23/01/2026
Palliative Wundversorgung – wenn Heilung nicht mehr das Ziel ist, Würde aber immer.
Nicht jede Wunde wird heilen.
Aber jede Wunde verdient Versorgung.
Und vor allem: jeder Mensch verdient Würde, Linderung und gesehen zu werden.
In der palliativen Wundversorgung geht es nicht mehr primär um „schließen, verkleinern, heilen“.
Es geht um etwas anderes – und oft um etwas viel Wichtigeres:
🩹 Schmerz lindern
🌿 Geruch und Exsudat kontrollieren
🤍 Infektionen vorbeugen
🛏️ Mobilität und Ruhe ermöglichen
🗣️ Ängste ernst nehmen
👨👩👧 Angehörige entlasten
✨ Lebensqualität erhalten
Viele unserer Patient:innen in der Wundambulanz Sirona leben mit onkologischen Erkrankungen, schweren Gefäßleiden, diabetischem Fußsyndrom oder multiplen Vorerkrankungen.
Ihre Wunden sind oft Ausdruck einer Erkrankung, die nicht mehr heilbar ist – aber sie sind kein Grund, Leid hinzunehmen.
Palliative Wundversorgung bedeutet für uns:
➡️ individuelle Therapie statt Standardverband
➡️ interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten, Pflegediensten und Hospizstrukturen
➡️ ehrliche Kommunikation
➡️ Zeit, Zuwendung und Fachkompetenz
➡️ und der klare Blick auf das, was dem Menschen jetzt wirklich hilft
Manchmal ist es ein gut gewählter Verband, der Schmerzen reduziert.
Manchmal ist es eine gezielte Geruchskontrolle, die soziale Teilhabe wieder möglich macht.
Und manchmal ist es einfach, da zu sein, zuzuhören und Sicherheit zu geben.
In der Wundambulanz Sirona verstehen wir palliative Wundversorgung nicht als „Endstation“, sondern als hoch spezialisierte, aktive Begleitung.
👉 Weil auch am Lebensende professionelle Wundversorgung einen Unterschied macht.
👉 Weil Lebensqualität kein Luxus ist.
👉 Und weil hinter jeder Wunde ein Mensch steht.