05/03/2026
🖐 „Hilfe für die Hände – wieder Freude am Zupacken“ 🖐
Gestern war es wieder soweit: Die Patientenakademie „Medizin am Mittwoch“ lockte mehr als 90 Interessierte in unsere Cafeteria – fast doppelt so viele wie erwartet! 🙌 Das zeigt: Das Thema Handgesundheit bewegt viele Menschen, denn Hände sind unser tägliches Werkzeug – und wenn sie schmerzen, merkt man das sofort. 😟
Chefarzt Dr. med. Jochen Winter, Chefarzt der Klinik für Plastische und Handchirurgie, eröffnete den Nachmittag mit einer einfachen, aber einprägsamen Frage: „Haben Sie heute schon Ihre Hände gespürt?“ 👀
Viele im Publikum nickten – und gleichzeitig wurde klar: alltägliche Bewegungen, vom Händeschütteln 🤝 über Schuhe zubinden 👟 bis zum Öffnen eines Marmeladenglases 🍯, sind für manche schon schmerzhaft geworden. Genau hier setzten die Vorträge an, die das Leben der Besucher greifbar machten.
Dr. med. Josefine Laser und Oberarzt Mohamed Eldougdoug erklärten anschaulich die Daumensattelgelenksarthrose – eine häufige Verschleißerkrankung der Hand. 🩺 Sie zeigten, warum alltägliche Handgriffe plötzlich zur Herausforderung werden können und welche Wege es gibt, Schmerzen zu lindern und die Kraft in den Händen zurückzugewinnen 💪 – von gezielten Übungen bis zu operativen Verfahren. Besonders aufmerksam verfolgten die Besucher die Erklärung des Unterschieds zwischen Trapezektomie und Daumensattelgelenkprothese.
Anschließend erklärte Oberarzt Dr. med. Kristian Weißenberg, was hinter dem „schnellenden Finger“ steckt ✋⚡ – ein Phänomen, das viele Betroffene aus ihrem Alltag kennen: ein Finger bleibt plötzlich hängen, schnellt ruckartig nach vorne oder blockiert vollständig. Mithilfe anschaulicher Beispiele und kurzer Videos machte Dr. Weißenberg deutlich, wann eine Behandlung sinnvoll ist und wie eine kleine Operation Schmerzen lindern und Beweglichkeit zurückgeben kann. Die Erfolgsquote liegt deutlich über 90% ✅.
Den emotionalen Abschluss gestaltete Dr. Winter mit dem Vortrag „Mut zur Lebensqualität: Wann ist der richtige Moment für eine Handoperation?“ ❤️. Er machte deutlich: Es geht nicht nur um Röntgenbilder oder Diagnosen, sondern um die Lebensqualität der Betroffenen.
„Unsere Hand ist ein Wunderwerk 🖐✨: 27 Knochen, 36 Gelenke, 39 Muskeln mit ihren Sehnen und rund 17.000 Tastzellen.“ Schmerzen schränken den Alltag stark ein – beim Gartenarbeit 🌱, beim Musizieren 🎹, Handarbeiten 🧵 oder beim einfachen Zupacken. „Irgendwie gehen ist kein Maßstab für ein schönes, glückliches Leben“, betonte er. Schmerz sei ein „schleichender Dieb“ 🕵️♂️, der die Freude am Leben nimmt.
Dr. Winter erklärte außerdem die zwei Formen der Operationsnotwendigkeit: die medizinische, z. B. bei eingeklemmten Nerven oder frischen Verletzungen, und die subjektive, wenn Schmerzen die Lebensqualität einschränken. „Ich frage meine Patienten immer: Was haben Sie früher gern getan, was Sie heute lassen, weil die Hand nicht mehr mitspielt? Lebensqualität ist kein Luxus.“ 💡 Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern zu entscheiden, dass die eigene Lebensqualität wichtiger ist als die Angst vor dem Eingriff.
Nach den Vorträgen nutzten viele Besucher die Gelegenheit, direkt mit den vier anwesenden Handchirurgen ins Gespräch zu kommen 🩺💬. In kleinen Gruppen wurden persönliche Beschwerden besprochen, Fragen geklärt und teilweise direkt Termine in der Fachambulanz vereinbart 📅. Trotz des überschrittenen Zeitrahmens nahmen sich die Ärzte viel Zeit für jeden einzelnen Besucher.
Am Ende des Nachmittags stand eine klare Botschaft: Moderne Handchirurgie kann helfen, Schmerzen zu lindern, Beweglichkeit zurückzugeben und wieder Freude am Alltag zu gewinnen 😊👏.
Oder wie Dr. Winter es zusammenfasste: „Am Ende geht es darum, dass Sie wieder ohne Schmerzen Hände schütteln können 🤝, das Marmeladenglas selbst öffnen 🍯 – und das Leben wieder fest im Griff haben ✨.“
Nächster Termin für "Medizin am Mittwoch" ist der 15. April zum Thema "Krebserkrankungen der Bauchorgane".
̈t