Physiotherapie Zemichael

Physiotherapie Zemichael Ganzheitliche Physiotherapie
Privatpraxis Zemichael Hallo, ich bin Tesfaldet Zemichael, der Physiotherapeut Ihrer Wahl!

Bei mir bekommen Sie eine tiefgreifende, individuell auf Sie abgestimmte und ganzheitliche Ursachenbehandlung. Nehmen Sie sich Zemichael Zeit -
und lassen Sie uns gemeinsam an Ihrer Lebensgesundheit arbeiten! Unter Physiotherapie verstehe ich ein ineinandergreifendes Zusammenspiel aller Leistungen, die für die Erfüllung Ihrer persönlichen Ziele erforderlich sind. Dabei ist es manchmal schwer eine klare Grenze zwischen den einzelnen Therapieformen zu ziehen. Ich arbeite mit Privatrezepten unabhängig davon, ob Sie Privatzahler, oder privat krankenversichert sind. Vereinzelte Anwendungen sind auch ohne Privatrezept möglich. Sollten Sie dazu Fragen haben, dann zögern Sie nicht mich zu kontaktieren. Meine Leistungen im Überblick – individuell, ganzheitlich und wirkungsvoll:

Manuelle Therapie
Krankengymnastik
Kieferbehandlung bei CMD
Klassische Massage
Triggerpunkttherapie
Faszientherapie
Manuelle Lymphdrainage
Reflexzonenmassage
Wassergymnastik
Personalisiertes Training
Kinesiologisches Tapen

Mundatmung – wie sie Körper, Kiefer und Psyche beeinflusstViele Menschen kommen in meine physiotherapeutische Praxis mit...
01/01/2026

Mundatmung – wie sie Körper, Kiefer und Psyche beeinflusst

Viele Menschen kommen in meine physiotherapeutische Praxis mit Nackenverspannungen, Kieferproblemen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder anhaltender Erschöpfung. Häufig haben sie bereits vieles ausprobiert: Training, Massagen, Medikamente oder Entspannungsverfahren. Die Beschwerden kommen dennoch immer wieder zurück.

Was dabei erstaunlich oft übersehen wird, ist ein grundlegender Faktor, der all diese Bereiche miteinander verbindet: die Atmung.
Genauer gesagt: die Mundatmung.

Aus ganzheitlich physiotherapeutischer Sicht ist sie kein nebensächliches Detail, sondern ein zentrales Signal des Körpers – mit weitreichenden Folgen für Haltung, Nervensystem, Kieferentwicklung und Regeneration.

Was ist Mundatmung – und warum ist sie problematisch?

Von Mundatmung spricht man, wenn die Luft überwiegend über den Mund statt über die Nase aufgenommen wird – tagsüber, nachts oder unbewusst in Ruhe.

Der entscheidende Punkt dabei ist:
Der Mund ist nicht für die Atmung gedacht, sondern ein Notausgang.

Kurzfristig ist Mundatmung sinnvoll, etwa bei starker körperlicher Belastung oder einer akut verstopften Nase. Wird sie jedoch zur Gewohnheit, verändert sie die gesamte Atemmechanik – und damit den ganzen Körper.

Warum ist die Nasenatmung für den Körper so wichtig?

Aus therapeutischer Sicht ist die Nasenatmung der physiologische Normalzustand. Die Nase übernimmt Funktionen, die der Mund nicht leisten kann:

- Filterung von Staub, Keimen und Schadstoffen
- Erwärmung und Befeuchtung der Atemluft
- Produktion von Stickstoffmonoxid (NO), das:
- die Durchblutung verbessert
- die Sauerstoffaufnahme in der Lunge erhöht
- gefäßerweiternd wirkt

Darüber hinaus wirkt die Nasenatmung regulierend auf das vegetative Nervensystem. Sie unterstützt Ruhe, Stabilität und Regeneration – alles Voraussetzungen für Heilung und Belastbarkeit.

Warum atmen so viele Menschen durch den Mund?

Eine der wichtigsten Botschaften aus meiner Praxis lautet:
Mundatmung ist fast nie selbstverschuldet.

Der Körper ist intelligent. Er passt sich an – immer.

Häufige Ursachen der Mundatmung:

- Einschränkungen der Nasenatmung
Allergien, häufige Infekte, trockene Schleimhäute oder anatomische Besonderheiten führen dazu, dass die Nase ihre Funktion nicht mehr vollständig erfüllen kann. Der Körper weicht aus – über den Mund.

- Stress und innere Anspannung
Stress verändert die Atmung unbewusst. Sie wird flacher, schneller und verlagert sich in den Brustkorb. Das Zwerchfell verliert an Beweglichkeit, der Mund öffnet sich reflexartig.

- Haltung und Spannungsketten
Eine nach vorne verlagerte Kopfhaltung, verspannte Nacken- und Kiefermuskulatur oder ein eingeschränkter Brustkorb reduzieren den Atemraum. Mundatmung wird zur Kompensation.

- Prägungen aus der Kindheit
Schnuller, Fremdsauger, offene Mundhaltung, weiche Kost und wenig Kaubelastung beeinflussen Atem- und Schluckmuster oft langfristig – bis ins Erwachsenenalter.

Mundatmung und Gesichts- & Kieferentwicklung – ein unterschätzter Zusammenhang

Aus ganzheitlich physiotherapeutischer Sicht ist dieser Punkt von enormer Bedeutung. Atmung beeinflusst nicht nur Muskeln und Nervensystem, sondern auch Wachstum, Form und Struktur – insbesondere im Gesichts- und Kieferbereich.

Bei physiologischer Nasenatmung:

- liegt die Zunge entspannt am Gaumen
- ist der Mund geschlossen
- befinden sich Lippen, Wangen und Zunge in einem natürlichen muskulären Gleichgewicht

Dieses Gleichgewicht ist entscheidend für die harmonische Entwicklung von Oberkiefer, Unterkiefer und Gesichtsschädel – vor allem im Kindesalter.

Bei chronischer Mundatmung verändert sich dieses System:
Die Zunge sinkt nach unten, der formende Druck auf den Oberkiefer fehlt, der Gaumen wird schmaler und höher, die Zahnstellung verändert sich.

Mundatmung, Schlaf und psychische Stabilität

Schlechter Schlaf wirkt sich direkt auf die Psyche aus:

- emotionale Labilität
- erhöhte Stressanfälligkeit
- depressive Verstimmungen
- Angstneigung

Aus meiner therapeutischen Erfahrung heraus verbessert sich bei vielen Menschen die mentale Stabilität, sobald sich das Atemmuster – insbesondere nachts – normalisiert.

Zusammenhang zwischen Mundatmung und Angstzuständen

Ein häufig übersehener Zusammenhang besteht zwischen Mundatmung und Angst.

Flache, schnelle Mundatmung ähnelt dem Atemmuster bei:

- Panik
- Stress
- Bedrohung

Der Körper interpretiert dieses Atemmuster als Gefahrensignal – selbst wenn objektiv keine Gefahr besteht. Das Nervensystem reagiert entsprechend.

Langfristig kann dies:

- Angstgefühle verstärken
- innere Unsicherheit fördern
- die Stressverarbeitung verschlechtern

Mundatmung bei Kindern – besonders kritisch

Gerade bei Kindern kann Mundatmung weitreichende Folgen haben, da sich Knochen, Muskeln und Nervensystem noch im Wachstum befinden.

Häufige Beobachtungen sind:

- schmaler Oberkiefer
- Zahnengstände
- offener Biss oder Kreuzbiss
- verlängerte Gesichtsform

In der Fachwelt wird dies unter anderem als „Long-Face-Syndrom“ beschrieben. Aus meiner Sicht handelt es sich dabei nicht nur um ein ästhetisches Thema, sondern um eine funktionelle Problematik mit Auswirkungen auf:

- Atmung
- Haltung
- Schlucken
- Sprachentwicklung

Mentale Entwicklung bei Kindern und Mundatmung

Bei Kindern hat Mundatmung nicht nur körperliche, sondern auch neuropsychologische Auswirkungen.

Beobachtet werden unter anderem:

- verminderte Konzentrationsfähigkeit
- erhöhte Ablenkbarkeit
- emotionale Unruhe
- Lernschwierigkeiten

Diese Kinder werden nicht selten vorschnell als „unruhig“ oder „aufmerksamkeitsgestört“ eingeordnet, obwohl die Ursache funktionell – und damit behandelbar – sein kann.

Zusammenhang zwischen Mundatmung, Kiefer und CMD

Ein zentraler Punkt aus meiner täglichen Arbeit ist der enge Zusammenhang zwischen Mundatmung und der Kieferfunktion.

Durch Mundatmung verändert sich häufig die Position des Unterkiefers. Er neigt dazu, leicht nach hinten zu verlagern. Gleichzeitig steigt die Spannung im Kiefer-, Nacken- und Schulterbereich.

Langfristig kann dies begünstigen:

- Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD)
- Kieferknacken oder -schmerzen
- Spannungskopfschmerzen
- chronische Nackenbeschwerden

In meinem CMD-E-Book: https://berewi.com/produkt/cmd-craniomandibulaere-dysfunktion-ganzheitliche-selbsthilfe-bei-kieferbeschwerden/?ref=40 und CMD Hardcover: https://amzn.to/4hy5Bdq finden Sie ausführliche Hintergrundinformationen und sorgfältig aufgebaute Übungen. Beide führen Sie Schritt für Schritt durch meinen ganzheitlichen Therapieansatz.

Mundatmung, Haltung und der gesamte Körper

Um bei Mundatmung ausreichend Luft zu bekommen, verlagert der Körper häufig den Kopf nach vorne und überstreckt den oberen Halsbereich. Diese Anpassung beeinflusst nicht nur den Nacken, sondern die gesamte Statik der Wirbelsäule.

Was im Gesicht beginnt, setzt sich häufig im Rücken, im Becken und in der allgemeinen Körperhaltung fort. Atmung, Haltung und Spannung sind funktionell untrennbar miteinander verbunden.

Woran erkennen Sie Mundatmung?

Typische Hinweise aus der Praxis sind:

- der Mund ist in Ruhe häufig geöffnet
- trockener Mund oder Hals am Morgen
- Schnarchen oder unruhiger Schlaf
- Spannung im Kiefer- oder Nackenbereich
- flache Atmung in Stresssituationen

Diese Hinweise ersetzen keine Diagnose, können jedoch helfen, bewusster hinzuschauen.

Was kann aus ganzheitlich physiotherapeutischer Sicht helfen?

Der wichtigste Schritt ist Bewusstsein.
Es geht nicht darum, die Mundatmung zu verbieten, sondern die Voraussetzungen für freie Nasenatmung zu verbessern.

Dazu gehören unter anderem:

- Entlastung von Kiefer und Nacken
- Verbesserung der Haltung
- Mobilisation des Brustkorbs
- Förderung der Zwerchfellbewegung
- sanfte Atemwahrnehmung

Oft sind es kleine Veränderungen, die große Prozesse in Gang setzen.

Fazit: Mundatmung ist ein Signal

Mundatmung zeigt, dass der Körper versucht, mit einer Belastung umzugehen. Sie ist kein Fehler, sondern eine Information.

Aus ganzheitlich physiotherapeutischer Sicht ist Atmung die Basis für:

- Bewegung
- Haltung
- Spannung
- Regeneration

Wenn sich die Atmung verändert, verändert sich häufig der gesamte Mensch.
Und genau dort beginnt nachhaltige Therapie – nicht an der Oberfläche, sondern von innen heraus.

Die Inhalte dieses Beitrags basieren unter anderem auf den Arbeiten von Moss, M. L. und Richter, B., & Kittel, A. . Weitere Quellen nenne ich Ihnen gerne auf Wunsch.

Wenn die Seele schwer wird – Depression verstehen und ganzheitlich begleitenEs gibt Zustände, die sieht man einem Mensch...
13/12/2025

Wenn die Seele schwer wird – Depression verstehen und ganzheitlich begleiten

Es gibt Zustände, die sieht man einem Menschen nicht an – und doch beeinflussen sie jede Zelle seines Körpers. Eine Depression gehört zu diesen unsichtbaren Lasten. Sie ist nicht einfach „Traurigkeit“, kein „schlechter Tag“, keine „Phase“. Sie ist eine tiefgreifende Veränderung im emotionalen, körperlichen und sogar sozialen Gleichgewicht eines Menschen.

Als ganzheitlich arbeitender Therapeut sehe ich Depression nicht nur als Erkrankung – sondern als komplexes Zusammenspiel aus Körper, Nervensystem, Hormonen, Stress, Lebensgeschichte und Umgebung. Wer verstehen möchte, was in einer Depression wirklich passiert, muss tiefer schauen. Genau dorthin möchte ich Sie in diesem Beitrag mitnehmen.

Was eine Depression wirklich ist – und was nicht

Viele Betroffene wissen oft selbst nicht, dass das, was sie fühlen, eine Depression sein könnte. Die Symptome können schleichend beginnen:

- Antriebslosigkeit
- Verlust von Freude und Interesse
- Schlafstörungen
- Grübeln
- Erschöpfung
- sozialer Rückzug
- körperliche Schmerzen

Depression ist ein multisystemisches Geschehen – sie verändert:

- die Neurochemie im Gehirn
- den Hormonhaushalt
- die Stressreaktion
- die Darmflora
- die Körperhaltung
- sogar den Muskeltonus

Deshalb ist es so wichtig, nicht nur die Psyche, sondern den ganzen Menschen zu betrachten.

Warum eine Depression entsteht – ein Zusammenspiel vieler Faktoren

1. Das Nervensystem – wenn der Modus „Überleben“ nicht mehr ausgeht
Viele Patienten beschreiben, dass sie sich wie „abgeschaltet“ oder „innerlich leer“ fühlen. Dieses Gefühl ist oft kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Zeichen eines überlasteten vegetativen Nervensystems.

Chronischer Stress aktiviert dauerhaft den Sympathikus („Flucht oder Kampf“). Wenn der Körper irgendwann nicht mehr kann, fällt er in eine Art Schutzmodus – den Dorsal-Vagus-Modus (Polyvagal-Theorie):

- Rückzug
- Erschöpfung
- Gefühllosigkeit
- Energiemangel

Das ist kein psychisches Versagen, sondern Biologie.

2. Die Darm-Hirn-Achse – wenn der Bauch die Stimmung steuert
90 % des körpereigenen Serotonins werden im Darm gebildet. Kein Wunder also, dass eine Dysbiose (gestörte Darmflora) depressive Symptome verstärken kann.

Typische Einflussfaktoren:

- Antibiotika
- Stress
- Zuckerreiche Ernährung
- Schlafmangel
- stille Entzündungen

Eine Depression kann sich nicht nur im Kopf zeigen, sondern auch im Bauch – und umgekehrt.

3. Entzündungen im Körper – der stille Auslöser
Immer mehr Studien zeigen: niedriggradige, chronische Entzündungen („silent inflammation“) können depressive Symptome begünstigen.

Auslöser können sein:

- ungesunde Ernährung
- Bewegungsmangel
- chronische Infektionen
- Rauchen
- Übergewicht
- hormonelle Dysbalancen

Entzündungen verändern die Ausschüttung von Botenstoffen wie Interleukinen – und beeinflussen damit die Stimmung.

4. Hormone – die unsichtbaren Dirigenten
Depressionen können entstehen durch:

- zu viel Cortisol (Stress)
- zu wenig Schilddrüsenhormone
- Ungleichgewicht der Geschlechtshormone
- Probleme in der Nebennierenfunktion

Besonders Frauen sind durch zyklusbedingte oder lebensphasenbedingte Hormonveränderungen (Schwangerschaft, Wechseljahre) anfällig.

5. Bindung, Erziehung und Lebensgeschichte
Viele depressive Muster haben Wurzeln in frühkindlichen Erfahrungen:

- fehlende Sicherheit
- emotionale Vernachlässigung
- hohe Leistungsanforderungen
- Traumata

Das Nervensystem speichert solche Prägungen ein – und sie können im Erwachsenenalter als Depression wieder sichtbar werden.

Wie Depression sich im Körper zeigt

Eine Depression ist keine rein psychische Erkrankung. Sie ist körperlich spürbar:

- Verspannungen
- Kopf- und Rückenschmerzen
- Druckgefühl im Brustkorb
- Magen-Darm-Beschwerden
- Atemveränderungen
- Müdigkeit trotz Schlaf

Viele Betroffene suchen zuerst den Hausarzt oder Physiotherapeuten auf – weil ihnen der Körper, nicht die Psyche, weh tut.

Und das ist absolut verständlich. Denn Körper und Seele trennen sich nicht.

Diagnose: Wie erkennt man eine Depression?

Wichtige Schritte:

- hausärztliche Untersuchung
- Ausschluss körperlicher Ursachen (z.B. Schilddrüse, - Vitaminmängel, Borreliose, Eisenmangel, Hormone)
- psychotherapeutische Diagnostik
- Fragebögen wie PHQ-9 oder Beck-Depressionsinventar

Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, weil Depression gut behandelbar ist – vor allem, wenn man sie ganzheitlich angeht.

Behandlung – Der ganzheitliche Weg aus der Depression

1. Psychotherapie – strukturiert, entlastend, klärend
Therapieformen wie Verhaltenstherapie, EMDR oder tiefenpsychologische Verfahren helfen, Muster zu erkennen und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

2. Bewegung – ein unterschätztes Antidepressivum
Regelmäßige Bewegung:

- senkt Stresshormone
- verbessert die Durchblutung des Gehirns
- steigert Serotonin und Dopamin
- reduziert entzündliche Prozesse

Wichtig: sanft beginnen, denn Druck verstärkt Symptome.

3. Nervensystem-Regulation – zurück in die innere Ruhe
Methoden wie:

- Atemtherapie
- Yoga
- Meditation
- Achtsamkeit
- progressive Muskelentspannung
- Körpertherapie

helfen dem Nervensystem, aus dem „Überlebensmodus“ herauszufinden.

4. Ernährung & Mikronährstoffe
Viele depressive Symptome bessern sich, wenn der Körper optimal versorgt ist.

Wichtig können sein:

- Omega-3-Fettsäuren
- Vitamin D
- B-Vitamine
- Magnesium
- Probiotika

Ebenso wichtig: entzündungsarme Ernährung, viel Wasser, kein Zucker.

5. Soziale Bindungen – Medizin für die Seele
Isolierung verschlechtert Depressionen massiv. Menschen brauchen:

- Zugehörigkeit
- Nähe
- echte Gespräche
- Unterstützung

Gemeinschaft wirkt wie ein Schutzfaktor.

Wie Massage und Physiotherapie Emotionen lösen können – der Körper vergisst nichts

In der physiotherapeutischen Arbeit erlebe ich immer wieder, dass Berührungen mehr auslösen können als nur körperliche Entspannung. Viele Patienten reagieren während oder nach einer Behandlung plötzlich mit starken Emotionen – Tränen, Zittern, tiefer Erleichterung oder überraschender innerer Bewegung. Manche schämen sich in diesen Momenten, andere sind überrascht, wieder andere erleichtert. Doch all diese Reaktionen sind normal, gesund und erklärbar.

Der Körper trägt mehr als Muskeln und Faszien – er trägt Lebensgeschichten.
Und er speichert Erfahrungen ab, die das Bewusstsein längst verdrängt hat.

Warum Emotionen sich im Körper „festsetzen“ können
Es ist nicht so, dass Emotionen zufällig an irgendeiner Stelle „stecken bleiben“. Vielmehr folgt der Körper bestimmten biologischen Prinzipien:

1. Jede Emotion hat eine körperliche Komponente
Wut spannt die Muskulatur an, Angst beschleunigt den Atem, Trauer zieht den Brustkorb zusammen. Diese körperlichen Muster entstehen über Jahre und können – wenn sie chronisch werden – Funktionsstörungen, Schmerzen oder fasziale Spannungen hinterlassen.

2. Das Nervensystem speichert Erfahrungen
Unter Stress verändert sich die Muskelspannung. Wird Stress chronisch, bleibt die Spannung bestehen, selbst wenn die akute Situation längst vorbei ist. Besonders Zwerchfell, Nacken, Rücken, Beckenboden und Bauch reagieren sensibel auf emotionale Belastung.

3. Vererbte, eingeschlossene Emotionen und Traumata
Nicht alle emotionalen Spannungen entstehen im eigenen Leben. Forschung und klinische Beobachtungen zeigen, dass Stress, Traumata und emotionale Belastungen über Generationen weitergegeben werden können. Diese Prägungen beeinflussen das Nervensystem, die Stressverarbeitung und die Grundspannung des Körpers – oft unbewusst.

4. Faszien als emotionale Speicher
Faszien sind reich an Nervenrezeptoren und bilden ein gigantisches Kommunikationsnetzwerk im Körper. Sie reagieren empfindlich auf:

- Stress
- Trauma
- Angst
- unterdrückte Emotionen

Faszien verdichten sich bei chronischem Stress – und genau diese Verdichtung kann später bei einer Behandlung „aufbrechen“, wodurch Emotionen freigesetzt werden.

5. Schutzmechanismen des Körpers
Wenn eine Emotion im Moment ihres Entstehens zu überwältigend war oder nicht ausgedrückt werden durfte, sucht der Körper eine Lösung:
Er „parkt“ die emotionale Ladung in den Geweben, besonders dort, wo Spannung als Schutzfunktion entstand.

Das bedeutet nicht, dass Trauer „in der Schulter“ sitzt oder Angst „im Bauch“.
Aber bestimmte Regionen reagieren empfindlicher, weil ihr Muskel- und Faszienspannungsmuster eine emotionale Funktion übernommen hat.

Wie Berührung Blockaden lösen kann
Wenn eine verspannt gehaltene Zone sanft gelockert wird, kann das Nervensystem plötzlich „entscheiden“, dass die alte Schutzspannung nicht mehr notwendig ist. In diesem Moment:

- entspannt das Gewebe
- reguliert sich der Atem
- das vegetative Nervensystem schaltet in einen sichereren Zustand
- die gespeicherte emotionale Energie wird frei

Der Körper als Tür zur Seele
Ganzheitliche Massage und Physiotherapie greifen nicht nur Muskeln an – sie erreichen Ebenen, die wir bewusst kaum steuern können. Der Körper zeigt oft zuerst, was die Seele braucht.

Wenn Blockaden sich lösen, passiert Folgendes:

- Die Atmung wird tiefer.
- Der Brustkorb fühlt sich weiter an.
- Der Kopf wird klarer.
- Alte Gedanken verlieren ihre Schwere.
- Der Körper fühlt sich „echter“, lebendiger an.

Es ist, als würde ein innerer Knoten platzen.

Der Mensch kommt mehr bei sich selbst an.

Physiotherapeutische Techniken, die dabei helfen können

Bestimmte Behandlungsformen unterstützen das Nervensystem besonders darin, Spannung loszulassen und emotionale Regulation zu ermöglichen:

1. Faszienbehandlung / Myofasciale Techniken
- Lösen tiefer Spannungsmuster
- Verbessern die Atmung und Körperwahrnehmung
- Können emotionale Reaktionen auslösen, wenn das Gewebe „öffnet“

2. Triggerpunkttherapie
- Reduziert lokal gespeicherte muskuläre Stressmuster
- Bringt oft eine sofort fühlbare Entspannung

3. Craniosacrale Techniken
- Arbeiten am zentralen Nervensystem
- Helfen dem Körper, in einen ruhigeren Zustand zu wechseln
- Unterstützen emotionale Entlastung

4. CMD-Behandlung (Craniomandibuläre Dysfunktion)
- Löst Spannungen im Kiefer-, Nacken- und Schädelbereich
- Wirkt regulierend auf das vegetative Nervensystem
- Kann emotionale Reaktionen wie Weinen oder tiefe Erleichterung auslösen
- Unterstützt das Loslassen von Stress- und Kontrollmustern

Vertiefende Übungen und ausführliche Hintergrundinformationen zur CMD finden Sie in meinem CMD-E-Book: https://berewi.com/produkt/cmd-craniomandibulaere-dysfunktion-ganzheitliche-selbsthilfe-bei-kieferbeschwerden/?ref=40 und CMD Hardcover: https://amzn.to/4hy5Bdq, die Sie Schritt für Schritt durch einen ganzheitlichen Behandlungsansatz begleiten.

5. Atemtherapie
- Öffnet Zwerchfell und Brustkorb
- Baut innere Spannung ab
- Kann angestaute Emotionen sanft freisetzen

6. Lymphdrainage & sanfte Massageformen
- Beruhigen das vegetative Nervensystem
- Fördern das Gefühl von Sicherheit und Vertrauen
- Erleichtern das Loslassen

7. Viszerale Techniken
- Lösen Spannungen im Bauchraum
- Wirken regulierend auf das Nervensystem
- Helfen besonders bei „Bauchstress“ und emotionaler Anspannung

Was Angehörige wissen sollten

Viele Angehörige wollen helfen – wissen aber nicht wie. Wichtig ist:

Nicht sagen:

- „Reiß dich zusammen.“
- „Anderen geht es schlechter.“
- „Das ist nur eine Phase.“

Besser sagen:

- „Ich bin für dich da.“
- „Was würde dir gerade gut tun?“
- „Möchtest du, dass ich dir helfe?“

Angehörige sollten verstehen: Eine Depression ist kein Charakterfehler.

Wenn Gedanken dunkel werden – Warnsignale ernst nehmen

Selbstverletzung bei Depression
Selbstverletzung kann bei Depressionen ein Versuch sein, überwältigende innere Spannungen oder Leere kurzfristig zu regulieren. Sie ist ein ernstzunehmendes Signal seelischer Überforderung und macht deutlich, wie wichtig Verständnis, Sicherheit und professionelle Unterstützung sind.

Suizidgedanken – ein möglicher Bestandteil einer schweren Depression
Man erkennt sie oft an:

- Rückzug
- Verschenken von persönlichen Dingen
- plötzliche Ruhe nach langer Verzweiflung
- direkte oder indirekte Hinweise („Ich kann nicht mehr.“)

In solchen Fällen gilt: sofort professionelle Hilfe kontaktieren.

Hinweis:
Sollten Sie selbst unter belastenden Gedanken oder Suizidgedanken leiden, zögern Sie bitte nicht, sich Unterstützung zu holen. In akuten Situationen erreichen Sie den Notruf unter 112.
Die TelefonSeelsorge ist anonym, kostenfrei und rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie online über telefonseelsorge.de.

Hoffnung – warum Heilung möglich ist

Das Wichtigste zum Schluss:
Depression ist behandelbar.
Auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt, kann das Leben wieder leicht werden.

Die Heilung ist selten linear – sie ist ein Weg in Etappen, mit Rückschritten und Durchbrüchen. Aber jeder Schritt zählt.

Als Therapeut sehe ich, wie Menschen aus den tiefsten Tälern herausfinden – mit Zeit, Unterstützung und einem Ansatz, der Körper, Geist und Seele gleichermaßen berücksichtigt.

Nehmen Sie sich Zemichael Zeit

Wenn Sie sich in diesem Text wiedergefunden haben und spüren, dass Ihr Körper und Ihr Nervensystem nach Ruhe verlangen, dürfen Sie sich ganz bewusst Zeit für sich nehmen. Physiotherapie kann ein Raum sein, um langsamer zu werden, wieder ins Spüren zu kommen und Abstand vom inneren Druck zu gewinnen.

In einem geschützten, achtsamen Rahmen darf Ihr Körper loslassen, zur Ruhe kommen und sich neu ordnen. Viele Menschen erleben dabei nicht nur körperliche Entspannung, sondern auch ein Gefühl von Ankommen, Erdung und Rückverbindung – mit sich selbst und mit dem, was natürlich und wesentlich ist.

Manchmal beginnt Veränderung nicht mit Tun, sondern mit Innehalten.

Die Inhalte dieses Beitrags basieren unter anderem auf den Informationen der WHO und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Weitere Quellen nenne ich Ihnen gerne auf Wunsch.

Warum Wasserqualität heute wichtiger ist denn je – und wie Medikamente, Hormone und Mikroplastik unser Trinkwasser beein...
12/12/2025

Warum Wasserqualität heute wichtiger ist denn je – und wie Medikamente, Hormone und Mikroplastik unser Trinkwasser beeinflussen

Wasser begleitet uns so selbstverständlich, dass wir oft vergessen, welche elementare Rolle es in unserem Körper spielt. Jeder Stoffwechselprozess – vom Denken über die Verdauung bis zur Zellregeneration – hängt davon ab, dass genügend reines Wasser vorhanden ist. Je nach Lebensphase bestehen wir zu 60 bis 75 Prozent aus Wasser, das Gehirn sogar zu rund 80 Prozent. Wasser ist damit nicht nur ein Durstlöscher, sondern das zentrale Betriebssystem unseres Körpers.

Doch in einer Welt, in der Landwirtschaft, Industrie und moderne Chemikalien unser Umfeld prägen, wird die Frage nach der Wasserqualität immer wichtiger.

Leitungswasser – durch moderne Umweltfaktoren belastet

Leitungswasser wird nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung kontrolliert, doch diese berücksichtigt nur einen Ausschnitt der Stoffe, die heute tatsächlich im Wasserkreislauf vorhanden sein können. Vor allem die letzten Jahrzehnte – geprägt von intensiver Landwirtschaft, medizinischen Fortschritten und synthetischen Materialien – haben die Struktur unseres Wassers nachhaltig verändert.

Während Wasserwerke viele klassische Parameter zuverlässig prüfen, geraten neuartige Mikroverunreinigungen zunehmend in den Fokus. Dazu gehören Stoffe, die zwar nachweisbar sind, jedoch keine gesetzlichen Grenzwerte besitzen oder nicht regelmäßig kontrolliert werden.

Besonders relevante Stoffe, die im Leitungswasser vorkommen können:
- Nitrat & Nitrit (aus Düngemitteln und Gülle)
- Pestizid- und Herbizidrückstände
- Medikamentenreste (z. B. Schmerzmittel, Antibiotika, Hormone)
- Hormonaktive Substanzen
- Mikro- & Nanoplastik
- PFAS („Ewigkeitschemikalien“)
- Industriechemikalien & Lösungsmittel
- Röntgenkontrastmittel
- Schwermetalle wie Kupfer, Nickel, Blei (besonders durch alte Hausleitungen)
Zudem verändert sich das Wasser häufig erst in den Gebäuden, wenn es durch alte Rohre fließt. Dort können sich Metalle lösen oder Biofilme Keime bilden – Punkte, die in der offiziellen Kontrolle nicht berücksichtigt werden, da sie erst im Haus entstehen.

Flaschenwasser – die vermeintliche Alternative

Viele greifen zu Flaschenwasser, weil sie glauben, es sei automatisch „besser“ oder „natürlicher“. Doch dieser Eindruck entsteht häufig durch Marketing, nicht durch objektive Qualitätsunterschiede.

PET-Flaschen beispielsweise wirken praktisch und leicht – doch sie geben Mikroplastikpartikel sowie Substanzen wie Acetaldehyd an das Wasser ab. Die Ersatzweichmacher, die verwendet werden, um klassische Phthalate (Weichmacher) zu vermeiden, sind gesundheitlich ebenfalls noch nicht umfassend untersucht.

Glasflaschen sind chemisch stabil und gelten als die sicherste Verpackungsform. Allerdings ist ihr Transport durch das hohe Gewicht energieintensiv, und viele angebliche „Quellwässer“ sind in Wahrheit nichts anderes als stilles Grundwasser.

Tetra Pak sieht ökologisch aus, besteht jedoch aus mehreren Schichten aus Papier, Kunststoff und Aluminium. Diese Materialien lassen sich nur schwer trennen, recyceln und können ebenfalls Mikroplastik ins Wasser abgeben.

Spannend ist zudem, dass viele stillen Wässer – selbst teure Marken – qualitativ kaum besser sind als Leitungswasser, da sie aus denselben unterirdischen Reservoirs stammen. Der Unterschied liegt oft mehr in der Verpackung als im Inhalt.

Ein vielversprechendes Filtrationssystem für Wasser in höchster Reinheit

Das folgende Filtrationssystem gehört zu den zuverlässigsten und technisch ausgereiftesten Verfahren, die heute im Bereich der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt werden. Es arbeitet mit einer klar strukturierten, mehrstufigen Reinigungsarchitektur, die darauf ausgelegt ist, das Wasser von sämtlichen relevanten Fremdstoffen zu befreien, ohne es anschließend künstlich zu verändern. Jeder Schritt ist wissenschaftlich begründet und erfüllt eine eindeutige Aufgabe innerhalb der gesamten Filterkette.

Im Mittelpunkt steht die Umkehrosmose, eine Hochleistungsmembran-Technologie, die bis heute als eines der gründlichsten Reinigungsverfahren gilt. Unterstützt wird sie von mehreren Vor- und Nachfilterstufen sowie – bei Systemen mit Wassertank – einer integrierten UV-Lampe als zusätzlicher Hygieneschutz. Das Ergebnis ist ein Wasser, das den Zustand nahezu reiner H₂O-Moleküle erreicht und damit einer naturbelassenen Quelle sehr nahekommt.

1. Sediment- und Aktivkohlevorfilter – die mechanische und chemische Grundreinigung
In der ersten Reinigungsphase durchläuft das Wasser einen zweistufigen Vorfilter, der sowohl grobe als auch gelöste Verunreinigungen entfernt. Der Sedimentfilter hält Partikel wie Sand, Rost, Staub und andere Schwebstoffe zurück, die aus dem Leitungsnetz stammen können. Direkt im Anschluss bindet der Aktivkohleblock gelöste organische Stoffe – darunter Chlor und dessen Nebenprodukte, Rückstände von Pestiziden, Lösungsmitteln sowie geschmacks- und geruchsaktive Moleküle. Auch erste Spuren von Medikamenten oder hormonaktiven Substanzen werden bereits hier reduziert.
Diese beiden Filter arbeiten als harmonische Einheit und bereiten das Wasser optimal auf die feine Membranfiltration vor.

2. Hochleistungsmembran (Umkehrosmose) – das Herzstück der Reinigung
Im nächsten Schritt gelangt das Wasser zur zentralen Reinigungsstufe des Systems: der Umkehrosmose-Membran. Diese Membran besitzt Poren, die so klein sind, dass nahezu ausschließlich reine Wassermoleküle hindurchtreten können. Alle anderen Stoffe – selbst winzige Molekülgruppen – werden zuverlässig zurückgehalten.
Dazu zählen unter anderem:

- Medikamentenrückstände
- hormonaktive Substanzen
- Pestizide und Herbizide
- PFAS („Ewigkeitschemikalien“)
- Nitrat und Nitrit
- Uran, Arsen, Blei und andere Schwermetalle
- Bakterien, Viren und Keime
- Mikroplastik und Nanoplastik
- nahezu sämtliche gelösten Salze und Mineralien

Die Umkehrosmose ist damit die effektivste Stufe des gesamten Systems und sorgt für ein Wasser, das fast ausschließlich aus H₂O besteht.

3. Aktivkohle-Nachfilter – geschmackliche und chemische Feinreinigung
Nach der Membran passiert das Wasser einen weiteren Aktivkohlefilter, der letzte flüchtige Substanzen, feine organische Moleküle oder Restaromen bindet. Diese Stufe wirkt wie ein geschmacklicher Feinschliff: Sie sorgt dafür, dass das Wasser besonders klar, weich und neutral schmeckt.

4. UV-Lampe bei Tanksystemen – mikrobiologischer Schutz auf höchstem Niveau
Bei Systemen, die mit einem Wassertank arbeiten, kommt eine zusätzliche Stufe zum Einsatz: eine UV-Lampe, die in regelmäßigen Intervallen aktiviert wird. Sie verhindert, dass sich im stehenden Wasser Bakterien, Viren oder Keime vermehren können, und sorgt damit für eine dauerhaft stabile Hygiene. Gerade bei besonders reinem Wasser, das keinerlei Mineralien mehr enthält, ist dieser Schutz wichtig, da solches Wasser sehr anfällig für mikrobielles Wachstum wäre.

Die UV-Lampe bietet hier eine zuverlässige, wartungsarme Lösung, um das Wasser auch im Tank stets frisch und sicher zu halten.

Wenn Sie sich für ein hochwertiges und zuverlässiges Wasserfiltersystem interessieren, können Sie sich jederzeit gerne bei mir melden.

Reines Wasser – und nun? Die Kunst der Vitalisierung

Gefiltertes Wasser ist rein – aber dadurch auch strukturell leer. Es ähnelt in seiner Qualität destilliertem Wasser: frei von Stoffen, aber auch frei von natürlicher energetischer Ordnung.

Deshalb sind folgende Schritte sinnvoll:

1. Strukturieren / Vitalisieren
Verschiedene Methoden werden genutzt, um Wasser eine „natürlichere“ Ordnung zurückzugeben:

- Verwirbelung (z. B. nach dem Prinzip lebendiger Quellen)
- Licht- oder Magnetfeldmethoden
- Kristall- oder Keramikmodule

In der Natur fließt Wasser niemals lange geradeaus – Verwirbelung macht es lebendiger und verbessert seine Lösungsfähigkeit.

2. Mineralisieren
Reines Wasser ist sehr weich und mineralarm. Durch kleine Zugaben kann es wieder an Leitfähigkeit und physiologischer Nutzbarkeit gewinnen:

- ionische Mineralien
- Spurenelementmischungen
- Silizium
- eine Prise naturbelassenes Salz

Wichtig:
Sie können Ihren Mineralbedarf nicht über Wasser decken. Auch mineralreiches Wasser enthält nur Bruchteile dessen, was eine einzige Mahlzeit liefern könnte.

Beispiel:
1 Liter stark mineralisiertes Wasser enthält vielleicht 100 mg Magnesium.
Eine Handvoll Kürbiskerne enthält über 250 mg.

Der Körper ist auf mineralstoffreiche Nahrung angewiesen – Wasser dient primär als Transport- und Fließmittel, nicht als Mineralquelle.

3. Zellgängigkeit verbessern
Zellgängiges Wasser beschreibt Wasser, das leicht in die Zellen eindringen und Stoffwechselprozesse optimal unterstützen kann. Entscheidend sind:

- niedrige Oberflächenspannung
- guter Leitwert
- ausreichender Elektrolytgehalt
- strukturelle Ordnung

Reines, vitalisiertes, leicht mineralisiertes Wasser erfüllt diese Kriterien am besten.

Wofür brauchen wir Wasser überhaupt?

Wasser ist an nahezu jedem lebenswichtigen Prozess beteiligt:

- Transport von Nährstoffen
- Ausleitung von Stoffwechselresten
- Temperaturregulierung
- Stabilität des Blutvolumens
- elektrische Leitfähigkeit
- Schmierung der Gelenke
- Verdauung & Nierenfunktion

Bereits 2 % Flüssigkeitsverlust mindern:

- Konzentration
- Leistungsfähigkeit
- Stoffwechsel
- Kreislauffunktion

Wasser ist damit nicht nur „Flüssigkeit“, sondern ein biologischer Energieträger.

Fazit – Wasserqualität ist Gesundheitsqualität

Wasser ist mehr als ein Durstlöscher. Es ist die Basis unserer ganzheitlichen Gesundheit.

- Leitungswasser ist sicher, aber nicht frei von modernen Belastungen.
- Flaschenwasser ist häufig nicht besser – nur teurer und ökologisch fragwürdiger.
- Eine hochwertige Filtration schafft Reinheit, wie sie in der Natur kaum noch vorkommt.
- Durch Strukturierung, Vitalisierung und Mineralisierung wird Wasser wieder zu dem, was es eigentlich sein sollte: ein lebendiger Träger von Energie und Information.
Wasser ist der Fluss des Lebens, der alles transportiert, was unsere Zellen zum Arbeiten brauchen.

Wer das versteht, beginnt Wasser mit anderen Augen zu sehen – als Partner auf dem Weg zu echter Gesundheit.

Die Inhalte dieses Beitrags basieren unter anderem auf den Informationen von dem Umweltbundesamt und der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit. Weitere Quellen nenne ich Ihnen gerne auf Wunsch.

Adresse

Märkische Straße 50
Dortmund
44141

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 17:00

Webseite

https://physiotherapiezemichael.de/

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