17/01/2026
Ein sehr lesenswerter Artikel über die Gruppe der Spondyloarthritiden, der nicht nur auf die klassischen Symptome eingeht, sondern auch beschreibt, was auf der mentalen Ebene z.B. in der Phase eines langen Diagnosezeitraums bzw. mit der Erkenntnis, nun mit einer chronischen Erkrankung zu leben, passiert. Hier werden sich viele Betroffene ein Stück weit selbst wiederfinden.
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Spondyloarthritiden sind nicht „Rückenschmerzen“. Es ist ein Körper, der morgens wie festgeschraubt ist, der nachts keine Ruhe gibt und in Ruhephasen erst recht eskaliert. Schmerz sitzt nicht nur in Gelenken, sondern in Übergängen: Becken, Rücken, Fersen, Sehnenansätzen – als würde jede Bewegung kommentiert, jede Stufe bestraft. Dazu Erschöpfung, die sich nicht ausschläft, ein Kopf, der nicht klar wird, Schlaf, der zerbricht. Und das Gemeinste: Man sieht oft gesund aus. Befunde wirken zu harmlos, Erklärungen zu einfach. Man beginnt, sich zu rechtfertigen, sich zu überfordern, sich selbst nicht mehr zu trauen. Gute Tage werden zur Falle, schlechte Tage zur Isolation.
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