29/12/2025
Bevor wir jetzt alle kollektiv so tun, als hĂ€tten wir so viel gelernt dieses Jahr und wĂ€ren innerlich schon komplett neu verdrahtet, lass mich mal ganz kurz ehrlich seinâŠđ
Dieses Jahr war absolut kein Upgrade .
Es hat uns gezeigt, wo dann doch noch diese leise, fiese Scham sitzt, die dir ins Ohr flĂŒstert und eine GĂ€nsehaut ĂŒber die Arme zaubert: âGirl, du mĂŒsstest das doch schon lĂ€ngst hinter dir haben.â
Und genau DAS ist so vielen von uns dieses Jahr klar geworden :
Scham ist absolut nicht laut, sondern tarnt sich gerne als Anspruch oder auch als innere Erwartung.
Ich persönlich dachte wirklich ehrlich, ich wĂ€re mit dem Thema Sichtbarkeit durch oder auch mit Bewertung, AuĂenwirkung mit meiner Angst vor Ablehnung.
schade, Schokolade đ
Sichtbarkeit reaktiviert IdentitĂ€ten, nicht weil du rĂŒckfĂ€llig bist, sondern weil dein Nervensystem auf Felder reagiert und nicht auf Erkenntnisse.
Na gut, war ich also nicht stuck, weil ich nichts wusste, sondern weil ich unbewusst, immer noch bzw wieder eine alte Version von mir bedient habe.
NĂ€mlich die, die funktionieren und verstanden werden will.
und ich fĂŒr mich merke immer klarer, dass Social Media leider kein neutraler Raum ist, sondern eben weiterhin ein Feld mit Erwartungen, Tempo und auch Druck.
GröĂe kann nicht entstehen, indem wir lauter werden, sondern indem wir wahrhaftiger werden, auch wenn niemand klatscht.
Wenn du das auch gerade fĂŒhlst :
Du bist nicht falsch - du bist nur zu viel hier unterwegs.
Du bist nicht zurĂŒckgefallen - du bist nur zu viel hier unterwegs.
Dein Leben ist nicht ScheiĂe - du bist nur zu viel hier unterwegs.
Du bist nicht zu spÀt oder zu alt? - du bist nur zu viel hier unterwegs.
Traue dich und gehe dahin, wo dich niemand sofort versteht oder kommentiert , sondern dorthin, wo du bist und wie du bist, wenn niemand hinschaut.
Und das ist manchmal, wenn nicht sogar oft das Mutigste was wir tun können .
Hab einen schönen Jahresabschlussâ€ïžâđ„