Kasus Knaxus

Kasus Knaxus Wir sind ein freier Träger der Familien- & Jugendhilfe aus Erkelenz, der ambulante und systemische Hilfen anbietet.

Es gibt Kinder und Jugendliche, die wirken unauffällig, höflich, leistungsstark. Viele davon tragen aber eine Realität, ...
19/11/2025

Es gibt Kinder und Jugendliche, die wirken unauffällig, höflich, leistungsstark. Viele davon tragen aber eine Realität, die niemand sieht. Sie wachen in Alarmbereitschaft auf und schlafen mit angespanntem Körper ein. Manche schützen Geschwister, manche halten Konflikte klein und manche tragen Verantwortung, die viel zu groß für ihr Alter ist.

Häusliche Gewalt zeigt sich selten laut. Sie versteckt sich in Blicken, in angespannten Körperhaltungen, in übertriebenem Verantwortungsgefühl. Manche schützen jüngere Geschwister. Manche schützen den „guten Ruf“ der Familie. Manche beschützen sich selbst, indem sie möglichst unauffällig werden. Diese Schutzleistungen sind beeindruckend, aber sie sind viel zu groß für ein junges Nervensystem.

Bei Kasus Knaxus begegnen wir vielen dieser Geschichten. Wir bieten Kinder und Jugendcoaching, systemische Einzel und Familiengespräche sowie Hilfen nach SGB VIII. Wir geben Orientierung, wo Chaos entsteht, und Stabilität, wo Unsicherheit dominiert. Jugendliche finden bei uns Menschen, die zuhören, ohne Druck. Eltern finden Unterstützung, wenn sie mit der Situation überfordert sind. Und Familien bekommen Begleitung, wenn Gewalt das Zusammenleben prägt.

Unser Team steht Familien und Fachkräften in belastenden Situationen zur Seite und bieten verlässliche Unterstützung vor Ort.










Gewalt auf dem Schulhof ist Alltag. Viele Lehrkräfte erleben bei den Schülern Beleidigungen, Drohungen und körperliche Ü...
12/11/2025

Gewalt auf dem Schulhof ist Alltag. Viele Lehrkräfte erleben bei den Schülern Beleidigungen, Drohungen und körperliche Übergriffe. Gespräche mit Jugendlichen zeigen, wie viel Frust, Angst und Orientierungslosigkeit dahinter steckt. Nach Jahren sozialer Unsicherheit haben viele Kinder verlernt, ihre Gefühle zu steuern. Statt Worte zu finden, greifen sie zu Taten.

Gewalt ist selten Ausdruck von Bösartigkeit. Meist steckt dahinter z.B. ein Gefühl von Ohnmacht oder Einsamkeit. Kinder, die sich machtlos fühlen, wollen Kontrolle. Kinder, die sich ausgeschlossen fühlen, wollen dazugehören. Notfalls auch durch Provokation. Schule wird dann zum Spiegel dessen, was im Umfeld und in Familien ungelöst bleibt.

Wenn Erwachsene nur bestrafen, verlagert sich das Problem. Veränderung braucht Beziehung, Verlässlichkeit und klare Haltung. Kinder brauchen Erwachsene, die Grenzen halten und Sicherheit geben. Gewaltprävention beginnt dort, wo Kinder gesehen werden und ihre Bedürfnisse ernst genommen werden.

Kasus Knaxus unterstützt Familien, Kinder und Schulen mit systemischer Kinder- und Jugendtherapie, Familienhilfe nach SGB VIII und präventiven Angeboten im Kinderschutz. Gemeinsam mit Fachkräften und Eltern arbeiten wir daran, dass Kinder wieder Sicherheit, Orientierung und Vertrauen erleben können.










Kinder und Jugendliche wollen gesehen werden.Wertvoll sein. Dazugehören.Und Social Media verspricht genau das. Likes, He...
05/11/2025

Kinder und Jugendliche wollen gesehen werden.
Wertvoll sein. Dazugehören.
Und Social Media verspricht genau das. Likes, Herzen, Aufmerksamkeit.
Nur dass sie oft nichts mit echtem Interesse zu tun haben.

Zwischen Filtern, Retusche und Vergleichen entsteht ein stiller Druck,
so auszusehen, zu leben und zu lachen wie die anderen.
Ein Klick entfernt von der Illusion, dass Glück schön gefiltert ist.

Doch hinter der perfekten Fassade wächst Unsicherheit:
Bin ich schön genug?
Warum bekomme ich weniger Likes?
Warum sehe ich anders aus?

Diese Fragen graben sich tief ein, vor allem dann, wenn kein echtes Gegenüber da ist, das sagt: Du bist mehr als dein Profilbild.
Dein Wert hängt nicht an einem Algorithmus.
Und du musst dich nicht verändern, um gemocht zu werden.

Social Media ist nicht das Problem.
Aber wenn wir Jugendlichen keine echten Räume geben, mit Zuhören, Rückhalt und ehrlichem Interesse, dann suchen sie Anerkennung dort, wo sie am lautesten klingt, aber am leersten ist.

Bei Kasus Knaxus begleiten wir Familien und Fachkräfte dabei, Kinder und Jugendliche in dieser digitalen Welt zu stärken.
Damit sie lernen, sich selbst zu sehen, nicht nur durch einen Filter.

Wie denkst du darüber?
- lass gerne einen Kommentar da!










Mobbing ist kein harmloser Streit, sondern eine Form von Gewalt. Kinder, die davon betroffen sind, erleben oft Angst, Sc...
22/10/2025

Mobbing ist kein harmloser Streit, sondern eine Form von Gewalt. Kinder, die davon betroffen sind, erleben oft Angst, Scham und das Gefühl, allein zu sein. Viele Eltern spüren zuerst körperliche Anzeichen: Bauchweh, Schlafstörungen, Gereiztheit – bevor klar wird, was wirklich los ist.

Das Schwierige: Mobbing ist oft unsichtbar. Es geschieht in Pausen, Chats, Fluren.
Umso wichtiger ist es, aufmerksam zu bleiben und auf Veränderungen zu achten – nicht mit Misstrauen, sondern mit echtem Interesse.
Wenn Kinder merken, dass Erwachsene verlässlich reagieren, entsteht Sicherheit.
Das Gespräch muss kein Verhör sein. Manchmal reicht ein Satz wie:
„Ich merke, dass du dich veränderst. Magst du mir erzählen, was los ist?“

Hinter jedem Kind, das Mobbing erlebt, braucht es Erwachsene, die hinsehen, Verantwortung übernehmen und dranbleiben. Zuhause und in der Schule.

Bei Kasus Knaxus unterstützen wir Familien und Fachkräfte dabei, Mobbing früh zu erkennen, anzusprechen und Kinder zu stärken. Für Kinder und Jugendliche bieten wir geschützte Räume, in denen sie lernen können, ihre Erfahrungen zu verarbeiten und wieder Selbstvertrauen zu entwickeln.

Wie erlebst du das in deinem Umfeld? Spricht man offen über Mobbing oder wird es eher verdrängt? Schreib es gerne in die Kommentare.










Kinderschutz ist kein Beruf.Er ist eine Haltung!Und diese Haltung zeigt sich nicht in großen Aktionen,sondern in den kle...
15/10/2025

Kinderschutz ist kein Beruf.
Er ist eine Haltung!

Und diese Haltung zeigt sich nicht in großen Aktionen,
sondern in den kleinen Momenten, in denen wir nicht wegsehen.

Wenn du im Supermarkt ein Kind siehst, das beschimpft oder hart angefasst wird.
Wenn du merkst, dass ein Kind immer stiller wird, den Blick senkt, nichts mehr erzählt. Wenn du spürst, dass etwas nicht stimmt und trotzdem alle schweigen.

Kinderschutz beginnt genau dort.
Im Zweifel. Im Unwohlsein. Im Moment des Hin- oder Wegschauens.

Denn Kinder können sich selten selbst schützen.
Sie brauchen Erwachsene, die hinhören, die nachfragen, die Haltung zeigen.
Auch wenn es unangenehm ist. Auch wenn man sich unsicher fühlt.

Zu oft hören wir: „Das geht mich nichts an.“
Aber Kinderschutz geht uns alle an.
Weil jedes Kind ein Recht auf Sicherheit, Würde und Schutz hat – überall.
Zu Hause. In der Schule. Im Verein. In der Öffentlichkeit.

Wegsehen schützt den Täter.
Hinsehen schützt das Kind.

Und ja, das kostet Mut.
Weil es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen.
Weil es uns mit Dingen konfrontiert, die wir lieber nicht wissen wollen.
Aber genau dieser Mut verändert etwas.
Weil jedes Kind zählt.
Und weil kein Kind übersehen werden darf.

Wie erlebst du das in deinem Umfeld?
Schreib gerne in die Kommentare.

Bei Kasus Knaxus setzen wir uns für gelebten Kinderschutz und Prävention ein,
damit Kinder sicher aufwachsen können – in allen Lebensbereichen.










Selbstverletzendes Verhalten irritiert viele Erwachsene in Familien, Schulen und auch immer noch in der Jugendhilfe.Oft ...
08/10/2025

Selbstverletzendes Verhalten irritiert viele Erwachsene in Familien, Schulen und auch immer noch in der Jugendhilfe.
Oft tauchen Fragen auf: Warum tut jemand so etwas? Will die Person Aufmerksamkeit? Ist das Manipulation?

Doch in den meisten Fällen geht es nicht um Aufmerksamkeit, sondern um Erleichterung. Jugendliche, die sich selbst verletzen, erleben oft Zustände intensiver innerer Spannung, Scham oder Leere. Schmerz kann dann zu einer Art Ventil werden. Etwas, das sich kontrollieren lässt, wenn im Inneren alles unkontrollierbar wirkt. Für viele ist das eine Strategie zur Selbstregulation, weil andere Wege (noch) nicht zur Verfügung stehen.

Selbstverletzendes Verhalten erfüllt also eine Funktion. Es zeigt, dass jemand gerade keine anderen Möglichkeiten hat, mit Gefühlen oder Belastungen umzugehen. Wenn Erwachsene darauf mit Bewertung oder Ablehnung reagieren, entsteht Scham. Und Scham führt zu Rückzug, genau dann, wenn Beziehung am wichtigsten wäre.

Hilfreich ist eine Haltung, die fragt statt urteilt:
Was passiert vorher?
Was hilft danach ein bisschen?
Was brauchst du, um dich sicher zu fühlen?

Verstehen bedeutet nicht, das Verhalten gutzuheißen. Es bedeutet, die Funktion dahinter zu erkennen und gemeinsam neue Wege zu suchen. Beziehung, Sicherheit und echtes Interesse sind die Grundlage dafür, dass Jugendliche lernen können, anders mit sich umzugehen.

Bei Kasus Knaxus unterstützen wir Familien, Kinder und Jugendliche dabei, neue Formen der Selbstregulation zu entwickeln mit systemischer Therapie, Familienhilfe und pädagogischer Begleitung.
Kontakt: info@kasusknaxus.de










Kennst du das auch? Dein Kind hängt manchmal wie ein kleiner Koala an dir – und am nächsten Tag will es plötzlich allein...
01/10/2025

Kennst du das auch? Dein Kind hängt manchmal wie ein kleiner Koala an dir – und am nächsten Tag will es plötzlich alleine sein und lässt sich kaum anfassen.

Für Eltern fühlt sich das oft widersprüchlich an. Doch genau dieses Wechselspiel gehört zur Entwicklung. Nähe ist für Kinder ein Weg, Sicherheit und Geborgenheit zu tanken. Distanz dagegen ist ein Schritt in Richtung Selbstständigkeit: Sie probieren aus, wie es ist, Dinge alleine zu schaffen oder ihre Gefühle erst einmal mit sich selbst zu ordnen.

Wichtig zu verstehen: Beides – Nähe und Distanz – ist ein Ausdruck von Vertrauen. Ein Kind, das sich zurückzieht, verlässt sich darauf, dass die Beziehung stabil bleibt, auch wenn es gerade Abstand nimmt. Ein Kind, das Nähe sucht, zeigt: Hier bekomme ich Schutz und Halt.

Als Eltern ist es nicht immer leicht, diese Unterschiede auszuhalten. Manchmal passt das eigene Bedürfnis nach Nähe oder Ruhe nicht zum Bedürfnis des Kindes. Doch gerade hier liegt eine große Chance: Wenn Kinder erleben, dass ihre Signale ernst genommen werden, stärkt das ihr Selbstvertrauen und die Sicherheit in der Beziehung.

Wie ist das bei euch? Zeigt dein Kind eher viel Nähe oder braucht es oft seinen Rückzugsraum?










„Noch fünf Minuten zocken?“ „Warum soll ich jetzt ins Bett?“ „Alle anderen dürfen aber…“ – Eltern kennen diese Diskussio...
24/09/2025

„Noch fünf Minuten zocken?“ „Warum soll ich jetzt ins Bett?“ „Alle anderen dürfen aber…“ – Eltern kennen diese Diskussionen. Regeln stoßen im Alltag oft auf Widerstand. Das nervt, kostet Energie und führt schnell zu Machtkämpfen.

Wichtig ist: Regeln sind keine Schikane, sie schaffen Orientierung und Sicherheit. Wenn Kinder sie hinterfragen, wollen sie verstehen. Darauf einzugehen lohnt sich. Erklären statt nur verbieten vermittelt Werte und stärkt die Beziehung.

Gleichzeitig brauchen Kinder Klarheit: Manche Grenzen stehen fest. Aus Schutz, aus Verantwortung, aus Rücksicht. Wenn Regeln immer wieder ignoriert werden, sind nachvollziehbare Konsequenzen nötig. Nicht als Strafe, sondern als logische Folge. Wer zum Beispiel seine Aufgaben nicht macht, hat weniger Freiraum für anderes.

Kinder lernen am meisten, wenn sie erleben: Regeln haben einen Sinn, Fragen sind erlaubt, aber sie gelten trotzdem. So entsteht ein verlässlicher Rahmen, in dem Entwicklung möglich ist.

Wie erlebt ihr das zu Hause: eher Diskussionen oder klare Regeln mit Folgen?










Heute ist Weltkindertag 2025..und eigentlich sollte das ein Tag sein, an dem wir feiern, dass Kinder lachen, spielen und...
20/09/2025

Heute ist Weltkindertag 2025..und eigentlich sollte das ein Tag sein, an dem wir feiern, dass Kinder lachen, spielen und sicher aufwachsen dürfen.

Doch die Realität sieht anders aus. Während viele Kinder hierzulande ein Recht auf Schutz, Bildung und Beteiligung selbstverständlich erleben, kämpfen andere Kinder ums nackte Überleben. Kinder in der Ukraine, im Gaza-Streifen und in vielen weiteren Krisengebieten kennen keinen unbeschwerten Alltag. Statt Schule gibt es Luftalarm. Statt Spielen begleitet sie Angst. Statt Geborgenheit erleben sie Verlust und Gewalt.

Das diesjährige Motto „Kinderrechte – Bausteine für Demokratie!“ erinnert uns daran, dass Demokratie nicht nur an Wahlurnen entsteht, sondern in den Kinderzimmern, Kitas, Schulen und Familien dieser Welt. Wo Kinderrechte missachtet werden, zerbricht nicht nur ihre Kindheit. Es zerbricht auch das Fundament unserer Menschlichkeit.

Kinder sind keine „kleinen Erwachsenen“. Sie sind verletzlich, abhängig und auf unsere Verantwortung angewiesen. Jedes Kind, egal wo es geboren wird, hat das Recht auf Schutz, Frieden und eine Stimme.

Lasst uns den Weltkindertag nicht nur als Symbol sehen, sondern als Auftrag: Hinsehen, laut werden, Verantwortung übernehmen. Für die Kinder, die nicht gehört werden. Für eine Zukunft, in der jedes Kind ohne Angst groß werden darf.

👉 Was bedeutet für dich: Kinderrechte leben – im Alltag, in der Familie, in unserer Gesellschaft?










Familienalltag kann schnell zum Dauerstress werden. Termine, Hausaufgaben, Arbeit, Haushalt. Wenn nicht klar ist, wer wa...
17/09/2025

Familienalltag kann schnell zum Dauerstress werden. Termine, Hausaufgaben, Arbeit, Haushalt. Wenn nicht klar ist, wer was übernimmt, landen Eltern und Kinder oft in endlosen Diskussionen.

Das Problem ist selten böser Wille, sondern fehlende Absprachen. Erwartungen bleiben unausgesprochen und jeder hofft, dass der andere „merkt“, was gerade gebraucht wird. Für Kinder ist das besonders belastend, weil sie Orientierung brauchen.

Klare Absprachen wirken hier wie ein Rettungsanker. Sie geben Kindern Sicherheit und machen für Eltern vieles leichter. Es geht nicht um starre Regeln, sondern um Verbindlichkeit. Wer weiß, woran er ist, spart Energie und Nerven.

Praktische Schritte können sein:
👉 Einen Wochenplan sichtbar machen.
👉 Kinder aktiv einbeziehen, damit sie Verantwortung übernehmen.
👉 Vereinbarungen regelmäßig anpassen, wenn sich etwas ändert.

Viele Familien erleben, dass Konflikte weniger werden, wenn Strukturen verlässlich sind. So bleibt mehr Raum für Nähe, statt für ständige Auseinandersetzungen.

Genau hier setzen wir bei Kasus Knaxus an.
Wir unterstützen Familien dabei, Strukturen zu entwickeln, die im Alltag tragen und für alle Beteiligten Sicherheit schaffen.

Wie macht ihr das zu Hause: feste Absprachen oder eher spontan?
Teilt es gerne in den Kommentaren.











  Viele Familien halten lange durch, bevor sie sich melden. Nicht, weil sie keine Unterstützung brauchen. Sondern weil e...
20/08/2025


Viele Familien halten lange durch, bevor sie sich melden. Nicht, weil sie keine Unterstützung brauchen. Sondern weil es Überwindung kostet.
Weil oft Scham im Spiel ist.

Die Sorge, was andere denken könnten.
Die Frage, ob man versagt hat.
Oder das Gefühl, es alleine hinkriegen zu müssen.

Wir erleben das oft. Dabei ist genau das unser Job. Als Jugendhilfeträger unterstützen wir, wenn der Alltag mit Kindern und Jugendlichen schwierig wird. Wenn Konflikte nicht mehr lösbar scheinen. Wenn Belastung das Familienleben bestimmt.

Wir kommen dazu. Nicht um zu bewerten, sondern um zu entlasten.
Und um gemeinsam Wege zu finden.
Du brauchst Unterstützung im Familienalltag?
Melde dich gerne bei uns.







Reframing heißt: Wir stellen Verhalten in einen anderen, oft hilfreicheren Bedeutungszusammenhang.Nicht um etwas zu besc...
30/07/2025

Reframing heißt:
Wir stellen Verhalten in einen anderen, oft hilfreicheren Bedeutungszusammenhang.
Nicht um etwas zu beschönigen – sondern um zu verstehen, was dahintersteht.

Gerade in der Jugendhilfe begegnen uns Kinder und Jugendliche, deren Verhalten auf den ersten Blick schwierig erscheint: laut, abweisend, unkonzentriert, kontrollierend. Wenn wir nur auf das schauen, was sie tun, übersehen wir leicht, warum sie es tun.

Reframing hilft dabei, hinter das Verhalten zu blicken:
➡️ Was hat das Kind gelernt, um sich zu schützen?
➡️ Was braucht es, um in Beziehung zu bleiben?
➡️ Was wäre eine neue Sichtweise, die Entwicklung ermöglicht – statt sie zu blockieren?

Ein Perspektivwechsel kann den Unterschied machen:
Zwischen Ablehnung und Kontakt, zwischen Ohnmacht und Handlungsspielraum.

Reframing ist keine Technik für „mehr Harmonie“ – es ist ein professioneller Zugang, der Kinder und Familien nicht auf Defizite reduziert, sondern Ressourcen und Zusammenhänge sichtbar macht.
Und damit auch die Türe für Veränderung öffnet.
Bei Kasus Knaxus begleiten wir Kinder, Jugendliche und Familien mit Blick auf das, was hinter dem Verhalten steht. Weil Verstehen der erste Schritt zu Veränderung ist.








Adresse

Kirchstrasse 13
Erkelenz
41812

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Unsere Motivation

Hinter jedem Unternehmen steht eine Geschichte. Geprägt von Emotionen, Visionen und Tatendrang, entwickelte sich der Prozess der Namensfindung und der dahinter liegenden Botschaft von "Kasus Knaxus - Raum für Systemische Arbeit". Hilfen für Familien, Jugendliche und Institutionen sollten Ihren Platz finden. 2018 wurde das Unternehmen von Tanja Hurtmann gegründet, die Unternehmerin arbeitet in freiberuflicher Tätigkeit als Therapeutin, Coachin und Teamentwicklerin sowie als Bereichsleitung in der stationären Jugendhilfe. Ziel war und ist es, alle erforderlichen Hilfen und Angebote professionell und auf den Punkt gebracht anbieten zu können.

Das Kasus Knaxus - Netzwerk arbeitet in Kooperation nur mit qualifizierten und erfahrenen Fachkräften aus unterschiedlichen Bereichen und Professionen.. Das Netzwerk aus Freiberuflern besteht - neben der Inhaberin Tanja Hurtmann –

aus Familientherapeuten, Erziehern, Diplom Sozialarbeitern, Pädagogen, Psychologen, Trainern, Heilpraktikern und fachlich Qualifizierten.

In unserem Leitbild gehen wir von der humanistischen Grundhaltung aus, dass jeder Mensch einzigartig und gleichwertig ist. Lebenskrisen verstehen wir als Chance zur Weiterentwicklung und als Hinweis auf Themen, die nach Veränderung drängen. Das Meistern von Lebenskrisen stärkt und schafft Mut für den nächsten Schritt. Dadurch wird der Weg frei für neue Blickwinkel und Alternativen, damit das System wieder funktionieren kann.