23/01/2026
🧠 treten häufig gemeinsam auf – etwa Depressionen zusammen mit Angststörungen oder Schizophrenie mit bipolarer Störung. Eine kürzlich in „Nature“ veröffentlichte Studie, an der auch Prof. Dr. Anke Hinney, Wissenschaftlerin an unserer Fakultät, beteiligt war, liefert nun Hinweise auf wichtige überlappende genetische Faktoren.
🔬Das internationale Forschungsteam hat genetische Daten von über einer Million Menschen mit 14 verschiedenen psychischen Erkrankungen analysiert. Dabei zeigte sich, dass viele dieser Erkrankungen genetisch enger miteinander verwandt sind als bisher angenommen.
🧬„Statt jeweils eigene genetische Ursachen zu haben, teilen sich viele psychische Erkrankungen einige wenige gemeinsame genetische Grundlagen“, erklärt Prof. Dr. Anke Hinney, Leiterin der Sektion für Molekulargenetik Psychischer Störungen an der LVR-Universitätsklinik Essen. „Vielleicht liefern solche genetischen Analysen langfristig auch Erklärungen für die Geschlechterunterschiede, die bei psychischen Erkrankungen häufig beobachtet werden“, so Hinney weiter.
Ausführliche Infos und den Link zur Originalveröffentlichung findet ihr unter https://udue.de/1873
Universitätsklinikum Essen
Universität Duisburg-Essen