18/03/2026
Wunsch nach einer Spontangeburt und Kind in Beckenendlage – was nun? 🤔
Im Februar kam die schwangere Rebecca zu uns, weil ihr Baby vier Wochen vor dem geplanten Geburtstermin noch immer in Beckenendlage lag, also mit dem Kopf nach oben. Unsere Oberärztin Franziska führte dann eine äußere Wendung durch – ein vorsichtiges Manöver über die Bauchdecke, mit dem das Baby in die für die Geburt vorgesehene Schädellage gedreht werden kann. „Es war schon etwas unangenehm, aber nicht schmerzhaft – nur ganz kurz unter dem Rippenbogen“, berichtet die 35-Jährige von ihrer Erfahrung der äußeren Wendung. Gleich im ersten Versuch ist diese geglückt – nach 5 Minuten. „Das ging richtig schnell“, sagt die frischgebackene Mutter. 👍
Vor- und Nachbereitung benötigen allerdings ein bisschen mehr Zeit: Die Gebärmutter soll ganz entspannt sein. „Deswegen geben wir ein ganz leicht wehenhemmendes Mittel“, erklärt Franziska. Auch die Lage der Nabelschnur wird vorab geprüft. Zur Einordnung: Eine äußere Wendung wird ab der 36. Schwangerschaftswoche durchgeführt, wenn bestimmte medizinische Voraussetzungen erfüllt sind. Vorher wird die Lage des Babys kontrolliert, und vor sowie nach der Wendung werden die kindlichen Herztöne per CTG und die Plazenta genau überwacht. Ihr seht: Das Ganze findet unter kontrollierten klinischen Bedingungen statt.
Manchmal drehen sich die Kinder trotz bester Nachbereitung wieder, aber das erste Kind der Familie ist in richtiger Lage an Ort und Stelle geblieben – bis heute Nacht. Denn der kleine Junge von Rebecca und Kristian ist heute termingerecht und komplikationslos zur Welt gekommen. 💛
Wir sagen herzlichen Glückwunsch, alles Liebe zur Geburt eures kleinen Wunders und eine ganz tolle Kennenlernzeit mit eurem Nachwuchs! 🫶
Wir freuen uns mit Rebecca, ihrem Mann Kristian und ihrem neugeborenen Sohn über dieses schöne Ende einer besonderen Reise – und danken Franziska und unserem Geburtshilfeteam für die einfühlsame Begleitung. 🥰