Nadja Roth Traumasensible Begleitung & Embodiment
rund um Autismus & ADHS

Somatisches Coaching für neurodivergente Frauen

Embodimentor:in®️

29/05/2026

Falls du dich in meinem Content hier wiederfindest, aber trotzdem noch unsicher bist, ob mein Angebot was für dich ist - im Reel ist die ausführliche Antwort.

Die kürzere Antwort:
1️⃣ Nach deiner Diagnose möchtest du Masken ablegen und herausfinden, welche Strategien dich jetzt nachhaltig unterstützen können. Du bist außerdem bereit, dich mit deinem Körper und Nervensystem zu beschäftigen und so das Leben mit unerkannter Neurodivergenz in der Tiefe aufarbeiten, nicht bloß verstehen.

2️⃣ Du brauchst noch keine offizielle Diagnose. Und falls sie zu groß sind, nehmen wir deine Fragezeichen einfach mit.

Da ich immer immer immer traumasensibel arbeite und Körper, Nervensystem und Biografie einbeziehe, wirst du Antworten finden können, auch wenn du deine Neurodivergenz bisher "nur" vermutest.

Du wärst nicht der erste Mensch, der die eigene Reise mit mir an diesem Punkt startet. ✌🏻

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Dich beschäftigt grad ne andere Frage zu unapolagetically unmasked? Dann stell sie in den Kommentaren! 🗨️

27/05/2026

Ich saß im Auto neben meiner Freundin Kathrin und hatte dieses Gefühl, das ich gut kenne: Jetzt oder nie. Bevor ich es mir wieder ausrede.

Dann hab ich ihr gesagt, dass ich glaube Autistin zu sein.

Was ich erwartet hatte: Irritierte Fragen. Das typische "Aber du wirkst doch gar nicht..." Oder dieses Schweigen, das zu lang dauert und dadurch einfach alles sagt.

Das ist nicht passiert. Und das war ehrlich gesagt, das Beste, das passieren konnte.

Sie fuhr einen Kilometer. Dann fing es bei ihr an zu purzeln. "Ach darum dies. Ach darum das." Nicht als Problem. Als Antwort auf Dinge, die vorher keinen Namen hatten.

Ich saß neben ihr und dachte: Genau das. Nicht jemand, der alles über Autismus weiß. Jemand, der mich sieht und trotzdem bleibt.

Ich hatte jahrelang geglaubt, dass genug Wissen über mich selbst irgendwann reichen würde. Wenn ich nur genug verstehen würde, warum ich so bin wie ich bin, dann würde es doch auch besser werden.

Inzwischen ist mir klar:
Wissen sitzt im Kopf. Und der allein reicht eben nicht.
Wir brauchen alles von uns.

Was gefehlt hat, waren Räume, in denen es sicher genug ist, die Maske fallen zu lassen. Nicht weil schon klar ist, was danach kommt. Sondern weil das Gegenüber bleibt, egal was kommt.

Dieser Moment im Auto war mein erster echter Atemzug ohne Rüstung.

Ich weiß noch, wie sich das angefühlt hat & wie unfassbar wichtig dieser Moment war.

Und genau deshalb schaffe ich diese Räume jetzt für andere.

25/05/2026

Das Heimkommen war bei mir lange der schlimmste Moment des Tages.

Nicht weil zuhause irgendwas falsch war. Sondern weil da endlich die Wahrheit rauskam.

Die Tür hinter dir zu und dann dieser Moment, wo der Körper einfach aufhört. Wo die Schultern runterfallen, der Kiefer loslässt, plötzlich völlig gereizt bist und du merkst: Ich hab den ganzen Tag so getan als ob.

Als ob die Geräusche okay wären.
Als ob die Smalltalks okay wären.
Als ob du okay wärst.

Und dein Körper hat das die ganze Zeit gewusst. Er hat mitgezählt. Jede Situation, jede Anpassung, jedes Lächeln, das nicht echt war.

Das Heimkommen ist nicht das Problem. Das Heimkommen ist der Moment, wo dein Nervensystem endlich zeigen kann, was alles eben nicht okay war, den lieben langen Tag.

Diese Erschöpfung danach ist also kein Zeichen, dass du schwach bist. Die ist ein Zeichen, wie viel du jeden Tag trägst, ohne dass irgendjemand es sieht.

Erzähl doch mal, ob du das auch kennst. Nicht nur von deinem Kind, wenn es nach der Schule heimkommt und erstmal wütet und heult und selbst das Lieblingsessen nicht mehr hilft.

Kennst du das von dir? Und wie fühlt sich das für dich an?

25/05/2026

Du bist nicht zu viel. Du wirst nur endlich sichtbar. 🤍

24/05/2026

Du bist nicht zu viel. Du wirst nur endlich sichtbar.

23/05/2026

Watch me infodump on one of the best parts about my job! 🙌🏻

Ich liebs einfach wirklich sehr und freu mich jetzt schon unfassbar auf diese dritte Runde und all die Menschen, die dieses Mal dabei sein werden. 🤍

Und psst ... 🤫 die ersten beiden Plätze sind für dieses Jahr tatsächlich schon vergeben. Wenn du also auch alles hu meinem Gruppencoaching "unapolagetically unmasked" erfahren willst, komm jetzt unverbindlich auf die Warteliste. Die kriegt im Juni bald schon alle Infos und kann sich die begrenzten Plätze für den Start am 22.07. als erstes sichern uuuund kriegt nen Rabatt.

Den Link gibt's in meinem Profil!

Und wenn du grad Fragen dazu hast, lass sie direkt hier als Kommentar. ⤵️

Ablehnungssensibilität (RSD) ist echt kein Spaß. Aber: sie muss dich nicht für immer begleiten.Ja, neurodivergente Mensc...
21/05/2026

Ablehnungssensibilität (RSD) ist echt kein Spaß. Aber: sie muss dich nicht für immer begleiten.

Ja, neurodivergente Menschen sind besonders anfällig, RSD zu entwickeln - entgegen meinem allerersten Verständnis davon bin ich aber heute nicht mehr der Meinung, dass sie integraler Bestandteil von Autismus oder ADHS ist.

Meine persönliche Erfahrung und auch die mit meinen Klientinnen zeigt viel mehr, dass sie in negativen Bindungserfahrungen ihren Ursprung hat - und davon machen neurodivergenten Menschen leider meistens mehr als andere. 😬

Good News ist: Nervensysteme können solche Dinge neu lernen. D.h. auch für dich ist es möglich, nicht bei jeder (drohenden) Ablehnung zusammenbrechen zu müssen.

Und dann gehörst du nicht nur endlich dazu, sondern du fühlst auch, dass das wahr ist.

Also traumasensible Embodiment Coach begleite ich Frauen* mit später Diagnose genau dabei. 🤍

20/05/2026

Übersetzungsarbeit. Das ist das Wort, das mir nach meiner Diagnose gefehlt hat.

Nicht Heilung, auch nicht mehr Selbst-Optimierung und schon gar nicht irgendwie weiter reparieren wollen. Sondern endlich verstehen, was mein Nervensystem & mein Körper mir sagen. Und dann aufhören, dagegen an zu kämpfen.

Das klingt einfacher als es ist.

Weil jahrelanges Masking keine bewusste, kognitive Entscheidung war. Das war viel mehr ne körperliche Überlebensstrategie.

D.h. dein Körper hat (wahrscheinlich sehr früh) gelernt, sich anzupassen. Kleiner zu werden. Weniger zu brauchen. Und inzwischen weißt du gar nicht mehr, was du eigentlich brauchst, weil du's dir so lange nicht erlaubt hast zu fühlen.

Aber das ist kein Charakterfehler! Das ist ein Nervensystem, das getan hat, was es tun musste.

Die gute Nachricht daran ist, dass sich das verändern lässt.

Bloss reicht Verstehen allein nicht.
Du kannst ahnen oder sogar wissen, dass du neurodivergent bist. Du kannst die Bücher gelesen haben, die Podcasts gehört, die Diagnose in der Hand halten und trotzdem jeden Morgen aufwachen und dich fragen, warum sich immer noch alles so schwer anfühlt.

Weil der Körper das alles noch nicht weiß und deshalb das alte Programm automatisch abspult.

Ich kenn diesen Punkt und den Frust dahinter.
Embodiment ist der Weg, den ich gegangen bin. Nicht weil es der einfachste war, sondern weil es der einzige war, der wirklich was verändert hat. Und der Weg, den ich heute mit meinen Klient*innen gehe.

Und genau das ist der Grund, warum ich den Beipackzettel fürs Unmasking geschrieben habe.

„Was dir nach der Diagnose niemand sagt."

Für 0€. Direkt per Mail. Einfach lesen.
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20/05/2026

Übersetzungsarbeit. Das ist das Wort, das mir nach meiner Diagnose gefehlt hat.

Nicht Heilung, auch nicht mehr Selbst-Optimierung, und schon gar nicht irgendwie weiter reparieren wollen.

Sondern: verstehen, was mein Nervensystem mir sagt. Und aufhören, dagegen an zu kämpfen.

Das klingt einfacher als es ist.

Weil jahrelanges Masking keine bewusste, kognitive Entscheidung war. Das war viel mehr ne körperliche Überlebensstrategie.

D.h. dein Körper hat (wahrscheinlich sehr früh) gelernt, sich anzupassen. Kleiner zu werden. Weniger zu brauchen. Und inzwischen weißt du gar nicht mehr, was du eigentlich brauchst, weil du's dir so lange nicht erlaubt hast zu fühlen.

Aber das ist kein Charakterfehler! Das ist ein Nervensystem, das getan hat, was es tun musste.

Die gute Nachricht daran ist, dass sich das verändern lässt.

Bloss reicht Verstehen allein nicht.
Du kannst ahnen oder sogar wissen, dass du neurodivergent bist. Du kannst die Bücher gelesen haben, die Podcasts gehört, die Diagnose in der Hand halten und trotzdem jeden Morgen aufwachen und dich fragen, warum sich immer noch alles so schwer anfühlt.

Weil der Körper das alles noch nicht weiß und deshalb das alte Programm automatisch abspult.

Ich kenn diesen Punkt und den Frust dahinter.
Embodiment ist der Weg, den ich gegangen bin. Nicht weil es der einfachste war, sondern weil es der einzige war, der wirklich was verändert hat. Und der Weg, den ich heute mit meinen Klient*innen gehe.

Und genau das ist der Grund, warum ich den Beipackzettel fürs Unmasking geschrieben habe.

„Was dir nach der Diagnose niemand sagt."

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09/05/2026

An manchen Sachen kann auch die beste Embodiment Praxis nix ändern - Entzündungen im Körper oder Nährstoffmangel zB.

Aber sie kann dabei unterstützen, dich auf die Termine vorzubereiten und mit deinem Nervensystem so zu arbeiten, dass nicht jeder Besuch die Hölle wird.

Leider ist es oft so, dass grade mit unerkannter Neurodivergenz mit Medizinern richtig oft richtig schlechte Erfahrungen gemacht werden. Das fängt an bei nicht verstanden werden (wollen) und geht bis zu Medical Gaslighting und Fehldiagnosen, auch weil weder Komorbiditäten noch Trauma einbezogen werden.

Und jede schlechte Erfahrung macht die Hürde beim nächsten Mal noch größer & da hab ich noch nicht mal damit angefangen, dass die Hürden auch so oft schon da sind.

⏱️ Zeitblindheit, die es erschwert einzuschätzen wie lang der letzte Besuch her ist.
📱 Telefonabneigung, die leider noch nicht überall durch online Terminvergabe aufgefangen werden kann.
😶‍🌫️ Exekutive Dysfunktion, die den Aufwand wirklich zum Termin zu gehen, deutlich größer macht.

Und nein, das alles wird nicht über Nacht weg gezaubert (schön wär's), aber wenn du dein Nervensystem jetzt mit nimmst kannst du wirklich was verändern:

- neue Strategien entwickeln
- deine Scham verkleinern (egal ob's die Scham ist, 5 Jahre nicht zur Kontrolle gewesen zu sein oder die Scham, es einfach nicht wie normale Leute auch auf die Reihe zu kriegen, nicht mal wenn's akut ist) und
- nicht mehr gegen die Angst kämpfen, sondern in ihrem Tempo gehen

Ohne Embodiment hätte ich es vermutlich nicht geschafft, meinen Ärzten zu sagen was wirklich los ist und was ich brauche. Weil ich mich zB zu sehr geschämt habe, mit über 40 noch Angst vor dem Zahnarzt zu haben. 🫣

Inzwischen habe ich wieder die Kraft, diese Art der Selbstfürsorge in meinen Alltag einzubauen.

Ich schließ mich den Stimmen an, die dir in der Erschöpfung & im Burnout sagen, dass Selbstfürsorge wichtig ist. Aber halt nicht die Art Spa-Weekend oder neues Hobby.

Zumindest nicht allein. Denn wenn dein Körper gut versorgt ist, kommst du auch wieder zu Kräften.

Diese Selbstfürsorge ist die Basis, auf der die ganze Arbeit deines Körper un

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