10/01/2026
🧠🌿 Eine kürzlich in Brasilien durchgeführte, kleine klinische Studie liefert vielversprechende erste Hinweise darauf, dass Mikrodosen von Cannabisextrakt den kognitiven Abbau bei Patienten mit leichter Alzheimer-Krankheit stabilisieren könnten.
Die randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie unter der Leitung von Professor Francisney Nascimento an der Bundesuniversität für Lateinamerikanische Integration umfasste 24 ältere Teilnehmer im Alter von 60 bis 80 Jahren.
Die Patienten erhielten täglich orale Dosen eines Cannabisöls mit extrem niedrigen THC- und CBD-Konzentrationen – jeweils etwa 0,3 mg – weit unterhalb der Werte, die psychoaktive Wirkungen oder einen Rauschzustand hervorrufen.
Die Grundlage dieser Annahme bilden frühere Tierstudien, die zeigten, dass niedrig dosierte Cannabinoide die kognitive Funktion bei alternden Mäusen wiederherstellen können, indem sie dem natürlichen Abbau des Endocannabinoid-Systems entgegenwirken. Dieses System spielt eine Schlüsselrolle beim Schutz von Nervenzellen, der Regulierung von Entzündungen und dem Gedächtnis.
Aufbauend auf einem Fallbericht aus dem Jahr 2022, in dem Mikrodosierung die Kognition eines Alzheimer-Patienten über 22 Monate verbesserte, untersuchte diese Studie den Ansatz über 24 Wochen genauer. Die kognitive Funktion wurde primär mithilfe des Mini-Mental-Status-Tests (MMST), einer standardisierten 30-Punkte-Skala, beurteilt.
Die Cannabis-Gruppe zeigte eine Stabilisierung oder leichte Verbesserung mit einem durchschnittlichen Zuwachs von etwa 0,67 Punkten, während die Placebo-Gruppe einen Rückgang von etwa 1,08 Punkten verzeichnete – ein statistisch signifikanter Unterschied von rund 1,7 Punkten.
Bemerkenswerterweise konnten 64 % der behandelten Patienten ihre Werte halten oder verbessern, verglichen mit nur 33 % in der Placebo-Gruppe. Dieser moderate Effekt steht im Gegensatz zum typischen jährlichen MMST-Rückgang von 3–4 Punkten bei unbehandelten Alzheimer-Patienten und scheint vergleichbar mit bestehenden Medikamenten wie Acetylcholinesterase-Hemmern.
Es wurden keine signifikanten unerwünschten Ereignisse oder psychoaktiven Nebenwirkungen berichtet, was wahrscheinlich auf die subperzeptuelle Dosierung zurückzuführen ist. Die Behandlung verbesserte jedoch keine nicht-kognitiven Symptome wie Depressionen oder die Lebensqualität.
Obwohl die Studie als erste Humanstudie, die das Potenzial von Cannabinoiden zur direkten Behandlung kognitiver Symptome bei Alzheimer aufzeigt, vielversprechend ist, müssen die Ergebnisse aufgrund der geringen Teilnehmerzahl und des begrenzten Umfangs durch größere, längerfristige, multizentrische Studien bestätigt werden, um Wirksamkeit, Sicherheit und Wirkmechanismen wie die Reduktion von Neuroinflammation zu belegen.
Dieser Ansatz unterstreicht das Potenzial von Cannabinoiden zur Behandlung mehrerer Zielstrukturen ohne die damit verbundenen Nachteile des Freizeitkonsums, wobei kulturelle Stigmata weiterhin ein Hindernis darstellen.
Was halten Sie von dieser Art von Forschung zu neurodegenerativen Erkrankungen? Welche Fragen wirft diese frühe Studie für Sie auf?
Hinweis: Die hier präsentierten Informationen dienen der allgemeinen Information und Diskussion.
Übersetzt mit Google Translation
🧠🌿 A recent small-scale clinical trial conducted in Brazil offers intriguing preliminary evidence that microdoses of cannabis extract may help stabilize cognitive decline in patients with mild Alzheimer's disease.
Led by Professor Francisney Nascimento at the Federal University of Latin American Integration, the randomized, double-blind, placebo-controlled study involved 24 elderly participants aged 60 to 80.
Patients received daily oral doses of a cannabis oil containing extremely low amounts of THC and CBD—approximately 0.3 mg each—far below levels that produce psychoactive effects or a "high."
The rationale stems from prior animal research showing that low-dose cannabinoids can restore cognitive function in aging mice by counteracting the natural decline of the endocannabinoid system, which plays a key role in neuroprotection, inflammation regulation, and memory.
Building on a 2022 case report where microdosing improved cognition in one Alzheimer's patient over 22 months, this trial tested the approach more rigorously over 24 weeks. Cognitive function was primarily assessed using the Mini-Mental State Examination (MMSE), a standard 30-point scale.
The cannabis group showed stabilization or slight improvement, with an average gain of about 0.67 points, while the placebo group declined by roughly 1.08 points—a statistically significant difference of around 1.7 points.
Notably, 64% of treated patients maintained or improved their scores, compared to only 33% in the placebo arm. This modest effect contrasts with the typical annual MMSE decline of 3-4 points in untreated Alzheimer's patients and appears comparable to existing medications like acetylcholinesterase inhibitors.
No significant adverse events or psychoactive side effects were reported, likely due to the sub-perceptual dosing. However, the treatment did not improve non-cognitive symptoms such as depression or quality of life.
While promising as the first human trial demonstrating cannabinoids' potential for directly addressing cognitive symptoms in Alzheimer's, the study's small size and limited scope mean results require confirmation through larger, longer-term, multicenter trials to establish efficacy, safety, and mechanisms like reduced neuroinflammation.
This approach highlights cannabinoids' multi-target potential without recreational drawbacks, though cultural stigmas remain a barrier.
What are your thoughts on this type of research for neurodegenerative conditions? What questions does this early study raise for you?
Note: The information presented here is for general knowledge and discussion.