15/04/2026
Es war berührend: Eine Nachlese von der Messe LEBEN UND TOD 2026 in Bremen
Es war berührend, mit unserer Gruppe die LEBEN UND TOD in Bremen zu besuchen. Die gemeinsame Fahrt in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Bocholt und dem Verein SobesOnderS e.V. hat uns Raum gegeben, offen über Abschied, Vorsorge und Trauer zu sprechen und gleichzeitig die lebendige, zugewandte Atmosphäre der Messe zu erleben. Die Begegnungen an den Ständen, die Vorträge und die musikalischen Pausen blieben vielen von uns lange im Herzen.
Die Messe überrascht durch eine helle, freundliche Stimmung: Lachen, Musik und kreative Angebote wechseln sich mit tiefen Gesprächen ab. Viele Teilnehmende berichteten, dass sie sich nach dem Besuch leichter fühlten und konkrete Schritte für Vorsorge und Abschied planen wollten.
Rund 170 Ausstellende präsentierten ein breites Spektrum: Hospizvereine, Bestatter, Trauerbegleiter, Anbieter von Erinnerungsschmuck, Lebensführung, Kirchengemeinden, Seelenleben, Literatur, kreative Trauermethoden und vieles mehr. Die Mischung aus Fachinformation und persönlichen Angeboten rund um LEBEN und TOD ermöglichte sowohl Fachkräften als auch Angehörigen wertvolle Gespräche.
Hier fanden Menschen verständliche Informationen zu Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Nachlassregelung, aber auch zur Bestattung – die Angebote helfen, Entscheidungen früh und selbst bestimmt zu treffen.
Fachvorträge und Praxisworkshops zeigten Wege, wie Lebensqualität bis zuletzt erhalten werden kann. Pflegende und Ehrenamtliche tauschten Erfahrungen und konkrete Hilfen aus. Stationäre und ambulante Hospizangebote stellten ihre Arbeit vor. Ehrenamtliche berichteten von Begegnungen, die trösten und stärken.
Von traditionellen Bestattungsformen bis zu individuellen Abschiedsritualen: Ausstellende zeigten, wie Abschied persönlich gestaltet werden kann. Handgefertigte Urnen, Trauerkarten und Erinnerungsschmuck luden zum Stöbern ein.
Workshops, Lesungen und künstlerische Angebote eröffneten neue Wege, Trauer auszudrücken und zu verarbeiten. Humorvolle Formate wie Death Comedy schufen überraschende Zugänge.
Konkrete Hilfen: Viele Teilnehmende nahmen Informationsmaterial und Kontakte mit, die sofort weiterhelfen.
Austausch über Grenzen hinweg: Fachleute und Betroffene kamen ins Gespräch; das stärkt Netzwerke vor Ort.
Mut zum Reden: Die Messe macht deutlich, dass über das Lebensende zu sprechen befreiend sein kann.
Alles in allem war es eine tolle Messe – und wer sie 2027 miterleben möchte, kann sich jederzeit gerne jetzt schon bei uns melden.