25/01/2021
Ich habe eben auf meiner privaten FB-Seite eine Erinnerung mit Winterbildern geteilt und beim Schreiben gemerkt, dass das ein Text wird, der viel besser auf meine Miteinander Reden Seite passt. Deswegen wiederholt sich hier erstmal etwas. Damit der Zusammenhang da ist, poste ich nochmal ein paar Winterbilder.
Nicht, dass ihr denkt, ich liebe den Sommer nicht, nur weil ich Winterbilder so toll finde. Im Gegenteil, ich mag es warm. Nur ist das Licht im Winter oft so mystisch und man kann so ruhig werden. Ruhe und Gelassenheit fehlt so sehr in unserer Gesellschaft, ein Zu-sich-kommen und Bei-sich-sein. Gerade in der jetzigen Zeit, in der Covid19 die Menschen scheinbar in die Angst jagt, wäre Stille mal gut.
Viele beschweren sich über Langeweile, anstatt gerade diese zu nutzen. Wann haben wir schon mal die Gelegenheit, irgend wobei oder irgendwo lange zu (ver)weilen.
Der Blick nach innen ist gerade gefragt. Aber der fällt schwer, weil wir sonst so sehr darauf bedacht sind, unser Außen zufrieden zu stellen bzw. dem Außen und den anderen zu gefallen. Da ist Anpassen gefragt.
Und nun sind wir gefragt, unsere Bedürfnisse und auch unsere Grenzen neu zu stecken, damit wir klar haben, damit wir merken/ wissen, dass die Welt nie wieder so wird wie früher. Damit wir merken, dass wir Menschen uns ändern sollen. Die Erde braucht uns nicht, wir brauchen aber die Erde. Deswegen ist es so wichtig, sie zu schätzen und mit ihr auch wie mit einem Schatz umzugehen und sie nicht auszubeuten. Es sagen so viele: "Ja die da oben....", die sollen doch mal. Ja, die dürfen auch gerne, aber damit sind wir die eigene Verantwortung nicht los. Wir können bei denen da oben nichts ändern. Die Macht haben wir nicht. Aber jeder hat die Macht, bei sich selbst und seinem Umkreis etwas zu verändern.
Um den Kreis nun zu schließen: Um Bedürfnisse und Grenzen neu stecken zu können, brauchen wir Ruhe und Bei-uns-sein. Wo findet man das besser, als an einem fast menschenleeren Strand mit einer Stimmung, die dazu einlädt. Wer keinen Strand so nah bei sich hat, kennt bestimmt einen Ort, an dem es ähnliche Voraussetzungen gibt.
Manchmal ist es alleine zu schwer, seine Bedürfnisse und Grenzen überhaupt zu kennen. Wie sollen da neue gefunden werden. Da braucht es dann auch mal professionelle Unterstützung. Die findet ihr dann bei Miteinander Reden. Meldet euch gerne, meine Praxis ist geöffnet und darf es auch sein, weil sie zu den gesundheitsrelevanten Einrichtungen gehört.
Habt es gut, bleibt gesund,
eure Agnes Scharf-Balster