06/12/2025
DONAUWÖRTH/NÖRDLINGEN/OETTINGEN. Die Donau-Ries Kliniken und Seniorenheime gKU blicken mit Zuversicht auf die kommenden Jahre. In der Donauwörther Zeitung berichtete der gKU-Vorstandsvorsitzende Jürgen Busse von einer Aussage der bayerischen Gesundheitsministerin Judith Gerlach. Sie habe persönlich gegenüber dem Donau-Rieser Landrat Stefan Rößle geäußert, er brauche sich keine Sorgen um die Häuser im Landkreis zu machen – die Ampeln stünden auf Grün.
Busse erklärte der Zeitung, man habe seine Hausaufgaben für die Krankenhausreform gemacht. Alle drei Kliniken des gKU in Donauwörth, Nördlingen und Oettingen könnten Spezialisierungen vorweisen, und man könne überall eine sehr gute Qualität anbieten: „Es ist in den allermeisten Leistungsgruppen sicher, dass wir alle Voraussetzungen erfüllen.“ Derzeit prüfe der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) alle Kliniken. Lücken gebe es nur in einzelnen Bereichen – hier gehe es hauptsächlich um punktuelle Stellenbesetzungen mit ärztlichem Personal, die noch erfolgen müssten. So brauche man etwa für Oettingen noch einen Intensivmediziner und in Donauwörth einen weiteren Mediziner mit Schwerpunkt Onkologie.
Die Auslastung der gKU-Kliniken sei mit 90 Prozent stabil. Die Mitarbeiterzahl von gut 1200 Beschäftigten (zuzüglich rund 360 Externer) werde eher noch ausgebaut als reduziert: „Wir würden eher noch Pflegekräfte sowie Mitarbeiter in der Verwaltung einstellen“, sagte Busse der Zeitung. Besonders erfreulich sei, dass die meisten neuen Pflegekräfte über die Ausbildung in den eigenen Häusern kämen. In der gKU-Pflegeschule Donauwörth habe man heuer alle 31 Plätze besetzt; die Plätze für 2026 seien bereits jetzt zur Hälfte vergeben.
Auch die Kooperation mit der Uniklinik Augsburg funktioniere gut. Die gKU-Kliniken sind Lehrkrankenhäuser der Uniklinik. Zuletzt habe man wiederholt junge Medizinerinnen und Mediziner für das Praktische Jahr im Landkreis Donau-Ries gewinnen können.