22/06/2021
Das Beste zum Schluss
Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen geimpft
Fast ein Jahr schon lebten wir im Januar 2021 mit der Corona Pandemie und all ihren Auswirkungen und Einschränkungen auf das private und berufliche Leben.
Trotz aller Unwegsamkeit haben wir es im Seniorenstift St. Franziskus geschafft nicht die Hoffnung und den Blick für all die vielen positiven kleinen Dinge zu verlieren. Doch eines fehlte noch, der langersehnte Impfstoff, der uns zu einer Rückkehr in den normalen Alltag verhelfen sollte.
Im Januar war es endlich so weit. Er war da, zugelassen und mit dem verheißungsvollen Namen „Pfizer Biontech“. Am 14. Januar sollte das erste Mal geimpft werden. Jetzt standen organisatorisches Talent, Flexibilität und Pragmatismus ganz oben auf der Prioritätenliste.
Was musste nicht alles erledigt und bedacht werden. Alle Bewohner:innen, Angehörige und Betreuer sowie die Mitarbeiter:innen mussten informiert werden. Wer würde impfen? Hier konnte Sonnenfeld Hausarzt Thomas Patsis gewinnen. Herr Patsis besucht als kooperierender Hausarzt regelmäßig unsere Einrichtung und ihm sind viele Bewohner:innen bekannt.
Das Büro von unserem Einrichtungsleiter Jan Sonnenfeld war in diesen Tagen sozusagen die Kommandozentrale, hier liefen alle wichtigen Informationen zusammen. Eine Unmenge an Formularen wollte bewältigt werden, von jedem Einzelnen benötigte es Einverständniserklärungen, das Ausfüllen eines Anamnesebogens und der Impfpass durfte auch nicht fehlen.
Unser Franziskus-Kännchen wurde offiziell zum Impfzentrum. Spezielle Kühlschränke wurden geliefert um den Impfstoff ab seiner Anlieferung sachgerecht zu lagern. Eine Aufbereitungsstation wurde vorbereitet, ebenso wie der Impf- und Wartebereich. Jedem wurde im Vorfeld ein Posten zugeteilt, welcher am Tag der Impfung nur nach Rücksprache zu verlassen war.
Dann war er da, der 14. Januar. Früh am Morgen wurde der Impfstoff geliefert und jeder bezog seinen Posten. Der Impfstoff wurde aufbereitet und dann ging es auf die Wohngruppen. Herr Patsis nahm sich trotz des eng getakteten Zeitkorridors kurz Zeit für die Bewohner:innen. Er konnte durch seine ruhige und besonnene Art noch restliche Ängste und Sorgen nehmen. Nach den Bewohnern kamen die Mitarbeiter an die Reihe.
Der Tag verging wie im Fluge und so waren am späten Nachmittag alle geimpft. Vier Wochen später wiederholte sich das Procedere für die 2. Impfung noch einmal.
Mittlerweile sind auch neu eingezogene Bewohner:innen und von Corona Genesene das 1. Mal geimpft. Trotz allem halten wir an der Teststrategie fest Bewohner:innen einmal pro Woche und Mitarbeiter:innen alle zwei Tage zu testen. So sind Risiken frühzeitig erkennbar und die Einrichtung bleibt handlungsfähig. Wir glauben fest daran, dass sich die Situation in naher Zukunft entspannen wird und wir wieder ohne Einschränkungen zusammenkommen werden.
Dank unserem Einrichtungsleiter Jan Sonnenfeld, der nicht nur eine Idee für einen reibungslosen Ablauf hatte, sondern diese Idee auch konsequent zu Ende dachte, können wir heute auf sehr gelungene Impftage zurückblicken.
Ein besonderer Dank gilt Herrn Thomas Patsis für seinen Einsatz und den Mitarbeiter:innen, die die Impftage mit ihrem Engagement unterstützt haben.