12/01/2026
Am Lebensende verändert sich vieles – auch der Umgang mit Essen und Trinken. Was früher selbstverständlich war, wird plötzlich zur Frage: „Ist es noch richtig? Ist es genug? Ist es zu viel?“
Wenn ein Mensch aufhört zu essen oder zu trinken, kann das für Zugehörige sehr belastend sein. Appetitlosigkeit, Übelkeit oder das Nachlassen des Bedürfnisses nach Nahrung gehören häufig zu dieser Lebensphase – doch für Menschen, die begleiten, fühlt es sich oft ganz anders an: beunruhigend, traurig, hilflos.
Vielleicht begegnet dir dieses Thema gerade selbst – in deiner Familie, im Freundeskreis oder in deiner beruflichen Begleitung. Und vielleicht wünschst du dir Orientierung, Wissen oder jemanden, der deine Fragen ernst nimmt.
👉 Dafür haben wir zwei Angebote, die dich unterstützen können:
1. Vortrag „Essen & Trinken am Lebensende“
Erfahre, was sich am Lebensende verändert, welche Hilfen sinnvoll sind – und worauf verzichtet werden kann, ohne Leid zu verstärken.
Für wen: Alle, die Menschen am Lebensende begleiten
Leitung: Dr. med. Jörg Eisentraut
Termin: 04.03.2026, 16:00–18:00 Uhr
Ort: Hospiz- und Palliativ-Akademie Gütersloh
Kosten: 20 €
👉 Anmeldung über unsere Akademie: https://www.hospiz-und-palliativmedizin.de/akademie/ #/de/classes/view/135
2. Ambulante Ethikberatung bei akuten Entscheidungssituationen
Wenn Fragen drängen wie:
• Welche Maßnahmen sind jetzt wirklich sinnvoll?
• Wie achten wir den Willen der Patientin oder des Patienten?
• Was tun, wenn Sichtweisen auseinandergehen?
Unsere zertifizierten Ethikberater:innen moderieren ein strukturiertes, achtsames Gespräch mit allen Beteiligten – Zugehörigen, Pflegenden, Ärzt:innen.
Ziel: Klarheit finden. Orientierung geben. Entscheidungen ermöglichen, die sich an der betroffenen Person orientieren.
Kontakt Ethikberatung:
📞 05241 – 708 90 50 (Mailbox)
✉️ ethik@hospiz-guetersloh.de
Weil du diese Fragen nicht allein tragen musst. 💛