26/09/2024
Ich habe lange geglaubt, dass "spirituell" zu sein bedeutet, immer tolerant, freundlich und nett zu allen Menschen zu sein. Ich habe mich sogar dafür geschämt, wenn ich mal wütend wurde, und alles dafür getan, dass niemand es merkt!
Doch wenn mir dann doch mal die Hutschnur platzte, konnte ich nicht anders, als verbal auszuteilen – ich habe geschimpft und geflucht und fühlte mich danach oft verurteilt und beschämt.
Es gab Zeiten, da war meine Wut so destruktiv, dass sie Dinge kaputt machte – ich erinnere mich noch gut an die verdellten Mülleimer und an die Nachfüllpackung Flüssigseife, die ich in die Ecke pfefferte. Erst als die Seife von der Decke tropfte, wurde mir klar, dass ich etwas ändern musste.
Durch die Auseinandersetzung mit ALLEN meinen Gefühlen, auch der Wut, habe ich entdeckt, dass sie "nur" Energien sind. Nach und nach habe ich gelernt, anders mit meiner Wut umzugehen. Natürlich werde ich auch heute noch wütend – sei es, wenn meine Tochter sich nicht an Verabredungen hält oder ein Autofahrer mir die Vorfahrt nimmt.
Aber ich muss nicht mehr wie ein Rohrspatz schimpfen, und die Wut beschäftigt mich nicht mehr stundenlang.
Ich habe gelernt, die Wut wie eine heiße Welle durch mich hindurch rauschen zu lassen, sie zu fühlen, ohne Widerstand zu leisten oder sie durch meine Gedanken aufzubauschen. Zugegeben, das erfordert Achtsamkeit und Übung!
Möchtest du auch lernen, wie du mit deinen Gefühlen umgehen kannst?
Dann lade ich dich herzlich ein, am Freitag, den 25. Oktober, in unseren Frauentempel zu kommen!
Alle weiteren Infos findest du im ersten Kommentar. Lass uns gemeinsam auf diese spannende Reise gehen!