Dr. Markus Werner

Dr. Markus Werner Gesundheit beginnt mit Wissen 🧬
Tipps für mehr Energie & ein langes gesundes Leben – wissenschaftlich fundiert & menschlich
📍Ärztehaus Emden, 26721

29/05/2026

Was Mediziner privat für ihr Herz tun – und was im 10-Minuten-Termin oft nicht besprochen wird.

Wer nicht zu den Menschen gehören will, die vom Herzinfarkt überrascht werden, sollte diese fünf Dinge kennen.

ApoB – nicht nur LDL. ApoB zeigt, wie viele potenziell gefäßschädigende Partikel tatsächlich zirkulieren. Taucht im Standardlabor oft nicht auf. Wöchentlich sitzen Patienten bei mir, denen dieser Wert noch nie jemand bestimmt hat.

Schlaf wie ein Medikament. Unter sechs Stunden Schlaf ist mit erhöhtem kardiovaskulären Risiko assoziiert. Schlaf ist deshalb nicht verhandelbar – kein Lifestyle-Thema, sondern ein medizinisches.

Omega-3 täglich. Zwei bis drei Gramm EPA und DHA. Solide Datenlage, gute Verträglichkeit. Einer der wenigen Bausteine, bei denen ich selten diskutiere.

Zone-2-Training. Moderates Ausdauertraining, bei dem du noch sprechen könntest – drei bis vier Mal pro Woche. Verbessert die maximale Sauerstoffaufnahme unter Belastung, die VO2max. Einer der stärksten bekannten Prädiktoren für Langlebigkeit.

Und fünftens: ein Coronar-CT. Bildgebung der Gefäße kann zeigen, was sich aufbaut – bevor Symptome entstehen. Frühzeitig. Bevor es laut wird.

Dein Arzt kennt diese Zusammenhänge. Jetzt kennst du sie auch.

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PS: Die Inhalte hier ersetzen keine persönliche medizinische Beratung. Sie sollen dir Orientierung geben und beruhen auf meiner ärztlichen Erfahrung und dem aktuellen Stand der Präventions- und Longevity-Medizin.

27/05/2026

Jeder fünfte Erwachsene in Deutschland hat schätzungsweise Prädiabetes – und weiß es nicht.

Nüchternblutzuckerwerte von 90, 100, 110 – das ist kein Zufallsbefund. Das ist ein erster Hinweis, den man ernst nehmen sollte.

Prädiabetes bedeutet: Der Blutzucker ist dauerhaft zu hoch, aber eine Diabetes-Diagnose liegt noch nicht vor. Unbehandelt entwickelt sich Prädiabetes in einem Teil der Fälle zu Typ-2-Diabetes – assoziiert mit erhöhtem Risiko für Herzerkrankungen, Nierenprobleme und kognitivem Abbau.

Was mich in der Praxis immer wieder überrascht: Dieser Wert taucht bei Menschen auf, die trainieren, bewusst essen, auf sich achten. Unabhängig vom Körpergewicht. Unabhängig vom Trainingslevel. Das ist das Typische daran.

Jedes Jahr entwickeln 5 bis 10 Prozent der Betroffenen einen manifesten Typ-2-Diabetes. Dabei wäre vieles beeinflussbar – wenn man früh genug hinschaut.

Regelmäßige Kontrolle der relevanten Werte, mehr Protein, gezieltes Krafttraining. Das ist keine Lifestyle-Empfehlung. Das ist das, was die aktuelle Evidenz nahelegt.

Wer den Nüchternblutzucker im Blick behält – und bei ersten Auffälligkeiten handelt – hat deutlich mehr Spielraum als jemand, der wartet, bis die Diagnose feststeht.

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25/05/2026

Was passiert in deinem Körper, wenn du Kreatin nimmst?

Ende der 80er Jahre erkannten Wissenschaftler: Ein Bestandteil aus Fleisch liefert einen messbaren Vorteil bei intensiver Belastung. Seitdem gehört Kreatin zu den meistuntersuchten Supplements überhaupt.

Der Schlüssel liegt in der Energieversorgung. Die Energiewährung deines Körpers heißt ATP – ein Molekül, das Energie speichert und freisetzt. Bei jeder Muskelkontraktion wird ein Phosphatrest abgespalten. Und der muss sofort wieder verfügbar sein.

Genau hier kommt Kreatin ins Spiel. Es nimmt diesen Phosphatrest auf, wird zu Kreatinphosphat – dem schnellsten Energiespeicher, den dein Körper hat.

Dieser Speicher reicht für etwa 8 bis 9 Sekunden Höchstleistung. Beim 100-Meter-Sprint läuft der Körper in dieser Zeit komplett über Kreatinphosphat. Die Atmung spielt dabei keine leistungsbestimmende Rolle.

Wer diesen Speicher durch Supplementierung erhöhen kann, verbessert die Leistung – in einem begrenzten, aber messbaren Rahmen.

Unter Patienten, die gezielt trainieren, ist Kreatin eines der meistdiskutierten Themen. Und die Biochemie dahinter überrascht die meisten – weil sie so direkt und gut erklärbar ist.

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23/05/2026

In der Medizin gibt es tausende Krankheiten. Aber eigentlich geht es immer um eine einzige Frage.

Wie können wir möglichst lange gesund, leistungsfähig und selbstbestimmt leben?

Die klassische Schulmedizin ist dabei unverzichtbar – besonders in der Notfallmedizin und bei akuten Erkrankungen leistet sie jeden Tag Großartiges. Mein persönlicher Fokus liegt jedoch früher. Ich möchte verstehen, was im Körper passiert, lange bevor eine Krankheit entsteht.

Viele chronische Erkrankungen entwickeln sich über Jahre – oft still, ohne spürbare Symptome. Deshalb schauen wir uns den Stoffwechsel genau an, achten auf frühe Risikomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und erkennen erste Hinweise auf Insulinresistenz, bevor sie zum Problem werden.

Ein zentraler Baustein dabei: eine gute Versorgung mit Vitaminen und Mikronährstoffen. Nur wenn der Körper optimal versorgt ist, können Stoffwechsel, Energieproduktion und Regeneration wirklich gut funktionieren.

Genauso wichtig ist eine nachhaltige Lebensweise – mit Bewegung, guter Ernährung, ausreichend Schlaf und gezielter Regeneration.

Das Ziel ist, den Organismus so zu unterstützen, dass Medikamente möglichst gar nicht erst notwendig werden.

Wir erklären Zusammenhänge und zeigen mögliche Wege. Die Entscheidung über deinen Körper triffst du jedoch immer selbst.

Echte Gesundheit entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen – sondern durch viele kleine Entscheidungen über viele Jahre.

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19/05/2026

Die offiziellen Ernährungsempfehlungen wurden in den USA gerade grundlegend überarbeitet. Und das betrifft direkt, was du täglich isst.

Die größte Änderung: Protein. Erstmals werden 1,2 bis 1,6 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht empfohlen – statt der bisherigen 0,8 Gramm. Bei 70 Kilogramm sind das 84 bis 112 Gramm täglich. Also bis zu doppelt so viel wie bisher.

Was ich in der Praxis regelmäßig beobachte: Genau das – aktive Menschen, die auf ihre Ernährung achten und trotzdem zu wenig Protein aufnehmen. Für Muskelmasse, Sättigung und einen stabilen Stoffwechsel ist das ein relevanter Hebel.

Gleichzeitig: Zugesetzter Zucker wird strenger begrenzt. Ultraverarbeitete Produkte werden in Studien zunehmend mit chronischen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Und Low Carb wird erstmals offiziell als legitime Ernährungsoption anerkannt.

Aber es gibt eine Inkonsistenz, die ich nicht unerwähnt lassen will. Die 10-Prozent-Grenze für gesättigte Fette bleibt bestehen – während gleichzeitig mehr Fleisch, Käse und Butter empfohlen werden. Das ist in der Praxis kaum konsistent umsetzbar. Ein Widerspruch in den Empfehlungen selbst.

Die Richtung ist trotzdem klar: Mehr echte Lebensmittel. Mehr Protein. Weniger Zucker.

Kommentiere PROTEIN – ich schick dir die Übersicht zu, was sich konkret geändert hat.

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17/05/2026

Eiweißshakes – aber der Proteinspiegel bewegt sich trotzdem nicht. Woran liegt das?

Die häufigste Ursache: Die Gesamtmenge stimmt schlicht nicht. Nicht nur der Shake zählt – entscheidend ist, wie viel Protein insgesamt über den Tag aufgenommen wird. Kommt man wirklich auf die empfohlene Menge pro Kilogramm Körpergewicht?

Ein weiterer Punkt, den viele unterschätzen: zu wenig Kalorien insgesamt. Wenn die Energiezufuhr zu gering ist, verstoffwechselt der Körper Protein bevorzugt als Energiequelle – es steht dann nicht mehr für den Muskelaufbau zur Verfügung.

Was ich außerdem häufig sehe: zu viel Protein auf einmal. Der Körper kann nur eine begrenzte Menge pro Mahlzeit optimal verwerten. Sinnvoller ist es, die Gesamtmenge auf drei Portionen über den Tag zu verteilen – idealerweise zu jeder Mahlzeit, mit mindestens 20 Gramm pro Portion.

Mein Tipp: Einmal wirklich tracken. Kommt man tatsächlich auf die empfohlene Menge – über Ernährung und bei Bedarf ergänzend über einen Proteinshake, zum Beispiel in Form von Whey-Protein?

Oft liegt die Antwort schon in dieser einfachen Bestandsaufnahme.

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14/05/2026

Täglicher Sportunterricht für Kinder ist eine der wirksamsten Präventionsmaßnahmen, die wir haben. Und wir streichen ihn.

Aus medizinischer Sicht ist das nicht zu rechtfertigen.

Nur 26 bis 29 Prozent der Deutschen erreichen die WHO-Empfehlungen für Bewegung. Körperliche Inaktivität ist der vierthäufigste Risikofaktor für frühzeitige Sterblichkeit weltweit.

Studien zeigen: 60 Minuten qualifizierter Sport täglich in der Schule hat messbare Effekte – auf Gesundheit, Konzentration und Entwicklung. Körperliche und geistige Entwicklung hängen zusammen. Das ist keine Meinung. Das ist Datenlage.

Was ich in der Praxis sehe, ist das Ergebnis jahrzehntelanger Vernachlässigung. Immer weniger Grundschulkinder können schwimmen. Bewegungsmangel, der sich früh einschleift – und dessen Folgen ich später behandle.

Prävention beginnt nicht mit 40. Sie beginnt in der Kindheit.

Freiwillige Appelle funktionieren nicht. Das zeigen Studien und die Praxis gleichermaßen. Was funktioniert: täglicher, verpflichtender, qualifizierter Sportunterricht.

Die Datenlage ist eindeutig. Was fehlt, sind die Konsequenzen.

Kommentiere BEWEGUNG – ich schick dir die Kernaussagen aus diesem Video zusammengefasst zu.

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12/05/2026

Du machst eigentlich alles richtig – und wirst trotzdem immer wieder krank.

Das ist frustrierend. Und es ist kein Zeichen von Schwäche. Es hat einen konkreten Grund.

Rund um intensive Trainingsphasen steigt das Infektrisiko – das ist in der Sportmedizin gut dokumentiert. Dein Immunsystem bewertet dabei nicht nur das Training. Es bewertet die Summe: aus Belastung, Schlafqualität und verfügbarer Energie.

Drei Muster begegnen mir in der Sprechstunde immer wieder – bei Menschen, die trainieren, auf sich achten und trotzdem hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben.

Zu wenig Kalorien rund ums Training. Zu wenig erholsamer Schlaf. Und Mikronährstofflücken, die im Standardlabor oft gar nicht auftauchen.

Für eine stabile Immunfunktion kann die Versorgung mit Vitamin C, Vitamin D, Zink, Eisen, Magnesium, Selen und Omega-3 eine Rolle spielen. Fehlen diese, gibt es Hinweise darauf, dass die Abwehr weniger effizient arbeitet – oft lange bevor ein Wert auffällig wird.

Was ich oft sehe: Infekte, die sich ungewöhnlich lange hinziehen. Oder einer nach dem anderen. Standardlaborwerte unauffällig – bis wir genauer hingeschaut haben.

Leistung entsteht dort, wo Trainingsreiz, Regeneration und Immunfunktion wirklich zusammenpassen.

Kommentiere ABWEHR – ich schick dir die drei Muster und die relevanten Mikronährstoffe zusammengefasst zu.

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10/05/2026

Mikroplastik im Gehirn – kein Zukunftsszenario. Messbare Realität.

Forscher haben diese Partikel im menschlichen Gehirn nachgewiesen – etwa 7 Gramm. Das entspricht ungefähr vier Flaschenverschlüssen.

Was sie dort machen? Die Forschung steht noch am Anfang. Es gibt erste Hinweise auf mögliche Effekte auf Blutgefäße – belastbare Aussagen zur klinischen Relevanz fehlen bislang. Wie genau Mikroplastik mit dem Immunsystem interagiert, wird gerade intensiv untersucht.

Was wir sagen können: Wer langfristig gesund bleiben will, sollte wissen, womit der Körper täglich in Kontakt kommt.

Dieses Thema kommt zunehmend in der Sprechstunde auf. Menschen, die bewusst leben, sich informieren, auf ihre Gesundheit achten – und trotzdem fragen: Was kommt da gerade in meinen Körper, ohne dass ich es merke?

Eine berechtigte Frage. Und eine, die wir nicht einfach beiseitelegen sollten, nur weil die Antworten noch nicht vollständig sind.

Kommentiere PLASTIK – ich schick dir die wichtigsten Fakten aus diesem Video zusammengefasst zu.

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07/05/2026

Eisenmangel – so macht er sich bemerkbar.

Die häufigsten Zeichen sind Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Dazu verminderte Leistungsfähigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, brüchige Nägel und Haarausfall.

Ein Hinweis, den viele nicht kennen: Auch unruhige Beine – das sogenannte Restless-Leg-Syndrom – können mit Eisenmangel zusammenhängen. Das sollte immer ausgeschlossen werden.

Bei ausgeprägtem Mangel kann ich es manchmal schon auf den ersten Blick erkennen. Sehr blasse Haut, blasse Bindehäute – das ist ein deutlicher Hinweis.

Besonders häufig betroffen sind Menschen, die sich überwiegend pflanzlich oder vegan ernähren. Da ist Eisenmangel wirklich ein häufiges Thema in der Praxis.

Die gute Nachricht: Im Blut lässt er sich mit den richtigen Parametern zuverlässig feststellen – und in der Regel gut und schnell beheben.

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05/05/2026

Wir haben alle Angst vor Krebs. Aber die Hälfte aller Fälle ist wahrscheinlich vermeidbar.

Dein Körper produziert jeden Tag fehlerhafte Zellen. Bei jedem von uns. Die Frage ist: Ist er stark genug, sie loszuwerden?

Drei Dinge können dabei laut aktueller Datenlage einen Unterschied machen.

Vitamin D – täglich, mit dem Ziel, den Wert im oberen Drittel des Referenzbereichs zu halten. Auswertungen großer Studien zeigen eine Assoziation mit reduzierter Krebssterblichkeit – in manchen Analysen um über zehn Prozent.

Fruchtsaft – klingt gesund, ist es aber oft nicht. Der konzentrierte Zucker kann bei häufigem Konsum Stoffwechselprozesse beeinflussen, die laut aktueller Datenlage mit einem erhöhten Krebsrisiko assoziiert sind.

Und dann der Punkt, der am meisten kostet – nicht Geld, sondern Konsequenz. Gewohnheiten zu verändern fällt am schwersten. Nicht weil wir es nicht wissen. Sondern weil es Zeit braucht, bis das Wissen wirklich im Alltag ankommt.

Ich habe das selbst erlebt – in der Sprechstunde mit Menschen, die nach einer Diagnose sagen: Ich wusste das eigentlich. Ich hätte früher anfangen sollen.

Die Wirkung zeigt sich nicht sofort. Aber sie beginnt heute.

Kommentiere KREBS – ich schick dir die drei Punkte aus diesem Video zusammengefasst zu.

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