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"Dein Hund braucht kein Training. Dein Hund braucht dich. Seinen Menschen, der hinschaut, fühlt ,reflektiert und bereit ...
13/01/2026

"Dein Hund braucht kein Training. Dein Hund braucht dich. Seinen Menschen, der hinschaut, fühlt ,reflektiert und bereit ist, sich selbst zu hinterfragen."

Ein sehr guter Beitrag, meiner sehr geschätzten Kollegin und Freundin, Simone Mangold.

Über Hundetraining, Hundetrainer und Hundeschulen -
Hundetraining scheint eines der Themen zu sein, in denen Kritik sofort als Angriff gewertet wird. Ganz gleich, ob aversiv oder positiv trainiert wird – Hundeschulen verteidigen das Konstrukt Training mit erstaunlicher Vehemenz. Und das überrascht nicht: Training ist ein Geschäftsmodell. Methoden mögen sich unterscheiden, das Prinzip bleibt gleich.

Aversive Trainer schieben die Schuld für problematische Verhaltensweisen von Hunden den Positiven zu. Positive Trainer zeigen mit dem Finger auf die Aversiven. Beide Seiten erklären die wachsenden Probleme mit „immer mehr Hunden“, „immer höheren gesellschaftlichen Anforderungen“ und „immer anspruchsvolleren Haltern“. Und beide eint ein zentrales Narrativ: Der Hund muss trainert, (v)erzogen, geformt, angepasst werden – natürlich immer „zu seinem Besten“.

Und genau hier beginnt das Paradoxon.
Es wird unablässig von den Bedürfnissen der Hunde gesprochen (wenn auch gegensätzlich), während gleichzeitig fast ausschließlich über die Erwartungen der Menschen gearbeitet wird. Alltagstauglichkeit, Funktionieren im urbanen Raum, soziale Kompatibilität, Abrufbarkeit, Frustrationstoleranz, Impulskontrolle – alles menschliche Anforderungen, verpackt in wohlklingende Begriffe wie Beziehung, Bindung und Bedürfnisorientierung.
Die genannten menschlichen Anforderungen bekommt man ohne Manipulation des Hundes übrigens geschenkt. Aber das ist ein anderes Thema...

Wenn sich in diesem Kontext jemand kritisch über Hundetraining, Hundetrainer oder Hundeschulen äußert, wird reflexartig Unwissen, Fahrlässigkeit, Ignoranz und vieles mehr unterstellt. Und das selbst dann, wenn diese Person sich intensiv mit der Biologie des Hundes und ihren Facetten auseinandergesetzt hat, gelernt hat, beobachtet hat und an der eigenen inneren Haltung und Einstellung gearbeitet hat. Wissen zählt plötzlich nur noch, wenn es zertifiziert, buchbar und marktkonform ist. Und wenn es dem gewohnten Einheitsbrei entspricht.

Was dabei kaum hinterfragt wird: Warum entstehen so viele Probleme gerade dort, wo Hunde permanent „bearbeitet“ werden? Warum sind es häufig die großen Hunde und "Listenhunde" mit Dauerabo beim Hundetrainer oder aufm Hundeplatz, die im sozialen Kontakt auffällig sind – während Hunde, deren Verhalten nicht ständig gefordert, korrigiert, gelenkt, kontrolliert oder optimiert wird, oft deutlich stabiler und gelassener durch die Menschenwelt gehen?

Vielleicht liegt es nicht nur daran, wie trainiert wird. Vielleicht liegt es daran, DASS trainiert wird.
Daran, dass natürliche Kommunikationsformen unterdrückt, umgedeutet oder pathologisiert werden. Dass Hunde lernen, menschliche Erwartungen zu erfüllen, statt sich selbst zu regulieren. Dass Vertrauen durch Training ersetzt wird und Beziehung durch Technik.

Natürlich gibt es schlechte Trainer. Davon sprechen alle gern. Doch die entscheidendere Frage wäre: Warum braucht ein Hund überhaupt einen Trainer? Warum gilt das Nicht-Trainieren von Hunden automatisch als fahrlässig? Und warum wird Erfahrungswissen aus echter, unvermittelter Beziehung so schnell als „unprofessionell“ abgetan?

Solange Hundetraining primär ein Markt ist, wird es immer neue Probleme geben, die gelöst werden müssen (und immer wieder wird versucht werden, das Rad neu zu erfinden 😆). Und solange Bedürfnisse definiert werden, um Erwartungen durchzusetzen, bleibt der Hund das Objekt – nicht der Maßstab.
Das Wichtigste wird dabei komplett übergangen: (Zusammen-)Leben.

Es ist an der Zeit, neue Wege zu begehen, weniger zu rechtfertigen und stattdessen mehr zuzuhören. Den Hunden. Nicht den Konzepten.

Dein Hund braucht kein Training. Dein Hund braucht dich. Seinen Menschen, der hinschaut, fühlt, reflektiert und bereit ist, sich selbst zu hinterfragen.

Wenn du lernen möchtest, deinen Hund wirklich zu verstehen - jenseits von Methoden und Erwartungen - kann dich ein Hundemenschencoach begleiten.
Sehr empfehlenswert auch für Hundetrainer, die bereit sind, ihren Horizont zu erweitern und sich weiterzuentwickeln.

Kontaktier mich gerne:
info@hundezentrum-remsmurr.de

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Sichert sie bitte bestmöglich! Leint sie auf jeden Fall beim Gassi gehen an und jeh nach Hund, zusätzlich mit Sicherheitsgeschirr, Bauchgurt und GPS- Tracker.
Eigentlich nichts neues...🤷
"The same procedure as every year...", aber es entlaufen ja leider immer wieder sehr viele, in Panik geratene Hunde an Silvester und den Tagen davor und danach... 😥

Bild: Heinz Grundel

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Kleine Hunde werden schnell übersehen und getreten, aber auch größere werden im Gedränge häufig mal angerempelt, oder jemand tritt gar auf den Schwanz, des "artig" liegenden Hundes - und wehe ihm, er schnappt dann zu ... 😥
Außerdem liegen jede Menge Essensreste auf dem Boden und nicht alles ist für den Hund geeignet, oder gar verdaulich (Knochen).
Sehr wahrscheinlich wird dann auch noch gemaßregelt, wenn der arme Hund den Verlockungen nicht widerstehen kann 😢
Von oben gibt 's noch ne Dusche mit Bier, oder heißem Glühwein und von allen Seiten laute Stimmen, Kindergeschrei und Weihnachtslieder 😱🙉🙉🙉
Auch wenn der ein, oder andere Schatz das Ganze auf den ersten Blick gelassen hinnimmt, toll findet er es bestimmt nicht.
Zuhause im Körbchen ist es sicherlich behaglicher und falls der Vierbeiner nicht alleine bleiben kann, findet sich bestimmt ein netter, vertrauter Mensch, der Mal ein, zwei Stündchen Pfötchchen hält.

Adresse

Hammer Straße 73d
Essen
45239

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