02/03/2026
EIN GANZ EIGENES KAPITEL
Genau heute vor zwei Wochen durfte ich die Trauerrede für Karsten "KW" Wolf halten, den Motorradrennsport-Teamchef von GERT56. Ein Krebsleiden war noch stärker als er und hat sein Leben am 17. Januar beendet. Damit hat niemand gerechnet, er selbst am allerwenigsten. Nicht einmal drei Wochen nach seinem 61. Geburtstag ist er gestorben.
Diese Tatsache zeigt uns, wie wenig selbstverständlich ein langes Leben ist.
Es ist ein Trost zu wissen: Der Inhalt bei KW hätte für zwei Leben gereicht und wir dürfen davon zehren. Mit dem Langstrecken-Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans und beim Bol d’Or hat er sich an der Spitze des German Endurance Racing Teams im Motorradrennsport unsterblich gemacht.
Die 350 Gäste in der Kirche von Dohna haben nicht nur um ihn getrauert, sondern auch sein Leben gefeiert - mit einem Superbike und dem Feuerwehrschlauch als Reliquien vor dem Altar. Mit kerniger Musik und Anekdoten, die ihn zeigten, so wie er war. Ich bin mir sicher, das hat ihm gefallen.