05/04/2026
PDO-Fäden sind ein Verfahren aus der ästhetischen Medizin, das oft als „Fadenlifting“ bezeichnet wird. Dabei werden feine, auflösbare Fäden unter die Haut eingebracht, um sie zu straffen und zu regenerieren.
Was bedeutet PDO?
PDO steht für Polydioxanon – ein Material, das schon lange in der Chirurgie für selbstauflösende Nähte verwendet wird. Es ist gut verträglich und baut sich im Körper nach einigen Monaten vollständig ab.
Was bewirken PDO-Fäden?
1. Sofortiger Straffungseffekt
Die Fäden wirken wie ein kleines „Gerüst“ unter der Haut. Dadurch wird erschlafftes Gewebe leicht angehoben, z. B. im Gesicht (Wangen, Kinnlinie, Hals).
2. Kollagenaufbau (Langzeiteffekt)
Der wichtigste Effekt passiert danach:
Der Körper reagiert auf die Fäden, indem er mehr Kollagen produziert.
→ Das verbessert:
• Hautfestigkeit
• Elastizität
• Hautstruktur
3. Verbesserte Hautqualität
Viele berichten auch von:
• glatterer Haut
• weniger feinen Falten
• frischerem Aussehen
Wie lange hält das Ergebnis?
• Fäden lösen sich nach ca. 6–8 Monaten auf
• Effekt (Kollagenaufbau) hält oft 12–18 Monate
Wo werden sie eingesetzt?
Typische Bereiche sind:
• Gesicht (Wangen, Nasolabialfalten)
• Kinnlinie („Jawline“)
• Hals
• Augenbrauenlifting
• manchmal auch Körperbereiche (z. B. Bauch, Arme)
Gibt es Risiken?
Ja, wie bei jedem Eingriff:
• Schwellung, Blutergüsse
• leichte Schmerzen
• selten: Infektionen/ungleichmäßige Ergebnisse
PDO-Fäden sind eine minimalinvasive Methode zur Hautstraffung, die sowohl einen sofortigen Lifting-Effekt als auch eine langfristige Verbesserung durch Kollagenbildung bewirken.