18/03/2026
Manche Abschiede sind leiser als Worte.
Gestern mussten wir unsere Abby gehen lassen.
15 Jahre lang hat sie unser Leben begleitet – durch dick und dünn, durch gute Tage und schwere Zeiten. Sie war nicht einfach nur ein Hund. Sie war ein Teil unserer Familie.
Gestern sind wir diesen letzten Weg gemeinsam gegangen.
Michi, unsere Jungs und ich.
Wir haben Abby selbst in das Tierkrematorium gebracht.
Zu Hause haben wir noch einmal Abschied genommen, haben sie gestreichelt, haben geweint, haben Erinnerungen geteilt. Erinnerungen an Spaziergänge, an kleine Macken, an lustige Momente – und an all die stillen Augenblicke, in denen sie einfach nur da war.
Später durften wir ihre Urne wieder mit nach Hause nehmen.
Wir haben sie gemeinsam auf ihren Platz gestellt.
Und in diesem Moment flossen wieder viele Tränen.
Aber gleichzeitig war da auch etwas anderes: Ruhe. Nähe. Dankbarkeit.
Michi sagte dann einen Satz, der uns alle berührt hat:
„Wie schön, dass unsere Abby wieder zu Hause ist.“
Und genau so fühlt es sich an.
Viele Tierbesitzer werden diesen Moment verstehen.
Diese tiefe Verbindung.
Diese Mischung aus Schmerz und Trost.
Der Gedanke, dass jemand, der uns so lange begleitet hat, nicht irgendwo weit weg ist – sondern weiterhin einen Platz in unserem Zuhause hat.
Vielleicht ist genau dieses Gefühl der Grund, warum sich manche Menschen auch bei ihren verstorbenen Angehörigen wünschen würden, sie noch ein Stück näher bei sich zu haben.
Nicht aus Unruhe.
Sondern aus Liebe.
Heute steht unsere Abby wieder bei uns zu Hause.
An ihrem Platz.
Und auch wenn sie nicht mehr neben uns läuft –
in unseren Herzen wird sie das immer tun.
Danke für 15 wundervolle Jahre, Abby. 🐾