10/01/2026
Weibliche Energie ist für mich in erster Linie Körperbewusstsein.
Der weibliche Körper ist zyklisch.
Das heißt: unsere Bedürfnisse schwanken. Energie schwankt, unser Nährstoffbedarf schwankt und auch unsere Stimmung kann schwanken.
Und das liegt an unseren Hormonen. Es ist unsere Biologie.
In der Follikelphase (nach der Menstruation) steigt Östrogen:
➡️ mehr mentale Klarheit, mehr Antrieb, oft weniger Hunger.
➡️ Um den Eisprung herum ist der Körper auf Außenorientierung eingestellt: Kommunikation fällt leichter, Energie ist hoch. Viele Frauen fühlen sich verbundener und attraktiver.
➡️ In der Lutealphase steigt Progesteron, das Hormon der Entspannung: der Körper braucht mehr Nahrung, Insulinsensitivität ist herabgesetzt, das Bedürfnis nach Ruhe steigt.
Viele Frauen leiden hier an PMS, z.B. Müdigkeit, Heißhunger, Wassereinlagerungen, starken Stimmungsschwankungen oder schmerzenden Brüsten.
➡️ Während der Menstruation ist Östrogen auf dem niedrigsten Punkt. Progesteron ist bereits wieder abgefallen. Der Körper lässt jetzt los und stößt die Gebärmutterschleimhaut ab. Das ist ein intensiver Prozess. Es geht jetzt mehr um Ruhe, Rückzug, Innenschau.
Im Einklang mit seiner weiblichen Energie zu sein, heißt diese Schwankungen nicht wegzudrücken, sondern sie ernst zu nehmen. Dem Körper und seinen Bedürfnissen zuzuhören und diese zu achten. Und zu akzeptieren, nicht immer gleich leistungsfähig zu sein.
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Hi, ich bin Geli, Coachin für integrative Frauengesundheit. Hier geht es um Frauengesundheit, die Körper, Nervensystem, Psyche und geerdete Spiritualität miteinander verbindet. Wenn dich das anspricht, bleib gern hier. 🌹
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ZYKLUS
WEIBLICHKEIT
HORMONE