29/03/2026
Diese Aussage ist einfach so unreflektiert und unempathisch, denn sie wird doch garantiert nur von Menschen getroffen, bei denen es ganz entspannt und alles fein ist.
Und irgendwie impliziert sie doch, dass wir es in der Hand hätten oder durch unser Tun beeinflussen könnten, was uns am Ende begegnet.
In manchen Dingen ist es auch so und manches zählt vielleicht auch einfach in die Kategorie Schicksal oder?
Die kleinen Seelen suchen sich ihre Eltern aus und bringen ihre Aufgaben mit sich, ja.
ABER ich glaube keine Mutter mit einem Schreibaby, einem Baby was gefühlt nie schläft oder einem Baby, was schwer krank ist, würde sagen „ ich habe das Baby bekommen, was ich brauche!“
Nein, viel eher wird sich gefragt, warum die Situation gerade so ist wie sie ist.
Was man falsch macht, was man hätte anders machen müssen.
Ein Raum voller Zweifel, Unsicherheiten, Fragezeichen..
Und so finde ich, das Aussagen, wie „du bekommst das, was du brauchst“ oder „ solche Aufgaben bekommen nur Menschen gestellt, die stark genug dafür sind“ einfach verletzend und absoluter Bu****it sind!
Sie gehören für mich in die Kategorie „ erst nachdenken, dann sprechen.“ 🙏🏻
Und vielleicht einfach nur im Stillen dankbar und demütig sein, für das was man selbst gerade hat, weil es eben nicht selbstverständlich ist?! 🙏🏻
Lass mir doch gerne mal deine Meinung dazu da!
Bin ich alleine damit? 🙏🏻