30/01/2026
🤔 Schon gewusst? Jedes zweite Mitglied der hessischen Ärzteschaft ist weiblich. Und: Mehr als die Hälfte aller schwangeren Ärztinnen fürchten negative Konsequenzen für ihre Karriere, wenn sie dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft melden.
🤰 Das betont nur, wie wichtig das Thema Mutterschutz im Arztberuf ist. Deswegen organisierte die Landesärztekammer Hessen eine Infoveranstaltung zu diesem Thema.
🎤 In Präsenz und per Zoom lauschten fast 200 Personen den hochkarätigen Referentinnen und Referenten vom Fach und aus der Politik, die in ihren Vorträgen viel Wissenswertes rund um den Mutterschutz vermittelten.
Kompetent moderiert wurde die Veranstaltung von unserem Vize-Präsident Christian Schwark. Vielen Dank dafür!
💰 Prof. Dr. Barbara Puhahn-Schmeiser und Alexandra Kretschmar klärten die Anwesenden zu den Auswirkungen der Mutterschaft auf die ärztliche Karriere und das Einkommen auf, während Dr. med. habil. Doreen Richardt spezifisch auf die Folgen einer Schwangerschaft auf die Weiterbildungszeiten einging.
§ Frank Heldt berichtete über die juristischen Grundlagen des hessischen Mutterschutzgesetzes, für das ein durch Dr. med. Klaus Doubek vorgestellter Bundesausschuss neue Empfehlungen zur Verbesserung des Mutterschutzes in Klinik- und Praxisabläufen erarbeitet.
💪 Dr. med. Anne Kauffels-Sprenger zeigte am Beispiel ihres chirurgischen Fachbereichs, wie sich die rechtlichen Anforderungen an Arbeitgeber und Mutter im Praxisalltag umsetzen lassen.
➡️Fazit: Das Gesetz schützt Mutter und Kind, deswegen muss es unbedingt eingehalten werden. Gleichzeitig zeigt die Erfahrung aus diversen Fachbereichen, das vieles möglich ist und von Arbeitgeber und werdender Mutter in individueller Absprache angepasst werden kann.
Bild: Dr. med. Anne Kauffels-Sprenger am Rednerpult