Befreyungs-Zeit

Befreyungs-Zeit Ich bin dir eine Wegbegleiterin zu der authentischsten Variante deiner Selbst. Vor Ort und online! JF

DER EIGENEN FREUDE FOLGENDas tun wir viel zu selten:dem folgen, was uns innerlich eine kindliche Begeisterung schenkt.De...
15/12/2025

DER EIGENEN FREUDE FOLGEN

Das tun wir viel zu selten:
dem folgen, was uns innerlich eine kindliche Begeisterung schenkt.
Dem Raum geben, worin wir Zeit, Raum und manchmal sogar uns selbst vergessen,
weil wir einer Leidenschaft nachgehen.

Für manche ist es das Kochen,
für andere das Malen, für wieder andere Musik machen. Für manche ist es die sexuelle Hingabe. Und diese Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Einige Lehrerinnen und Lehrer der spirituellen Szene gehen sogar so weit zu sagen, dass Dharma – unser Weg in die höchste Zeitlinie –darin besteht, unserer Freude zu folgen.

Dem lustvollen Erschaffen.
Dem kreativen Ausdruck.
Dem Sich-Zeigen in einer individuellen, authentischen Form.

Vielleicht ist genau das der Reichtum, nach
dem wir uns sehnen. Nicht als Ziel, sondern als Nebenprodukt. Denn wenn wir aus Freude kreieren, schwingen wir nicht nur höher, sondern werden paradoxerweise oft auch erfolgreicher –ohne dass Erfolg das eigentliche Anliegen wäre.

Weil wir zieloffener sind.
Weil wir präsenter sind.
Weil wir fähig werden, das Hier und Jetzt zu genießen, ohne uns permanent um das Morgen zu sorgen oder im Grübeln über das Gestern zu verharren.

Doch genau das fällt uns Menschen unglaublich schwer.

Wir sehnen uns nach Sicherheit.

Die Sicherheit, dass unsere Beziehung auch nächsten Monat noch Bestand hat.
Die Sicherheit, dass das, was wir erschaffen – unsere Kunst, unsere Arbeit, unser Ausdruck – auch Käuferinnen und Käufer findet. Die Sicherheit, genug Geld zu haben, um Miete und Rechnungen zu zahlen.

Das ist menschlich.
Das ist verständlich.

Und dennoch:
Wenn wir uns anschauen, wie viele Menschen im Hamsterrad des täglichen Abmühens gefangen sind,
wie viele sich erschöpft, leer oder depressiv fühlen, weil sie keinen Ausweg sehen, keinen Silberstreif am Horizont,
während die Rechnungen mehr werden
und die gefühlte Sicherheit immer weiter in die Ferne rückt –dann dürfen wir uns fragen,
ob die Sicherheit im Außen jemals erreicht werden kann.

Hinzu kommen Glaubenssätze.
Unsere eigenen –und die unserer Vorfahren.

„Kind, du musst doch etwas Vernünftiges lernen.“ „Davon kann man doch nicht leben.“

Und so werden unsere kreativen Flügel oft sehr früh beschnitten.
Wir werden beschämt, wenn wir unserer Freude folgen wollen. Als egoistisch oder
Als unvernünftig tituliert.

Unvernünftig –ein Wort, das fast wie ein Totschlagargument wirkt
gegen jede Form individueller Entfaltung.
Doch was wird damit eigentlich wirklich gesagt?
„Ich habe Angst, dass es dir später nicht gut geht.“ „Ich habe Angst, dass du nicht versorgt bist.“

Und aus dieser elterlichen Angst heraus
sollen wir uns lieber anpassen und nach gesellschaftlichen Normen spielen.

Vielleicht ist die höchste Kunst menschlichen Seins, sich selbst zu erlauben.
Nicht nur sich zu erlauben, der eigenen Freude zu folgen, sondern ganz generell sich selbst in seinem authentischen Sein.

💜 Für alle, die sich daran stören, dass S*xualität in meinen Texten aktuell eine so große Rolle spielt, denen sei gesagt, sie kann eine der höchsten Ausdrucksformen von Freude und von Genuss im gegenwärtigen Moment sein. Und es betrübt mich, wie viel Scham – und wie viel ungenutztes Potenzial –gerade auch in diesem Bereich liegt.

Wenn meine Texte auch nur ein ganz klein wenig dazu beitragen können, wieder mehr Lust und Leichtigkeit auch in diesem Feld zu erwecken, dann werde ich über S*x schreiben bis meinen Kritikern die Ohren glühen.

Denn ich bin ganz entschieden für mehr Freude. Gemeinsam für befreyte Zeiten.
Janina Freynhagen. www.befreyung.com

INTIMITÄT Für viele Männer ist der sexuelle Akt ein zentrales Bindungsmittel.Er ist das Werkzeug, durch das sie sich mit...
15/12/2025

INTIMITÄT

Für viele Männer ist der sexuelle Akt ein zentrales Bindungsmittel.
Er ist das Werkzeug, durch das sie sich mit ihrer Partnerin verbunden fühlen.
Mehr noch: Auf einer oft unbewussten Ebene erfahren sie dadurch, gewollt, angenommen und geliebt zu sein.

Und das ist zutiefst nachvollziehbar.
Denn S*xualität bedeutet, im Idealfall nicht nur geteilte Zeit, Hingabe, Sinnlichkeit und Miteinander – sondern auch, im wahrsten Sinne des Wortes, im Körper der Partnerin aufgenommen und willkommen geheißen zu werden.
Dass dies Sicherheit schenkt und sich nach Liebe und Annahme anfühlt, ist nur logisch.

Für viele Frauen hingegen verhält es sich oft umgekehrt. Während für Männer Intimität häufig durch S*xualität entsteht, brauchen Frauen meist Intimität, bevor sie sich sexuell öffnen können.

Erst daraus erwächst Empfänglichkeit.

Denn wer möchte schon jemanden in seinen Körper einladen – in seinen Tempel, in sein Zuhause, in sein physisches Sein –wenn da keine tiefe Verbindung ist? Wenn das Gefühl fehlt, wirklich wahrgenommen und respektiert zu werden?

S*x beginnt so viel früher als an dem Punkt,
an dem zwei Menschen sich körperlich begegnen.

Er**ik entsteht im bewussten Umgang miteinander. In der Art, wie wir einander ansehen. Wie wir zuhören. Wie präsent wir miteinander sind. Spannung lässt sich nicht erzwingen. Sie entsteht nicht auf Knopfdruck, sondern wächst dort, wo Zuwendung Raum bekommt.

Wo Menschen mehr teilen als nur Organisation und Alltag.
Wo sie gemeinsam erleben, lachen, staunen. Wo Berührung nicht funktional ist,
sondern liebevoll.

Nicht jede Berührung muss in sexueller Ekstase münden. Oft sind es gerade die kleinen Liebkosungen im Alltag,
die viel bewirken:
ein etwas längerer Kuss,
eine bewusste Nähe, ein Moment, der sexuelle Spannung aufbaut,
der Energie entstehen lässt.

Auch darüber ließe sich ein eigener Text schreiben: über das Entstehen von Spannung, über sexuelle Energie
und über die Möglichkeiten, die darin liegen. Kommentiert doch bei Interesse bitte mal mit einem lila Herzen 💜.

Und all das bedeutet nicht,
dass diese Dynamik starr oder geschlechtlich festgelegt ist.
Für Menschen, deren Sprache der Liebe körperliche Nähe ist, ist sexuelle Begegnung ein besonders wichtiges Tor zur Verbundenheit –unabhängig davon, ob sie Mann oder Frau sind.

Was es braucht, ist weniger Erwartung
und mehr Begegnung.
Weniger Druck und mehr Präsenz.

Dann kann S*xualität zu dem werden,
was sie im Kern ist: ein natürlicher Ausdruck von Verbundenheit, nicht ihr Ersatz.

Gemeinsam für befreyte Zeiten.
Janina Freynhagen.

ACHTUNG - TRIGGERWARNUNGTRAURIG Traurig finde ich es oder doch zumindest schade, dass es so wenige Paare zu geben schein...
14/12/2025

ACHTUNG - TRIGGERWARNUNG

TRAURIG

Traurig finde ich es oder doch zumindest schade, dass es so wenige Paare zu geben scheint, die sich gemeinsam einer erfüllenden, freudvollen, verbindenden S*xualität hingeben können.

Und es geht mir dabei nicht um Schuld oder Vorwürfe, sondern um das Aufzeigen von Möglichkeiten.

Frauen sind rezeptive Wesen.
Werden sie genährt, energetisch versorgt, wirklich gehalten und stimuliert,
dann beginnt sich sexuelle Energie in ihnen zu vermehren.
Sie fließt zurück, vertieft sich, dehnt sich aus. Und aus diesem Nähren heraus wird Intimität – auch für den Mann –
zu einem Surfen auf immer neu heranrollenden Wellen.
Ein Auf und Ab der Lust, das nicht nur kurze Befriedigung schenkt,
sondern ein sinnliches Erleben:
sich angenommen fühlen, respektiert, gesehen, wertgeschätzt.
Ein Sich-Auflösen in Lust und Hingabe.
Ein Aufgenommen-Werden.
Ein Erfüllt-Sein.

Doch viel zu selten nehmen wir uns die Zeit, Lust wirklich zu kultivieren.

Ich spreche hier nicht von Gier
oder von der kurzfristigen Befriedigung des eigenen Triebes durch den Körper des Gegenübers, sondern von Leidenschaft.
Von Ineinanderverschmelzen.

Von etwas, das nur zwischen zwei Menschen entstehen kann,
die es sich selbst und einander wert sind,
sich Zeit zu nehmen
und sich wirklich zu begegnen.

Rein körperlich braucht die weibliche Yoni zwischen zwölf und zwanzig Minuten,
um all ihre Schwellkörper durch lustvolle Stimulation vollständig zu entfalten,
sich zu durchwärmen,
sich zu öffnen – auch durch innere Anregung mit Präsenz und in Sicherheit.

Doch häufig wird Empfänglichkeit auf Knopfdruck erwartet.

Oder aber die Frau wird zu einem fast männlichen, harten, ekstatischen Or****us geführt, bei dem ausschließlich die Klitoris stimuliert wird.
Das kann entladend sein, intensiv, einer Explosion gleich –doch es hat wenig mit der beschriebenen wellenartigen Vielfalt weiblicher Lust zu tun.

Ein Mann jedoch, der erfahren durfte, wie es ist, wirklich aufgenommen zu werden,
gewollt zu sein, auf ihren Wellen reiten zu dürfen, der weiß, wie es sich anfühlt,
von den sanften, energetischen Orgasmen einer Frau genährt zu werden.
Und er würde dies nicht mehr missen wollen.

Vergleichbar wäre es damit, wenn ein männlicher Körper lustvoll berührt und stimuliert würde, noch bevor er sich in seiner vollen Pracht präsentieren kann,
noch bevor er sich ganz aufrichtet
und in seiner Kraft angekommen ist.

In diesem Zustand wäre Empfindung zwar möglich, doch deutlich abgeschwächter.
Weniger intensiv, weniger tief,
weil das volle Gefühl erst mit der Durchblutung entsteht, erst dann, wenn der Körper wirklich bereit ist,
Lust zu empfangen und zu halten.

Dann wüsste er, wie es sich für viele Frauen anfühlt, wenn Nähe oder Eindringen geschieht, bevor ihre Schwellkörper vollständig durchblutet sind,
bevor ihr Körper in seiner ganzen Empfänglichkeit erwacht ist.

Und so ist für viele Paare
die gemeinsame Reise schon vorbei,
bevor sie für die Frau überhaupt wirklich begonnen hat.

Dabei geht es nicht um Schuld.
Denn es ist auch eine Frage der Eigenverantwortung der Frauen,
ihren Tempel nicht sofort zu öffnen –
nicht beim ersten Anflug von Lust,
nicht nur, weil der Körper feucht wird,
nicht aus Pflichtgefühl,
nicht aus Anpassung
und schon gar nicht, um jemandem einen Gefallen zu tun.

Das Liebevollste, was wir für uns selbst
und für unser Gegenüber tun können,
ist, uns Zeit zu nehmen und uns erst dann wirklich zu vereinen,
wenn beide Seiten dazu bereit sind.

Gemeinsam für befreyte Zeiten.
Janina Freynhagen

*xualität

WAS IST LIEBE? Wenn man künstliche Intelligenz nach der Definition von Liebe fragt, lautet die Antwort wie folgt:1. Emot...
13/12/2025

WAS IST LIEBE?

Wenn man künstliche Intelligenz nach der Definition von Liebe fragt, lautet die Antwort wie folgt:

1. Emotionale Definition
Liebe ist ein tiefes Gefühl von Verbundenheit, Wärme und Zuneigung zu einem anderen Wesen.
Sie entsteht dort, wo man sich sicher, gesehen und angenommen fühlt.

2. Philosophische Definition
Liebe ist die Kraft, die uns über uns selbst hinauswachsen lässt.
Sie verbindet, erweitert, fordert, berührt und verändert uns.
Viele Philosophen nennen sie den „Sinn“ oder „Motor“ menschlicher Existenz.

3. Psychologische Definition
Liebe ist ein Zustand, der aus drei Komponenten entsteht:
• Intimität
• Leidenschaft
• Verbindlichkeit
– nach Sternbergs Dreiecksmodell.

4. Spirituelle Definition
Liebe ist die Erfahrung, im anderen etwas von sich selbst zu erkennen.
Eine Art Resonanz, ein gemeinsamer Raum, in dem Begegnung und Wachstum möglich werden.

5. Praktische Definition
Liebe zeigt sich weniger in Worten als in Handlungen:
In Fürsorge, Respekt, Präsenz, Zuhören, im Teilen und Verzeihen, im Weitergehen und im Lernen.

Wenn man all das zusammennimmt, könnte man sagen:
Liebe ist die freiwillige Entscheidung, einen anderen Menschen in seinem Sein zu berühren und sich berühren zu lassen – und dadurch gemeinsam zu wachsen.

Doch genau an diesem Punkt beginnen die Missverständnisse. Denn wir verlieren uns oft in der Idee von Wachstum und bleiben, wo wir längst hätten gehen müssen. Wir romantisieren das Aushalten und nennen es Stärke. Wir sprechen dem Schmerz einen tieferen Sinn zu, nur um nicht zuzugeben, dass wir uns selbst längst verlassen haben.

Vielleicht ist es auch deshalb so leicht, das Heftige mit dem Wahren zu verwechseln. Dieses nervliche Beben, das unsere alten Wunden zum Klingen bringt – wir nennen es Leidenschaft, obwohl es nur Intensität ist. Und dann klammern wir uns an Menschen, nicht weil unsere Seele genährt wird, sondern weil unser Mangel den anderen Mangel wiedererkennt und beides zusammen wie Schicksal klingt.

Oft bleiben wir auch, weil wir an dem festhalten, was einmal schön war. Weil wir hoffen, dass das Leichte, das Warme, das Vertraute irgendwann zurückkehrt. Wir verlieben uns nicht in das, was ist, sondern in das Potenzial, das wir zu erkennen glauben. Und wir fürchten, dass Weggehen ein Verrat an all dem Leid wäre, das wir bisher schon durchgestanden haben – als würde dieses Leid sinnlos werden, wenn wir nicht weiter daran festhalten.
Oder wir bleiben aus Gewohnheit und einem vermeintlichen Gefühl der Sicherheit.

Aber wirkliche Liebe ist leiser. Weniger Sturm, mehr Atemzug. Nicht das Ziehen im Bauch, sondern die Weite im Herzen. Nicht Abhängigkeit, sondern die Begegnung zwischen zwei integren Menschen:
Ich kann ich sein, und du darfst du sein – und wir begegnen uns trotzdem.

Doch dafür braucht es zuerst Selbstliebe. Und genau dort scheitern viele. Ohne sie entscheiden wir nicht aus Freiheit, sondern aus Angst. Wir bleiben, um endlich ganz zu werden, dort, wo wir uns in Wahrheit verlieren. Und so suchen wir Liebe gerade an den Orten, an denen wir uns selbst aufgeben.

Wir geben uns auf und nennen es Liebe, wir verweilen in Verbindungen, die uns klein machen, müde, eng. Dann bleibt nur die Erinnerung an etwas, das hätte wachsen können, wenn wir mutig genug gewesen wären, zuerst uns selbst zu lieben.

Denn wirkliche Liebe entsteht erst, wenn niemand den anderen füllt, ersetzt oder festhält.
Wenn Nähe nicht Klammern ist, sondern Möglichkeit.
Wenn zwei Menschen sich nicht halten, um nicht zu fallen – sondern um gemeinsam zu stehen.

Gemeinsam für befreyte Zeiten. Janina Freynhagen www.befreyung.com

VERTRAGSAUFLÖSUNGUnd dann war es vorbei. Genau so plötzlich wie es begonnen hatte. Scheinbar auf Knopfdruck fiel es ihr ...
13/12/2025

VERTRAGSAUFLÖSUNG

Und dann war es vorbei. Genau so plötzlich wie es begonnen hatte. Scheinbar auf Knopfdruck fiel es ihr nicht mehr schwer loszulassen und weiter zu ziehen. Kein Drama mehr, kein Schmerz und auch keine Sehnsucht.

Sie könnte sich jetzt einreden dass ihr Kopf und ihr Verstand halt endlich gesiegt hätte und ihren Gefühlen Einhalt geboten hatte. Aber sie wusste es besser.

Die Lernaufgabe war erfüllt. Sie waren verabredet gewesen sie und er. Mit Sicherheit nicht zum ersten Mal. Und wer weiß, vielleicht auch nicht zum letzten Mal. Zwei Seelen die sich versprochen hatten sich zu begegnen wenn die Zeit reif war. Sich in ihrer jeweiligen Entwicklung zu unterstützen und dann weiter zu ziehen. Was für ein Geschenk.

Sie durfte eine alte Wunde durch sein erscheinen in ihrem Leben endlich heilen.

Danke du wunderschöne Seele dass du meine Trigger gedrückt hast. Ohne dich und den Spiegel den du mir damit immer wieder vorgehalten hast, wäre dieses Wachstum nicht möglich gewesen.

Hiermit entbinde ich mich von unserem Versprechen. Und fühl auch du dich frei, dich von sämtlichen Stricken zu erlösen.

Gemeinsam für befreyte Zeiten. Janina Freynhagen.

08/12/2025

Weiße Magie 🤍🦚🌝🙏

DRAMA ODER CHANCE ? Wenn die weibliche Angst, zu viel zu sein, auf die männliche Furcht trifft, nicht auszureichen, ents...
29/11/2025

DRAMA ODER CHANCE ?

Wenn die weibliche Angst, zu viel zu sein, auf die männliche Furcht trifft, nicht auszureichen, entsteht entweder Drama oder ein tiefes gemeinsames Wachstumspotenzial.

Dieses kann nicht nur in eine liebevolle, erfüllende Beziehung führen, sondern auch zu mehr Selbstannahme, Verständnis für das eigene Sein und damit zu wahrer Authentizität. Und das dann wieder in eine tiefere Verbindung mit dem Gegenüber.

Auch wenn wir Frauen oft wortgewandter sind und allein durch unsere Gehirnstruktur einen Vorteil im Ausdruck unserer Emotionen haben, darf dieses Feld von den Männern angeführt werden.

Das gelingt jedoch nur, wenn wir Frauen ihnen die Führung auch wirklich überlassen, anstatt aus Angst oder Kontrollbedürfnis ihnen diese strittig zu machen.

Schafft ER es, sich seiner Verletzung, seiner Wunde des Nicht-gut-genug-Seins bewusst zu werden, kann ER erkennen, dass SIE – wenn SIE sich mitteilt und um Verbindung bemüht – ihn nicht kritisieren oder verändern will.

SIE sucht vielmehr Sicherheit: ein offenes Herz, offene Arme, eine Präsenz, die SIE trotz ihres Gefühlschaos hält, ohne sich davon verunsichern zu lassen.
Sie braucht einen Mann, der seinen eigenen Wert erkennt, standhaft bleibt, eine Haltung hat, nicht nur gefallen will, sondern auch das Risiko eingeht, sich unbeliebt zu machen. Einer, der zuverlässig ist, seiner Meinung Ausdruck verleiht und es aushält, mit ihrem Schmerz konfrontiert zu sein, ohne ihn sofort lösen zu müssen – einfach da zu sein.

Das ist so viel mehr, als viele Frauen je erfahren haben: ein Mann, der hält, ohne einzuengen, der Raum gibt, ohne bedürftig zu sein, der nicht belastet ist von ihrem Vielsein, ihrem emotionalen Chaos, ihrem Unsicherheiten und den zyklischen Achterbahnen der Gefühle.

Und dann kann SIE ihm geben, wonach ER sich so sehr sehnt. SIE kann den starken, großen Mann in ihm sehen – nicht physisch, sondern energetisch. Sie kann ihn wertschätzen und nähren, ihm einen emotional sicheren Hafen bieten, in dem auch er sich verletzlich, empfindsam und gelegentlich bedürftig zeigen darf. Denn es geht nicht darum, dass ER immer stark sein muss.

In dieser liebevollen Annahme kann ER sich endlich gesehen fühlen für das, was er im Kern schon immer war: ein wunderbarer Mensch, der mehr als genug ist. Einer, der genau so, wie er ist, begehrenswert, wertvoll und großartig ist.

Ein Gewinn auf beiden Seiten.

Oder aber man trennt sich nach der ersten Phase des Verliebtsein- dann wenn es darum gehen würde Chancen zu nutzen und emotionale Arbeit zu leisten. Und damit in sich und die Beziehung zu investieren.

Bedürfnisse die nicht konträr sind und eine ähnliche Lebensplanung sind hilfreich, aber am Ende des Tages gibt es ihn nicht- den perfekten Partner/in.

Perfekt zu einem passt der Mensch, der immer wieder gewillt ist sich selbst und damit auch uns zu begegnen. Der hinguckt, statt wegzulaufen.

Gemeinsam für befreyte Zeiten. Janina Freynhagen.

ANGST VOR KONFLIKTENVielleicht sind es innere Glaubenssätze, oder tief verankerte Überzeugungen, die uns aus dem dringen...
29/11/2025

ANGST VOR KONFLIKTEN

Vielleicht sind es innere Glaubenssätze, oder tief verankerte Überzeugungen, die uns aus dem dringend benötigten Kontakt fliehen lassen.

Diese leisen, heimlichen Stimmen, die uns zuflüstern: Wenn du es nicht ansprichst, kann es auch nicht größer werden. Wenn du es nicht ins Licht ziehst, dann bleibt es vielleicht unentdeckt. Dann können „falsche“ Worte es nicht verschlimmern.

Und so laufen wir weg - vor den so dringend benötigten, aber oft unbequemen, schmerzhaften und beängstigenden Gesprächen.

Doch gleichzeitig laufen wir damit auch weg vor der Möglichkeit, jemandem wirklich zu begegnen. Vor Kontakt.

Wir sind verletzt, beleidigt, frustriert, enttäuscht, überfordert oder haben das Empfinden, einem Anspruch nicht gerecht werden zu können. Manchmal auch alles zusammen.

Und dann ziehen wir uns zurück. Fangen an uns häuslich einzurichten in diesem Gefühl, in diesem eindimensionalen Erleben, dieser fast kindlichen Egozentrierung.
Wir sehen die Welt nur noch durch unsere eigenen Filter und versäumen den Realitätsabgleich.

Wir geben dem anderen nicht unsere Perspektive mit. Und vor allem erfragen wir auch die seine nicht. Wir wissen gar nicht wirklich, wie es dem Gegenüber geht, was er denkt fühlt und braucht.

So entsteht eine Kluft.

Ein Raum, der mit jeder Stunde größer wird, gefüllt mit all den alten Erfahrungen, kindlichen Überzeugungen und nie verwandelten Geschichten, die mit dem Hier und Jetzt oft kaum noch etwas zu tun haben.

Empfindsamkeit ist nichts für Schwächlinge. Und so ist die Lösung meist- nach vorne, Konfrontation, statt Flucht.

Denn wenn wir das Gespräch suchen, dann tun wir das nicht unbedingt, um dem anderen einen Gefallen zu tun — auch wenn es sich für manche so anfühlt.
Wir tun es, weil wir es uns selbst wert sind, uns wirklich zu zeigen.

Wir geben dem anderen die Chance, uns zu begreifen: mehr als nur die schillernde Rüstung, mehr als das sorgfältig erschaffene Image unseres Selbst.

Wir öffnen die Möglichkeit für echte Begegnung. Und das ist ein Geschenk.

Ein Geschenk an uns selbst.
Ein Geschenk an unser Gegenüber.
Und ein Geschenk an die Beziehung, in der wir uns befinden.

Gemeinsam für befreyte Zeiten. Janina Freynhagen. www.befreyung.com

Wenn arbeiten nur mit Kopfhörern funktioniert, weil das Federvieh einfach zu laut ist. 🥳🫣😂            .
27/11/2025

Wenn arbeiten nur mit Kopfhörern funktioniert, weil das Federvieh einfach zu laut ist. 🥳🫣😂 .

FLOWZUSTAND DURCH INNERE BALANCE:Wir alle tragen sie in uns, diese beiden Kräfte, die sich manchmal zu widersprechen sch...
26/11/2025

FLOWZUSTAND DURCH INNERE BALANCE:

Wir alle tragen sie in uns, diese beiden Kräfte, die sich manchmal zu widersprechen scheinen und doch nach tiefer Verbindung rufen: das Männliche und das Weibliche.

In einer Welt, die lange von Kontrolle, Logik, Leistung, Wettbewerb und Richtung geprägt war, haben viele von uns gelernt, dem Männlichen mehr zu vertrauen.
Nicht aus Ablehnung dem Weiblichen gegenüber, sondern oft aus einer tiefen, unbewussten Sehnsucht nach Sicherheit.

Fühlen konnte gefährlich sein.
Sich hingeben bedeutete, verletzbar zu werden.
Und so haben wir begonnen, zu analysieren, einzuordnen, zu kontrollieren –
uns in Strukturen zu bewegen, statt uns führen zu lassen von etwas, das nicht greifbar, aber spürbar ist.

Doch was wäre, wenn das Weibliche in uns nicht länger eine stille Hoffnung bleibt,
sondern wieder die Kraft bekommt, in den Vordergrund zu treten?
Nicht, um das Männliche zu ersetzen, sondern um es zu entlasten.

Vielleicht ist genau jetzt der Moment gekommen, an dem das Männliche in uns einmal durchatmen darf.
Nicht, weil es versagt hätte, nicht gut genug wäre, oder ausgedient hätte
Sondern weil es Ausgleich verdient hat und weil die Zeit dafür reif ist. (…)

Dieser Text stammt aus meinem soeben fertiggestellt Raunachtsheft für 2025/26.

Es enthält passende Impulse für jeden Tag, Fragen zur Innenschau und auch Transformationsreisen.
Die zur 10. Raunacht wird die Mondin heißen. Und es geht um Annahme, Hingabe und darum im Flowzustand zu sein, um aus dem Kampf und dem Widerstand heraus finden zu können. Mehr Infos unter befreyung.com

Gemeinsam für befreyte Zeiten. Janina Freynhagen

26/11/2025

Sonnig aber kalt. Aber immerhin geht barfuß noch klar. 🥳❣️

Adresse

Dollerup
24989

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