27/02/2026
Was passiert, wenn ein erfolgreicher amerikanischer Fantasy-Autor ✍ und die Welten 🌏 von Manga, Anime und Computerspielen aufeinandertreffen?
Im Fall von Brandon Sandersons "Yumi and the Nightmare Painter" ist dabei ein nicht nur ästhetisch sehr ansprechendes, sondern auch gut lesbares Buch 📘 herausgekommen.
Die beiden Hauptcharaktere sind die sehr pflichtbewusste Yumi aus einer dem altertümlichen Korea ähnlichen Gesellschaft und der meistens "Maler" 👨🎨 genannte Nikaro, der aus einer Welt 🌏 kommt, die an das moderne Japan erinnert und der weit weniger glücklich als Yumi durch sein von Pflichten bestimmtes Leben driftet.
Beide finden sich eines Tages in einer Situation wieder, die sie zwingt, sich ihre gewohnten Tätigkeiten gegenseitig beizubringen, um natürlich nicht weniger zu tun, als die Welt zu retten. Dabei kommen sie sich auch näher, aber auf eine fast schüchterne und natürliche Art. Die Geschichte begleitenden Illustrationen von Aliya Chen helfen dabei und zuguterletzt auch ein allwissender Erzähler 🗣, der in einigen Kapiteln aus dem Hintergrund hervortritt und Erklärungen abgibt, was durch seine lakonische Redeweise und seinen trockenen Humor 😂 nicht wie Fremdkörper in der Erzählung 🗣 wirkt.
Wenn man ein gut lesbares fantastisches Buch mit einer komplexen Welt 🌏, einer nicht-expliziten Liebesgeschichte und sehr gelungener Gestaltung sucht und die Neugier parat hat, sich auf viele Elemente asiatischer Kultur einzulassen, kann man in dieses Buch 📘 wirklich abtauchen.