18/05/2026
Heute bin ich 43 geworden.
Und ich hätte nie gedacht, dass ich mit 43 genau hier stehen würde. So erfüllt, so stark, so finanziell in einem guten Bereich, so angebunden und irgendwie auch cool!
Früher dachte ich, „so alt zu sein“ heißt:
funktionieren.
hart arbeiten.
immer für andere da zu sein.
Vor allem nicht mehr cool zu sein, nicht mehr so schön zu sein, nicht mehr so viel Energie zu haben.
Heute weiß ich:
Es ist ein Gamechanger, gut für mein Nervensystem zu sorgen.
Ich glaube, was mich in den letzten Jahren am meisten verändert hat, ist zu verstehen, wie wichtig Routinen sind. Und wie sehr man sich gerade als Mutter darin verlieren kann.
Weil plötzlich alles und jeder wichtiger wirkt als man selbst. Hallo Care-Arbeit, hallo Patriarchat.
Und ich merke immer wieder:
Ich brauche wieder mehr Raum für mich.
Ich brauche Bewegung.
Ich brauche Tiefe.
Ich brauche Zeit für mich.
Ich brauche gute Nahrung.
Vitamine.
Natur.
Ruhe.
Verbindung.
Gespräche, die mich wirklich nähren.
Und ich möchte mein Vermögen weiter aufbauen, weil es mein Nervensystem ungemein beruhigt, im Alter richtig gut leben zu können.
Und das alles nicht, weil ich perfekt sein will.Sondern weil mein Körper, mein Herz und mein Nervensystem das brauchen.
Ich habe verstanden, dass Heilung nicht nur aus „fühlen“ besteht. Sondern auch aus Regulation.
Aus Wiederholung. Aus kleinen Entscheidungen.
Jeden Tag.
Und ich musste lernen, dass ich mir diesen Raum nehmen darf. Mit immer weniger Schuld und Scham. Denn mein Good Girl hätte sich das alles nicht erlaubt und fühlt Schuld und Scham einfach noch. Doch die herzlich souveräne Frau darf Raum einnehmen und gibt auch Verantwortung ab.
Ich durfte auch lernen, dass Geld nicht nur durch dauerhaftes Kämpfen entstehen muss.
Dass ich selbstständig sein darf und trotzdem Pausen machen darf / muss.
Dass Fülle und Erfüllung nicht aus Druck entstehen und gleichzeitig Lethargie und mich nur auszuruhen auch nicht ans Ziel bringen.
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