Reitunterricht und Hippotherapie Carola Etzrodt

Reitunterricht und Hippotherapie Carola Etzrodt Carola Etzrodt
Übunglseiter-R VFD
Physiotherapeutin
Hippotherapeutin(DKThR)
Pferdegestütztes Coaching

04/01/2026

Zu Silvester waren meine Pferde die Helden von Kunnerwitz. Während die Hunde im Keller von Lärm und Licht weitestgehend abgeschirmt waren, kamen die Pferde 16 Uhr auf die Silvester Koppel, um sich die Bäuche voll zu schlagen. Das Geknalle störte sie nicht wahrnehmbar, bis Mitternacht blieben sie ruhig ohne großes Drama. 5 Vor Zwölf stand ich mit einer riesen Schubkarre voll Äpfel und Möhren in Startposition, um pünktlich zum Jahreswechsel, wie in einem Theaterstück, in dem es keine Generalprobe gab feierlich die Schubkarre auf die Koppel zu schieben. Interessiert kamen die Pferde auf mich zu und so stand ich wieder einmal im größten Getöse auf der Koppel und schnippelte Äpfel in mundgerechte Stücken, damit die Pferde schön langsam futtern und abgelenkt sind.
Das große Chaos blieb aus, obwohl die Knallerei genauso laut war wie letztes Jahr. Die Pferde stellten sich um meine Karre und nur Kasimir dachte kurz ans Wegrennen. Hat sich aber nicht gelohnt, hat keiner mitgemacht. Und so verbrachten wir bis dreiviertel eins den Anfang des neuen Jahres gemeinsam auf der Koppel und danach konnte ich ganz entspannt nach Hause gehen, denn die Pferde waren es auch.

Da mein Vorhaben, für dieses Jahr einen Roundpen zu bauen, nicht umgesetzt wurde, hatte ich noch finanzielle Reserven, s...
04/01/2026

Da mein Vorhaben, für dieses Jahr einen Roundpen zu bauen, nicht umgesetzt wurde, hatte ich noch finanzielle Reserven, somit hat mein großer Hund einen neuen Zwinger bekommen, das Weidezelt wurde mit neuen Stallmatten ausgestattet, so dass ich nun dort einstreuen kann. Ich habe eine große Akkuschubkarre gekauft, um motorisierte Hilfe in Anspruch zu nehmen, die auch leise ist. Eine Erkenntnis, dass ich alt werde(oder weise) und keine Lust mehr habe, eine schwere Mistkarre durch Unebenheiten zu buckeln.
Nach einem kurzen Moment der Frustration habe ich mir noch mal Paddock-Platten bestellt.
1 Tonne Speditionsware. Nach dem Drama vor zwei Jahren wollte ich zwar einiges anders machen, war aber diesmal trotzdem wieder aufregend.
Im Sommer hatte ich bereits 1 Tonne Strohpellets bestellt.
Blauäugig dachte ich, dass das Abladen kein Problem sein wird. Jedoch kam durch die Spurrillen auf der Straße die Palettenware nicht einmal von der Ladekante, ohne dass der Turm anfing, bedrohlich zu kippen. Also haben der Spediteur und ich gemeinsam die Säcke Schubkarrenweise abgeladen.
Nach der Bestellung der Paletten wartete ich nun geduldig, dass die Spedition sich bei mir meldet.
Und bis auf das ich mir das Lieferdatum “aussuchen” konnte (es gab nur einen Termin), kam nichts. Der Versuch, eine Telefonnummer zu finden, scheiterte. Und so stand plötzlich Freitag um 12 Uhr ohne Vorankündigung der LKW vor meinem Hoftor. Wenigstens geklingelt hatte er. Der Fahrer guckte mich an und meinte, er brauche Hilfe. (Innerlich dachte ich, damit ist er nicht alleine)
Und so schoben wir zu zweit mit vereinten Kräften und einem völlig überforderten Hubwagen 1 Tonne Paddock-Platten in die bucklige Hofeinfahrt. Ich wollte schon dreimal aufgeben, aber der nette Fahrer war hartnäckig und irgendwann stand die Fracht genau an der richtigen Stelle.
Und nun kann ich weitere 35 Quadratmeter meines Paddocks matschfrei machen.
Mittlerweile läuft es sich wirklich schön an vielen Stellen und die Erinnerung an Zeiten, wo man mit der Schubkarre nicht mehr durch den Schlamm gekommen ist oder knöcheltief im Matsch versank, verblasst zunehmend.

04/01/2026

Schneeeeeeeeee!!!

Nun ist Weihnachten auch schon wieder rum. Die Monate November und Dezember sind immer sehr anstrengenden für mich, es i...
04/01/2026

Nun ist Weihnachten auch schon wieder rum.
Die Monate November und Dezember sind immer sehr anstrengenden für mich, es ist dunkel, kalt und ungemütlich, trotzdem wollen die Pferde versorgt und bewegt werden und die Reiter eine schöne Zeit mit den Tieren verbringen. Und somit musste ich hin und wieder tief in der Trickkiste kramen, um die passenden Unterrichtsideen an die Reiter zu bringen.
Die Kinder haben den Schnee genossen, einen Schneemann gebaut, eine Schneeballschlacht gemacht und ich habe versucht mein Erwachsenen-Hirn auszuschalten und mich mitreißen zu lassen. Was nach 4 Stunden Schneeschieben gar nicht so einfach ist.
Im Dezember war die Vorfreude auf Weihnachten groß und die Kinder konnten während ihrer Reitstunden ein Weihnachtszimmer schmücken und unseren Reitplatz Weihnachtsmarkt selbst gestalten und besuchen.
Die Großen sind zwischendurch mit Halsring geritten, haben das “Poolnudel Spiel” gespielt, oder wollten auch einfach mal nur drauf sitzen und entspannen.

Jolly der Gourmet, Quintus der Eu**ch und Kasimir der Ober MackerOder anders gesagt ein Stall voll irrer PferdeFangen wi...
04/01/2026

Jolly der Gourmet, Quintus der Eu**ch und Kasimir der Ober Macker

Oder anders gesagt ein Stall voll irrer Pferde
Fangen wir mal mit der Kleinsten an, Jolly ist unsere Elfenprinzessin, unsere Pummelfee, zuverlässig, plüschig, eigensinnig, stoisch, verfressen und unersetzbar . Jolly hat Cushing und bekommt früh Medikamente. Getarnt in einer unschuldigen Kleinigkeit, meist ein Apfel. Das Leben könnte so einfach sein: Tablette rein, schwupps, fertig. Wenn da nicht Jollys Hang zum Besonderen wäre. An einem Tag liebt sie den Apfel noch, am nächsten verschmäht sie ihn mit divenhaften Blick. Nicht genug, dass ich Früh schon wie ein geheimer Drogendealer über den Paddock schleiche, um ihr die heiße Ware anzubieten. Ihr prüfender skeptischer Blick checkt die Qualität des ihr Angebotenen Lebensmittels. Auch wenn ich keinen Unterschied zu den anderen 60 Äpfel festellen kann, die darauf warten verfüttert zu werden, Jolly findet das Haar in der Suppe, oder den Makel des Apfels, oder der Apfel selbst ist der Makel. Also Zeit auf Möhren umzusteigen. Jedoch nach spätestens 14 Tagen dasselbe Spiel, Jolly fordert nach Abwechslung im Speiseplan. Leider ist es nicht immer absehbar, wann ihr nach anderen Dingen gelüstet und die Tabletten kann ich nicht mehr aus dem Apfel popeln, also wird der vorhandene Stein des Anstoßes gepimpt, entweder im Mineralfutter gewälzt, mit Rübenschnitzeln von Quintus getarnt oder in einer Schüssel mit Zusatzfutter versenkt,
Dann dachte ich, der Clou: ich kaufe sündhaft teure Fenchel Leckerlies mit Loch, extra für die Tablettengabe von Cushing Pferden konzipiert. Das klappt bestimmt bei Pferden, die nicht so drauf sind wie Jolly, denn auch hier wünscht sie nach einer Woche wieder was anderes.
Seufz

Nun zu Quintus, der hatte letzten Winter sehr stark abgebaut, mental und physisch, aber irgendwie ist es dann im Frühjahr nicht mehr schlimmer geworden und seitdem stagniert der Zustand auf akzeptabel. Und so bewegt er sich Opa-haft in der Herde. Hin und wieder kommt seine Demenz durch und richtig gucken kann er auch nicht mehr und so kommen sehr merkwürdige Situationen zustande. Beim Spazierengehen hat er sich über Kühe aufgeregt, obwohl das nie ein Problem war. Auf dem Heimweg blieb er vor der Koppel stehen zum Pullen, dabei drehte er sich mit dem Kopf um und lunschte nach hinten. Als er fertig war sich zu erleichtern, kam eine urig quietschen der Ton aus dem Pferd und er machte einen riesen Satz nach vorn. WTF?
Kürzlich habe ich die Pferde früh im Dunkeln bereits auf die Koppel gelassen, Quintus hat den Anschluss verpasst nach mehrmaliger Aufforderung, stellte er fest, dass er alleine war und lief aufgeregt wiehernd hinterher, wobei sein Wiehern hoch und kläglich klingt, wie ein Eu**ch der jammert, mit einer Lautstärke, die das ganze Dorf weckt.
Dann haben wir uns erlaubt ohne ihn Spazieren zu gehen,(also nur Marah und Kasimir) ein bühnenfertiges Drama spielte sich auf der Koppel ab. Sein Geschrei begleitete uns unablässig auf den Weg und hallte durch den ganzen Wald. Als wir wieder kamen hörten wir ihn nicht nur Trompeten, sondern er sorgte auch für reichlich Bewegung auf der Koppel.
Die darauffolgenden drei Nächte heulte er mehrfach wenn Naomi nicht direkt neben ihm stand (die übrigens die ganz Zeit bei ihm war)

Und wir haben Kasimir, der sieht Quintus schwindende Souveränität und denkt nun, er kann die Weltherrschaft an sich reißen, oder wenigstens den Besitz über die Stuten, also wenigstens über eine.
Während es letztes Jahr Naomi war, möchte er nun Marah für sich gewinnen. Also die Stute, die er regelmäßig vom Futterplatz weg scheucht. Marah hat dafür allerdings wenig Verständnis. Und so pumpt sich Kasimir auf wie ein Hengst, präsentiert sich wie ein Bodybuilder und grenzt seine Herzensdame von allen männlichen Konkurrenten ab. Quintus kassiert den einen oder anderen Huftritt, dabei weiß er gar nicht warum. Und die beiden Schwarzköpfe werden ebenso auf Abstand gehalten, dabei haben diese beiden noch nie Interesse an den Stuten gezeigt.
Kasimir nimmt sich sehr wichtig in seiner selbstgewählten Aufgabe und nervt dabei einfach nur alle anderen. Wenn er dann neben seiner Errungenschaft steht und sie ganz für sich hat, ist er zufrieden und geht fressen.

9 Jahre..Vor neun Jahren kam Marah zu uns auf den Hof. Eine damals 6 Jährige Vollblutaraberstute russich ägyptisch gezog...
04/10/2025

9 Jahre..

Vor neun Jahren kam Marah zu uns auf den Hof. Eine damals 6 Jährige Vollblutaraberstute russich ägyptisch gezogen.

Marah war so ausbalanciert wie eine Kugel auf einer Kegelspitze. Immer bereit, physisch und psychisch abzustürzen. Bei Marah bestätigt sich die Aussage, dass Genie und Wahnsinn sehr dicht beisammen liegen. Damals mehr Wahnsinn als Genie. Marah hatte Probleme mit allen, besonders mit Berührungen, Geräuschen, Gleichgewicht, Wind, Veränderungen und dem Alleinsein - habe ich was vergessen? Meine ersten Versuche, mich alleine vom Hof zu entfernen, scheiterten nach 20 Metern.

Jetzt, 9 Jahre später, spreche ich von meinem Sommer- und meinem Winter- Pferd.

Während andere Pferde mit der Saison die Fellfarbe wechseln, wechselt sie den Charakter.

Mein Sommer Pferd ist ausgeglichen, steht ungebunden am Putzplatz und trägt souverän und geduldig auch unsichere Reiter über den Reitplatz. Erst kürzlich hatte ich Herzchen auf den Augen und habe mein Pferd völlig verliebt angeschaut, als sie brav einer Reiterin, die lieber “ruhige Pferde” bevorzugt, die Angst vor dem Galopp nahm.

Während der Ausritte übernimmt sie immer mehr die Tete. Eine Position, die sie noch bis letztes Jahr so gut wie nie und wenn dann nur mit größter Überzeugungsarbeit eingenommen hat. Noch bis vor kurzem gab es die größten Lacher bei der Straßenüberquerung, da Marah das nicht unbedingt immer Verkehrsrecht und Sicherheitskonform durchgeführt hat. Peinlich, peinlich.

Und letzte Woche konnte ich mit ihr alleine ausreiten. Meine Mitreiter hatten alle an diesem Tag was anderes vor und ich dachte völlig ergebnisoffen, mal schauen wie weit wir kommen. Auch wenn das nur eine Dreiviertelstunden Tour durch den Wald gewesen ist und ich ihr beim Sumpf und bei der Engstelle zu Fuß geholfen habe, hat sie dennoch tapfer und heldenhaft die Tour gemeistert. Eine Leistung, die bis dato noch nicht möglich war.

Nun ist Marah zarte 16 Jahre alt.

Wahrscheinlich sind meine mühevollen Stunden der Arbeit auf dem Boden und vom Sattel aus und ihr Alter dafür verantwortlich, dass sie ruhiger und vernünftiger wird.

Der Herbst mit seinen Stürmen und der Winter kommt und Marah wird wohl wieder den einen oder anderen Nervenzusammenbruch bekommen. Dafür genieße ich die Zeit bis dahin noch umso mehr.

Das große Mähen geht weiter.Es ist Sommer, zumindest auf dem Kalender. Derzeit ist der Regen so ergiebig, dass mir das G...
23/07/2025

Das große Mähen geht weiter.

Es ist Sommer, zumindest auf dem Kalender. Derzeit ist der Regen so ergiebig, dass mir das Gras auf der Koppel wortwörtlich über den Kopf und in den Zaun wächst. Mit meinem neuen Fence Manager kann ich minutiös den Leistungsabfall beobachten, der täglich und mit jedem Regenfall noch weiter voranschreitet. Also kommt mein Gestrüppmäher regelmäßig zum Einsatz und tut fleißig seinen Dienst. Er frisst sich durch Gras, Brennnesseln und Gesträuch und manchmal auch durch einen Koppelpfahl. Ups, ein bisschen Schwund ist immer.

Ein besonderes Highlight ist die totale Vernichtung des Japanischen Staudenknöterichs. Besser als jedes Ego-Shooter Spiel! Mit einem mehr als siegreichen Lachen steuere ich meinen Texas Pro Trim 600 Tr durch das stängeliche Dickicht und jeder Halm, jeder Trieb muss weichen. Die Wand aus grünen Geäst und Blattwerk fällt Zentimeter für Zentimeter von den unerbittlich rotierenden 8 Mähfäden. Ich fühle mich wie Rambo im Jungel…

Nun ja auch meine Monstermaschine kommt bei zu hohem Aufwuchs von Gras, Brennesseln und Klettlabkraut - der Endgegner- ins Strudeln und lange Halme schlingen sich garstig um die drehenden Teile und bringen meinen Motor zu ersterben.

Also habe ich aufgelevelt und nun unterstützt ein handgeführter Schlegelmulcher meinen Fuhrpark.

Der weibliche Mc Gyver.Diesen Namen habe ich nun ehrenhalber von einer Reiterin verliehen bekommen.  Hin und wieder gebe...
23/07/2025

Der weibliche Mc Gyver.

Diesen Namen habe ich nun ehrenhalber von einer Reiterin verliehen bekommen. Hin und wieder gebe ich meine Reparaturversuche zum Besten. Nicht immer klappt alles. Mein altes E-Bike hatte ich beispielsweise zwar wieder zum Laufen, aber nicht mehr zum Bremsen bekommen. Dafür konnte ich dann den Controller des E-Bikes eben dieser Reitschülerin wieder neu konfigurieren. Den magnetischen Wasserstandsmesser meiner Kaffeepadmaschine habe ich auch kreativ repariert, weil ich keine neue Maschine kaufen wollte und Ersatzteile gab es für die 12 Jahre alte Maschine nicht mehr. Den Keilriemen meines Gestrüppmähers habe ich gewechselt, und ein Klemmnippel vom Gasgriff erneuert, das alte hatte sich in Luft aufgelöst. Für mein Heuraufen habe ich zwei Deckel gebaut, meine Wasserwannen mit Schwimmern ausgestattet. Ich baue Tore für den Garten, jedes ein Unikat und finde hin und wieder Lösungen für kleine tägliche Probleme, beispielsweise eine verklemmte Saftpresse, ein kaputter Topfgriff, oder konfiguriere Handys neu, wenn etwas nicht funktioniert oder auch meinen Fence Manager. Ich baue Toilettenhäuschen und Hundehütten, funktioniere einen Kinderwagen zum Sattelcaddy um, aktiviere einen alten Waschkessel als frostfreie Tränke, repariere Holzzäune, oder schraube Torriegel an. Und nachdem unsere Pferde- Zahnärztin gesagt hat, sie hätte gern einen Deckenhaken im Stall, habe ich auch hier ein Teil der Deckenplatten entfernt um darunter an einen tragenden Balken eine Haken zu befestigen, der dann einen Pferdekopf halten kann. Die Liste setzt sich sicherlich noch in vielen Kleinigkeiten fort. Zwar bin ich nicht annähernd so talentiert wie eben diese Serien Figur, aber ich habe mich über diesen Vergleich gefreut.

Wenn die Pferde keine Lust haben…Manchmal klappt es richtig gut.  Mit engelsgleicher Stimme rufe ich die Pferde und sie ...
23/07/2025

Wenn die Pferde keine Lust haben…

Manchmal klappt es richtig gut. Mit engelsgleicher Stimme rufe ich die Pferde und sie folgen, auf die neue Koppel oder kommen abends nach Hause. Manchmal…… Selten… Ganz selten…

Meistens lassen sie mich laufen. Nämlich bis in die letzte Ecke der Koppel. Und dann kommen sie nicht geschlossen mit. Nein. Wenn ich Glück habe kommen zwei, oder drei oder vier Pferde mit, aber nur wenn ich Glück habe. Der Rest benötigt eine persönliche Eskorte. Meist sind es dieselben VIPs Kasimir, Jolly, Naomi.

Und an den Tagen, an denen ich Stress habe und in Eile bin, da kommen die, die ich bereits geholt habe, wieder zurück…

Mittlerweile habe ich meine Koppelpeitsche aktiviert. Eine Teleskoppeitsche die mit Schlag 6 Meter lang ist. Somit laufe ich wedelnd hinter den Pferden her, so dass ich sie fast alle (Naomi oder Jolly sind manchmal gern hinter mir) vor mir hertreiben und in die Richtung Stall steuern kann. Dabei muss ich nur noch aufpassen, dass der Schlag nicht irgendwo hängen bleibt, Wahlweise Brennnessel, Bäumchen und Äste.

Die Pferde sind auch so geartet, dass sie sich bis zu 2 Dritteln gern bitten lassen, danach starten sie im Galopp durch und sind 5 Minuten vor mir am Stall, gucken mich dann erwartungsvoll an, wenn ich völlig abgehetzt hinterher gelatscht komme, warum ich jetzt erst da bin.

Baum fällt Teil 2, oder: ich muss nicht alles alleine machenSonntagnacht, den 14. 7. hörte ich ein  verdächtiges Geräusc...
23/07/2025

Baum fällt Teil 2, oder: ich muss nicht alles alleine machen

Sonntagnacht, den 14. 7. hörte ich ein verdächtiges Geräusch auf der Koppel, ein Rauschen mit Knacken und Ächzen. Ein Baum ist unter der Last der Trockenheit, des Alters, des Sturms und der Nässe gestürzt. Kommt in unserem Wald häufig vor, nur dass dieser Baum, wie sich Montag früh herausstellte, wieder auf meinen Koppelzaun gelandet ist, genau 5 Meter neben der Stelle vom letzten Jahr hurra… Auch wieder eine Robinie, also musste sie ganz weg und da sie auf dem Zaun lag, musste sie ganz schnell weg. Das kann ich dann zusätzlich zum Koppel mähen mit einplanen. Die Gedanken daran, mit der Kettensäge zwischen den darniederliegenden Ästen zu herrschen, erfüllten mich nicht mit heroischem Tatendrang, sondern eher mit Frust und Unlust. Innerlich verplante ich schon mehrere Stunden damit, den Originalzustand wiederherzustellen.
Gegen Mittag griff ich zum Handy und rief beherzt einen Baumdienst an. Das Gespräch war sehr zielführend und am Mittwoch, in aller Herrgottsfrühe, stand ein junger Mann mit Kettensäge und Schnittschutzhosen da, um innerhalb von 30 Minuten das zu erledigen, wofür ich wahrscheinlich 3 Stunden gebraucht hätte. Der Baum ward in handliche Stücke zersägt und wartete auf das Räumkommando. Auch hier erlaubte ich mir die Hilfe meiner Mitmenschen anzunehmen und so standen Mittwochnachmittag eine handvoll fleißige Helfer bereit um gemeinsam das schöne Feuerholz (welches nie einen Ofen sehen wird), auf die andere Seite des Zaunes zu pfeffern. Innerhalb von einer Stunde wurden auch die letzten Blätter und Ästchen von der Koppel gesammelt und ich konnte einfach nur erleichtert aufatmen. Ich war froh, so tolle und schnelle Hilfe gehabt zu haben.

Marah das SeepferdchenAls Marah vor Jahren das erste und einzige Mal aus Versehen in den Berzdorfer See gelaufen ist, is...
23/07/2025

Marah das Seepferdchen

Als Marah vor Jahren das erste und einzige Mal aus Versehen in den Berzdorfer See gelaufen ist, ist sie wie ein Frosch auf einem Trampolin bei einer Techno Party wieder rausgesprungen. Ihre Blicke sagten NIE WIEDER!!!

Vor ein paar Wochen stand unsere Reitplatzecke unter Wasser. Das habe ich zum Anlass genommen, Wassertraining zu machen und Marah stand tatsächlich unter Zuhilfenahme von 167 Leckerlies nach nicht einmal 30 Minuten in der Pfütze.

Charlottes sehnlichster Wunsch war, noch einmal dieses Jahr mit Quintus ins Wasser zu gehen. Eine gute Gelegenheit, Marah weiter an das Wasser zu gewöhnen. Also früh um 7 Uhr, bei bestem Badewetter (14 Grad und leicht regnerisch) hatten wir den Strand nahezu für uns allein und ganz viel Zeit.

Ich hatte auch an fast alles gedacht: Wechselhose, Wechselschuhe, Handtuch, Ersatzsocken, die alten hohen Gummistiefel hatte ich auch noch in der letzten Ecke gefunden, lediglich meine Reitkappe hatte ich an dem Tag vergessen. Kann ja mal passieren.

Endlich am Wasser, nach viel Geschnaube und Gegucke und weiteren 400 Leckerlies stand Marah dann mit 3 Beinen ruhig im Wasser, das Vierte hielt sie demonstrativ in der Luft, sie fand das Gefühl immer noch eklig. Nach einer kleinen Gras Pause ging es noch ein zweites Mal hinein und dann reichte es auch an Heldentum für diesen Tag.

Finnie- Katzenbesuch für 24 StundenAm Montag, den 3. März vor der Dämmerung um 17 Uhr bekamen wir Besuch von einer schwa...
23/07/2025

Finnie- Katzenbesuch für 24 Stunden

Am Montag, den 3. März vor der Dämmerung um 17 Uhr bekamen wir Besuch von einer schwarzen Katze mit weißer Markierung. Während die Mädels ihre Pferde vom Stall zum Reitplatz führten, begleitete uns parallel dazu eine gesprächige kleine junge Katze. Keine Ahnung wo sie gerade herkam, aber sie war gekommen um zu bleiben. Sie mauzte, ließ sich ausgiebig streicheln, warf sich vor die Pferdefüße, war völlig unerschrocken, super anhänglich und leider etwas unbedacht mit der Straße, wo sie dann hin und wieder hintaperte, wenn wir zwischen Stall und Reitplatz pendelten. Zuerst dachte ich ein junge Katze frisch zugezogen, wer weiß wo sie hingehört. Als die Katze nach 3 Stunden immer noch da war, rief ich mal im Dorf an, um zu fragen, ob sie irgendjemanden kennt. Negativ.

Na gut. Als ich den Pferden ein Gute- Nacht- Lied gesungen hatte, war auch die Katze auf der Koppel verschwunden. Jedoch am nächsten Morgen war sie wieder da. Also bekam sie erst einmal etwas Futter von mir, welches noch vom Igel übrig war und ich inserierte bei Kleinanzeigen, dass ich eine Katze gefunden hatte. Den Vormittag über begleitete mich die Katze oder schlief in der Scheune und ich muss sagen, ein bisschen gefiel es mir, diesen tierischen Begleiter zu haben, lediglich ihre Ausflüge auf die Straße verursachten mir Herzklappern. Ich recherchierte bei "Tiere Lost and Found" und fand tatsächlich eine Anzeige, in der eine Katze so aussah, wie mein Findelkind. Dieses Tier war am 16. Dezember im 11 Kilometer entfernten Reichenbach entlaufen.

Neben dem Tierheim kontaktierte ich auch noch diesen Account und siehe da, es war die gesuchte und schmerzlichst vermisste Finnie. Was dieses Tier die letzten 3 Monate gemacht und erlebt hat, wird uns wohl immer ein Rätsel bleiben. Als die Besitzer der Katze von dem Fund erfuhren, waren sie ruckzuck da. Zum einen fand ich es schade, dass der anhänglich liebe Mäusefänger wieder weg war, aber andererseits ist es auch gut so, dass Finnie wieder bei seiner Familie ist und nicht neben einer dicht befahrenen Straße wohnt.

Adresse

Weinhübler Straße
Görlitz
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