24/02/2026
🥔 Kartoffel im Hundefutter – sinnvoll oder nur Füllstoff?
Die Kartoffel ist im Napf vieler Hunde gern gesehen –
unter anderem, weil sie heimisch ist und als gut verträglich gilt.
Neben der bekannten Stärke bringt die Kartoffel nämlich auch wichtige Nährstoffe mit, z. B.:
✔️ Kalium
✔️ Vitamin C
✔️ B-Vitamine
✔️ Ballaststoffe (je nach Verarbeitung)
Doch wie so oft steckt der Unterschied im Detail – genauer gesagt: in der Verarbeitung.
🔎 1️⃣ „Kartoffel“ deklariert
Steht schlicht Kartoffel auf der Zutatenliste, ist in der Regel die ganze Knolle verarbeitet worden.
Hier bleiben – je nach Herstellungsverfahren – noch relevante Nährstoffe enthalten.
🔎 2️⃣ Kartoffelflocken
Kartoffelflocken sind deutlich stärker verarbeitet:
Die Knollen werden gewalzt, gepresst, gefriergetrocknet und zu Flocken gehobelt.
➡️ Ziel: lange Haltbarkeit
➡️ Meist ohne Zusatzstoffe
➡️ Nährstoffe teilweise reduziert, aber noch enthalten
🔎 3️⃣ Kartoffelstärke
Hier wird es kritisch zu betrachten.
Kartoffelstärke ist ein industriell extrahierter Bestandteil der Knolle.
Übrig bleibt nahezu reine Stärke – die ursprünglichen Nährstoffe sind kaum noch vorhanden.
Sie dient vor allem als
• Bindemittel
• Treibmittel
• technischer Hilfsstoff
Man kennt sie aus Küche und Backstube –
aber würdest du deinem Hund isolierte Stärke in den Napf streuen?
🤔 Wahrscheinlich nicht.
Abschließend noch der Hinweis an die Selbstkocher und Barfer: bitte denkt dran das Kochwasser wegen des gelösten Solanin wegzuschütten.