Tanja Hurtmann - Therapie & Coaching

Tanja Hurtmann - Therapie & Coaching Systemische Therapie & Coaching I Kinder und Jugendtherapie(DGSF)
Resilienz & Achtsamkeitstraining

Wenn du das liest und innerlich sofort denkst: Ja, stimmt eigentlich, aber trotzdem kaum umsetzbar... dann liegt das nic...
08/01/2026

Wenn du das liest und innerlich sofort denkst: Ja, stimmt eigentlich, aber trotzdem kaum umsetzbar... dann liegt das nicht an dir.

Dein Alltag ist dicht. Job, Familie, Verantwortung, Erwartungen. Du bist oft die, die mitdenkt. Die organisiert. Die merkt, wenn etwas fehlt. Die einspringt, bevor es schwierig wird. Genau deshalb fühlt sich Ausruhen für dich selten leicht an. Es bleibt immer noch etwas offen. Noch ein Gedanke. Noch eine Aufgabe. Noch jemand, der etwas braucht.

In deinem Lebensmodell bist du an mehreren Stellen gleichzeitig eingebunden. Arbeit hört nicht an der Bürotür auf. Beziehungen laufen nicht nebenbei. Familie endet nicht nach Feierabend und die Krankheiten der Kinder oder Eltern fragen nicht wann du Zeit dafür hast. Dein System ist dauerhaft auf Aktivität eingestellt. Pause ist darin nicht vorgesehen, höchstens wenn alles erledigt ist. Und das ist es fast nie.

Deshalb klappt Erholung oft nicht so, wie du es dir vornimmst. Selbst im Urlaub dauert es, bis dein Körper langsam runterfährt. Das ist kein Zeichen von fehlender Disziplin. Es ist eine logische Reaktion auf einen Alltag, der lange auf Funktionieren gebaut war.

Vielleicht ist genau das ein guter Gedanke für 2026. Ausruhen nicht als Gegenstück zur Arbeit zu sehen, sondern als Teil davon. Nicht erst am Ende. Sondern mittendrin. Ein Abend ohne Organisieren. Ein Vormittag ohne Plan. Eine Pause, die nicht erklärt werden muss. Kleine Veränderungen, die dein System wirklich entlasten.

Manchmal braucht es dafür einen Blick von außen. Im Coaching schauen wir gemeinsam auf deinen Alltag. Auf Job, Familie, Beziehungen. Auf das, was du trägst und warum. Und darauf, wo du Dinge anders verteilen kannst, ohne dein Leben komplett umzubauen. Schritt für Schritt. Passend zu deinem echten Alltag.

Wir sind gerade selbst noch im Urlaub, um Kraft zu sammeln und mit klarem Kopf ins Jahr 2026 zu starten. Genau das wünschen wir dir auch. Nicht ein weiteres Jahr nur Durchhalten, sondern eines, das sich tragbar anfühlt.

Ausruhen ist kein Luxus sondern nötig, damit du nicht nur funktionierst.
Wie gehst du damit um?
Schreib gerne in die Kommentare.

Deine Tanja💜


Neues Jahr, neue Vorsätze. Der Januar bringt oft dieses Gefühl von Neustart. Und gleichzeitig läuft aber alles weiter wi...
06/01/2026

Neues Jahr, neue Vorsätze. Der Januar bringt oft dieses Gefühl von Neustart. Und gleichzeitig läuft aber alles weiter wie vorher. Job, Familie, Verantwortung, Erwartungen. Viele nehmen sich dann vor, dieses Jahr ruhiger zu werden, gesünder zu leben, mehr bei sich zu sein. Und wundern sich nach kurzer Zeit, warum es sich wieder nur nach Druck anfühlt.

Das liegt selten an mangelnder Konsequenz. Systemisch betrachtet liegt es daran, dass sich zwar der Vorsatz ändert, aber nicht das System, in dem er stattfinden soll. Gleiche Abläufe, gleiche Rollen, gleiche Zuständigkeiten. Wenn du weiter alles trägst, bleibt für Veränderung kein Platz.

Viele Frauen die ich begleite sind sehr klar, sehr engagiert, sehr verlässlich. Im Job funktionieren sie. In der Familie halten sie zusammen. In Beziehungen gleichen sie aus. Und irgendwo dazwischen sollen dann noch Selbstfürsorge, Ruhe und neue Gewohnheiten entstehen. Das überfordert jedes System.

Diese Vorsätze sind deshalb bewusst leiser. Sie verlangen nicht, dass du mehr leistest. Sie laden dazu ein, anders hinzuschauen. Wo trägst du zu viel. Wo bist du selbstverständlich zuständig. Wo fehlt Klarheit. Und wo darfst du Dinge neu ordnen, statt sie weiter auszuhalten.

Veränderung beginnt nicht mit einem besseren Plan. Sie beginnt mit anderen Absprachen. Mit dir selbst und mit den Menschen um dich herum. Ein Nein, das nicht wieder eingefangen wird. Ein Termin, der bleibt. Ein Gespräch, das Erwartungen sortiert. Kleine Schritte, die den Alltag wirklich verändern.

Wenn du merkst, dass du immer wieder am gleichen Punkt landest, liegt das oft nicht an dir. Sondern an Strukturen, die dauerhaft zu viel verlangen. Mein Team und ich begleiten dich gerne dabei, diese Strukturen so zu verändern, dass dein Leben wieder zu dir passt.

Hast du Vorsätze für 2026?
Schreib gerne in die Kommentare.

Deine Tanja💜










Du willst nichts falsch machen. Also sagst du nichts. Ich kenne das. Viele kennen das. Man sitzt nebeneinander, alles lä...
30/12/2025

Du willst nichts falsch machen. Also sagst du nichts. Ich kenne das. Viele kennen das. Man sitzt nebeneinander, alles läuft, Alltag, Termine, vielleicht sogar ein bisschen Lachen. Und trotzdem hängt da etwas in der Luft. Ein Wunsch. Eine Enttäuschung. Eine Erwartung, die nie ausgesprochen wurde.

Und dann macht man das, was kurzfristig am sichersten wirkt. Man bleibt ruhig. Man schluckt es runter. Man denkt, komm, ist nicht so wild. Oder, ich sage es später. Später wird nur selten besser. Später wird oft schwerer, weil sich in der Zwischenzeit so viel angesammelt hat.

Nicht gesagte Worte belasten oft mehr als ausgesprochene. Weil sie sich im Kopf drehen. Weil man anfängt, Dinge zu interpretieren. Weil der andere plötzlich für etwas verantwortlich wirkt, das er nie erfahren hat. Und dann passiert das Gemeine. Man fühlt sich allein mit einem Thema, obwohl man in einer Beziehung ist.

Dabei entsteht Nähe, wenn Bedürfnisse und Erwartungen ausgesprochen werden und nicht, wenn beide versuchen, sie zu erraten. Dein Gegenüber kann nicht in dich reinschauen. Es kann nur reagieren auf das, was du zeigst. Wenn du nichts sagst, bleibt nur Rätselraten. Und Rätselraten macht müde.

Du musst dafür keine perfekten Sätze finden. Ehrlich und klar reicht. Keine langen Erklärungen. Keine alten Themen. Einfach sagen, was dir fehlt oder was du dir wünschst. Oft reicht genau das, damit dein Gegenüber versteht, worum es dir geht.

Und wenn du jetzt denkst, ja toll, aber bei uns eskaliert das sofort oder ich kriege keinen Ton raus. Dann ist das auch eine Info. Dann geht es nicht um die eine Aussage, sondern um das Muster dahinter. Wer macht dicht, wer wird laut, wer geht in Rückzug, wer versucht zu glätten. Das kann man sortieren. Schritt für Schritt.

Wenn du das für dich oder euch angehen willst, melde dich gern für ein Erstgespräch. Mein Team und ich helfen dir dabei, Worte zu finden, die klar sind und trotzdem verbinden.

Wie ist es bei dir? Kennst du das?
Schreib gerne in die Kommentare.

Deine Tanja💜











Weihnachten hat diese besondere Fähigkeit, aus Frauen über Nacht kleine Organisationszentralen zu machen. Plötzlich lauf...
25/12/2025

Weihnachten hat diese besondere Fähigkeit, aus Frauen über Nacht kleine Organisationszentralen zu machen. Plötzlich laufen Planung, Einkauf, Menü, Zeitmanagement und Stimmungsregulation über einen Kopf. Und während alle von Entspannung sprechen, optimierst du Abläufe. Leise. Zuverlässig. Und meist ohne großes Aufheben.

Das passiert nicht, weil du alles kontrollieren willst. Es passiert, weil du es kannst. Weil du den Überblick hast. Und weil du weißt, was passiert, wenn es niemand tut. Bei meiner Arbeit zeigt sich immer wieder, wie selbstverständlich diese Rolle übernommen wird. Nicht offiziell vergeben. Nicht wirklich besprochen. Aber fest etabliert.

Systemisch betrachtet ist das eine klare Aufgabenverteilung, auch wenn sie selten so genannt wird. EINE Person hält Struktur und Harmonie zusammen. Die anderen verlassen sich darauf. Nicht aus böser Absicht, sondern aus Gewohnheit. Genau diese Selbstverständlichkeit macht müde. Vor allem an Tagen, die eigentlich leicht sein sollten.

Veränderung beginnt nicht mitten im Fest, sondern lange davor. Wenn Erwartungen ausgesprochen werden. Wenn Aufgaben konkret verteilt sind. Wenn klar ist, dass Verantwortung nicht automatisch bei einer Person landet. Für nächstes Weihnachten darfst du innerlich einen Schritt zurücktreten. Nicht, um dich zu entziehen. Sondern um wieder Teil des Ganzen zu sein. Ohne Dauerzuständigkeit.

Weihnachten funktioniert auch ohne Regie. Und oft sogar besser.
Wie ist es bei dir? Waren die Augabben verteilt?
Schreib gerne in die Kommentare.

Deine Tanja💜










Morgen ist Heiligabend. Und genau jetzt spüren viele Einsamkeit stärker als sonst, weil überall Nähe gezeigt wird. Auf F...
23/12/2025

Morgen ist Heiligabend. Und genau jetzt spüren viele Einsamkeit stärker als sonst, weil überall Nähe gezeigt wird. Auf Fotos in Social Media. In der Werbung. In Schaufenstern. Für Menschen, die allein leben, ohne Besuch und ohne feste Verabredungen wird das besonders spürbar. Während andere zusammenkommen, bleibt das eigene Zuhause still. Das Gefühl, außen vor zu sein, wird stärker.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Menschen ziehen weg, Lebenspartner versterben, die Kinder werden erwachsen, die Freundeskreise werden kleiner. Krankheit, Trauer oder Erschöpfung spielen eine Rolle. Manchmal ist es auch das Gefühl, mit den eigenen Gedanken niemandem zur Last fallen zu wollen. Einsamkeit entsteht selten plötzlich. Sie wächst langsam und bleibt oft unbemerkt, weil nach außen alles funktioniert. Viele sprechen nicht darüber, weil sie glauben, sie müssten sich einfach zusammenreißen.

Gerade deshalb zählt das Hinsehen. Denk gerne mal an Menschen, die jetzt an den Feiertagen wenig Besuch bekommen. An ältere Nachbarn. An Bekannte, die sich lange nicht gemeldet haben. An jemanden, der sonst immer stark wirkt. Es braucht keine großen Gesten. Ein kurzer Anruf. Eine ehrliche Nachricht. Eine Einladung zum Spaziergang. Oder ein freundlicher Satz per WhattsApp. Solche Momente verändern mehr, als man denkt, weil sie Verbindung schaffen, wo gerade Abstand ist.

Vielleicht hast du jemanden im Sinn, der diese Tage allein verbringt. Dann ist jetzt ein guter Moment, dich zu melden. Und wenn du magst, schreib hier ein paar Worte für Menschen, die sich gerade einsam fühlen. Manchmal reicht genau das, um einen Unterschied zu machen. Gleichzeitig gilt auch: Wer an Weihnachten bewusst allein sein möchte, darf das genauso. Ruhe, Rückzug und Zeit für sich sind eine stimmige Wahl, wenn sie sich gut anfühlt.

Danke an alle, die mir hier folgen. Danke an meine Klienten, die ihren Weg gehen, auch wenn er anstrengend ist. Ich bin froh und dankbar, diesen Beruf ausfüllen zu dürfen-die Arbeit mit Menschen, mit Familien, mit Jugendlichen. Das hat Sinn. Dieser Sinn entsteht durch Beziehung, echtes Interesse und Haltung.
Ich wünsche euch von Herzen ruhige und friedliche Weihnachten.

Deine Tanja💜

Selbstsabotage fühlt sich oft so an, als würdest du gleichzeitig Gas geben und bremsen. Ein Teil von dir will Veränderun...
18/12/2025

Selbstsabotage fühlt sich oft so an, als würdest du gleichzeitig Gas geben und bremsen. Ein Teil von dir will Veränderung, Wachstum, Bewegung. Ein anderer Teil hält dich zurück. Vielleicht aus Angst, vielleicht aus alten Erfahrungen, vielleicht, weil du dich selbst lange nicht wichtig genommen hast. Genau dieser innere Konflikt lässt dich zögern, obwohl du innerlich schon weißt, wohin du willst.

Manchmal zeigt sich das in kleinen Dingen. Du verschiebst Entscheidungen. Du machst dich klein, obwohl du mehr möchtest. Du wartest auf den richtigen Moment, der nie kommt. Und irgendwann fragst du dich, warum du dich selbst zurückhältst, obwohl der Wunsch nach Veränderung längst da ist.

Klarheit entsteht, wenn du verstehst, was dieser innere Kritiker eigentlich schützen will. Vielleicht will er vermeiden, dass du dich überforderst. Vielleicht will er verhindern, dass du erneut verletzt wirst. Vielleicht hält er an Vorstellungen fest, die früher wichtig waren, heute aber nicht mehr zu dir passen. Wenn du das erkennst, verliert seine Stimme an Macht und du kannst wieder entscheiden, was wirklich gut für dich ist.

Lösungsorientiert wird es, wenn du dir erlaubst, kleine Schritte zu gehen. Wenn du fühlst, was du willst, statt nur zu analysieren, was schiefgehen könnte. Wenn du beginnst, mutige Gedanken lauter werden zu lassen. Und wenn du dir selbst zutraust, dass Veränderung nicht perfekt sein muss, um richtig zu sein.

Viele spüren, wie befreiend es ist, wenn sie nicht mehr gegen sich selbst arbeiten. Wenn sie merken, dass Mut nicht plötzlich auftaucht, sondern wächst. Und dass Selbstsabotage kein persönliches Versagen ist, sondern ein Muster, das sich verändern lässt.

Mein Team und ich begleiten Menschen genau an dieser Stelle. Damit du den Raum nutzt, den Klarheit dir schenkt, und Schritte gehst, die zu deinem Leben passen.

Wie ist es bei dir?
Kennst du dieses innere Zurückhalten?
Lass es mich unbedingt wissen!

Deine Tanja💜












Narzisstisches Verhalten im Umfeld kann sich unglaublich verwirrend anfühlen. Menschen, die viel Raum brauchen. Menschen...
16/12/2025

Narzisstisches Verhalten im Umfeld kann sich unglaublich verwirrend anfühlen. Menschen, die viel Raum brauchen. Menschen, die Aufmerksamkeit einfordern, aber kaum zurückgeben. Menschen, die Kritik nicht ertragen und Nähe nur dann zulassen, wenn sie ihnen nützt. Gleichzeitig wirken sie oft selbstbewusst, charmant oder stark. Genau deshalb dauert es manchmal lange, bis man merkt, wie sehr man sich selbst in diesem Kontakt verliert.

Viele Frauen erzählen mir, dass sie sich in solchen Beziehungen klein machen. Sie entschuldigen sich zu viel, erklären sich zu oft, hoffen auf Einsicht und geben ständig nach. Und doch bleibt am Ende das Gefühl, nicht wichtig zu sein. Nicht gemeint zu sein. Nicht gesehen zu werden.

Es hilft, sich klarzumachen, dass narzisstisches Verhalten nichts über deinen Wert aussagt. Du bist nicht zu empfindlich. Du bist nicht zu anspruchsvoll. Du willst nur echten Kontakt, ehrliche Nähe und einen Austausch, der in beide Richtungen geht. Das ist normal. Das ist gesund.

Grenzen sind hier nicht egoistisch, sondern Selbstschutz. Du darfst klar sagen, was du brauchst. Du darfst Räume wählen, in denen du dich sicher fühlst. Und du darfst Kontakte reduzieren, wenn sie dir dauerhaft Energie nehmen. Das ist kein Rückzug aus Schwäche, sondern ein Schritt zurück zu dir.

Mein Team und ich begleiten viele Menschen, die genau solche Dynamiken erleben. Du musst das nicht allein sortieren. Es gibt Wege, die dir wieder Kraft und Klarheit geben.

Wie ist es bei dir?
Kennst du dieses einseitige Gefühl in Beziehungen?
Schreib gerne in die Kommentare.

Deine Tanja💜












11/12/2025

In Beziehungen eskaliert es selten wegen dem Thema, über das man gerade spricht. Meist steckt etwas Tieferes dahinter. Das Gefühl, nicht gehört zu werden. Zu viel Verantwortung auf den eigenen Schultern. Alte Verletzungen, die sich in kleinen Momenten wieder melden. Oder die Sehnsucht nach Nähe, die im Alltag untergeht.

Viele Paare landen immer wieder in den gleichen Mustern. Einer zieht sich zurück, der andere wird lauter. Einer fühlt sich überrannt, der andere fühlt sich allein. Und beide merken später, dass der Auslöser nur ein Funke war. Die Geschichte dahinter war viel größer.

Konflikte entstehen oft dort, wo Bedürfnisse lange keinen Raum hatten. Wenn Gedanken unausgesprochen bleiben. Wenn Wünsche nur halb angedeutet werden. Wenn keiner mehr fragt, was der andere gerade wirklich braucht. Genau dort kippt es.

Es hilft oft, erst kurz zu spüren, was in einem selbst los ist. Und dann zu schauen, was der andere eigentlich sagen wollte. Wenn man Worte findet, bevor alles hochschwappt, wird vieles leichter. Und wenn beide offen sagen können, was sie brauchen, verliert der Streit seine Schärfe. Dann geht es nicht mehr darum, gegeneinander anzuhalten, sondern wieder zueinander zu finden.

Mein Team und ich begleiten Paare oft genau an dieser Stelle. Wenn klar wird, dass nicht der Streit das Problem ist, sondern das, was lange keinen Platz hatte.

Wie ist es bei dir?
Kennst du diese Momente, in denen der Auslöser klein war und das Gefühl dahinter groß?
Lass es mich wissen.

Deine Tanja💜











In vielen Beziehungen wird es irgendwann stiller. Nicht weil man sich nicht mehr liebt, sondern weil beide erschöpft sin...
09/12/2025

In vielen Beziehungen wird es irgendwann stiller. Nicht weil man sich nicht mehr liebt, sondern weil beide erschöpft sind. Weil der Alltag alles frisst. Weil man funktionieren muss. Und weil man irgendwann aufhört zu sagen, was einen innerlich bewegt. Genau dann entsteht diese leise Distanz, die man kaum greifen kann, aber deutlich spürt.

Schweigen löst nichts. Es macht nur schwer, was eigentlich gesagt werden müsste. Gefühle bleiben stecken. Wünsche werden nicht ausgesprochen. Und am Ende fragt man sich, wie zwei Menschen, die sich so gut kennen, sich so weit voneinander entfernen konnten.

Es braucht keine großen Gespräche, um wieder Nähe zu spüren. Oft reicht ein kleiner Satz, der ehrlich ist: "Ich merke, dass es gerade schwer für mich ist." "Ich vermisse unser Miteinander." "Ich brauche gerade mehr Verbindung."
Worte öffnen Räume, die Schweigen schließt.

Frauen ab 40 spüren oft sehr genau, wenn etwas fehlt. Weil sie viel tragen. Weil sie Verantwortung übernehmen. Und weil sie sich nach emotionaler Nähe sehnen, nicht nur nach Alltag, der irgendwie funktioniert. Genau deshalb kann Stille so weh tun. Sie nimmt das Gefühl von Wir, obwohl das Wir eigentlich noch da ist.

Wenn etwas in deiner Beziehung gerade Schweigen ist, muss das kein Ende sein. Es kann eine Chance sein, indem ihr wieder anfangen könnt, euch zu begegnen. Ohne Vorwurf. Ohne Drama. Einfach ehrlich.

Mein Team und ich erleben jeden Tag, wie viel sich verändert, wenn Menschen wieder sprechen statt schweigen. Gerne unterstützen wir euch dabei.

Wie ist es bei dir?
Kennst du das?
Schreib gerne in die Kommentare.

Deine Tanja💜












Ein häufiges Thema von Frauen bei Terminen in meiner Praxis ist das Gefühl, im eigenen Alltag und der Beziehung nicht me...
04/12/2025

Ein häufiges Thema von Frauen bei Terminen in meiner Praxis ist das Gefühl, im eigenen Alltag und der Beziehung nicht mehr wirklich gesehen zu werden.Sie tragen viel, sorgen für Struktur, halten emotionale Fäden zusammen und funktionieren, auch wenn sie eigentlich schon lange müde sind. Und genau deshalb verletzt es, wenn all das im Alltag einfach untergeht.

Wertschätzung muss nichts Großes sein. Meist sind es kleine Gesten, die zeigen, dass man wichtig ist. Ein ehrlicher Satz. Ein kurzer Blick. Ein Moment, in dem wirklich zugehört wird. Diese Momente fehlen, wenn der Alltag zu eng wird und jeder nur versucht, alles am Laufen zu halten.

Ich erlebe oft, dass sich etwas verändert, sobald diese Frauen klarer sagen, was sie brauchen. Nicht in langen Erklärungen. Nicht genervt. Sondern direkt und ruhig. Und genauso wichtig ist es auszusprechen, wie man sich fühlt, wenn man sich im Alltag allein gelassen erlebt. Das schafft Nähe, statt weiteren Abstand.

Wertschätzung kommt zurück, wenn beide wieder miteinander sprechen und sich nicht nur nebeneinander durch den Tag bewegen. Kleine Schritte reichen oft. Eine kurze Pause zusammen. Ein Abend ohne Ablenkung. Ein Gespräch, das nicht zwischen zwei Aufgaben gequetscht ist.

Mein Team und ich begleiten viele Frauen dabei, in ihren Beziehungen wieder sichtbarer zu werden. Damit Nähe und Wertschätzung wieder Platz bekommen.

Wie ist es bei dir?
Fehlt dir Wertschätzung manchmal?
Schreib es gerne in die Kommentare.

Deine Tanja💜












02/12/2025

Es gibt eine Art von Müdigkeit, die nicht vom Tag kommt, sondern vom Leben. Viele Frauen erzählen mir, dass sie in der Lebensmitte irgendwann merken, dass sie zwar vieles geschafft haben, aber sich selbst dabei ein bisschen verloren haben. Die Jahre waren voll. Kinder, Arbeit, Partnerschaft, Verantwortung. Und irgendwann fragst du dich still: Wann habe ich mich das letzte Mal wirklich gespürt.
Nicht als Mutter. Nicht als Partnerin. Nicht als Organisatorin von allem. Sondern als Frau, die Wünsche hat, Träume, Sehnsucht nach Leichtigkeit, nach Freude, nach etwas, das sie innerlich wieder aufweckt.

Dieses Gefühl taucht oft genau dann auf, wenn im Außen alles gut aussieht. Die Kinder sind groß. Der Alltag läuft. Deine Rolle ist klar. Und trotzdem entsteht innen eine Leere, die schwer zu beschreiben ist. Nicht dramatisch. Eher wie ein leises Ziehen, das sagt: Da ist noch mehr. Und ich möchte wieder Teil davon sein.

Lebenssinn zeigt sich oft in kleinen Momenten. Ein Gespräch, das dich unerwartet berührt. Ein Spaziergang, der dir mehr gibt als ein ganzer Tag im Büro. Ein Gedanke, der dich daran erinnert, wer du früher warst und was du heute noch willst.

Viele Frauen merken erst jetzt, wie viel sie über Jahre geleistet haben. Wie oft sie zurückgesteckt haben. Wie oft sie sich selbst hintenangestellt haben, weil andere wichtiger waren. Und plötzlich ist da Raum. Für dich. Für neue Fragen. Für ehrlichere Antworten.

Das ist kein Scheitern. Es ist ein natürlicher Teil dieser Lebensphase. Wenn sich Rollen verändern, wenn Beziehungen sich wandeln, wenn der Körper sich meldet und sagt: Ich brauche dich.

In meinen Gesprächen erlebe ich, wie befreiend es ist, das auszusprechen. Und wie viel Klarheit entsteht, wenn Frauen wieder anfangen, auf sich zu hören. Nicht perfekt. Nicht radikal. Sondern Schritt für Schritt. Weniger funktionieren. Mehr fühlen. Mehr Platz für sich selbst.

Mein Team und ich begleiten Frauen genau dabei. Raum schaffen für das, was wieder lebendig werden will. Und Wege finden, die sich gut anfühlen und zu deinem Leben heute passen.

Wie ist es bei dir?
Kennst du diese leisen Fragen?

Deine Tanja💜



80% der pflegenden Angehörigen sind Frauen über 45. Und viele stehen in einer Lebensphase, in der ohnehin viel in ihnen ...
27/11/2025

80% der pflegenden Angehörigen sind Frauen über 45. Und viele stehen in einer Lebensphase, in der ohnehin viel in ihnen passiert. Körperlich, emotional, hormonell. Die Wechseljahre bringen genug Veränderung mit sich. Und mitten in dieser Zeit kümmern sich viele zusätzlich um Eltern oder Partner und tragen Verantwortung, die kaum jemand sieht.

Pflege bedeutet Nähe, Verbundenheit und Liebe. Aber sie bedeutet auch Müdigkeit, Entscheidungsdruck und Tage, an denen man kaum Zeit für sich hat. Viele Frauen beschreiben mir, dass sie im Pflegealltag fast unsichtbar werden. Sie halten alles zusammen, während sie gleichzeitig merken, wie ihr eigener Körper sich verändert und neue Bedürfnisse anmeldet.

Gerade deshalb ist Selbstfürsorge in dieser Phase mehr als ein guter Vorsatz. Sie ist notwendig, damit du stabil bleibst. Ein paar Minuten Ruhe. Ein Gespräch, das entlastet. Unterstützung, die du annimmst, ohne dich dafür rechtfertigen zu müssen. Das sind keine Luxusmomente. Sie halten dich tragfähig.

Pflege ist ein langfristiger Weg. Und niemand sollte ihn alleine gehen. Du darfst erschöpft sein. Du darfst überfordert sein. Du darfst dich wichtig nehmen, auch wenn jemand anderes dich gerade braucht. Das ist kein Egoismus. Das ist gesund.

Viele Frauen finden genau in dieser Lebensphase heraus, dass sie doppelt Fürsorge brauchen. Für andere und für sich selbst. Und beides darf gleichzeitig da sein.
Mein Team und ich begleiten Frauen in dieser Situation. Damit sie pflegen können, ohne sich selbst zu verlieren.
Wie ist es bei dir?
Kennst du dieses Gefühl auch?
Lass es mich wissen!

Deine Tanja💜












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Erkelenz
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