Erinnerung.
Diese Woche will dich nicht antreiben, sondern ausrichten.

Die Wunder sind oft leise: ein Atemzug, ein Moment der Stille, ein inneres Aufleuchten. Die Verbindung ist da. Du darfst sie wieder spüren.

Aylin


Der ängstlich-ambivalente Bindungstyp – wenn Nähe unsicher gelernt wurdeDer ängstlich-ambivalente Bindungstyp entsteht h...
13/02/2026

Der ängstlich-ambivalente Bindungstyp – wenn Nähe unsicher gelernt wurde
Der ängstlich-ambivalente Bindungstyp entsteht häufig dort, wo Nähe in der Kindheit nicht konstant verfügbar war. Bezugspersonen konnten liebevoll sein – aber auch emotional entzogen, überfordert, unberechenbar oder stark wechselnd in ihrer Zuwendung.
Für das Kind bedeutete das:
Nähe ist möglich, aber nicht sicher.
Ich muss aufmerksam sein.
Ich darf sie nicht verlieren.
Was oft fehlte, war nicht Liebe an sich, sondern emotionale Verlässlichkeit. Trost kam manchmal – manchmal nicht. Bedürfnisse wurden gesehen – oder übersehen. Das Bindungssystem lernte, Nähe aktiv sichern zu müssen.
Typischer innerer Dialog eines ängstlich gebundenen Kindes:
„Wenn ich brav bin, lieb bin, angepasst bin, bleibst du dann bei mir?“
Oder:
„Ich darf dich nicht verlieren.“
Dieses Muster wirkt im Erwachsenenalter weiter.
Ängstlich-ambivalent gebundene Erwachsene lieben intensiv. Sie investieren viel, spüren feinste Veränderungen im Gegenüber und reagieren stark auf Rückzug oder Distanz. Schon kleine Signale können große innere Reaktionen auslösen.
Typische Gedanken oder Sätze als Erwachsener:
„Du meldest dich weniger – ist etwas mit uns?“
„Ich habe Angst, dir egal zu sein.“
„Sag mir bitte, dass alles gut ist.“
Im Alltag zeigt sich dieses Muster nicht nur in Partnerschaften.
Auch Freundschaften können stark emotional aufgeladen sein. Rückmeldungen sind wichtig, Schweigen wird schnell als Ablehnung erlebt. Im beruflichen Kontext kann es zu starker Anpassung, Überverantwortung oder der Angst kommen, nicht zu genügen.
Was dieser Bindungstyp als Kind vermisst hat, war nicht Beziehung – sondern Sicherheit in Beziehung.
Gleichzeitig bringt er große Ressourcen mit: Empathie, Bindungsfähigkeit, emotionale Tiefe, Loyalität und die Fähigkeit, echte Nähe herzustellen.
Heilung bedeutet hier nicht, weniger zu fühlen.
Heilung bedeutet, innere Sicherheit aufzubauen, sodass Nähe nicht mehr permanent abgesichert werden muss.
Oder anders gesagt:
Wenn das innere Kind lernt, dass Beziehung bleiben kann, darf der Erwachsene endlich entspannen.

Aylin


„Wer früh gelernt hat, um Nähe zu bangen, sucht sie später mit ganzer Kraft.“Der ängstlich‑ambivalente Bindungstyp sehnt...
11/02/2026

„Wer früh gelernt hat, um Nähe zu bangen, sucht sie später mit ganzer Kraft.“

Der ängstlich‑ambivalente Bindungstyp sehnt sich zutiefst nach Verbindung – und lebt gleichzeitig mit der Angst, sie wieder zu verlieren. Dieses Muster entsteht nicht aus Bedürftigkeit, sondern aus Erfahrung: aus Momenten, in denen Nähe da war und dann wieder verschwand, aus Liebe, die nicht verlässlich spürbar war.

Später zeigt sich das oft in intensiven Beziehungen, innerer Unruhe, Klammern oder dem ständigen Zweifel, ob man wirklich gemeint ist. Therapeutisch betrachtet ist das kein „Zuviel“, sondern ein Nervensystem, das gelernt hat, wachsam zu bleiben. Spirituell betrachtet ist es eine Seele, die Verbindung sucht, weil sie erfahren hat, wie zerbrechlich sie sein kann.

Was dieser Bindungstyp braucht, ist keine Anpassung und kein „weniger fühlen“. Sondern innere Sicherheit – und die heilsame Erfahrung, dass Beziehung bleiben darf.

Aylin



Wochenimpuls 09.02.-14.02.2026 Seelenenergie & astrologische Begleitung für das Kollektiv / "Release & let go– Kraft für...
07/02/2026

Wochenimpuls 09.02.-14.02.2026 Seelenenergie & astrologische Begleitung für das Kollektiv / "Release & let go– Kraft für die Seele"

Diese Woche öffnet ein Feld, das dich einlädt, mutig und liebevoll dorthin zu schauen, wo du dich selbst noch festhältst. Die astrologischen Energien dieser Tage bringen eine Phase der inneren Klärung mit sich: alte Muster werden sichtbarer, Grenzen deutlicher, und das Bedürfnis nach Authentizität wächst. Es ist eine Zeit, in der das Neue bereits spürbar ist, aber nur entstehen kann, wenn du bereit bist, das Alte wirklich loszulassen.

Die erste Karte, Release & Let Go, trifft genau diesen Kern. Sie erinnert dich daran, ehrlich zu prüfen, was in dir oder um dich herum nicht mehr stimmig ist. Vielleicht gibt es Beziehungen, Gewohnheiten, Gedanken oder Verpflichtungen, die dich eher schwächen als nähren. Vielleicht hältst du an etwas fest, das längst keine Lebendigkeit mehr trägt. Die Botschaft dieser Woche ist klar: Manchmal musst du ein altes, brüchiges Haus einreißen, bevor du ein neues bauen kannst. Loslassen bedeutet nicht verlieren, sondern Raum schaffen für das, was wirklich zu dir gehört. Die kosmischen Impulse unterstützen dich dabei, mutiger zu werden, klarer zu fühlen und dich selbst nicht länger zu belügen. Es ist eine Woche, in der du spürst, dass du nicht mehr zurück in alte Muster kannst – und dass genau darin deine Kraft liegt.

Die zweite Karte ruft dich in die Pause. Sie lädt dich ein, die Ablenkungen des Alltags bewusst zur Seite zu legen und wieder in einen offenen, ehrlichen und zugleich wohlwollenden Kontakt mit dir selbst zu gehen. In einer Zeit, in der so viel Neues wachsen kann, ist es entscheidend, dass du erkennst, was vom Alten nicht mehr passt. Dafür brauchst du Stille – nicht die Stille, die du mit Musik, Handy, Podcasts oder Serien übertönst, sondern die Stille, in der du dich selbst wieder hörst. Die astrologische Energie verstärkt genau diese Innenschau. Sie öffnet ein Fenster, in dem du klarer spüren kannst, was du wirklich willst, was du nicht mehr tragen kannst und welche Wahrheit in dir schon lange darauf wartet, ausgesprochen zu werden. Atme. Spüre. Lass deine Gedanken und Gefühle auftauchen, ohne sie sofort verändern zu wollen. In dieser Präsenz erkennst du, welcher Teil deines Lebens weitergehen darf und welcher nicht.

Alles in allem ist diese Woche ein Übergang – leise, aber kraftvoll. Sie schenkt dir die Möglichkeit, Ballast abzugeben, dich selbst wieder zu spüren und inneren Raum für das Neue zu schaffen. Lass los, was dich schwächt. Bleib bei dir, auch wenn es unbequem ist. Und vertraue darauf, dass das, was wirklich zu dir gehört, bereits auf dem Weg ist.

Aylin


Der sichere Bindungstyp – wie innere Stabilität entstehtSichere Bindung entsteht nicht aus einer perfekten Kindheit.Sie ...
06/02/2026

Der sichere Bindungstyp – wie innere Stabilität entsteht
Sichere Bindung entsteht nicht aus einer perfekten Kindheit.
Sie entsteht aus einer hinreichend guten Beziehungserfahrung.
Ein sicher gebundenes Kind hat meist erlebt, dass mindestens eine Bezugsperson emotional erreichbar war. Nicht immer. Nicht fehlerfrei. Aber verlässlich genug. Gefühle durften sein. Bedürfnisse wurden ernst genommen. Trennung bedeutete nicht Liebesentzug. Konflikte bedeuteten nicht Beziehungsaus.
Gleichzeitig hatten auch sicher gebundene Kinder Mängel: überforderte Eltern, stressige Phasen, Ungeduld, Missverständnisse. Der Unterschied liegt nicht im Fehlen von Defiziten, sondern darin, wie damit umgegangen wurde. Es gab Reparatur. Entschuldigung. Wiederannäherung.
So entsteht im Inneren eine leise, aber tragfähige Überzeugung:
Beziehung darf schwierig sein – und bleibt trotzdem bestehen.
Typischer innerer Dialog eines sicher gebundenen Kindes:
„Ich bin gerade traurig oder wütend. Das ist okay. Jemand hilft mir, damit umzugehen.“
Dieses innere Modell wirkt weiter – auch dann, wenn das Leben komplexer wird.
In der Pubertät und in frühen erwachsenen Beziehungen stoßen auch sicher gebundene Menschen an Grenzen. Sie erleben Zurückweisung, Liebeskummer, Enttäuschung. Doch ihr System hat bereits etwas Entscheidendes gelernt: Gefühle sind intensiv, aber vorübergehend. Beziehung ist wichtig, aber nicht existenziell bedrohlich.
Sie können Defizite kompensieren, weil innere Ressourcen vorhanden sind:
Selbstregulation, Frustrationstoleranz, die Fähigkeit, Hilfe anzunehmen und Erfahrungen einzuordnen, ohne sich selbst infrage zu stellen.
Im Erwachsenenalter zeigt sich sichere Bindung nicht als ständige Gelassenheit, sondern als emotionale Beweglichkeit.
Typische innere Haltung eines sicher gebundenen Erwachsenen:
„Das ist gerade schwierig. Lass uns darüber sprechen.“
Oder:
„Ich brauche kurz Abstand – nicht, weil du falsch bist, sondern weil ich mich sortieren möchte.“
Sichere Bindung zeigt sich deshalb nicht nur in Partnerschaften.
Im persönlichen Umfeld können Nähe und Grenzen gleichzeitig existieren. Freundschaften dürfen sich verändern, ohne dass sofort Verlustängste entstehen. Alleinsein wird nicht automatisch als Einsamkeit erlebt.
Im beruflichen Kontext können sicher gebundene Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sich über Leistung zu definieren. Kritik wird als Information erlebt, nicht als Angriff auf den eigenen Wert. Zusammenarbeit gelingt, weil Nähe nicht mit Abhängigkeit verwechselt wird.
Sichere Bindung bedeutet nicht, alles richtig zu machen.
Sie bedeutet, Beziehung innerlich tragen zu können, auch wenn sie wackelt.
Oder anders gesagt:
Wer früh genug erfahren hat, dass Beziehung reparierbar ist, muss sie später nicht ständig sichern oder vermeiden.
Das ist keine Garantie für leichte Beziehungen.
Aber eine sehr gute Grundlage für echte.

Aylin


Der sichere Bindungstyp...Der sichere Bindungstyp entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch Verlässlichkeit.Mensche...
04/02/2026

Der sichere Bindungstyp...

Der sichere Bindungstyp entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch Verlässlichkeit.
Menschen mit sicherer Bindung haben früh erfahren, dass Nähe grundsätzlich verfügbar ist. Dass Gefühle Raum haben dürfen. Dass Konflikte Beziehung nicht zerstören müssen.
Heute zeigt sich das in einer inneren Stabilität: Nähe ist möglich, ohne sich selbst aufzugeben. Distanz ist möglich, ohne Angst vor Verlust.
Sichere Bindung ist kein Idealzustand.
Sie ist die Fähigkeit, in Beziehung zu bleiben – mit sich selbst und mit anderen.

Aylin


Wochenimpuls 01.02.-08.02.2026 Seelenenergie & astrologische Begleitung für das Kollektiv /  Wenn alles möglich wäre – K...
31/01/2026

Wochenimpuls 01.02.-08.02.2026 Seelenenergie & astrologische Begleitung für das Kollektiv / Wenn alles möglich wäre – Kraft für die Seele"


Die neue Woche öffnet ein energetisches Feld, das uns kollektiv einlädt, mutiger zu träumen und innerlich weiter zu werden. Astrologisch bewegen wir uns in einer Phase, in der Visionen leichter Gestalt annehmen können, weil die kosmischen Konstellationen uns sanft aus dem Mangeldenken herausführen. Es ist, als würde das Universum uns zuflüstern: „Schau nicht auf das, was fehlt – sondern auf das, was in dir wachsen will.“

Und genau hier setzt die erste Karte dieser Woche an: „Wenn alles möglich wäre?“ Wie oft bewegen wir uns in unseren Zweifeln, in alten Geschichten, in Ängsten, die längst nicht mehr zu uns gehören. Wir denken klein, obwohl unsere Seele längst größer geworden ist. Doch diese Karte lädt dich ein, dich wieder mit dem Mehr zu beschäftigen – mit dem, was dich nährt, was dich lebendig macht, was dein Innerstes zum Leuchten bringt.

Es geht nicht um materielle Wünsche. Es geht um das, was dein Herz wirklich meint, wenn es flüstert: „Ich will wachsen. Ich will fühlen. Ich will mich erinnern, wer ich bin.“

Was würdest du tun, wenn alles möglich wäre? Welche Entscheidung würdest du treffen, wenn du nicht aus Angst, sondern aus Wahrheit handeln würdest? Geh in dieser Woche bewusst dorthin, wo deine Seele sich ausdehnen möchte – und weniger dorthin, wo dein Ego sich füllen will.

Die zweite Karte erinnert dich daran, wieder neugierig zu werden – auf dich selbst, auf deine Mitmenschen, auf das Leben. Vielleicht ist genau diese Neugier der Schlüssel, um dich wieder mit deinen Träumen, Visionen und inneren Bildern zu verbinden. Sie lädt dich ein, dem Leben kindlich zu begegnen, ohne Zynismus, ohne Schutzpanzer, ohne die alten Geschichten, die dich klein halten wollen.

Neugier ist eine Form von Liebe. Eine Form von Präsenz. Eine Form von innerem Reichtum.

Erlaube dir, diese Woche mit offenen Augen und offenem Herzen durch dein Leben zu gehen. Spüre, was dich wirklich nährt. Spüre, was dich ruft. Spüre, was in dir wachsen möchte.

Und vielleicht entdeckst du genau dort – in diesem stillen Raum zwischen Sehnsucht und Mut – die Antwort auf die Frage: „Was wäre, wenn alles möglich wäre?“

Aylin


Letzte Woche habe ich darüber gesprochen, wie Bindung entsteht – aus frühen Erfahrungen, aus Nähe, Verlässlichkeit, Unsi...
29/01/2026

Letzte Woche habe ich darüber gesprochen, wie Bindung entsteht – aus frühen Erfahrungen, aus Nähe, Verlässlichkeit, Unsicherheit oder Schutz. Daraus formen sich innere Muster, die oft leise wirken, aber unser Beziehungsverhalten ein Leben lang mitprägen.
Heute möchte ich diese Muster einmal in ihrer Gesamtheit kurz sichtbar machen.
Nicht als Schubladen.
Sondern als innere Strategien, die Beziehung möglich machen sollten.

1. Sicher gebunden

Kindheit:
Bezugspersonen waren meist emotional erreichbar, tröstend und verlässlich.
Nähe fühlte sich sicher an, Bedürfnisse wurden gesehen.

Heute:
Nähe ist möglich, ohne sich selbst zu verlieren.
Konflikte bedrohen nicht sofort die Verbindung.
Bindung bedeutet: Ich darf ich sein – und wir bleiben in Kontakt.

2. Ängstlich gebunden

Kindheit:
Nähe war unberechenbar – manchmal liebevoll, manchmal entziehend oder überfordert.
Zuwendung musste innerlich „gesichert“ werden.

Heute:
Nähe wird stark gebraucht, fühlt sich aber fragil an.
Innere Fragen wie: Bin ich wichtig? Bleibst du?
Bindung ist intensiv, oft begleitet von Verlustangst.

3. Vermeidend gebunden

Kindheit:
Emotionale Bedürfnisse wurden wenig beantwortet oder früh als „zu viel“ erlebt.
Selbstständigkeit wurde zur Überlebensstrategie.

Heute:
Sicherheit entsteht durch Unabhängigkeit.
Zu viel Nähe kann innerlich Stress auslösen.
Bindung ist möglich, wenn Autonomie gewahrt bleibt.

4. Desorganisiert / chaotisch gebunden

Kindheit:
Die wichtigste Bezugsperson war zugleich Quelle von Nähe und Angst.
Schutz und Bedrohung kamen aus derselben Richtung.

Heute:
Der Wunsch nach Verbindung trifft auf den Impuls, sich zu schützen.
Annäherung und Rückzug wechseln sich ab.
Bindung wird gesucht – und zugleich gefürchtet.

Viele Menschen tragen Mischformen in sich.
Je nach Beziehung, Stress oder innerer Sicherheit zeigen sich unterschiedliche Anteile.

Das ist kein Fehler.
Es ist ein Schutzsystem.
Psychologisch gelernt.
Im Nervensystem gespeichert - doch veränderbar.

Erkennst du dich?

Aylin


Letzte Woche habe ich bereits einen ersten kurzen Einblick gegeben, wie Bindung entsteht und warum sie uns so tief prägt...
28/01/2026

Letzte Woche habe ich bereits einen ersten kurzen Einblick gegeben, wie Bindung entsteht und warum sie uns so tief prägt.
Aus diesen frühen Erfahrungen entwickeln sich unterschiedliche Bindungsmuster: sichere, ängstliche, vermeidende und chaotische – oft auch Mischformen.
Sie zeigen sich darin, wie leicht oder schwer wir vertrauen, wie wir mit Nähe und Distanz umgehen, wie wir klammern, uns zurückziehen oder zwischen beidem schwanken.
Diese Muster sind keine Schwächen.
Sie waren einmal kluge Lösungen eines kindlichen Systems, das Sicherheit gebraucht hat.
Doch was früher geschützt hat, kann heute Beziehungen belasten – wenn es unbewusst bleibt.
Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist es, diese Muster in uns selbst und in unserem Gegenüber zu erkennen – um wieder lernen zu können, gesunde Beziehungen zu führen, was in einer zunehmend schnellen und unverbindlichen Welt für viele spürbar schwer geworden ist.
Bindung zu verstehen heißt deshalb nicht, sich zu verurteilen.
Sondern sich selbst dort zu begegnen, wo Beziehung begonnen hat.
Aylin


Adresse

AlbrechtStr. 46
Darmstadt
64291

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