Kasus Knaxus

Kasus Knaxus Wir sind ein freier Träger der Familien- & Jugendhilfe aus Erkelenz, der ambulante und systemische Hilfen anbietet.

2025 war kein leichtes Jahr. Es war voll. Bewegend. Herausfordernd. Und sehr menschlich.Wir sind gewachsen. Als Unterneh...
31/12/2025

2025 war kein leichtes Jahr. Es war voll. Bewegend. Herausfordernd. Und sehr menschlich.

Wir sind gewachsen. Als Unternehmen. Als Team. Als Menschen. Mit Kasus Knaxus und Mindsetloft haben sich zwei Arbeitsfelder weiterentwickelt, die eines gemeinsam haben. Sie stellen den Menschen in den Mittelpunkt. Nicht als Fall. Nicht als Thema. Sondern als Mensch mit Geschichte, Verantwortung und Würde.

Bei Kasus Knaxus arbeiten wir mit Familien, Kindern und Jugendlichen dort, wo Unterstützung wirklich gebraucht wird. Mitten im Alltag. In angespannten Situationen. In Momenten, in denen Eltern nicht mehr weiterwissen. In Lebenslagen, in denen Kinder Schutz brauchen. Wir arbeiten beziehungsorientiert, fachlich fundiert und mit einem klaren Blick für das Wohl der Kinder. Diese Arbeit fordert viel. Sie trägt viel. Und sie macht Sinn.

Mindsetloft ist ein anderer Rahmen. Ruhiger. Persönlicher. Hier kommen Einzelpersonen, Paare und Fachkräfte an, die Veränderung suchen. Die merken, dass es so nicht weitergeht. Coaching und Supervision heißen hier nicht, sich zu optimieren oder besser zu funktionieren. Es geht um Verstehen. Um Sortieren. Um neue Perspektiven. Um das eigene Erleben ernst zu nehmen. Diese Gespräche sind oft sehr intensiv. Und genau darin liegt ihre Kraft.

Beide Arbeitsfelder leben von Menschen, die Verantwortung übernehmen. Von einem Team, das fachlich stark ist und menschlich verbunden bleibt. Von Kolleginnen und Kollegen, die hinschauen, mitdenken und auch dann bleiben, wenn es anspruchsvoll wird. Dafür sind wir sehr dankbar. Und für die Familien, Kinder und Einzelpersonen, die uns ihr Vertrauen schenken. Ebenso für unsere eigene Familie, die diesen Weg mitträgt.

2026 liegt vor uns. Wir haben viel vor. Wir wollen weiter wachsen. Unsere Arbeit vertiefen. Strukturen stärken. Haltung bewahren. Für Familien. Für Kinder. Für Menschen, die Unterstützung suchen.

Wir gehen in dieses Jahr mit Respekt vor dem, was kommt. Mit Zuversicht. Und mit dem festen Willen, weiter gute Arbeit mit Menschen für Menschen zu machen.

Danke für euer Vertrauen.
Wir sind auch 2026 da❣️

Es gibt Situationen, in denen Eltern Angst vor ihrem eigenen Kind haben. Nicht nur vor verletzenden Worten oder eskalier...
17/12/2025

Es gibt Situationen, in denen Eltern Angst vor ihrem eigenen Kind haben. Nicht nur vor verletzenden Worten oder eskalierenden Diskussionen, sondern auch vor körperlicher Gewalt. Ein Blick, der kippt. Ein Körper, der sich anspannt. Ein Moment, in dem du nicht weißt, wie weit es geht. Viele Eltern schämen sich für diese Angst, dabei zeigt sie, wie groß die Belastung geworden ist und wie sehr sie versuchen, den Alltag noch zu halten und klarzukommen.

Solches Verhalten entsteht oft wenn etwas überläuft. Wenn Wut, Stress oder Enttäuschung keinen Weg mehr finden. Wenn Jugendliche oder Kinder sich machtlos fühlen, wenn sie sich nicht verstanden werden oder wenn der Druck über Wochen gewachsen ist. Gewalt oder Drohgebärden sind dann oft ein Ausdruck innerer Not. Sie richten sich nicht gegen die Eltern als Menschen, sondern gegen eine Situation, die zu groß und komplex geworden ist.

Gerade dann brauchen Eltern Klarheit und Grenzen. Grenzen sind kein "fallen lassen". Sie sind Schutz. Sie zeigen Kindern, dass Erwachsene Verantwortung übernehmen und dass es Regeln gibt, die Sicherheit schaffen. Trotzdem reicht es nicht, nur Grenzen zu setzen. Es braucht auch den Blick hinter das Verhalten. Was hat dein Kind so weit gebracht? Welche Konflikte hat es? Welche Angst oder Hilflosigkeit liegt darunter? Wenn Eltern diesen Kern erkennen, entsteht ein anderer Zugang, der wieder Beziehung ermöglicht.

Für Veränderung braucht es oft Unterstützung. Niemand muss solche Momente allein überstehen. Bei Kasus Knaxus begleiten wir Familien dabei, Eskalationen zu verstehen, Muster aufzubrechen und Wege zu finden, die allen wieder mehr Stabilität geben.

Wie nimmst du dieses Thema in deinem Umfeld wahr?
Lass es uns wissen!










Radikalisierung passiert nicht über Nacht. Sie beginnt oft dort, wo Jugendliche sich verloren fühlen. Wenn Wut keinen Au...
10/12/2025

Radikalisierung passiert nicht über Nacht. Sie beginnt oft dort, wo Jugendliche sich verloren fühlen. Wenn Wut keinen Ausdruck findet, wenn Unsicherheit zu groß ist, wenn sie das Gefühl haben, unsichtbar zu sein. Rechte Szenen greifen genau diese Momente auf. Sie geben klare Regeln, einfache Erklärungen und ein Wir-Gefühl, das sich anfangs nach Orientierung anfühlt.

Viele Eltern merken zuerst kleine Veränderungen. Härtere Sprache. Abwertung anderer. Ein Kind, das sich mehr zurückzieht oder plötzlich „starke“ Vorbilder anhimmelt. In Gesprächen tauchen Sätze auf, die nicht zu dem bisherigen Denken passen. Online entstehen Kontakte, die man schwer einschätzen kann.

Wichtig ist, nicht sofort in Konfrontation zu gehen. Jugendliche steigen nicht aus Ideologie ein, sondern aus Bedürfnis. Wenn du verstehst, welches Gefühl die Szene ersetzt, findest du den Zugang. Halt. Anerkennung. Ordnung. Zugehörigkeit. Genau dort liegt der Schlüssel.

Gemeinsame Gespräche, echte Interesse an ihrer inneren Welt und klare Haltung gegen menschenfeindliche Inhalte schaffen einen Rahmen, in dem Jugendliche wieder denken und fühlen dürfen, ohne abgewertet zu werden. Nur so entsteht der Boden, auf dem sie sich von extremen Gruppen lösen können.

Bei Kasus Knaxus begleiten wir Familien und Fachkräfte dabei, Warnsignale früh zu erkennen und Jugendliche wieder an sichere, tragfähige Beziehungen anzubinden.

Und klar ist für uns auch, dass rechte Ideologien in unserer Arbeit keinen Platz haben, weil wir Jugendliche in einem Umfeld stärken, das auf Respekt, Sicherheit und Menschlichkeit basiert.










Wenn Schule, Hobbys und Freunde peu à peu an Bedeutung verlieren, das Handy aber unverzichtbar ist, gerät das Gleichgewi...
05/12/2025

Wenn Schule, Hobbys und Freunde peu à peu an Bedeutung verlieren, das Handy aber unverzichtbar ist, gerät das Gleichgewicht durcheinander. Viele Eltern erleben dann ein Kind, das kaum noch ansprechbar ist, dauernd „nur kurz“ weiterschauen will und mit Wut oder Verzweiflung reagiert, wenn das Gerät weggelegt werden soll.

Fachlich spricht man von problematischer oder süchtiger Mediennutzung, wenn drei Dinge zusammenkommen: Das Kind verliert die Kontrolle über die Nutzungszeit, es vernachlässigt Schule, Schlaf und soziale Kontakte und macht trotzdem weiter, obwohl es ihm sichtbar schadet. Oft kommen Reizbarkeit, Rückzug und körperliche Beschwerden wie Müdigkeit dazu.

Wichtig ist, dahinter nicht „Ungehorsam“ zu sehen, sondern einen Versuch, mit innerem Stress umzugehen. Digitale Welten geben sofort Belohnung, Zugehörigkeit und Ablenkung. Wenn ein Kind sich in der Schule überfordert fühlt, soziale Unsicherheit erlebt oder sein Selbstwert angeschlagen ist, bietet das Handy schnelle Entlastung, allerdings mit hohen Nebenwirkungen.

Ein Anfang kann sein, nicht nur zu fragen, wie viele Stunden es am Handy ist, sondern was dein Kind dort sucht. Anerkennung, Ruhe, Abenteuer, Zugehörigkeit. Dann lassen sich Regeln entwickeln, die halten: klare Zeiten, gemeinsame bildschirmfreie Phasen, Interesse an der Onlinewelt des Kindes und Alternativen, in denen es sich außerhalb des Screens stark und verbunden erlebt.

Bei Kasus Knaxus begleiten wir Familien genau in solchen Situationen und suchen gemeinsam Wege, wie Mediennutzung wieder gesund und entlastend werden kann.

Wie erlebst du das Thema bei euch zu Hause?
Kommt dir etwas davon bekannt vor?
Schreib gerne in die Kommentare.










Wenn ein Kind nicht mehr in die Schule kann, liegt die Ursache selten in einer einzigen Situation. Oft entsteht Schulver...
26/11/2025

Wenn ein Kind nicht mehr in die Schule kann, liegt die Ursache selten in einer einzigen Situation. Oft entsteht Schulverweigerung aus mehreren Belastungen, die sich über Wochen oder Monate aufbauen. Leistungsdruck, Angst vor Bewertungen, Mobbingerfahrungen, soziale Unsicherheiten, Überforderung, ungelöste Konflikte, eine sensible Stressregulation, psychische Belastungen, familiäre Spannungen oder ein fehlendes Gefühl von Sicherheit im Schulalltag. Viele Kinder halten das lange still aus, bis es nicht mehr geht.

Für Eltern zeigt sich das oft im Kleinen. Bauchschmerzen am Morgen. Gereiztheit. Tränen, die „wegen nichts“ kommen. Ein Kind, das abends nicht einschlafen kann oder morgens nicht aufstehen will. Für Fachkräfte wird sichtbar, wie ein Kind innerlich abbaut, obwohl es sich viel Mühe gibt, nicht aufzufallen.

Wichtig ist zu verstehen, dass Schulverweigerung ein Schutzversuch ist. Kinder wollen nicht versagen oder provozieren. Sie versuchen, etwas auszuhalten, das größer ist als ihre aktuellen Möglichkeiten. Das Fernbleiben schafft kurzfristig Entlastung, aber die Ursache bleibt bestehen. Genau dort muss angesetzt werden.

Ein hilfreicher Einstieg ist, gemeinsam zu schauen, wovor das Kind sich gerade schützt. Welche Situationen machen Stress. Was überfordert. Welche Erwartungen wirken zu schwer. Welche sozialen Erfahrungen tun weh. Und was würde das Kind brauchen, um überhaupt wieder Mut zu fassen.

Lösungswege entstehen, wenn Schule, Eltern und Fachkräfte nicht gegeneinander arbeiten, sondern miteinander. Klare Absprachen, kleine Schritte, verlässliche Bezugspersonen, ein sicherer Rahmen und ein Wiedereinstieg, der nicht überfordert. Nicht Druck, sondern Orientierung.

Viele Familien stehen mit diesem Thema nicht allein da. Bei Kasus Knaxus unterstützen wir Kinder und Jugendliche dabei, Belastungen zu verstehen, Ressourcen aufzubauen und Wege zurück in einen stabilen Alltag zu finden.
Melde ich gerne, wenn du Hilfe brauchst.










Es gibt Kinder und Jugendliche, die wirken unauffällig, höflich, leistungsstark. Viele davon tragen aber eine Realität, ...
19/11/2025

Es gibt Kinder und Jugendliche, die wirken unauffällig, höflich, leistungsstark. Viele davon tragen aber eine Realität, die niemand sieht. Sie wachen in Alarmbereitschaft auf und schlafen mit angespanntem Körper ein. Manche schützen Geschwister, manche halten Konflikte klein und manche tragen Verantwortung, die viel zu groß für ihr Alter ist.

Häusliche Gewalt zeigt sich selten laut. Sie versteckt sich in Blicken, in angespannten Körperhaltungen, in übertriebenem Verantwortungsgefühl. Manche schützen jüngere Geschwister. Manche schützen den „guten Ruf“ der Familie. Manche beschützen sich selbst, indem sie möglichst unauffällig werden. Diese Schutzleistungen sind beeindruckend, aber sie sind viel zu groß für ein junges Nervensystem.

Bei Kasus Knaxus begegnen wir vielen dieser Geschichten. Wir bieten Kinder und Jugendcoaching, systemische Einzel und Familiengespräche sowie Hilfen nach SGB VIII. Wir geben Orientierung, wo Chaos entsteht, und Stabilität, wo Unsicherheit dominiert. Jugendliche finden bei uns Menschen, die zuhören, ohne Druck. Eltern finden Unterstützung, wenn sie mit der Situation überfordert sind. Und Familien bekommen Begleitung, wenn Gewalt das Zusammenleben prägt.

Unser Team steht Familien und Fachkräften in belastenden Situationen zur Seite und bieten verlässliche Unterstützung vor Ort.










Gewalt auf dem Schulhof ist Alltag. Viele Lehrkräfte erleben bei den Schülern Beleidigungen, Drohungen und körperliche Ü...
12/11/2025

Gewalt auf dem Schulhof ist Alltag. Viele Lehrkräfte erleben bei den Schülern Beleidigungen, Drohungen und körperliche Übergriffe. Gespräche mit Jugendlichen zeigen, wie viel Frust, Angst und Orientierungslosigkeit dahinter steckt. Nach Jahren sozialer Unsicherheit haben viele Kinder verlernt, ihre Gefühle zu steuern. Statt Worte zu finden, greifen sie zu Taten.

Gewalt ist selten Ausdruck von Bösartigkeit. Meist steckt dahinter z.B. ein Gefühl von Ohnmacht oder Einsamkeit. Kinder, die sich machtlos fühlen, wollen Kontrolle. Kinder, die sich ausgeschlossen fühlen, wollen dazugehören. Notfalls auch durch Provokation. Schule wird dann zum Spiegel dessen, was im Umfeld und in Familien ungelöst bleibt.

Wenn Erwachsene nur bestrafen, verlagert sich das Problem. Veränderung braucht Beziehung, Verlässlichkeit und klare Haltung. Kinder brauchen Erwachsene, die Grenzen halten und Sicherheit geben. Gewaltprävention beginnt dort, wo Kinder gesehen werden und ihre Bedürfnisse ernst genommen werden.

Kasus Knaxus unterstützt Familien, Kinder und Schulen mit systemischer Kinder- und Jugendtherapie, Familienhilfe nach SGB VIII und präventiven Angeboten im Kinderschutz. Gemeinsam mit Fachkräften und Eltern arbeiten wir daran, dass Kinder wieder Sicherheit, Orientierung und Vertrauen erleben können.










Kinder und Jugendliche wollen gesehen werden.Wertvoll sein. Dazugehören.Und Social Media verspricht genau das. Likes, He...
05/11/2025

Kinder und Jugendliche wollen gesehen werden.
Wertvoll sein. Dazugehören.
Und Social Media verspricht genau das. Likes, Herzen, Aufmerksamkeit.
Nur dass sie oft nichts mit echtem Interesse zu tun haben.

Zwischen Filtern, Retusche und Vergleichen entsteht ein stiller Druck,
so auszusehen, zu leben und zu lachen wie die anderen.
Ein Klick entfernt von der Illusion, dass Glück schön gefiltert ist.

Doch hinter der perfekten Fassade wächst Unsicherheit:
Bin ich schön genug?
Warum bekomme ich weniger Likes?
Warum sehe ich anders aus?

Diese Fragen graben sich tief ein, vor allem dann, wenn kein echtes Gegenüber da ist, das sagt: Du bist mehr als dein Profilbild.
Dein Wert hängt nicht an einem Algorithmus.
Und du musst dich nicht verändern, um gemocht zu werden.

Social Media ist nicht das Problem.
Aber wenn wir Jugendlichen keine echten Räume geben, mit Zuhören, Rückhalt und ehrlichem Interesse, dann suchen sie Anerkennung dort, wo sie am lautesten klingt, aber am leersten ist.

Bei Kasus Knaxus begleiten wir Familien und Fachkräfte dabei, Kinder und Jugendliche in dieser digitalen Welt zu stärken.
Damit sie lernen, sich selbst zu sehen, nicht nur durch einen Filter.

Wie denkst du darüber?
- lass gerne einen Kommentar da!










Mobbing ist kein harmloser Streit, sondern eine Form von Gewalt. Kinder, die davon betroffen sind, erleben oft Angst, Sc...
22/10/2025

Mobbing ist kein harmloser Streit, sondern eine Form von Gewalt. Kinder, die davon betroffen sind, erleben oft Angst, Scham und das Gefühl, allein zu sein. Viele Eltern spüren zuerst körperliche Anzeichen: Bauchweh, Schlafstörungen, Gereiztheit – bevor klar wird, was wirklich los ist.

Das Schwierige: Mobbing ist oft unsichtbar. Es geschieht in Pausen, Chats, Fluren.
Umso wichtiger ist es, aufmerksam zu bleiben und auf Veränderungen zu achten – nicht mit Misstrauen, sondern mit echtem Interesse.
Wenn Kinder merken, dass Erwachsene verlässlich reagieren, entsteht Sicherheit.
Das Gespräch muss kein Verhör sein. Manchmal reicht ein Satz wie:
„Ich merke, dass du dich veränderst. Magst du mir erzählen, was los ist?“

Hinter jedem Kind, das Mobbing erlebt, braucht es Erwachsene, die hinsehen, Verantwortung übernehmen und dranbleiben. Zuhause und in der Schule.

Bei Kasus Knaxus unterstützen wir Familien und Fachkräfte dabei, Mobbing früh zu erkennen, anzusprechen und Kinder zu stärken. Für Kinder und Jugendliche bieten wir geschützte Räume, in denen sie lernen können, ihre Erfahrungen zu verarbeiten und wieder Selbstvertrauen zu entwickeln.

Wie erlebst du das in deinem Umfeld? Spricht man offen über Mobbing oder wird es eher verdrängt? Schreib es gerne in die Kommentare.










Kinderschutz ist kein Beruf.Er ist eine Haltung!Und diese Haltung zeigt sich nicht in großen Aktionen,sondern in den kle...
15/10/2025

Kinderschutz ist kein Beruf.
Er ist eine Haltung!

Und diese Haltung zeigt sich nicht in großen Aktionen,
sondern in den kleinen Momenten, in denen wir nicht wegsehen.

Wenn du im Supermarkt ein Kind siehst, das beschimpft oder hart angefasst wird.
Wenn du merkst, dass ein Kind immer stiller wird, den Blick senkt, nichts mehr erzählt. Wenn du spürst, dass etwas nicht stimmt und trotzdem alle schweigen.

Kinderschutz beginnt genau dort.
Im Zweifel. Im Unwohlsein. Im Moment des Hin- oder Wegschauens.

Denn Kinder können sich selten selbst schützen.
Sie brauchen Erwachsene, die hinhören, die nachfragen, die Haltung zeigen.
Auch wenn es unangenehm ist. Auch wenn man sich unsicher fühlt.

Zu oft hören wir: „Das geht mich nichts an.“
Aber Kinderschutz geht uns alle an.
Weil jedes Kind ein Recht auf Sicherheit, Würde und Schutz hat – überall.
Zu Hause. In der Schule. Im Verein. In der Öffentlichkeit.

Wegsehen schützt den Täter.
Hinsehen schützt das Kind.

Und ja, das kostet Mut.
Weil es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen.
Weil es uns mit Dingen konfrontiert, die wir lieber nicht wissen wollen.
Aber genau dieser Mut verändert etwas.
Weil jedes Kind zählt.
Und weil kein Kind übersehen werden darf.

Wie erlebst du das in deinem Umfeld?
Schreib gerne in die Kommentare.

Bei Kasus Knaxus setzen wir uns für gelebten Kinderschutz und Prävention ein,
damit Kinder sicher aufwachsen können – in allen Lebensbereichen.










Selbstverletzendes Verhalten irritiert viele Erwachsene in Familien, Schulen und auch immer noch in der Jugendhilfe.Oft ...
08/10/2025

Selbstverletzendes Verhalten irritiert viele Erwachsene in Familien, Schulen und auch immer noch in der Jugendhilfe.
Oft tauchen Fragen auf: Warum tut jemand so etwas? Will die Person Aufmerksamkeit? Ist das Manipulation?

Doch in den meisten Fällen geht es nicht um Aufmerksamkeit, sondern um Erleichterung. Jugendliche, die sich selbst verletzen, erleben oft Zustände intensiver innerer Spannung, Scham oder Leere. Schmerz kann dann zu einer Art Ventil werden. Etwas, das sich kontrollieren lässt, wenn im Inneren alles unkontrollierbar wirkt. Für viele ist das eine Strategie zur Selbstregulation, weil andere Wege (noch) nicht zur Verfügung stehen.

Selbstverletzendes Verhalten erfüllt also eine Funktion. Es zeigt, dass jemand gerade keine anderen Möglichkeiten hat, mit Gefühlen oder Belastungen umzugehen. Wenn Erwachsene darauf mit Bewertung oder Ablehnung reagieren, entsteht Scham. Und Scham führt zu Rückzug, genau dann, wenn Beziehung am wichtigsten wäre.

Hilfreich ist eine Haltung, die fragt statt urteilt:
Was passiert vorher?
Was hilft danach ein bisschen?
Was brauchst du, um dich sicher zu fühlen?

Verstehen bedeutet nicht, das Verhalten gutzuheißen. Es bedeutet, die Funktion dahinter zu erkennen und gemeinsam neue Wege zu suchen. Beziehung, Sicherheit und echtes Interesse sind die Grundlage dafür, dass Jugendliche lernen können, anders mit sich umzugehen.

Bei Kasus Knaxus unterstützen wir Familien, Kinder und Jugendliche dabei, neue Formen der Selbstregulation zu entwickeln mit systemischer Therapie, Familienhilfe und pädagogischer Begleitung.
Kontakt: info@kasusknaxus.de










Kennst du das auch? Dein Kind hängt manchmal wie ein kleiner Koala an dir – und am nächsten Tag will es plötzlich allein...
01/10/2025

Kennst du das auch? Dein Kind hängt manchmal wie ein kleiner Koala an dir – und am nächsten Tag will es plötzlich alleine sein und lässt sich kaum anfassen.

Für Eltern fühlt sich das oft widersprüchlich an. Doch genau dieses Wechselspiel gehört zur Entwicklung. Nähe ist für Kinder ein Weg, Sicherheit und Geborgenheit zu tanken. Distanz dagegen ist ein Schritt in Richtung Selbstständigkeit: Sie probieren aus, wie es ist, Dinge alleine zu schaffen oder ihre Gefühle erst einmal mit sich selbst zu ordnen.

Wichtig zu verstehen: Beides – Nähe und Distanz – ist ein Ausdruck von Vertrauen. Ein Kind, das sich zurückzieht, verlässt sich darauf, dass die Beziehung stabil bleibt, auch wenn es gerade Abstand nimmt. Ein Kind, das Nähe sucht, zeigt: Hier bekomme ich Schutz und Halt.

Als Eltern ist es nicht immer leicht, diese Unterschiede auszuhalten. Manchmal passt das eigene Bedürfnis nach Nähe oder Ruhe nicht zum Bedürfnis des Kindes. Doch gerade hier liegt eine große Chance: Wenn Kinder erleben, dass ihre Signale ernst genommen werden, stärkt das ihr Selbstvertrauen und die Sicherheit in der Beziehung.

Wie ist das bei euch? Zeigt dein Kind eher viel Nähe oder braucht es oft seinen Rückzugsraum?










Adresse

Kirchstrasse 13
Erkelenz
41812

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Unsere Motivation

Hinter jedem Unternehmen steht eine Geschichte. Geprägt von Emotionen, Visionen und Tatendrang, entwickelte sich der Prozess der Namensfindung und der dahinter liegenden Botschaft von "Kasus Knaxus - Raum für Systemische Arbeit". Hilfen für Familien, Jugendliche und Institutionen sollten Ihren Platz finden. 2018 wurde das Unternehmen von Tanja Hurtmann gegründet, die Unternehmerin arbeitet in freiberuflicher Tätigkeit als Therapeutin, Coachin und Teamentwicklerin sowie als Bereichsleitung in der stationären Jugendhilfe. Ziel war und ist es, alle erforderlichen Hilfen und Angebote professionell und auf den Punkt gebracht anbieten zu können.

Das Kasus Knaxus - Netzwerk arbeitet in Kooperation nur mit qualifizierten und erfahrenen Fachkräften aus unterschiedlichen Bereichen und Professionen.. Das Netzwerk aus Freiberuflern besteht - neben der Inhaberin Tanja Hurtmann –

aus Familientherapeuten, Erziehern, Diplom Sozialarbeitern, Pädagogen, Psychologen, Trainern, Heilpraktikern und fachlich Qualifizierten.

In unserem Leitbild gehen wir von der humanistischen Grundhaltung aus, dass jeder Mensch einzigartig und gleichwertig ist. Lebenskrisen verstehen wir als Chance zur Weiterentwicklung und als Hinweis auf Themen, die nach Veränderung drängen. Das Meistern von Lebenskrisen stärkt und schafft Mut für den nächsten Schritt. Dadurch wird der Weg frei für neue Blickwinkel und Alternativen, damit das System wieder funktionieren kann.