14/04/2026
✨ Ein Gedanke von heute Morgen…
Mein Mann fragte mich heute früh:
„Soll ich dir etwas vom Bäcker mitbringen?“
Eigentlich wollte ich einfach nur sagen: „Nein, danke.“
Aber stattdessen rutschte mir heraus:
„Zu ungesund.“
Und in genau diesem Moment wurde mir bewusst, wo das eigentlich herkommt.
Meine Großmutter erkrankte sehr jung an Krebs.
Mit 4 kleinen Kindern.
Die Ärzte gaben ihr noch 6 Monate.
Und sie sagte einfach:
„Wir sehen uns in 6 Monaten wieder.“
Sie hat angefangen, alles umzustellen. Ernährung, Lebensweise… wirklich konsequent, nach dem Buch „Schach dem Krebs“.
Der Tumor hat sich verkapselt.
Und sie hat nicht nur ein wenig länger gelebt, sondern 30 Jahre.
Irgendwann, viele Jahre später, ist dieser Tumor nach einem Sturz wieder „aufgebrochen“.
Daran ist sie dann letztlich gestorben.
Aber diese 30 Jahre… die waren da.
Diese Erfahrung hat meine Mutter geprägt. Und damit auch mich.
Gesunde Ernährung war bei uns nie eine Option oder ein Trend. Es war einfach normal.
Und ganz ehrlich:
Es hat nicht immer geschmeckt.
Frischkornbrei… und viele andere Dinge…
als Kind fand ich das alles andere als toll.
Ich habe das damals überhaupt nicht zu schätzen gewusst.
Ich habe tatsächlich erst mit 12 mein erstes Brötchen gegessen.
Und danach nie wieder Frischkornbrei 😄
Aber rückblickend?
Hat es mir nicht geschadet. Ganz im Gegenteil.
Es hat mir eine gesunde Basis geschenkt.
Ein Gefühl für meinen Körper.
Ein Verständnis dafür, was mir guttut – auch wenn es nicht immer lecker ist.
Natürlich esse ich heute auch nicht perfekt.
Aber dieser eine Satz heute Morgen – „zu ungesund“ –
hat mir gezeigt, wie tief das alles in mir verankert ist.
Und wie viel Dankbarkeit da ist.
🙏 Für meine Mutter.
🙏 Für meine Großmutter.
🙏 Für dieses Fundament.