Katrin Rey - Traumasensible Körpertherapie & Sexualität

Katrin Rey - Traumasensible Körpertherapie & Sexualität Ich bin Katrin, 46 Jahre alt und Mama von zwei Teenager-Mädchen. Nebenher biete ich als Master Trainerin Weiterbildungen für Fachpersonen an.

* Check-Up von Bauch und Beckenboden
* Rektusdiastase
* Nabelbruch / Hernie in der Bauchwand
* Tupler Technik
* Beschwerden im Beckenboden
* Geburtsverletzungen
* Sexuelle Beschwerden
* Aufarbeitung belastender Geburtserfahrungen
* Trauer & Trauma Gemeinsam mit unseren zwei Fellnasen wohnen wir in Frankfurt am Main, wo ich 2020 auch meine Praxis für Frauengesundheit eröffnet habe. Als absoluter Super-Nerd befinde ich mich in permanenter Entwicklung, stretche gerne meine Komfort-Zone und tanze auf dem Tellerrand. Da ich ursprünglich aus dem Tanz und der Körperarbeit (Physiotherapie) stamme, hege ich schon immer eine Faszination für Bewegungsabläufe. Die Körpermitte hat es mir schon als junge Therapeutin besonders angetan. 2017 habe ich die Tupler Technik für mich entdeckt, welche ich ins Deutsche übersetzt und hier eingeführt habe. Als Rektusdiastase-Spezialistin verbinde ich den Körper mit der Seele und arbeite traumasensibel und ganzheitlich mit Frauen in besonderen Lebensphasen. Mein Schwerpunkt liegt auf der ganzheitlichen Therapie der Körpermitte, welche durch Schwangerschaften, Geburten, Überlastung, chirurgische Eingriffe, Trauer & Trauma schnell aus dem Gleichgewicht geraten kann. Ich begleite Dich in folgenden Themenbereichen:

* Check-Up von Bauch und Beckenboden, inkl. funktioneller Ultraschall
* Rektusdiastase
* Nabelbruch / Hernie in der Bauchwand
* Tupler Technik
* Beschwerden im Beckenboden
* Geburtsverletzungen
* Sexuelle Beschwerden (Lustlosigkeit, Orgasmusprobleme, Schmerzen beim
Sex, Sex nach Schwangerschaft, etc)
* Aufarbeitung belastender Geburtserfahrungen
* Trauer & Trauma

"Traumasensibel" bedeutet nicht, dass Du ein Trauma erlebt haben musst, um in meine Praxis zu kommen. Traumasensibilität beschreibt vielmehr eine wertschätzende Grundhaltung gegenüber dem Menschen in seiner Ganzheit (Körper, Geist und Seele). "Traumasensible Körpertherapie" bedeutet, dass wir gemeinsam über Körperübungen den Kontakt und die Verbindung zum Körper wiederherstellen. Deine Körperwahrnehmung und Dein Spürgewahrsein werden dadurch verbessert. Dies dient als Grundlage für eine effektive Ansteuerung der tiefen und somit unsichtbaren Muskelschichten und als Basis für einen nachhaltigen Therapie-Erfolg. Meine Message an Dich:
Wir Frauen besitzen eine besondere Super-Power, und das ist unser Instinkt. Diesem Instinkt zu trauen oder ihn überhaupt wahrzunehmen kann für viele eine sehr große Herausforderung sein. Ich möchte Dich dazu ermutigen, den Weg zurück in Deinen Körper zu finden und diesen als sicheren Ort zu empfinden. Denn er steckt voller Weisheiten. Herzlichst,

Katrin Rey

Beschwerden im Beckenboden dürfen ernst genommen und fachlich begleitet werden.Spezialisierte Physio, Osteopathie oder m...
04/02/2026

Beschwerden im Beckenboden dürfen ernst genommen und fachlich begleitet werden.
Spezialisierte Physio, Osteopathie oder manuelle Techniken können dabei unglaublich wertvoll sein.
Und gleichzeitig gibt es einen weiteren Aspekt, der unbedingt Aufmerksamkeit verdient:

‼️Viele Körper befinden sich in einer Schutzspannung.
Sie sind nicht schwach, sondern wachsam.
Sie sind nicht dysfunktional, sondern überlebensklug.

Wenn ein Nervensystem eine überwältigende oder grenzüberschreitende Erfahrung gespeichert hat, kann der Beckenboden in einer tiefen Schutzspannung bleiben.
Wird dann direkt mit intensiver manueller Arbeit, Atemübungen, Dehnungen oder innerer Behandlung gestartet, kann das Nervensystem das als erneute Bedrohung erleben.

Die Folge:

• plötzliches Zumachen
• Schmerzen statt Erleichterung
• Dissoziation oder inneres Wegdriften
Scham, Überforderung oder unerklärliche Tränen.

Nicht, weil die Therapie “falsch” ist.
Sondern weil ggf. die Reihenfolge (und das Tempo) nicht stimmen.

Struktureller Ansatz:
„Da ist Spannung, wir lösen sie.“

Traumasensibler Ansatz:
„Da ist Spannung. Ist dein Nervensystem gerade sicher genug, sie loszulassen?“

Beckenbodenarbeit darf mehr sein als Technik.

Wenn du dich in oder nach Behandlungen schon einmal übergangen, überwältigt oder “komisch danach” gefühlt hast, hat Dein Körper kommuniziert.

Beckenbodenarbeit darf langsam sein. Wahlmöglichkeiten geben. Von außen nach innen gehen. Mit dem Nervensystem arbeiten, nicht gegen es.

Heilung passiert nicht durch Druck.
Sondern durch Sicherheit ❤️

Wiederkehrende Blasenbeschwerden sind unglaublich belastend. Insbesondere dann, wenn die medizinischen, medikamentösen u...
02/02/2026

Wiederkehrende Blasenbeschwerden sind unglaublich belastend. Insbesondere dann, wenn die medizinischen, medikamentösen und physiotherapeutischen / osteopathischen Grenzen erreicht sind.

Doch was oft übersehen wird: Die Blase ist eng mit dem Nervensystem verbunden. Sie reagiert nicht nur auf Bakterien, sondern auch auf Stress, Schutzreaktionen und alte Körpererinnerungen.

Zum Beispiel kann ein früherer medizinischer Eingriff im Bauch- und Beckenraum für den Körper überwältigend gewesen sein. Selbst dann, wenn „alles gut gegangen“ ist. Ein medizinischer Eingriff ist im Trauma-Kontext auch eine Form der Grenzüberschreitung - denn hier wird die Körpergrenze überschritten. Das kann in Bezug auf die Blase das Legen eines Katheters gewesen sein, eine Blasenspülung, eine Operation, eine Geburt mit Intervention, eine unangenehme Untersuchung im Intimbereich, usw usw. - die Liste an Möglichkeiten ist lang und der Eingriff kann bereits Jahrzehnte zurück liegen.

➡️ Berührung im Intimbereich wird als Bedrohung & Kontrollverlust gespeichert und mit Hilflosigkeit, Ausgeliefertsein, Schmerz oder Überforderung in Verbindung gebracht.

Typische Folgen können u.a. eine erhöhte Spannung im Beckenboden, Reizempfindlichkeit der Blase, Entzündungsanfälligkeit und Schmerzen ohne klare Ursache sein. Der Körper macht zu, der Körperbereich wird zur Tabuzone, die Lebnsqualität ist eingeschränkt, Intimität wird zum Dauer-Stress.

Wird dem Körper wieder Sicherheit vermittelt, kann das Nervensystem langsam und achtsam aus dem Alarmzustand und der Schutzreaktion heraus begleitet werden.

Gleichzeitig ist es immer sinnvoll, einen Blick auf (seggsuelle) Grenzen und Bedürfnisse zu werfen, um einen neuen Raum für Erfahrung und Berührung zu schaffen, der ganz kleinschrittig betreten werden darf.

💖

Kaum ein Bereich des Körpers ist so privat wie der weibliche Schoßraum. Hier liegen Schutz, Verletzlichkeit und tief ver...
30/01/2026

Kaum ein Bereich des Körpers ist so privat wie der weibliche Schoßraum.

Hier liegen Schutz, Verletzlichkeit und tief verankerte Körpererinnerungen dicht beieinander.

Neben seiner großen anatomischen Relevanz ist der Beckenraum ein hochintimer & würdevoller Erfahrungsraum, der Erfahrungen von Nähe, Grenzen, Schutz und Verletzlichkeit somatisch ausdrücken kann.

Es zeigen sich in diesem Bereich also nicht nur funktionelle, sondern auch emotionale Reaktionen, sowie autonome Schutzreaktionen des Nervensystems.

Der Schoßraum ist außerdem eng mit der eigenen Biografie, Intimität, Identität und Sicherheit verknüpft.

Eine therapeutische Begleitung erfordert daher unbedingt eine trauma-sensible Haltung und ein Höchstmaß an Sensibilität, Achtsamkeit & Sicherheit, sowie eine respektvolle Beziehungsgestaltung.

Eine gute Diagnostik & Betreuung durch qualifizierte, medizinische Fachpersonen (Physio, Osteo, Gyn, o.ä.) sind eben so wichtig wie der emotionale Aspekt, der meist unterschätzt oder übersehen wird.

Mehr dazu im zweiten Teil 💖

Die Körpermitte, jener Raum zwischen Bauch, Zwerchfell und Beckenboden, ist oft ein stiller Zeuge dessen, was nicht vera...
27/01/2026

Die Körpermitte, jener Raum zwischen Bauch, Zwerchfell und Beckenboden, ist oft ein stiller Zeuge dessen, was nicht verarbeitet werden konnte.

In meiner früheren Tätigkeit als gynäkologische Physiotherapeutin war ich jahrelang hilflose Zeugin dessen, wie groß der Einfluss von belastenden oder nicht verarbeiteten Erlebnissen auf die Funktion der Körpermitte (Bauch/Beckenboden) sein kann.

Die Auswirkungen von hohem Stress können sich auf den gesamten Organismus ausweiten:
Neben den Körperfunktionen wie Herzschlag, Atmung und Sinnesorganen beeinflusst ein chronischer Stresszustand auch unsere Widerstandsfähigkeit, das Immunsystem, das Hormonsystem und den Stoffwechsel.

Wenn Anspannung zum Dauerzustand wird, verliert der Körper seine Fähigkeit, sich zu regulieren. Er verschließt sich, macht zu, Deckel drauf, schaltet ab, wird abgespalten.

Wir leben im oberen Teil des Körpers: im Kopf. In der Anspannung. Und verlieren den Kontakt zu dem, was uns eigentlich trägt: Dem Körper, dem Spüren.

Mit einem überaktiven Nervensystem befinden wir uns im Funktions- oder Überlebensmodus. Permanente Überforderung, Erschöpfung, ein Gefühl des Kontrollverlustes über den eigenen Körper, Hilflosigkeit, Ohnmacht, Schwindel, Tinnitus, Hitzewallungen, chronische Schmerzen und muskuläre Verspannungen, Herzklopfen, Schlafstörungen, … die Liste an möglichen Symptomen ist lang.

Der Atem wird flach, die Bauchdecke hart, das Becken unbeweglich, der Kontakt zum Inneren unsicher. Es ist, als würde sich der Körper unbewusst schützend zusammenziehen.

In meiner Begleitung geht es vor allem darum, die Verbindung zum eigenen Körper durch achtsames Spüren wiederherzustellen und die darin gebundene Energie ganz langsam zu entladen.

Mit dem Lösen der inneren Anspannung werden abgespaltene Körperbereiche wieder in die Wahrnehmung integriert, Verspannungen und Schmerzen können sich lösen und die Stresstoleranz (Resilienz) wird erhöht.

Meine Arbeit greifbar und verständlich zu machen ist gar nicht so einfach 😅Es wird in der kommenden Zeit aber einige Pos...
25/01/2026

Meine Arbeit greifbar und verständlich zu machen ist gar nicht so einfach 😅
Es wird in der kommenden Zeit aber einige Posts mit Beispielen geben, die verdeutlichen werden, um was es geht 🩷

2026 wird ein Jahr mit mehr Tiefe. Mehr Klarheit. Mehr echten Tools. 🤍Ich habe in den letzten Monaten so viel gesammelt,...
21/01/2026

2026 wird ein Jahr mit mehr Tiefe. Mehr Klarheit. Mehr echten Tools. 🤍

Ich habe in den letzten Monaten so viel gesammelt, sortiert, verworfen, neu gedacht - und jetzt wird es endlich konkret:
Es entstehen neue Projekte und neue Inhalte, die sich wirklich begleiten dürfen.

🧠 Nervensystem, Stress & Trauma (inkl. PNI)
🫶🏻 Körpermitte & Psychosomatik
🤰 Schwangerschaft, Geburt, Frauengesundheit & Babys.

Und das ist erst der Anfang:
🎧 Der Podcast geht bald online
📲 Ich arbeite gerade an einer App
💻 Ein großer Onlinebereich entsteht
🎓 Workshops, Webinare & Weiterbildungen sind in Planung

Ich freue mich riesig darauf, 2026 mit dir zu gestalten - mit mehr Tiefe, mehr Verständnis und mehr Verbindung zum Körper.

👉🏻 Was brauchst du gerade am meisten? Nervensystem / Trauma / Stress / Psychosomatik?

Da sowieso alles miteinander in Verbindung steht, werden wir viele Schleifen drehen 🩷

Pünktlich zum heutigen Tag der Gewalt gegen Frauen und dem   Day habe ich es geschafft, meine Website zu überarbeiten un...
25/11/2025

Pünktlich zum heutigen Tag der Gewalt gegen Frauen und dem Day habe ich es geschafft, meine Website zu überarbeiten und mich dem zu widmen, was mich seit Jahren unermüdlich antreibt.

In meiner Arbeit als gynäkologische Physiotherapeutin habe ich tausende und abertausende Geschichten von Gewalt, Übergriffen und traumatischen Geburten gehört.

Und war jahrelang hilflose Zeugin dessen, wie groß der Einfluss von belastenden oder nicht verarbeiteten Erlebnissen auf den gesamten Organismus sein kann.

Seit 2019 beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema . 2021 habe ich mein erstes Interview dazu gegeben. Seit 2022 befinde ich mich auf dem Weg zur körperorientierten Traumatherapeutin.

Doch erst jetzt, Ende 2025, fühle ich mich in voller Klarheit dazu bereit, den Schritt zu gehen und Frauen, Mütter, Väter und Babys nach traumatischem Geburtserleben zu unterstützen.

Geburt ist nicht nur ein medizinisches Ereignis. Sie ist ein körperlicher, emotionaler und zutiefst persönlicher Prozess, der Respekt, Sicherheit und Verbundenheit braucht. Denn sie ist einer der verletzlichsten Momente im Leben.

In meiner Abschlussarbeit für die Zertifizierung zur Trauerbegleiterin habe ich über die Auswirkungen von Trauer auf den...
29/08/2025

In meiner Abschlussarbeit für die Zertifizierung zur Trauerbegleiterin habe ich über die Auswirkungen von Trauer auf den Körper nach Schwangerschaften & Geburten geschrieben (auch im Hinblick auf das Thema Kinderwunsch).

Der Auftrag lautete: Schreibt bitte keinen Roman!! 😅😅

Aber wie du dir sicherlich denken kannst, hätte ich ein ganzes Buch darüber verfassen können.

Für Trauer gibt es in der Geburtshilfe viel zu wenig (bis gar keinen) Platz.
In gesellschaftlicher Hinsicht stoßen wir hier auf ein weiteres Tabu-Thema.

Wenn die Trauer im Körper fest steckt, weil die Verarbeitungskapazitäten, der Raum, der soziale Halt oder schlicht und ergreifend die Zeit für Verarbeitung fehlen, kann sich das u.a. auch auf die Funktion der Körpermitte auswirken.

So können Kaiserschnittnarben Trauer tragen. Bäuche und Beckenböden können Sternenkinder und Verluste anderer Art betrauern.
Das Gegangene wird weiterhin festgehalten.
Der Körperbereich verschließt sich.
Der Körper macht zu, um die mit dem Verlust verbundenen Emotionen nicht spüren zu müssen.

Auch dieses Beispiel ist nur eines von vielen. Natürlich trägt nicht jeder verspannte Beckenboden Trauer. Nicht hinter jeder Symptomatik liegen Trauer oder ein Schock / Trauma.
Mein Anliegen ist es, einen Zugang zu einem weiteren Feld oder einer weiteren Ebene zu eröffnen. Die Sinne für das zu schärfen, was ggf. unter einer chronischen Symptomatik liegen kann. Um wegweisend tätig werden zu können, Feingefühl zu entwickeln und an qualifizierte Ansprechpartner*innen weiterleiten zu können.

🩷

Trauma damit einhergehende Belastungsstörungen halten sich im Körper auf. Trauma ist wie eine Fixierung, ein Feststecken...
26/08/2025

Trauma damit einhergehende Belastungsstörungen halten sich im Körper auf.

Trauma ist wie eine Fixierung, ein Feststecken. Eine Blockade.

Um aus der Fixierung herauszukommen braucht es Bewegung und die Arbeit mit Emotionen.
Häufig können wir gar nicht benennen, mit welcher Emotion wir es gerade zu tun haben.
Daher ist es sehr wichtig, gaaaaanz gaaaanz laaaangsam, sanft und in ganz geringer Dosierung vorzugehen.

Trauma affects the body, the mind and the brain (Dr. Sonia Gomez).

Die Rektusdiastase ist in sehr, sehr, sehr vielen Fällen ein sichtbares, oberflächliches Symptom für einen unsichtbaren,...
25/08/2025

Die Rektusdiastase ist in sehr, sehr, sehr vielen Fällen ein sichtbares, oberflächliches Symptom für einen unsichtbaren, tiefen Schmerz.

Begriffe, die am häufigsten im Zusammenhang mit einer fallen sind:

Ohnmacht,
Kontrollverlust,
Fremdkörper,
Mahnmal,
Schuld.

Oft in Kombination mit:

Gedankenkarussel,
Erschöpfung,
Geringer Belastbarkeit,
Vermeidung,
Flashbacks.
Trauer,
Wut.

Solange der Körper das Geschehene noch nicht verarbeitet hat, kann er nicht loslassen, nicht atmen, sich nicht öffnen, nicht spüren. Er hält durch Spannung und Enge überwältigende Emotionen fest.

Wird in der Therapie oder im Training dann genau da angesetzt, wo die Erinnerung gespeichert ist, werden alle mit dem Ereignis in Verbindung stehenden Empfindungen und Gefühle wieder aktualisiert. Der Körper wird mit Adrenalin & Cortisol erneut auf Kampf oder Flucht vorbereitet, er erstarrt oder er kollabiert. Alternativ passiert: NICHTS. Kein Fortschitt, kein Progress. Frust, Zweifel an den therapeutischen Fähigkeiten.

Gerade im Bereich Körpermitte ist Traumawissen von soooo großem Vorteil. Denn wenn der Körper trotz evidenzbasiertester Evidenz-Turnübung oder nachweislich SUPER RICHTIGER Untersuchungsmethoden in die Starre gerät und entgleist, ist eine andere Herangehensweise gefragt.

Dieser Post ist nur ein Beispiel von vielen.
Ein mögliches Szenario aus vielen.

Vielleicht hast du ja Lust und Interesse daran, mich auf dieser Reise zu begleiten und mehr darüber zu lesen / zu lernen.

In meinen Gedanken formt sich eine Fortbildung zum Thema „Trauma im Körper“ für Körpermittetherapeut*innen, aber auch für Betroffene.

Wäre das interessant für dich?

🫧 Ich spüre meinen Körper GAR nicht. Er fühlt sich an, wie eine Seifenblase. Durchsichtig, fast unsichtbar und innen hoh...
23/08/2025

🫧 Ich spüre meinen Körper GAR nicht. Er fühlt sich an, wie eine Seifenblase. Durchsichtig, fast unsichtbar und innen hohl/leer.

🫧 Als würde er schweben - ich spüre keine Schwerkraft, keinen Boden, keine Erdung.

🫧 Ich weiß nicht, wo mein Körper beginnt und wo er aufhört.

🫧 Berührung spüre ich meistens gar nicht. Manchmal ist Berührung auch brennend wie Feuer. Entweder spüre ich also nichts, oder als ob mein Körper in Flammen stünde.

🫧 Ich möchte Sport machen, weiß aber nicht wie.

🫧 Ich habe Schmerzen, kann aber gar nicht genau sagen, wo.

🫧 Ich wünsche mir eine genussvolle Intimität, schenke aber lieber als zu empfangen.

🫧 Gefühle überfordern mich - ich dissoziiere schnell.

Alles, was ich mir wünsche ist, meinen Körper -MICH- zu spüren ❤️

Während meiner Tätigkeit als Körpermittetherapeutin sind mir immer wieder Besonderheiten aufgefallen, die ich anfangs ni...
21/08/2025

Während meiner Tätigkeit als Körpermittetherapeutin sind mir immer wieder Besonderheiten aufgefallen, die ich anfangs nicht greifen konnte. Ich wusste noch nicht einmal, wonach ich recherchieren muss, weil ich nicht explizit benennen konnte, was ich tagtäglich sah.
Ein (berufsleben)lang auf körperliches Funktionieren getrimmt waren mir die psycho-physiologischen Zusammenhänge noch überhaupt nicht klar.
Dennoch lag in jeder Sitzung eindeutig auf der Hand:
Hier ist viel mehr los, irgendwie muss ich ganz woanders ansetzen, denn so kommen wir nicht weiter.
Mittlerweile habe ich sowohl meinen Blick als auch meine Haltung grundlegend verändert.
Bereichert durch das Wissen, wie Stress und Trauma unsere Körperwahrnehmung und -funktion beeinflussen, bin ich heute in der Lage, meine Klientinnen ganz woanders abzuholen und ganzheitlich in dieser so stark tabuisierten Nische zu begleiten. Prozesse anzustoßen. Zur Entwicklung und Verarbeitung einzuladen.
Denn ein Körper, der noch etwas festhält, kann nicht loslassen. Ein Körper, der noch nicht mitbekommen hat, dass die Gefahr vorüber ist, kann sich nicht entspannen. Ein Körper (oder Körperbereich), der irgendwo „verloren gegangen“ ist oder „vergessen“ wurde, ist nicht geerdet, nicht angekommen, nicht präsent, nicht spürbar. Nicht genussfähig.
Ich begleite dich traumasensibel, körperorientiert, nervensystemorientiert, 🐝 DSM-sensibel, f€tish- und k!nk-sensibel.

Durch meine Posts möchte ich für mehr Sichtbarkeit der psycho-physiologischen Zusammenhänge sorgen, vor allem im Hinblick auf Schwangerschaft, Geburt & Seggsualität.

Adresse

Vilbeler Landtsr. 36
Frankfurt
60386

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 15:00

Telefon

+491736139116

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Katrin Rey - Traumasensible Körpertherapie & Sexualität erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

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Über Mich

Therapeutin

Meine Ausbildung zur Physiotherapeutin habe ich 2001 am Klinikum der Justus - Liebig - Universität in Gießen abgeschlossen. Bis zur Geburt meiner ersten Tochter (2009) habe ich in verschiedenen Physiotherapiepraxen und Reha - Einrichtungen mit orthopädischen, chirurgischen und sportmedizinischen Schwerpunkten gearbeitet. Neben der Betreuung von Leistungssportler/-innen gehörte die Behandlung sämtlicher Beschwerden am Bewegungsapparat zu meiner Tätigkeit als angestellte und leitende Fachkraft. Diverse Weiterbildungen in Deutschland und in den USA haben mein Behandlungsspektrum über die Jahre hinweg zusätzlich erweitert.

Mutter

Rückblickend hat mein eigenes Erlebnis Mutter zu werden die ersten Weichen für meinen beruflichen Werdegang gestellt. Meines Glückes nicht bewusst, verliefen sowohl beide Schwangerschaften und Geburten als auch die Rückbildung und Stillzeit völlig unkompliziert - oder um meine damaligen Worte zu benutzen: „Ganz normal“. Dass das so normal nicht war, ist mir erst viel später klar geworden. Aufgrund eines Umzuges in die USA (2012) habe ich meinen Titel „Physiotherapeutin“ gegen „Mommy“ eingetauscht und mich in der amerikanischen Mütterszene bewegt, wo ich erstmals Zeugin der Hilflosigkeit wurde, die junge Mütter ohne nachgeburtliche Betreuung plagt. Durch meinen Wunsch zu helfen bin ich dort das erste Mal mit den Berufen der Laktationsberatung und der gynäkologischen Physiotherapie in Berührung gekommen.