11/02/2022
Was für eine Zusage, dass wir von Jesus nie abgewiesen werden.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie in Jesus einen Ort für Ihre Freude, aber auch für Ihre Sorgen sehen und dass Sie erleben, dass Ihre Seele bei Jesus immer wieder neu zur Ruhe findet.
Ihnen ein gesegnetes neues Jahr.
Oder:
Wie gut, dass Jesus das sagt: Ich kann kommen und er wird mich nicht abweisen. Und noch besser ist zu wissen: Das gilt allen Menschen. Gott sei Dank.
Warum Gott sei Dank?
1. Weil Gott sich uns in Jesus offenbart. In Jesu Reden und Handeln, in seinem Sterben und seiner Auferstehung erkennen wir Gottes Wesen. Im Johannes-Evangelium stellt sich uns Gott in den Ich-bin-Worten Jesu immer als der vor, der für uns ist. So auch in dem Wort Jesu „Ich bin das Brot des Lebens …“, das vor der Jahreslosung steht.
2. Weil ich weiß, dass ich das nicht schaffe. Natürlich will ich niemanden abweisen, der zu mir kommt. Aber nicht immer kommt mir jemand gelegen, nicht immer bin ich offen für jede und jeden und manchmal geht es einfach auch nicht, weil ich schon für jemanden anderen da sein muss und auch da bin. Und sich verreißen geht nicht.
3. Weil Gott um meine Grenzen weiß. Jesus selbst sagt immer wieder „Wer mir nachfolgt, der …“. Ihm nachfolgen heißt eben nicht, wie Jesus zu werden. Jesus nachfolgen heißt, er geht voraus und ich komme hinterher. Wer Jesus nachfolgt, hält Blickkontakt, bleibt mit ihm im Gespräch, reflektiert sein eigenes Tun und Lassen an Jesu Wort und seinem Leben, der bleibt und lebt in Beziehung zu Jesus.
Deutlich wird, dass Gott niemanden überfordert. Es wäre anmaßend, wie Jesus oder Gott werden zu wollen oder das von anderen zu verlangen. Nein: Gott hat uns in Jesus zum Menschsein befreit. Und dieses Menschsein mit all‘ seinen Schwächen, Fehlern und Grenzen gelingt nur in Beziehung zu Jesus und indem wir uns gegenseitig aufhelfen und ergänzen, wo die eine oder der andere an Grenzen stößt.
Ihnen allen ein gesegnetes neues Jahr
Ihre Diakoniestation Freudenstadt