21/02/2026
Der Übergang
Den Tod als magische Pforte begreifen.
In unserer Gemeinschaft betrachten wir die Welt oft durch einen Schleier aus Licht und Schatten. Wenn wir über den Tod sprechen, meinen wir nicht das Ende, sondern die ultimative Transformation. In der Magie gibt es keinen Stillstand – nur Wandel.
Der Umgang mit dem Verlust
Wenn ein geliebter Mensch die Seiten wechselt, hinterlässt das eine Leere, die sich oft wie kalte, endlose Nacht anfühlt. Doch anstatt gegen den Schmerz zu kämpfen, dürfen wir ihn als Teil des magischen Zyklus einladen:
Der Schleier ist dünn: Erkenne an, dass die Verbindung nicht abreißt. In der dunklen Romantik wissen wir: Die Seele ist nicht fort, sie ist nur in einem anderen Raum.
Rituale der Verabschiedung: Zünde eine schwarze Kerze für das Loslassen und eine weiße für den neuen Weg der Seele an. Schreibe einen Brief und übergib ihn dem Feuer – der Rauch trägt deine Worte über die Schwelle.
Das Leben danach:
Die Reise durch die Äther
Was folgt nach dem letzten Atemzug? In der Mystik ist der Tod wie das Ablegen eines schweren Mantels.
Die Befreiung: Die Seele kehrt zurück in den "Großen Äther". Es ist ein Ort ohne Zeit, an dem Wissen und Erfahrung eins werden.
Die Zwischenwelt: Viele Traditionen sprechen von einer magischen Ruhephase, einem Garten der Träume, in dem die Seele heilt, bevor sie sich für einen neuen Weg – oder eine neue Form der Existenz – entscheidet.
Präsenz im Unsichtbaren:
Unsere Ahnen und Vorangegangenen bleiben als energetische Signatur bei uns. Sie flüstern im Wind und erscheinen in unseren Träumen.
"Der Tod ist nur das Umdrehen der Sanduhr, damit der Sand von Neuem fließen kann."
Wir sollten den Tod nicht fürchten, sondern ihn als den großen Hüter des Gleichgewichts ehren. Er lehrt uns, den Moment zu schätzen und die Magie im Vergänglichen zu finden.
Wie geht ihr mit dem Verlust um? Habt ihr spezielle Rituale oder Zeichen erhalten, die euch gezeigt haben, dass das Leben nach dem Tod weitergeht?
Blessed be meine lieben Freunde 🫂🐈⬛🌠