Yoganova

Yoganova mit präziser anatomischen Ausrichtung, ergänzt durch Methoden aus der Psychologie.

Wir unterrichten Nova Yoga, das „Best Of“ verschiedener moderner und traditioneller Hatha Yoga Stile (Iyengar, Anusara, Forrest, Vinyasa, Hatha Yoga Parampara, etc.)

Metta Bhavana ist die bewusste Kultivierung von liebevoller Güte – eine innere Haltung, die nicht an Bedingungen geknüpf...
28/03/2026

Metta Bhavana ist die bewusste Kultivierung von liebevoller Güte – eine innere Haltung, die nicht an Bedingungen geknüpft ist, sondern aus sich selbst heraus entsteht. Der Begriff stammt aus dem Buddhismus und beschreibt eine Praxis, in der wir unser Herz Schritt für Schritt öffnen – zuerst für uns selbst und dann immer weiter hinaus in die Welt.

In der Tiefe geht es bei Metta nicht um ein oberflächliches „nett sein“, sondern um eine echte, verkörperte Qualität von Wohlwollen. Eine Qualität, die auch dann bestehen bleibt, wenn es schwierig wird. Gerade darin liegt die Kraft dieser Praxis: Sie lädt uns ein, unsere gewohnten Reaktionsmuster zu durchbrechen – insbesondere dort, wo wir uns verschließen, urteilen oder zurückziehen.

Du beginnst bei dir selbst, bei deinem eigenen Sein, deinem eigenen Herzen. Nicht aus Ego, sondern aus der Erkenntnis heraus, dass echte Güte erst dann authentisch nach außen fließen kann, wenn sie in dir verankert ist. Von dort aus weitest du diese Haltung auf Menschen aus, die dir nahestehen, dann auf neutrale Personen – und schließlich auch auf jene, bei denen Widerstand spürbar ist. Genau hier beginnt die eigentliche Transformation.

Mit der Zeit entsteht ein Raum in dir, der weiter wird. Weicher. Durchlässiger. Metta Bhavana kann helfen, alte emotionale Spannungen zu lösen, das Herz zu öffnen und ein Gefühl tiefer Verbundenheit entstehen zu lassen – mit dir selbst und mit allem Leben.

Was diese Praxis so besonders macht, ist ihre Sanftheit. Immer wieder zurückkehren. Immer wieder erinnern. Immer wieder fühlen.



Und irgendwann wird daraus mehr als eine Meditation – es wird eine Haltung im Alltag. Ein stiller innerer Boden, von dem aus du handelst, sprichst und begegnest.

Initiation-Challenge Tag 27Wenn wir davon ausgehen, dass es immer einen besseren Weg gibt, im dem Sinne, dass als Mensch...
22/03/2026

Initiation-Challenge Tag 27
Wenn wir davon ausgehen, dass es immer einen besseren Weg gibt, im dem Sinne, dass als Mensch, wir alle noch ein großes Potential haben, mit uns und unserer Umwelt besser umzugehen, so ist Selbsterkenntnis die erste Voraussetzung für eine Verhaltensänderung, die die Menschheit in die Vision einer positiven Zukunft führen kann.

Doch Erkenntnis allein genügt nicht. Entscheidend ist, dass wir Verantwortung für diese Veränderung übernehmen und entsprechend – nach bestem Wissen und Gewissen – handeln.

Mit Nova Yoga kannst du dich auf diesen Weg begeben.

Ein wesentlicher Schritt dabei ist, nicht aus Angst heraus zu handeln oder zu reagieren. Angst erzeugt „laute“ Gedanken und ein starkes inneres Drängen nach unmittelbarer, oft unreflektierter Handlung. Ich spreche dabei nicht von Situationen realer Gefahr, sondern von jenen Momenten, in denen wir glauben, unangenehme, getriggerte Emotionen nicht aushalten zu können.

In solchen Augenblicken kann eine heftige Reaktion kurzfristig wie eine Erleichterung wirken – doch sie nährt meist einen sich selbst verstärkenden Kreislauf. Häufig bleibt zusätzlich ein ungutes Gefühl zurück, und das eigentliche Problem oder der Konflikt verfestigt sich.

Nicht aus Angst zu handeln bedeutet zunächst, innezuhalten. Es bedeutet, sich bewusst zu machen: Ich könnte mich auch anders entscheiden. Es bedeutet, der aufkommenden Emotion Raum zu geben – sie zu fühlen, sie wahrzunehmen, ohne sofort zu reagieren.

In diesem Innehalten, wenn sich der innere Sturm gelegt hat – was oft schneller geschieht, als wir denken –, wird eine leisere Stimme hörbar: die Stimme unseres höheren Selbst. Einem inneren Anteil, der nicht vom Ego getrieben ist, sondern vom Wohl aller.

Wenn wir lernen, dieser stillen Stimme zu vertrauen und ihr zu folgen, entstehen Handlungen, die nicht trennen, sondern verbinden. So kann sich ein Konflikt auf natürliche Weise lösen – klar, ruhig und nachhaltig.

Ich wünsche euch, dass auch ihr euren besseren Weg findet und ihn geht, zum Wohle von euch selbst und allem, was euch umgibt.

Initiation-Challenge Tag 26Wollt ihr euch eine schlechte Gewohnheit, wie z.B. nächtliches Zähneknirschen abgewöhnen?Vor ...
17/03/2026

Initiation-Challenge Tag 26
Wollt ihr euch eine schlechte Gewohnheit, wie z.B. nächtliches Zähneknirschen abgewöhnen?

Vor dem Einschlafen ist das Gehirn besonders empfänglich, weil die bewusste, kritische Kontrolle der Gedanken abnimmt, während Prägung und emotionale Verknüpfung stärker wirken. Indem ihr den gewünschten Zustand wiederholt ausformuliert, verstärkt ihr die Vorstellung einer neuen Gewohnheit, die nach und nach alte Muster ersetzen kann. Bei einem Verhalten wie Zähneknirschen kann das helfen, die unbewusste Anspannung zu reduzieren und das Unterbewusstsein auf Entspannung zu programmieren.

Vor dem Einschlafen wiederholt in Gedanken oder leise, wie es sich anfühlt, entspannt und gelöst zu sein. Stellt euch vor, wie euer Körper ruhig ist, die Muskeln weich, der Geist frei. So programmiert ihr euer Unterbewusstsein sanft auf diesen neuen Zustand. Mit jeder Wiederholung wird es leichter, alte Muster wie Zähneknirschen loszulassen, und ihr nährt die Gewohnheit, euch selbst entspannt und umsorgt wahrzunehmen.

Ich wünsche euch dabei viel Erfolg!

Initiation-Challenge Tag 25Meine Empfehlung heute ist, folgendes zu wiederholen, insbesondere kurz vor dem Einschlafen u...
17/03/2026

Initiation-Challenge Tag 25
Meine Empfehlung heute ist, folgendes zu wiederholen, insbesondere kurz vor dem Einschlafen und unmittelbar nach den Aufwachen:

„Ich esse so, als ob ich mich selbst liebe.
Ich bewege mich so, als ob ich mich selbst wertschätze.
Ich spreche so, als ob ich mich selbst respektiere.
Ich lebe so, als ob ich mich selbst um mich kümmere.“

Für mich bedeutet das, dass Selbstfürsorge im ganzen Alltag spürbar werden kann. Jede meiner Handlungen – sei es beim Essen, Bewegen, Sprechen oder einfach im Alltag – kann zu einem Ausdruck von Selbstliebe und Wertschätzung werden. Wenn ich bewusst so handle, als ob ich mir selbst wichtig bin, merke ich, wie sich eine freundlichere, achtsamere Haltung mir selbst gegenüber entwickelt. Es zeigt mir, dass Selbstliebe nicht abstrakt bleibt, sondern in jedem kleinen Moment konkret erfahrbar ist.

Habt einen Tag voller Selbstliebe und Selbstfürsorge!

Initiation-Challenge Tag 24Es gibt viele Wege, aus dem Herzen zu leben. Einer davon ist die Wertschätzung.Ihr eigentlich...
17/03/2026

Initiation-Challenge Tag 24
Es gibt viele Wege, aus dem Herzen zu leben. Einer davon ist die Wertschätzung.

Ihr eigentlicher Wert liegt nicht nur im Ausdruck nach außen, sondern vor allem im inneren Erleben. Wertschätzung ist eine Haltung, ein Zustand, in dem sich unsere Wahrnehmung verändert.

Unser Gehirn ist von Natur aus eher auf Probleme ausgerichtet. Evolutionsbiologisch war es überlebenswichtig, Gefahren, Fehler oder Mängel schneller zu erkennen als das Gute. Doch wenn wir in einen Zustand der Wertschätzung gehen, verschiebt sich unser Blick. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf das, was bereits da ist: auf Qualitäten, Ressourcen, auf das, was Bedeutung hat. Der gleiche Moment erscheint in einem anderen Licht – nicht mehr als selbstverständlich oder unzureichend, sondern als wertvoll.

Wertschätzung ist dabei mehr als ein Gedanke. Sie ist eine emotionale Erfahrung, in der sich Dankbarkeit, Respekt und Verbundenheit verbinden. Sie lenkt unser Bewusstsein auf das Vorhandene und lässt uns den inneren oder äußeren Wert eines Moments erkennen. So entsteht ein Gefühl von Fülle statt Mangel.

Wenn wir wertschätzen, sind wir wirklich präsent. Wir sehen und würdigen, was ist. Diese Haltung kann Beziehungen vertiefen, weil Menschen sich gesehen und anerkannt fühlen. Gleichzeitig verändert sie auch die Beziehung zu uns selbst. Wir beginnen, unsere eigenen Bemühungen, Grenzen und Qualitäten wahrzunehmen und anzuerkennen. Daraus kann eine freundlichere, stabilere Verbindung zu uns selbst entstehen.

Wertschätzung wird so zu einer inneren Haltung, die das Leben insgesamt reicher und bedeutungsvoller erscheinen lässt.

Wenn wir Wertschätzung wirklich erleben, geschieht vieles zugleich: Unsere Wahrnehmung verschiebt sich vom Mangel hin zum Wertvollen, positive Gefühle entstehen, innere Anspannung kann nachlassen und mit der Zeit verändert sich auch der Blick auf uns selbst und auf die Welt. Genau diese Verbindung macht Wertschätzung zu einer so kraftvollen inneren Erfahrung.

Habt einen wundervollen Tag voller Wertschätzung!

Initiation-Challenge: Tag 23Der Satz „Ich habe alles, was ich brauche. Jetzt.“ beschreibt aus spiritueller Sicht einen Z...
14/03/2026

Initiation-Challenge: Tag 23
Der Satz „Ich habe alles, was ich brauche. Jetzt.“ beschreibt aus spiritueller Sicht einen Zustand innerer Vollständigkeit und Präsenz. Das Gefühl von Mangel entsteht meist aus Vorstellungen darüber, was noch fehlen könnte oder was man erst erreichen müsse, um vollständig zu sein. Der menschliche Geist neigt dazu, sich ständig in Vergangenheit oder Zukunft zu bewegen. In der Vergangenheit liegt die Erinnerung, in der Zukunft die Erwartung oder Sorge. Doch die Erfahrung von Fülle ist nur im gegenwärtigen Moment möglich. Wenn jemand innerlich erkennt oder ausspricht: „Ich habe alles, was ich brauche. Jetzt.“, endet für einen Moment diese Bewegung des Geistes, und das Bewusstsein kehrt in die unmittelbare Gegenwart zurück.

Der Satz „Ich habe alles, was ich brauche“ ist nicht eine objektive Feststellung über äußere Lebensumstände, sondern eine innere Haltung, die das Erleben von Ganzheit ermöglicht.

Diese Haltung bedeutet auch ein tiefes Vertrauen in den Fluss des Lebens. Im Yoga wird davon ausgegangen, dass das Leben im jeweiligen Moment genau das hervorbringt, was für das Wachstum eines Menschen notwendig ist. Dazu gehören nicht nur angenehme Erfahrungen, sondern auch Herausforderungen. Spirituell betrachtet sind Schwierigkeiten daher nicht unbedingt ein Zeichen von Mangel, sondern häufig Teil eines Entwicklungsprozesses.

Diese Erkenntnis kann in tiefer Meditation oder in stillen Bewusstseinszuständen sehr real und spürbar werden. Wenn der Geist ruhiger wird und die ständigen Bewertungen und Vergleiche nachlassen, verschwindet häufig auch das Gefühl von innerem Mangel. In diesem Zustand kann sich eine Erfahrung von Weite, Frieden und Genug-Sein einstellen. Das Leben wird nicht mehr primär als etwas erlebt, das ständig ergänzt oder optimiert werden muss, sondern als etwas, das bereits vollständig ist.

So verweist der einfache Satz „Ich habe alles, was ich brauche. Jetzt.“ auf Präsenz, Vertrauen in das Leben und die Erfahrung, dass die eigentliche Quelle von Ganzheit nicht im Außen liegt, sondern im Bewusstsein selbst.

Habt einen wunderbaren Tag! Alles Liebe!

Initiation-Challenge: Tag 22Summen ist eine sehr einfache und erstaunlich wirkungsvolle Möglichkeit, den Körper zu regul...
12/03/2026

Initiation-Challenge: Tag 22

Summen ist eine sehr einfache und erstaunlich wirkungsvolle Möglichkeit, den Körper zu regulieren und das Nervensystem zu beruhigen. Wenn wir summen, stimulieren wir u. a. den Vagusnerv, der eine zentrale Rolle für unser parasympathisches Nervensystem spielt. Dadurch kann der Körper leichter in einen Zustand von Entspannung und Regeneration wechseln. Herzschlag und Atmung werden ruhiger, Stress reduziert sich und wir fühlen uns oft schon nach wenigen Minuten ausgeglichener.

Gleichzeitig passiert etwas Interessantes in unseren Nasennebenhöhlen: Durch das Summen wird deutlich mehr Stickstoffmonoxid produziert. Dieser Botenstoff verbessert die Durchblutung , unterstützt die Sauerstoffaufnahme und hat antibakterielle sowie antivirale Eigenschaften. Deshalb kann Summen sogar dabei helfen, die Nasennebenhöhlen besser zu belüften.

Auch die Atmung verändert sich beim Summen ganz natürlich. Die Ausatmung wird länger und ruhiger, wodurch sich die Atemfrequenz reduziert und sich das Nervensystem weiter entspannt. Gleichzeitig wirken die Schwingungen im Körper wie eine feine innere Massage. Spannungen im Brustraum, im Gesicht und im Kopf können sich lösen, und wir kommen wieder stärker in Kontakt mit unserem Körper.

Auf das Gehirn wirkt Summen ebenfalls beruhigend. Es unterstützt einen Zustand von innerer Ruhe und Klarheit und kann meditative Zustände leichter zugänglich machen. Deshalb wird Summen auch in vielen Yoga- und Meditationspraktiken genutzt, zum Beispiel beim Tönen von „Om“ oder in der sogenannten Bienenatmung.

Summen ist jederzeit möglich, braucht keine Vorbereitung und wirkt oft schon nach wenigen Minuten. Es verbindet Atmung, Klang und Körperwahrnehmung – und bringt uns auf eine sehr natürliche Weise zurück in einen Zustand von Ruhe, Präsenz und innerer Balance.

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen sonnigen Tag!

11/03/2026

Initiation-Challenge Tag 21

Wir etablieren eine Abendroutine mit beruhigenden Atemübungen und den Schlaf fördernden Asanas. Der Leitsatz wird vor dem Einschlafen wiederholt und ins Unterbewusstsein gepflanzt.

Initiation-Challenge: Tag 20Heute wähle ich Würde.Ich begegne diesem Tag mit aufrechter Haltung – innerlich wie äußerlic...
11/03/2026

Initiation-Challenge: Tag 20
Heute wähle ich Würde.

Ich begegne diesem Tag mit aufrechter Haltung – innerlich wie äußerlich.
In meinen Gedanken, meinen Worten und meinen Handlungen lasse ich Respekt und Bewusstsein wirken. Ich muss nichts erzwingen und nichts beweisen. Meine Würde entsteht aus der Klarheit darüber, wer ich bin.

Heute handle ich nicht aus Hast, Druck oder dem Bedürfnis, jemandem zu gefallen.
Ich handle aus Präsenz.

Wenn Herausforderungen auftauchen, erinnere ich mich:
Ich kann ruhig bleiben.
Ich kann bewusst antworten statt impulsiv zu reagieren.
Ich kann mir selbst und anderen mit Achtung begegnen.

Würde bedeutet für mich:

- mich selbst ernst zu nehmen, ohne mich zu verhärten
- Grenzen zu achten – meine eigenen und die der anderen
- klar und freundlich zu bleiben
- das Wesentliche über das Dringende zu stellen
Ich gehe Schritt für Schritt durch diesen Tag – gesammelt, wach und verbunden mit meinem Herzen.

Heute mache ich alles in Würde.
Und genau darin liegt meine Kraft.

Initiation-Challenge: Tag 19Wie fühle ich meine Emotionen?Aus einer ganzheitlichen Perspektive kann man Emotionen als Be...
11/03/2026

Initiation-Challenge: Tag 19
Wie fühle ich meine Emotionen?

Aus einer ganzheitlichen Perspektive kann man Emotionen als Bewegungen innerer Energie verstehen. Diese entstehen, wenn Erfahrungen auf unsere Bedürfnisse, Erwartungen und inneren Muster treffen. Gedanken geben diesen Bewegungen eine Bedeutung und eine Geschichte, während der Körper die unmittelbare Erfahrung davon trägt. Wenn wir Emotionen bewusst wahrnehmen und ihnen Raum geben, ohne sie sofort zu unterdrücken oder zu bewerten, können sie sich oft auf natürliche Weise verändern und wieder abklingen. Emotionen sind wie Wellen. Sie entstehen, bäumen sich auf und beruhigen sich von allein.

Wenn wir manchmal auch sehr intensive Emotionen durchfühlen wollen, dann hilft die Vorstellung: „Ich bin der Ozean. Meine Emotion ist nur eine Welle.“

Ich lade dich ein, heute deinen Emotionen Raum und deine volle Aufmerksamkeit zu schenken.

Initiation-Challenge Tag 18Es tut mir leid. Bitte verzeih mir. Danke. Ich liebe dich.Hoʻoponopono ist ein traditionelles...
10/03/2026

Initiation-Challenge Tag 18
Es tut mir leid. Bitte verzeih mir. Danke. Ich liebe dich.

Hoʻoponopono ist ein traditionelles Ritual aus Hawaii zur Konfliktlösung, Vergebung und inneren Klärung. Das Wort bedeutet sinngemäß „etwas wieder richtigstellen“ oder „in Ordnung bringen“.

Ursprünglich war es ein gemeinschaftliches Ritual, bei dem Familien Konflikte klärten, Verantwortung übernahmen und Harmonie wiederherstellten.

Die moderne Form von Hoʻoponopono besteht aus vier Sätzen, die innerlich wiederholt werden können:
Es tut mir leid. Bitte verzeih mir. Danke. Ich liebe dich.

Diese Sätze werden auf eine Person, eine Situation oder eine Erinnerung bezogen.

In einer Konfliktsituation sind wir meist versucht, den anderen zu beschuldigen und den Fehler bei ihm zu suchen. Die Tatsache, dass auch wir selbst es besser hätten machen können, kehren wir lieber unter den Teppich. Wenn jede Partei auf das eigene Rechthaben besteht und den anderen beschuldigt, bleibt der Konflikt bestehen und Trennung entsteht.

Hoʻoponopono kehrt diese Dynamik um. „Ich liebe dich“ bedeutet: Mir ist es wichtiger, die Trennung aufzuheben, und ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen. „Es tut mir leid“ zeigt, dass ich erkenne, dass ich einen Fehler gemacht habe, und dass ich dich mit deinen Emotionen sehe und fühle. An dieser Stelle ist es wichtig, die Emotionen ehrlich zu fühlen, ohne sie zu manipulieren, damit auch sie integriert werden können.

Dieser Akt kann eine Brücke zur anderen Person schlagen. Während um Verzeihung gebeten wird, kann der Groll losgelassen werden und Vergebung geschehen. Die natürliche Reaktion auf Vergebung ist Dankbarkeit. Der Zustand von Liebe, Verbundenheit und Harmonie kann so wieder entstehen.

Ich empfehle, diese Haltung mit Menschen zu praktizieren, die ebenfalls bereit sind, Verantwortung für ihren eigenen Beitrag zu übernehmen – aus der Einsicht heraus, dass es immer einen besseren Weg gibt.

Wenn Menschen dafür noch nicht bereit sind oder weit entfernt sind, lohnt es sich, die Prozedur innerlich zu vollziehen.

So oder so wirkt sie befreiend, harmonisierend und erfüllend – und trägt damit zu einem schöneren Leben bei.

I-Challenge: Tag 17„Ich übernehme Verantwortung für meine Gefühle.“beschreibt eine Haltung innerer Selbstwirksamkeit. D....
06/03/2026

I-Challenge: Tag 17
„Ich übernehme Verantwortung für meine Gefühle.“
beschreibt eine Haltung innerer Selbstwirksamkeit. D.h. ich erkenne an, dass Gefühle in meinem Inneren entstehen, dass meine Gedanken und Bewertungen dabei eine Rolle spielen und dass ich Einfluss darauf habe, wie ich mit diesen Gefühlen umgehe und wie ich darauf reagiere. Dadurch entsteht mehr persönliche Freiheit und zugleich eine reifere Form von Kommunikation mit anderen Menschen.

Verantwortung ist nicht dasselbe wie Schuld. Wenn jemand respektlos oder verletzend handelt, liegt die Verantwortung für dieses Verhalten natürlich bei dieser Person.

Verantwortung für die eigenen Gefühle zu übernehmen bedeutet lediglich, sich bewusst zu sein, wie man innerlich damit umgeht und wie man darauf reagiert. Man kann also seine Gefühle ernst nehmen, Grenzen setzen oder Bedürfnisse äußern, ohne anderen automatisch die Verantwortung für das eigene Innenleben zuzuschieben.

Statt zu sagen: „Du machst mich wütend“, formuliert man eher: „Ich merke, dass ich wütend werde, wenn das passiert.“ Dadurch wird weniger Schuld verteilt, und Gespräche können oft offener und konstruktiver verlaufen.

Häufige Missverständnisse sind,

- dass man seine Gefühle vollständig kontrollieren oder sogar verhindern müsste. Das ist unrealistisch, denn Gefühle entstehen oft spontan und automatisch. Verantwortung bedeutet hier eher, anzuerkennen, dass sie da sind und bewusst zu entscheiden, wie man damit umgeht.

- zu glauben, dass das Verhalten anderer Menschen keine Rolle mehr spielt. Natürlich können Worte oder Handlungen anderer Menschen starke Emotionen auslösen. Verantwortung für die eigenen Gefühle zu übernehmen bedeutet daher nicht, alles zu akzeptieren, sondern auch für sich einzustehen, Grenzen zu setzen und Bedürfnisse zu kommunizieren.

- die Vorstellung, dass man allein für sein emotionales Erleben zuständig ist und keine Unterstützung braucht. In Wirklichkeit entstehen Gefühle immer auch in Beziehungen. Austausch, Verständnis und Unterstützung durch andere Menschen bleiben deshalb wichtig.

In diesem Sinne: „Ich übernehme die Verantwortung für meine Gefühle“ und euch einen wundervollen Tag!

Adresse

AhornStr. 25
Essen
45134

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Kategorie

YOGANOVA-Story

YOGANOVA startete bereits 2005 als Zentrum für Yoga, Pilates, Meditationstechniken und verschiedene naturheilkundliche Ansätze. Die Liebe zum Yoga ist immer weiter gewachsen und setzt mittlerweile mit unserem eigenen Nova Yoga Stil auch den Schwerpunkt im Kursplan. Nova Yoga steht für „Neues Yoga“ und ist das Ergebnis der organisch gewachsenen und seit 1999 andauernden Lern- und Lehrerfahrung von Noémi. So vereinigt Nova Yoga das „Best Of“ verschiedener moderner und traditioneller Hatha Yoga Stile (Iyengar Yoga, Anusara Yoga, Forrestyoga, Vinyasa Yoga, Hatha Yoga Parampara, Yoga Synergy, etc.) mit präzisen anatomischen und physiologischen Ausrichtungen, ergänzt durch Methoden aus der Psychologie.

Unser Nova Yoga kultiviert eine Lebenseinstellung, die


  • Ganzheitlichkeit – Verbindung zwischen physischen, kognitiven und emotionalen Aspekten,

  • Balance zwischen Anspannung und Entspannung, Innen- und Außenausgerichtetheit, Links- und Rechtslastigkeit, Yin und Yang, etc.