Majayoga Eltville

Majayoga Eltville Yoga, Pilates und Massagen in Eltville

STILLER MUTJahrelangbekämpfte ich Schattengestalten,mein eigenes Ich.Ich machte mich fertig,verlor mich im Grübelnüber j...
07/02/2026

STILLER MUT

Jahrelang
bekämpfte ich Schattengestalten,
mein eigenes Ich.

Ich machte mich fertig,
verlor mich im Grübeln
über jedes Wort,
das ich einst sprach,
und jedes,
das ich aus Angst verschwieg.

Ich trauerte um Chancen,
die still an mir vorübergingen,
und um Augenblicke,
in denen meine Stimme
lauter war
als mein Zuhören.

Denn wieder und wieder
spüre ich dieses dumpfe Gefühl.
Es legt sich
wie ein bleierner Umhang
der Verlassenheit um mich,
nimmt mich ein
und lässt mich bedürftig zurück.

Mit den verstaubten Gedanken
einer alten Zeit:
nicht gewollt zu sein,
nicht zu passen,
zu viel zu sein.

Doch erbittert ist der innere Kampf
zwischen Festhalten und Loslassen,
zwischen Verstand
und Mitgefühl.

Zu verstehen,
dass das Wort Fehler
aus anderer Sicht
doch Helfer bedeutet.

So helfen und zwingen
genau diese Momente
aus alter Wut
und tiefer Traurigkeit,
anzuhalten
und zu trauern.

Weiterzugehen,
zu reflektieren,
und den vernarbten Wunden
warmherzig,
voller Sanftmut
zu begegnen.

Und vielleicht ist genau das
Teil des Weges:
mit stillem Mut
sich selbst
nicht länger zu verlassen.

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DER WIND Mal peitscht er,mal flüstert er sanft.Er kommt ungefragt,ist einfach da.Er wirbelt um mich,nimmt alles mit,was ...
22/01/2026

DER WIND

Mal peitscht er,
mal flüstert er sanft.
Er kommt ungefragt,
ist einfach da.
Er wirbelt um mich,
nimmt alles mit,
was er kriegen kann.

Er bringt Neues
und trägt das Alte fort.
Nichts bleibt, wie es war.
Jeder Moment ein Neubeginn. ein Reset.

Ich könnte mich verlieren,
doch ich bleibe.
Bleibe aufrecht,
gebe mich der Böe hin,
standhaft, aber nicht starr.

Manches möchte fliehen,
manches sich festhalten,
doch etwas bleibt unberührt.
Vielleicht ist es das, was mich führt.

Ich atme Ja,
ohne mich zu verlieren.
So verwandelt sich der Wind
in einen mir unbekannten Weg.

Und irgendwo zwischen Loslassen
und Vertrauen schwingt in mir die Tiefe und Kostbarkeit des Lebens.

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ERWARTUNGENManchmal halten wir fest,ohne es zu merken.An einem Wunsch.An einem Bild.An einer Person.Daran, wie etwas sei...
21/01/2026

ERWARTUNGEN

Manchmal halten wir fest,
ohne es zu merken.
An einem Wunsch.
An einem Bild.
An einer Person.
Daran, wie etwas sein sollte.

Und wenn es anders kommt,
nennen wir es Enttäuschung.
Dabei ist es oft nur
das leise Zerbrechen
unserer Erwartungen.

Ohne Bewertung
dürfen wir hinschauen.
Und uns öffnen
für etwas Neues.
Unbekanntes.
Anderes.

Was uns begegnet,
darf ein stilles Angebot sein.
Eine Lehre,
die uns nicht drängt.
Eine Einladung,
die nichts verlangt.
Eine Chance,
die wir behutsam annehmen dürfen.

Und vielleicht
öffnet sich
um die Ecke
ein Raum in uns
für das,
was uns wirklich begegnen will.

Nicht das Leben
verletzt uns.
Nicht die Realität
enttäuscht uns.

Es ist die Kontrolle,
an der wir festhalten.
Aus Angst,
alten Schmerz
noch einmal zu fühlen.

Doch das Leben wandelt sich
in jedem Augenblick.
Es bleibt nicht stehen.
Es fordert uns heraus
und lädt uns ein,
loszulassen.

Vielleicht liegt
im Loslassen von Erwartungen
das Vertrauen ins Leben.
Und darin
liegt so viel Liebe.

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20/01/2026

GEDANKEN AM UFER

Alles will fließen.
Wie Wasser, das sanft über den Sand in Ebbe und Flut gleitet.
Jeder Augenblick trägt ein Stück von mir.
Träume, leise Hoffnungen. Erwartungen.
Schatten, die ich manchmal fürchte.

Wellen rauschen.
Mal zärtlich, mal mit voller Wucht.
Sie erzählen von Vergänglichkeit und Neubeginn.
Jeder Schritt ist eine Bewegung zwischen gestern und morgen.
Und der leisen Ankunft des Jetzt.

Die Welt schenkt mir so vieles.
Ein Lächeln, ein Atemzug.
Die Wärme der Sonne auf meiner Haut.
Das Flüstern und Pfeifen des Windes.
Dankbarkeit steigt in mir auf.
Wie die Wasserfluten, die sich tröstlich über das endlose Meer legen.

Wenn ich am Ufer gehe, mich mit dem unendlichen Blau verbinde und dem Rauschen der Wellen lausche, erinnere ich mich:
Jede Welle, jeder Tropfen hat seinen Ursprung und seinen Platz im weiten, unendlichen Ozean.
Alles ist eins. Alles ist miteinander verbunden.

Ruhe kehrt in mir ein.
Ich spüre, ich bin Teil des Meeres.
Teil dieser Welt.
Und alles, was ich bin, ist genug.

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LICHTBLICKManchmal braucht es nureinen Moment, den Kopf zu heben.Die Augen zu öffnenfür das Licht,für die Wunder um uns ...
19/01/2026

LICHTBLICK

Manchmal braucht es nur
einen Moment, den Kopf zu heben.
Die Augen zu öffnen
für das Licht,
für die Wunder um uns herum.

Zwischen dichten Wolken
spannt sich ein Regenbogen.
Ein Lichtblick im Grau,
unerwartet,
klar
und ganz still macht er uns froh.

Wer hinschaut,
findet im wolkenverhangenen Himmel
Farbe,
Hoffnung
oder einfach
einen kurzen Moment,
um zu lächeln.

Der Regenbogen erinnert uns:
Nach jedem Sturm,
nach Regen und dunklen Wolken,
findet Licht seinen Weg
und öffnet einen neuen Raum
für Möglichkeiten,
für Erfahrungen,
an denen wir wachsen.

Ein Lichtblick heißt,
das Gute zu sehen –
nicht, weil alles hell ist,
sondern weil selbst im Dunkel
ein Lichtblick genügt,
um sich selbst ein Lächeln zu schenken
und weiterzugehen.

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18/01/2026

ZUFLUCHT IN STÜRMISCHEN ZEITEN

In stürmischen Zeiten
finden wir Zuflucht.

In achtsamen Begegnungen,
im freundlichen Miteinander,
im offenen Austausch,
im herzlichen Gespräch.

In einer Praxis,
die uns ankert,
die uns stärkt,
die unsere Gedanken klärt.

In einer Weisheit,
die uns hält,
wie ein Schiff
auf bewegtem Meer.

Wir brauchen heilige Räume,
Orte, an denen wir sein dürfen,
gerade dann,
wenn die Wellen hoch schlagen
und der Sturm unaufhaltsam tobt.

Ein Zusammenkommen,
in dem wir getragen und gehalten sind.
Ein fester Schiffsmast – unsere Mitte,
ein robustes Segel – unser Geist,
das dem Wind standhält.

Der innere Kompass ist
Ausrichtung und Zuflucht zugleich.
Er weist uns den Weg und führt uns.

Zuflucht und Gemeinschaft
entstehen,
wenn wir sie miteinander teilen.
Wir sind alle zusammen auf dieser Reise,
und die innere Ruhe jedes Einzelnen ist wichtig.

Umarme dich,
atme ruhig,
heiße dich willkommen,
und lass dein Herz in stürmischen Zeiten
deine innere Zuflucht sein.

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SEHNSUCHTIn mir lebt eine leise Sehnsucht,wie die Erinnerung an etwas,das ich vermisse.Du hast mich geborenund ich kenne...
16/01/2026

SEHNSUCHT

In mir lebt eine leise Sehnsucht,
wie die Erinnerung an etwas,
das ich vermisse.

Du hast mich geboren
und ich kenne dich nicht.
Das Wort eomma (엄마: Mama)
als Zuflucht und Halt.

Dann, in meinen Gedanken,
meine Mama meiner Kindheit.
Laut, kreativ, willensstark,
voller Tatkraft und Kanten.
Ein Zuhause, voll von Sehnsüchten.

Zwischen zwei Müttern
bin ich geboren und erwachsen.
Zwischen Verlust und Überleben.
Zwischen Fragen ohne Antwort
und einer Sehnsucht,
die bleibt.

Vielleicht tragen wir alle etwas in uns,
wo Antworten immer fehlen.

Sehnsüchte,
die auch dort weiterleben,
wo es keine Worte gibt.

Am Ende braucht es keine Antwort.
Es ist das Weitergehen
mit offenem Herzen.
So ist Sehnsucht kein Mangel,
sondern ein stiller Teil dessen,
wer wir sind.

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DAS SANFTE BANDSpiritualität ist für micheine innere Haltung,die mich mit Sinn auf das Leben blicken lässt –ein Gefühl d...
15/01/2026

DAS SANFTE BAND

Spiritualität ist für mich
eine innere Haltung,
die mich mit Sinn auf das Leben blicken lässt –
ein Gefühl des Gewolltseins, des Genugseins.
Nichts, das mich von mir wegbringt,
sondern etwas,
das mich zu mir zurückführt.

Ein Gefühl von Verbundenheit
mit etwas Größerem,
das sich nicht in Worte fassen lässt,
nicht benennen lässt.

Ich lasse das Leben hinein
und gebe mich ihm hin,
so wie es ist.
Und staune.

Wertschätzung und Freude
neben tiefer Traurigkeit
und stiller Angst
schwingen hin und her
und berühren sich.

Ich bleibe bei mir,
so gut ich kann,
spüre meine Verantwortung
und zugleich meine Wirksamkeit.

Ich sehe die Würde in mir,
das Lebendige, das leben will,
und zugleich die Vergänglichkeit,
der wir alle unterliegen.

Sei mutig und lass dich berühren.
Zeige deine Verletzlichkeit,
um die Einzigartigkeit und Schönheit des Lebens zu spüren. Sodass sich unsere Herzen begegnen
und wie ein sanftes Band miteinander verbunden sind.

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DIE WUTWut und Ärger sindstarke Gefühle.Wie plötzliches Feuer im Bauch.Eine geballte Faust,die nach außen drängt.Du will...
14/01/2026

DIE WUT

Wut und Ärger sind
starke Gefühle.
Wie plötzliches Feuer im Bauch.
Eine geballte Faust,
die nach außen drängt.

Du willst es anders,
als es ist.
Doch Kontrolle und Widerstand
haben keine Chance
und müssen sich ergeben.

Ratschläge helfen jetzt nicht,
auch nicht die Weisheiten,
die du längst kennst.
Sie sind nur fahle Geister im Kopf.

Dann noch mehr Wut,
nun auch gegen dich selbst gerichtet.
Ein alter, kindlicher Pfad, der
dir vertraut ist
bietet sich dir wieder an.
Zu oft bist du ihn allein gegangen,
hast alles, was im Weg stand,
weggeboxt, verstoßen
und überwunden.

Ob die Wut nach außen schlug
oder still in dir tobte,
Traurigkeit und Angst
hast du tief in dir
vergraben.

Beobachte die Gefühle,
die jetzt gefühlt werden wollen.
Das Herz muss offen sein.
Sei dir der Gefühle und Gedanken bewusst, ohne sie zu sein.
Lass den alten Film an dir vorbeiziehen
und sieh, dass du nicht die Leinwand bist, sondern nur zuschaust.

Atme.
Werde still.
Kläre dich.
Werde leer.
Lass los.
Heile.

Lege dein Sein
in die Hände des Seins.
Indem du die Wut
in dir umarmst,
bis du spürst,
dass selbst die Wut
gehalten ist.

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VERSTECKVersteck dich nichthinter deinem Tun,deiner Arbeit,deinen Projekten,deinem palimpalim.Viel interessanterist dein...
13/01/2026

VERSTECK

Versteck dich nicht
hinter deinem Tun,
deiner Arbeit,
deinen Projekten,
deinem palimpalim.

Viel interessanter
ist dein Sein.
In Verbindung zu sein,
wirklich präsent zu bleiben.

So oft verheddern wir uns
in dem,
was Applaus verspricht,
weil tief in uns
dieser Wunsch wohnt,
endlich gesehen zu werden
und uns wertvoll zu fühlen.

Wir suchen eine Gruppe,
die uns hält
und nicht ausschließt.
Dieses alte Gefühl aus der Turnhalle der Kindheit,
nicht die Letzte sein zu wollen,
die niemand wählt.

Doch solange wir glauben,
nicht zu genügen.
Uns vor uns selbst verstecken.
Und nach Beifall von außen lechzen.
Rennen wir
Zielen und Erfolgen hinterher.
Und tragen doch
diese stille Einsamkeit in uns.
Mehr sein zu wollen.
Und immer noch mehr zu wollen.

Und kaum an der Ziellinie angekommen,
steht der innere Antreiber
schon wieder parat
und ruft: What next?

Trau dich raus
aus deinem alten Versteck,
aus verstaubten Glaubenssätzen,
die dich einst überleben ließen,
dir deinen heutigen Weg ebneten
und dich formten.

Komm rein in dein Herz
und raus aus dem Kopf,
aus Zwängen,
und erlaube dir,
dich ohne Fassade,
ohne Floskeln zu zeigen.

Jetzt.
Mitten im Unfertigen.
Mitten im Leben.
Mitten in dir.

Denn vielleicht
ist Glück
und innere Zufriedenheit
kein Ziel,
sondern eine Entscheidung:
den Panzer zu öffnen, zu atmen
und dir selbst zu begegnen.

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JENSEITS BON BESSER UND FALSCH „Älter werden heißt besser werden“ (ein Yoga-Werbeslogan)-was für ein leerer Satz.Besser ...
12/01/2026

JENSEITS BON BESSER UND FALSCH

„Älter werden heißt besser werden“ (ein Yoga-Werbeslogan)-
was für ein leerer Satz.
Besser als wer?
Schlechter als was?

Vergänglichkeit
macht jeden Moment des Lebens
zu etwas Besonderem.
Und doch:
In jedem Moment
warst, bist
und wirst du
etwas Besonderes sein.

Jeder Abschnitt
trägt seine eigene Wichtigkeit,
seine Besonderheit,
seine Wahrheit.

Nicht nur das Alter
formt uns als Mensch,
sondern die Erfahrungen,
die wir machen,
die Entscheidungen,
die wir treffen,
und immer wieder
der Mut,
uns zu verändern.

Es geht nicht darum,
besser zu werden.
Du bist kein Projekt, das optimiert werden muss.
Du bist gut, so wie du bist.
Und trotzdem darfst du wachsen.

Wachsen heißt nicht besser werden.
Sondern weicher. Weiter. Wahrer.

Made with ❤️

Foto:



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KOPF HOCHSei gnädig mit dir selbst.Du wusstest es besserund konntest dochin diesem Momentnicht ganz bei dir bleiben.Ein ...
11/01/2026

KOPF HOCH
Sei gnädig mit dir selbst.

Du wusstest es besser
und konntest doch
in diesem Moment
nicht ganz bei dir bleiben.
Ein Wort zu schnell,
ein Ton zu scharf –
Unfreundliches, Trennendes
galoppierte davon
wie eine wilde,
nicht aufzuhaltende Stute.

Das alte Muster
hat mit voller Wucht
wieder einmal zugeschlagen,
obwohl du weißt
und längst verstanden hast,
dass Streit und Wut
dich nicht näher zueinander bringen.

Jetzt braucht es keine Strafe,
sondern Milde.
Für dich.
Und für dein Gegenüber.

Ein wenig Stille.
Ein tiefer, nährender Einatem,
ein langer Ausatem,
um loszulassen.

Kopf hoch. Brust weit.
Und dann stell dir eine leise Frage,
die dich wieder zurückbringt:
Was könnte ich jetzt tun,
damit es mir
fünf Prozent
besser geht?
Nur fünf.

Made with ❤️





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RohrbergStr. 4
Eltville
65343

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