11/02/2026
Am Weltkrebstag, 4. Februar 2026, besuchte Matthias Hauer, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie Vorsitzender des Strategiekreises der Nationalen Dekade gegen Krebs, das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) West.
Neben dem Besuch zentraler Einrichtungen der Universitätsmedizin Essen wurden feierlich Förderbescheide für eigenständige Forschungsvorhaben übergeben – darunter das Projekt I-CHECK-HEART, das von März 2026 bis Februar 2029 mit knapp 1,8 Mio. Euro gefördert wird.
Im Zentrum steht die Entwicklung einer KI-gestützten, digitalen kardio-onkologischen Nachsorgelösung für Patientinnen und Patienten unter Immun-Checkpoint-Inhibitor-Therapie, um kardiovaskuläre Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen, kontinuierlich zu überwachen und eine individualisierte, patientenzentrierte Nachsorge zu ermöglichen.
Die Projektleitung am Universitätsklinikum Essen vereint ausgewiesene Expertise aus Kardiologie, Dermatoonkologie und Palliativmedizin. Federführend koordiniert wird I-CHECK-HEART durch die Klinik für Kardiologie und Angiologie unter der Leitung von PD Dr. Raluca Ileana Mincu und Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Tienush Rassaf, gemeinsam mit der Co-Leitung der Klinik für Dermatologie (Prof. Lisa Zimmer, Prof. Alpaslan Tasdogan, Prof. Dirk Schadendorf) sowie der Klinik für Palliativmedizin (Prof. Mitra Tewes).
Zum interdisziplinären Konsortium gehören zudem starke externe Partner: Fimo Health, das Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme, das Forschungszentrum Jülich sowie das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften – ISAS. Gemeinsam verbinden sie digitale Medizintechnik, KI-basierte Datenanalyse und OMICS-basierte Verfahren zur Identifikation patientenspezifischer molekularer Profile.
Damit setzt I-CHECK-HEART neue Maßstäbe in der kardio-onkologischen Nachsorge und steht exemplarisch für eine innovative, vernetzte und konsequent patientenzentrierte medizinische Versorgung.